bdfö-frauen*frühstück mit veronika helfert

Sams­tag 10. Febru­ar 2024, 10.30 Uhr
frau­en­hetz (1030, unte­re weißgerberstr.41)

bdfö-frauen*frühstück mit vero­ni­ka helfert

es ist gelun­gen, die wun­der­ba­re his­to­ri­ke­rin vero­ni­ka hel­fert, die der­zeit in kana­da lebt und arbei­tet, als refe­ren­tin zu gewin­nen. sie hat vor eini­gen jah­ren inter­views mit eini­gen von uns gemacht über betrieb­li­chen bzw gewerk­schaft­li­chen pro­test und akti­vis­mus, und wird auch dar­über bzw die ergeb­nis­se berichten.
https://people.ceu.edu/veronika_helfert – Vor­trag und Dis­kus­si­on auf Deutsch.

Vero­ni­ka Hel­fert holds a Ph.D. in Histo­ry of the Uni­ver­si­ty of Vien­na. She defen­ded her Ph.D. dis­ser­ta­ti­on, “‚Women, wake up!‘ A Women’s and Gen­der Histo­ry of Revo­lu­ti­on and Council’s Move­ment in Aus­tria, 1916/17–1924” in 2018. She recei­ved seve­ral pri­zes and grants (i.e. Pri­ze for Ph.D. the­sis of the Rese­arch net­work Gen­der & Agen­cy, Uni­ver­si­ty of Vien­na, the Theo­dor-Kör­ner-Preis, Johan­na Dohnal-Sti­pen­di­um, and the Käthe Leich­ter Award). In 2021 her dis­ser­ta­ti­on was published in the coll­ec­tion „L’Hom­me-Schrif­ten“.

Her rese­arch inte­rests are Women’s and Gen­der Histo­ry, Pro­test and Revo­lu­ti­on, Labour Histo­ry, and Histo­ry of the Public Admi­nis­tra­ti­on in the 20th century.
Curr­ent­ly, she is a Rese­arch Affi­lia­te at the Cen­tral Euro­pean Uni­ver­si­ty, whe­re she pre­vious­ly was a Post­doc­to­ral Fel­low in the Pro­ject: ZARAH: Women’s labour acti­vism in Eas­tern Euro­pe and trans­na­tio­nal­ly, from the age of empires to the late 20th cen­tu­ry (ERC Advan­ced Grant; pro­ject start date 1 Febru­ary 2020; Pro­ject direc­tor: Sus­an Zim­mer­mann) and con­duc­ting the reser­ach pro­ject (fun­ded by Stadt Wien Kul­tur): “Poli­tics in the Sau­ce­pan”: The Fede­ra­ti­on of Demo­cra­tic Women Aus­tria bet­ween the Fronts of the Cold War”.

wei­te­re span­nen­den frau­en­for­schungs­pro­jek­te zur inspi­ra­ti­on: https://fernetzt.univie.ac.at/

Trennung / Scheidung selbstbestimmt gestalten

Online-Ver­an­stal­tung

Infor­ma­ti­on und Aus­tausch für Frau­en, die stra­te­gisch ihre Zukunft nach der Tren­nung pla­nen wol­len und sich fragen:

Wie kann ich mich gut trennen?
Wie funk­tio­niert eine Scheidung?
Auf wel­che Punk­te muss ich ach­ten, wel­che Fra­gen sind zu klären?
Was sind mei­ne Rech­te und Pflichten?
Wie geht das mit den Kin­dern, der Woh­nung und dem Geld?
Wie kann ich schäd­li­che Rol­len­mus­ter able­gen und mir neue aneignen?
Und wie gehe ich mit all die­sen wider­sprüch­li­chen Gefüh­len um?

Inhal­te des Vortrags:

Recht­li­che Infor­ma­tio­nen zur Auf­lö­sung von Ehe, Lebens­ge­mein­schaft und ein­ge­tra­ge­ner Part­ner­schaft, Unter­halt und Ali­men­te, Ver­mö­gens- und Schuldenaufteilung
Ist das schon Gewalt? Psy­chi­sche und öko­no­mi­sche Gewalt
Tipps zum erfolg­rei­chen Ver­han­deln mit dem (Ex-)Partner
Aus­tausch über unter­schied­li­che hilf­rei­che Stra­te­gien, wie eine Tren­nung gut geschafft wer­den kann

Vor­tra­gen­de: Dr.in Bar­ba­ra Stekl, Juris­tin, Dr.in Bet­ti­na Zehet­ner, psy­cho­so­zia­le Bera­te­rin, Frau­en* bera­ten Frauen*

Ter­min: Diens­tag 5. März, 18 bis 20.30 Uhr, online

Anmel­dung: zehetner@frauenberatenfrauen.at
Der Link zur Ver­an­stal­tung wird zeit­nah per Mail zugesendet.

Symposium: 50 Jahre straffreier Schwangerschaftsabbruch – und wie weiter?

Sujet © ÖGPGG

Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft repro­duk­ti­ver Selbstbestimmung
in Österreich

Mi., 17.1.2024 von 9.00 – 17.15 im Rat­haus (Wap­pen­saal)

Detail­lier­tes Pro­gramm sie­he https://oeggg.at/

Veranstalter*innen:
Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Psy­cho­so­ma­tik in Gynä­ko­lo­gie und Geburts­hil­fe (ÖGPGG)
Wie­ner Büro für Frau­en­ge­sund­heit und Gesund­heits­zie­le der Stadt Wien
Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Fami­li­en­pla­nung (ÖGF)

Ziel­pu­bli­kum:
Fach­per­so­nen aus Medi­zin, Psy­cho­lo­gie, Bera­tung, u.ä.

Tagungs­ge­bühr:
30€, inkl. Mittagessen
15€ in Aus­bil­dung, inkl. Mittagessen
Anmel­dung: office-psygyn@gmx.net

Sujet © ÖGPGG

Nein zum Krieg! Eine feministische Antwort auf die Militarisierung Europas

Wie kann ein immer stär­ker bewaff­ne­tes Euro­pa noch behaup­ten, ein Frie­dens­pro­jekt zu sein? Wie femi­nis­tisch kann Poli­tik sein, wenn sie Pan­zer pro­du­ziert und lie­fert? Und (wie) kön­nen wir der brei­ten gesell­schaft­li­chen Nor­ma­li­sie­rung des Krie­ges widersprechen?

Clau­dia Brun­ner ist femi­nis­ti­sche Sozi­al­wis­sen­schaft­le­rin und Uni­ver­si­täts­pro­fes­so­rin im Zen­trum für Frie­dens­for­schung und Frie­dens­bil­dung am Insti­tut für Erzie­hungs­wis­sen­schaf­ten und Bil­dungs­for­schung an der Uni­ver­si­tät Klagenfurt.

Ein Vor­trag im Rah­men des Schwer­punkts Frau­en der VHS Urania.

Anmel­dung erfor­der­lich, per E‑Mail an urania@vhs.at oder per Tel.: +43 1 891 74 101 000
Ein­tritt: 7 Euro
max. Teilnehmer*innenzahl: 35

Für orga­ni­sa­to­ri­sche Rück­fra­gen bit­te die VHS kontaktieren.

Einladung: Schickt uns Termine rund um den 8. März 2024 in Wien

Wie schon in den ver­gan­ge­nen Jah­ren lis­tet die Web­site 8maerz.at auch 2024 wie­der diver­se Ver­an­stal­tungs­tipps im Vor­feld und rund um den 8. März in Wien (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Die ers­ten Ter­mi­ne 2024 sind nun online und die Lis­te wird lau­fend ergänzt.

Schickt uns ger­ne wie­der eure Ver­an­stal­tungs­hin­wei­se ent­we­der via Goog­le Forms unter die­sem Link

oder per E‑Mail an termine@8maerz.at – inkl. Titel, Datum, Uhr­zeit, Ort mit Adres­se, Art der Ver­an­stal­tung (Vor­trag, Work­shop, Kund­ge­bung, etc.), Veranstalter*in, Beschreibung/Programm und wei­ter­füh­ren­dem Link. Bit­te alle Infor­ma­tio­nen als Text in einer Mail oder als Word-Doku­ment (bit­te nicht nur als Bild­da­tei oder PDF). Sujets und Bil­der (inkl. Foto-Cre­dit-Anga­be) zusätz­lich zur Ver­an­stal­tungs­be­schrei­bung sind willkommen.

Vie­len Dank!

Zum Kalen­der: https://8maerz.at/veranstaltungen/

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Filmische Selbstdokumentation der FrauenLesbenbewegung

Video­scree­ning mit Ein­füh­rung zu den archi­va­ri­schen Her­aus­for­de­run­gen im Umgang mit audio­vi­su­el­ler les­bisch-femi­nis­ti­scher Geschich­te und Selbst­do­ku­men­ta­ti­on mit Katha­ri­na Müller.

In man­chen Momen­ten war eine Kame­ra dabei: Aus­ge­hend von der Video­do­ku­men­ta­ti­on zum Femi­nis­ti­schen Lauf­feu­er (1992), ver­an­stal­tet anläss­lich des 20-jäh­ri­gen Bestehens der auto­no­men Frau­en­be­we­gung in Öster­reich, wid­men wir uns audio­vi­su­el­len Spu­ren der FrauenLesben­bewegung. Ein bri­san­ter Bestand­teil der Samm­lung von STICHWORT ist näm­lich die fil­mi­sche Selbstdokumentation.

Eph­eme­re Fil­me und Vide­os (oder: „Ama­teur­fil­me/-vide­os“) wie jenes, das eine Akti­on zwi­schen Ste­phans­platz und Oper ein­fängt, sind von gro­ßer Unmit­tel­bar­keit. Ohne „erklä­ren­de“ Per­so­nen, die eine Ver­bin­dung zu der Geschich­te her­stel­len, auf die sich die­se Fil­me bezie­hen, blei­ben sie jedoch viel­fach „stumm“. In jedem Fall errei­chen uns die Bil­der auf Ebe­ne der Affek­te und Gefüh­le. Für Bewegungsgeschichte(n) sind sie daher von beson­de­rer Bedeu­tung: Sie ver­mö­gen, wie Film­wis­sen­schaf­te­rin Hei­de Schlüp­mann schreibt, „Kör­per­aus­druck zu ver­mit­teln“, geben Hin­wei­se auf gesell­schaft­li­che Revo­lu­ti­ons­po­ten­tia­le, für die es (noch) kei­ne Wor­te gibt.
Dabei sind audio­vi­su­el­le Archi­ve aus akti­vis­ti­schen bzw. auto­no­men Zusam­men­hän­gen immer Ver­spre­chen und Dilem­ma zugleich: Sie ent­ste­hen aus einem Kon­flikt zwi­schen einer oppo­si­tio­nel­len Grup­pie­rung und einem „soli­de­ren“ Staats­ap­pa­rat. Sie sind dadurch pre­kär – sowohl mate­ri­ell als auch insti­tu­tio­nell. Die begrenz­te Lebens­dau­er von Film und VHS gibt Anlass, über die Bedeu­tung die­ser fra­gi­len Doku­men­te nach­zu­den­ken. Zeit und che­mi­sche Pro­zes­se hin­ter­las­sen Spu­ren in den Bil­dern, die offen­sicht­lich ver­gäng­lich sind: Höchs­te Zeit also, dar­über ins Spre­chen zu kom­men. Für alle jene, die dabei waren, so sehr wie für jene, die es nicht waren: Was ist hier zu sehen und was nicht? Wer erin­nert sich wor­an? Was sehen wir? Was macht das mit uns? Und vor allem: Was hat das mit uns heu­te zu tun? Und nicht zuletzt: Was soll mit dem Mate­ri­al geschehen?

Katha­ri­na Mül­ler, geb. 1987, lei­tet die Abtei­lung für For­schung, Ver­mitt­lung und Publi­ka­tio­nen im Öster­rei­chi­schen Film­mu­se­um. Sie forscht im Rah­men einer FWF-Eli­se-Rich­ter-Stel­le am Inter­na­tio­na­len Forschungs­zentrum Kul­tur­wis­sen­schaf­ten (IFK) zur visu­el­len Geschich­te von LGBTIQ* in und mit Ver­bin­dungs­li­ni­en nach Öster­reich zwi­schen 1900 und 2000.

Unkos­ten­bei­trag: € 3,50
Für Frau­en* / FLINTA

Geför­dert von der ÖH

Gender Talk: Decolonial Feminism

GENDER TALK on March 13th 2023 at 6 p.m.:

Lec­tu­re and con­ver­sa­ti­on around the book Deco­lo­ni­al femi­nism in Abya Yala: Carib­be­an, Meso, and South Ame­ri­can con­tri­bu­ti­ons and challenges
(co-edi­ted by Yuder­kys Espi­no­sa Miño­so, María Lugo­nes and Nel­son Maldonado-Torres)

Lec­tu­re by Yuder­kys Espi­no­sa Miño­so (in Spa­nish; Eng­lish trans­la­ti­on by Danie­la Pare­des Gri­jal­va), fol­lo­wed by a short lec­tu­re by Lia Kastiyo-Spinósa.

March 13th, at 6 p.m., Room M13a, Aka­de­mie der bil­den­den Küns­te Wien, Schil­ler­platz 3, 1010 Wien

Orga­ni­siert und finan­ziert durch das Refe­rat Gen­der­for­schung der Uni­ver­si­tät Wien (Sus­hi­la Mes­qui­ta) und den Arbeits­kreis für Gleich­be­hand­lungs­fra­gen, das Insti­tut für Kunst- und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten und das Insti­tut für bil­den­de Kunst der Aka­de­mie der bil­de­ten Küns­te Wien (Pet­ja Dimit­ro­va, Moira Hil­le, Ruth Sonderegger).

Der 8. März 2023 in Wien

Es ist wie­der soweit!

Über 30 Ver­an­stal­tun­gen allein am 8. März war­ten auf euch – ent­we­der vor Ort oder online – von Aktio­nen und Demos über Podi­ums­kus­sio­nen bis Lesun­gen und Work­shops ist auch die­ses Jahr alles dabei!

Ter­min­über­sicht gibt’s auf https://8maerz.at/veranstaltungen/

Wir wün­schen einen tol­len, soli­da­ri­schen Frauen*tag / femi­nis­ti­schen Kampftag!

Frau, Leben, Freiheit – Frauentag im WUK

FRAU, LEBEN, FREIHEIT
Das Ira­ni­sche Kul­tur­haus lädt zum Inter­na­tio­na­len Frauentag

In die­sem Jahr steht die Ver­an­stal­tung unter dem Mot­to „Zihen Ziyan Azadi“, auf Deutsch „Frau, Leben, Frei­heit“ und auf Far­si „Zan Zen­de­gi Azadi“! – in Soli­da­ri­tät mit den ira­ni­schen Frau­en und ganz beson­ders mit der neu­en Gene­ra­ti­on. Die meis­ten Künstler_innen des Abends gehö­ren die­ser Gene­ra­ti­on an. Sie kom­men aus unter­schied­li­chen Kul­tur­be­rei­chen wie Musik, Thea­ter, Per­for­mance oder Film.

Die Ver­an­stal­tung wird drei­spra­chig in Far­si, Deutsch und Eng­lisch abgehalten.

Ein­tritt: Freie Spende
Details und gesam­tes Pro­gramm sie­he hier.

Powerfrauen in und aus Simmering

Aus der Rei­he VHS-Ver­an­stal­tun­gen zum 8. März – Inter­na­tio­na­ler Frauentag:

Power­frau­en in und aus Simmering
In Koope­ra­ti­on mit dem Bezirks­mu­se­um Simmering

Ter­min: Mi, 08.03.2023 | 18:30 – 20:00 Uhr
Kurs­ort: VHS Sim­me­ring, Gott­schalk­gas­se 10, 1110 Wien

Ein Streif­zug in Wort und Bild durch die Bio­gra­fien von Sim­me­rin­ger Frau­en wie Metall­bild­haue­rin Ange­la Stadt­herr, Opern­star Anto­nia Lau­ten­schlä­ger und KZ-Über­le­ben­de Rosa Jochmann.
Vor­trag mit Petra Leban & Johan­nes Hradecky

Anmel­dung: www.vhs.at/de/k/281632343