Frauen gegen den Strom
Archivabend in der Reihe „Unser Papier spricht zu Dir!“
Anhand von Beispielen aus der feministischen Öko- und Friedensbewegung wird gezeigt, wie STICHWORT die Arbeit dieser und vieler anderer engagierter Fraueninitiativen in Österreich, aber auch spontane Aktionen, dokumentiert und es werden Anregungen, wie diese Quellen genutzt werden können, gegeben.
Welche Spuren dieser Arbeit werden künftig für feministische Geschichtsschreibung bei uns auffindbar sein?
Was soll und kann für künftige Generationen überliefert werden? Und was können wir aus den Dokumenten heute herauslesen?
Archivpräsentation mit Diskussionsmöglichkeit (ca. 2 Stunden)
Ausklang bei Getränken und kleinem Imbiss
Begrenzte Teilnehmerinnenzahl
Anmeldung per E‑mail an office@stichwort.or.at bis zum 14. Jänner erbeten.
Kein archivbezogenes Vorwissen erforderlich.
Workshop-Leitung: Margit Hauser & Andrea Zaremba
Für Frauen, Transgender willkommen.
Die Zeit die wir dazu verwenden, anderen Menschen zu helfen, ist das Schönste das wir geben können. Vor allem Frauen sind es, die sich bei Vereinen, Nachbarschaftszentren, Kindergruppen und Flüchtlingsprojekten engagieren. Sie sind kreativ, engagieren sich ehrenamtlich und gründen innovative Projekte. Sie bewegen und verbessern die Gesellschaft.
Der direkte Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Politik ist ganz besonders wichtig. Denn nur gemeinsam können wir unsere Anliegen in Taten umsetzen.
Dienstag, 21. Jänner 2020
Einlass: 18:00 Uhr, Eröffnung: 18:30 Uhr
Mit Marina Hanke (Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende, Landtagsabgeordnete)
Wo: ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Wiener SPÖ-Frauen.
Um Anmeldung wird gebeten unter: office@ega.wien
Frauen ErwerbsArbeit = UnterBeZahlt UnBeZahlbar?
Frauenkampf ist Klassenkampf: Das Frauenstreik-Kollektiv lädt ein zum Frauenstreik am 8. März 2020
Frauen, aus den unterschiedlichsten Lohnarbeits-Bereichen (Care, Gesundheit, Betreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Kindern und Jugendlichen und im Handel tätige) arbeiten, erzählen von den Herausforderungen ihres Arbeitsalltags. Unter ihnen sind Betriebsrätinnen, andere sind im WienerArbeiterInnenSyndikat organisiert. Sie berichten von Problemen in den Organisationsstrukturen der jeweiligen Bereiche, über Zusammenarbeit mit KollegInnen und der Entwicklung von Ideen zur Verbesserung von Arbeitsstrukturen.
Diskussion über bereichsübergreifende Gemeinsamkeiten sowie über Möglichkeiten für eine Beteiligung am Frauenstreik 2020.
Veranstaltung für Cis-Frauen.
Sorority-MV im Jänner
Das ♥-Stück der Sorority sind die Monatsversammlungen.
Wir alle sind mit dem Konzept der „Jungfräulichkeit“ aufgewachsen. Ob wir wollten oder nicht, dem Jungfernhäutchen und dem ersten Reißen wird in Österreich immer noch viel Bedeutung zugemessen. Aber was heißt Jungfräulichkeit überhaupt? Haben wir allen ein Hymen? Was ist mit Frauen, die Frauen lieben, wie „verlieren“ sie ihre Jungfräulichkeit? Was haben wir denn da überhaupt zu verlieren?
Sorority-Sister Noori Soliman ist in einer streng muslimischen Familie aufgewachsen und wird darüber sprechen, welchen Wert Sex und dem „ersten Mal“ in ihrer Familie zugemessen wurde, warum sie keine Tampons verwenden und wieso sie nie länger als fünf Minuten auf dem Klo sitzen durfte.
Außerdem berichtet eine Gynäkologin aus beruflicher Sicht zu dem Thema.
Danach gibt es wie immer Drinks & Liebe. Kommt zahlreich, auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen. Women* only!
Eintritt frei, keine Anmeldung notwendig.
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Die Sorority versteht sich als unabhängiges, solidarisches Netzwerk, zugänglich für jede* unabhängig von Alter, Herkunft, Branche, Bildung, politischer Position.
Lebensstraßen – Erinnern für die Zukunft
Frauen*frühstück des Bundes demokratischer Frauen
In Wien sind bisher nur 9,5 % Straßen und öffentliche Plätze nach Frauen benannt, ein Ungleichgewicht, dem mit den Benennungen von Straßen z.B. in der Seestadt beinahe ausschließlich nach Frauen entgegengewirkt wird. Das Lebensstraßen-Stationentheater hat nun zwei Jahre in Folge die Verdienste jener Frauen, die den Straßen und Plätzen der Seestadt ihre Namen gegeben haben, einem breiteren Publikum bekanntgemacht. Darunter befinden sich Frauen, die vor dem Nationalsozialismus ins Exil fliehen mussten, Widerstandskämpferinnen und Gerechte unter den Völkern – Frauen, die jüdischen Menschen das Leben gerettet haben.
Die Schauspielerin und Regisseurin Vanessa Payer, Initiatorin dieses äußerst gelungenen Beispiels frauenpolitischer Kulturarbeit an der Wiener Peripherie, berichtet über ihr Projekt, zeigt und kommentiert Ausschnitte aus Filmen, die während der Vorstellung entstanden sind.
Samstag, 25.1.2020, 10:30 Uhr
Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Türkisgrünes Regierungsprogramm – was bringt’s den Frauen?
Seminarraumgespräch – Denken in Präsenz
Montag, 27. Jänner 2020, 18:00–20:00 Uhr
Mit Andrea Brunner, Politikwissenschafterin, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin, davor 5 Jahre Mitarbeiterin im Frauenministerium.
In den Frauenhetz-Seminarraumgesprächen kann leidenschaftlich und mit Muße in Präsenz über Gegenwärtiges nachgedacht werden.
Kuratiert und moderiert von Birge Krondorfer
Snacks und Getränke werden gereicht. Eintritt frei, Spenden willkommen
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Veranstaltung für Frauen.
feminismen diskutieren: Empowerment & Intersektionalität
Wie können zwei so umkämpfte, schwer fassbare und vermeintlich diffuse Konzepte wie Empowerment und Intersektionalität zusammen gedacht werden? Welche Auswirkungen hat dieses Zusammendenken auf feministische Theorie und Praxis? Wie können diese Fragen differenziert und kontextualisiert werden? Ein analytisches Modell am Beispiel machtkritischer Bildungsarbeit kann vorläufige Antworten bringen.
Miša Krenčeyová, Afrikanistin, Wien/Bratislava
Moderation: Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafter*innen
Gender und Diversity – schon alles erreicht?
Auch 2020 geht die IdeenWerkstatt Alsergrün weiter: Den Auftakt macht Powerfrau Lena Jäger, Projektleiterin des im Vorjahr so erfolgreich durchgeführten Frauenvolksbegehrens (fast eine halbe Million Unterschriften!). Leider war die letzte Bundesregierung für so fortschrittliche Forderungen weniger offen als wir und so wollen wir diskutieren was es noch zu tun gibt im Bereich Geschlechtergerechtigkeit – aber auch in anderen diversity-Aspekten, die ja immer mit der Geschlechterfrage verbunden sind…
Wir freuen uns schon auf Lena und natürlich auch auf Eure rege Beteiligung!
Stell dir vor, wir streiken heute!
Anlässlich des Frauenstreiktages am 8. März 2020 und des Aktionstages am 21. Juni 2020 (nähere Informationen dazu bei der Veranstaltung) werden anhand einer Präsentation folgende Schwerpunkte beleuchtet:
* Geschichte der proletarischen Frauenkämpfe und Frauenbewegungsgeschichte in Europa
* Frauen kämpfen gegen Sexismus, Krieg und ökonomische Ausbeutung weltweit
* Frauenstreik international
* Feministische Ökonomie. Frauenkampf ist Klassenkampf
Einführung und anschließende Moderation: Andrea Strutzmann
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Snacks und Getränke werden gereicht. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Veranstaltung für Frauen in Kooperation mit dem Frauenstreikkomitee des FZ-Wien.
Warum Feminismus gut für Männer ist
Viele Männer reagieren geradezu aggressiv auf Feminismus. Warum eigentlich? Leiden doch auch Männer unter den ungerechten Geschlechterverhältnissen, die sie selbst geschaffen haben: Sie bekommen häufiger einen Herzinfarkt als Frauen, begehen öfter Suizid, haben generell eine geringere Lebenserwartung. All das hat ganz wesentlich damit zu tun, dass sie sich immer noch an überkommenen Vorstellungen von Männlichkeit orientieren, möglichst viel arbeiten, Stärke und Durchsetzungsvermögen zeigen wollen. Gerade gegen solche einengenden Rollenerwartungen kämpft der Feminismus global.
Das Buch von Jens van Tricht Warum Feminismus gut für Männer ist im Ch.Links Verlag erschienen und wurde von Christina Brunnenkamp und Isabel Hessel aus dem Niederländischen übersetzt.
Buchpräsentation und Diskussion mit:
Jens van Tricht, Autor des Buches „Warum Feminismus gut für Männer ist“
Lea Susemichel, leitende Redakteurin der an.schläge
Amar Rajković, stellv. Chefredakteur das Biber
Moderation: Eva-Maria Burger, REloading Feminismus
Begrüßung: Magda Seewald, VIDC
Veranstaltungssprache: Deutsch
Anmeldung und/oder Fragen zur Veranstaltung per E‑Mail an: seewald@vidc.org
Mehr Infos unter: www.vidc.org/themen/gender/maenner-gleichstellung/warum-feminismus-gut-fuer-maenner-ist/
Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, zu.