Treffpunkt ist am 8.3.2019 um 17 Uhr bei Wien Mitte-Landstraße.
Eine Gruppe autonomer Aktivist_innen, hat sich auch dieses Jahr als Take Back The Streets zusammengefunden, um anlässlich des Internationalen Feministischen Kampftags am 8. März 2019 eine Demo zu organisieren. Lasst uns nach einem Jahr türkis-blauer Regierung gemeinsam auf die Straße gehen und kollektiv ein feministisches Zeichen gegen Sexismus, Rassismus, Rechtsextremismus und Kapitalismus setzen.
** Kinderbetreuung vor Ort **
** Die Demo ist offen für alle Geschlechter **
Mehr Informationen siehe https://www.facebook.com/takestreets/ und im Facebook-Event.
Gefährdete Demokratie. Feministische und weitere Perspektiven
Feministische Sichtweisen haben die politische Organisationsform ‚Demokratie’ schon immer als Mangelmodell erfahren und analysiert, was aktuell eine neue Brisanz erfährt. Von Innen wie von Außen wird ‚unser’ Modell der Demokratie angegriffen, reanimierte Autoritarismen und demagogische Anrufungen direkter Demokratie konvergieren mit Politikverdrossenheit, kapitalistische Globalisierung mit nationalstaatlichen Grenzregimes und all das ist unterlegt mit einer Produktions- und Konsumideologie, die als unser imperialistischer Lebensstil bezeichnet werden muss. Faktisch oder utopisch wird ein Demokratiekonzept infrage gestellt, das auf Repräsentation und Liberalität basiert. Was denken? Wie tun?
Wir diskutieren anhand von unterschiedlichen Zitaten aus politischen Theorien.
Workshop mit Birge Krondorfer
Ein Angebot im Rahmen der 2. Rosa Luxemburg Konferenz (1.- 2. März).
Ort: VHS Hietzing, Hofwiesengasse 48, 1130 Wien.
Siehe auch https://www.rosaluxemburgkonferenz.at
Veranstaltung zum EPD:AT2019
Interdisziplinärer Dialog zum Thema Einkommenstransparenz:
Wie viel Transparenz brauchen wir in Unternehmen?
26. Februar 2019
16.30 Uhr: Empfang auf der Dachterrasse
17.00 – 19.00 Uhr: Zukunftswerkstatt mit Impulsen
mit anschließendem Ausklang
TU Wien
Campus Gußhausstraße, Kontaktraum Gußhausstraße 25–27, 6. Stock, 1040 Wien
Anmeldung bis 21.2. erbeten an bpw.austria@bpw.at
Mehr Infos unter www.equal-pay-day.at.
Gemeinsam Equal-Pay-Schleifen basteln
» T€€-Paus€ « : Geschichte(n) & Kekse & „Gute Laune“
Di., 26. Februar 2019, 11:00–13:00 Uhr im Wiener Antiquariat Klabund
1090 Wien, Garnisongasse 22
Wir basteln uns eigene 100%-EQUAL-PAY-Schleifen!
Einfach in der eigenen Mit*tagszeit vorbeikommen und mit*basteln & mit*reden & mit*schmökern.
Bitte eigene Geldscheine und/oder Pinn-Nadeln mitbringen – es sind aber auch 100-Euro-Servietten & „Sicherheit„snadeln vorbereitet.
Veranstalterinnen:
Klaudia (Equal-Pay.at) & Doris (Klabund.at)
Gelegenheiten zum Ausführen der Equal-Pay-Schleife gibt’s gleich anschließend bei der EPD-DialogVA „Einkommenstransparenz“, 26.02.2019, ab 16:30 Uhr
Feministische Perspektiven in der Erwachsenenbildung
Podiumsdiskussion mit Bettina Dausien, Birge Krondorfer, Sabine Sölkner, Claudia Schneider, Stefan Vater.
Moderation: Daniela Rothe
Die Zeit ist nicht wirklich günstig für feministische Bildung. Schon der Begriff scheint heutzutage diskreditiert zu sein, und die Bedingungen für eine feministische Bildungspraxis sind erst recht erschwert. Zwar sind nach wie vor die Mehrzahl der Teilnehmenden und auch der Unterrichtenden in der Erwachsenenbildung Frauen, zugleich besteht aber eine Schwierigkeit feministische Theorieperspektiven und geschlechterpolitische Perspektiven in der Erwachsenenbildung zu tradieren und kritisch weiterzuentwickeln, ja, sie überhaupt zum Thema zu machen.
Wir leben in Zeiten, in denen auch der Bildungssektor vom neoliberalen Diskurs beherrscht wird und Ideen wie die Konzentration auf das vermeintlich Notwendige, das ökonomisch Verwertbare und Effiziente kritisches Denken und alternative Entwürfe obsolet erscheinen lassen. Hinzu kommt, dass der Erfolg von Mädchen und Frauen im formalen Bildungssystem gerne genutzt wird, um feministischen Positionen die Berechtigung abzusprechen. Die öffentliche Meinung wiegt sich in dem Glauben, Frauen hätten ohnehin schon genug erreicht und die österreichische Gesellschaft sei in Sachen Gleichstellung vorbildlich. Dies alles macht feministische Bildungsarbeit nicht leichter – in der Erwachsenenbildung und anderswo…
Was bedeutet feministische Bildungsarbeit heute? Was sind die zentralen Fragen und Debatten? Welche Problembeschreibungen und Lösungsansätze diskutieren AktivistInnen und PraktikerInnen? Welche Perspektiven lassen sich für feministische Bildungsarbeit formulieren?
Cut The Gap! – The Vienna Gender Equality Short Film Day
Dieses Kurzfilm-Event bietet jungen Filmemacher*innen die Chance, ihr Talent zu zeigen, ihre Kreativität auszuleben und sich aktiv mit dem Thema Gleichberechtigung der Geschlechter auseinanderzusetzen.
Junge Filmemacher*innen stellen ihre kurzen Meisterwerke zum Thema Feminismus und Gender vor, konkret in drei Kategorien: Fiction, Non-Fiction und die Spezialkategorie: Geschlechterrollen und Stereotypen in der Ausbildung und am Arbeitsplatz.
Das Ziel: Die Aufmerksamkeit auf die immer noch klaffenden Lücken in der Bewertung des Femininen und des Maskulinen zu lenken, und die positiven gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen der Gleichberechtigung der Geschlechter zu thematisieren.
Die 15 Kurzfilme werden von einer fachspezifischen Jury bewertet:
Fiction:
Mag.a Irene Heschl (Ressortleiterin Filme und Serien, ORF)
Götz Raimund (Regisseur und Cutter, House of Bandits)
Ebba Sinzinger (Produzentin, WILDart FILM)
Non-Fiction:
Tina Leisch (Regisseurin und Journalistin)
Ed Moschitz (Redakteur für Dokumentarfilme, ORF)
Martin Putz (Freelance Cinematographer)
Spezialkategorie:
Magdalena Miedl (Freie Filmkritikerin und Journalistin)
Julia Pühringer (Journalistin, tele)
Paul Scheibelhofer (Sozialwissenschaftler und Geschlechterforscher, Universität Innsbruck)
Zusätzlich wird eine Podiumsdiskussion zum Thema “Geschlechter-(Un)Gleichberechtigung in der Ausbildung und am Arbeitsplatz: Lektionen aus der Filmindustrie” stattfinden. Geführt von Moderatorin Anna Koblitz (Filmwissenschaft und Genderstudies, Universität Wien). Die Diskussionsteilnehmer*innen sind: APESFRAMED (Regio-Duo Nicola Von Leffern und Martyna Trepczyk), Lena Pieber (UN Women Nationalkomitee Österreich Vertreter), Arash Riahi (Produzent und Regisseur, Golden Girls Filmproduction & Filmservices) und Kris Staber (CEO, arx anima).
Programm:
14:00 – 15:00: Einlass
15:00 – 15:30: Eröffnungsrede
15:30 – 16:30: Erste Kategorie (Fiction)
16:30 – 17:00: Pause (30 min)
17:00 – 18:00: Zweite Kategorie (Nonfiction)
18:00 – 19:00: Pause (60 min)
19:00 – 20:00: Dritte Kategorie (Spezialkategorie)
20:00 – 20:30: Pause (30 min)
20:30 – 21:30: Podiumsdiskussion (40 min Diskussion und 20 min Fragen)
21:30 – 22:00: Preisverleihung und Closing
22:00 – 2:00: Afterparty (im Top Kino)
Tickets:
Online – Kontingent erschöpft
Vor Ort – Verfügbar
Männer im Un/Recht – Kriminalität, Kriminalisierung und Männlichkeiten
Feministische Rechtswissenschaften sowie Legal Gender Studies haben gezeigt, dass „das Recht“ und seine Akteur_innen nicht geschlechtslos, sondern in vielfältiger Weise in herrschende Geschlechterverhältnisse eingebunden sind. Die Konstruktion von Männlichkeiten miteinbeziehen kann also auch für die Rechtswissenschaften spannend sein.
Aus diesem Grund widmet die Zeitschrift juridikum sich mit Heft 4⁄17 Fragen von Männern im Un/Recht. Der Fokus liegt darin auf Kriminalität und Kriminalisierung von Männlichkeiten und männlichen Praktiken. Thema ist aber auch inwiefern Recht und Rechtsdurchsetzung in die Reproduktion normativer Männlichkeiten und Machtstrukturen eingebunden sind, wo es zum Ausschluss bestimmter Männlichkeiten durch Disziplinierung und Kriminalisierung kommt, aber auch, wo emanzipatorische Potentiale sichtbar werden.
Am Podium sind vier Autor_innen dieser Ausgabe zu Gast:
Birgit Mennel (Helping Hands)
Monika Stempkowski (Institut für Strafrecht und Kriminologie, Uni Wien)
Ines Rössl (Institut für Rechtsphilosophie, Uni Wien)
Markus Zingerle (Männergesundheitszentrum Wien)
Moderation: Maria Sagmeister (juridikum)
Donnerstag 15. März 18:30 Uhr
Juridicum, Schottenbastei 10–16, 2. OG, Stiege 2, Sem 20
Im Anschluss laden wir wie immer gerne noch zu einem Glas Wein zu bleiben und weiter zu diskutieren!
Das ist der vierte Workshop im Rahmen der Reihe „Frieden und Nachhaltigkeit“ des Projekts Globale Dialoge – Women on Air auf Radio ORANGE 94.0. Zum int. Frauen*tag wird dieser Workshop wiederholt.
Wie gendere ich in der Sprache, in der ich spreche? Oft herrscht Verunsicherung wie Inhalte gendersensibel aufbereitet werden können. Diese Unsicherheit soll in diesem Workshop beseitigt werden. Der Workshop richtet sich besonders an Menschen die mehrere Sprachen sprechen und ermöglicht ein ungezwungenes Ausprobieren und Üben am Beispiel der Radioproduktion.
Für Radiointeressierte ohne Produktionserfahrung sowie langjährige Radiomacher_innen!
Referentin: Jaqueline Gam, praktizierende Feministin und Leitung des Partizipationsprojekts Stadtradio Orange
Anmeldung: Für alle Redaktionen, Radiomacher*innen offen und solche die es werden möchten. All genders welcome. Die Teilnahme ist kostenlos und die Anzahl der Plätze begrenzt. Um dich anzumelden, schicke bitte eine Mail an womenonair@o94.at.
Podiumsdiskussion: Sexismus im Journalismus. No More Bullshit!
Stereotype Geschlechterbilder, klischeehafte Berichterstattung über Frauen im Sport oder Vergewaltiger, die als „Sex-Täter“ verharmlost werden: Sexismus zieht sich durch die Berichte vieler Medien und hat Auswirkungen darauf, wie wir Geschlechter wahrnehmen. Die Entscheidungsträger und Meinungsbildner im Journalismus bleiben Männer. Warum ist das so? Welche Rolle spielen Quoten und Clicks in der Berichterstattung und welche Macht haben Medienkonsument_innen?
Darüber sprechen wir am Podium mit
Elisabeth Auer, kurier.at: News
Gregor Josel, Wiener – Alles für Er.
Gabriele Melischek, Österreichische Akademie der Wissenschaften
Clemens Oistric, Heute
Alexandra Stanic, BIBER
Moderation: Sandra Nigischer, Sorority
Eintritt gratis, all genders mighty welcome!
Im Rahmen des Rrriot Festival
Im Jahr 1997 unterschrieben fast 650.000 Österreicherinnen und Österreicher das damalige Frauenvolksbegehren. Lediglich zwei von elf Forderungen wurden bis dato umgesetzt. In diesem Jahr wird nun wieder ein Frauenvolksbegehren stattfinden. Auf Basis der Reflexion der Forderungen von 1997 sollen die Punkte des neuen Frauenvolksbegehrens vorgestellt und diskutiert werden.
Mit Schifteh Hashemi, Sprecherin des Frauen*volksbegehrens
Moderation: Andrea Strutzmann (Frauenhetz)
Anmeldung siehe hier.
Eine Kooperation der Frauenbildungsstätte Frauenhetz mit der VHS Landstraße