Zeitschiftenpräsentation: Trans* Feminismen

Don­ners­tag, 7. März 2024, 19:00

Zeit­schif­ten­prä­sen­ta­ti­on: Trans* Feminismen

Trans* Leben ste­hen aktu­ell im Zen­trum gesell­schaft­li­cher Debat­ten und Poli­ti­ken. An ihnen wer­den Vor­stel­lun­gen von Fort­schritt und Frei­heit, aber auch Bedro­hung und Nie­der­gang aus­ge­han­delt. Zugleich prä­gen die­se Debat­ten und Poli­ti­ken trans* Leben, ver­un­mög­li­chen, erschwe­ren, nor­mie­ren sie. Trans* zen­trier­te Ana­ly­sen die­ser Ver­hält­nis­se sind noch immer rand­stän­dig. Femi­na Poli­ti­ca inter­ve­niert in die­se Mar­gi­na­li­sie­run­gen und ent­wi­ckelt dezi­diert trans*feministische Ana­ly­sen der Gegenwart.

Mascha Lin­ke, Hum­boldt Uni­ver­si­tät zu Berlin
Gun­du­la Lud­wig, Uni­ver­si­tät Innsbruck
Yv Nay, Zür­cher Hoch­schu­le für ange­wand­te Wissenschaften
Zoe* Steins­ber­ger, Uni­ver­si­tät Innsbruck

Zoe* Steins­ber­ger & Gun­du­la Lud­wig (Hg.), Femi­na Poli­ti­ca: Trans* Ungleich­zei­tig­kei­ten und trans* Femi­nis­men, 2023

In Koope­ra­ti­on mit dem Cen­ter Inter­dis­zi­pli­nä­re Geschlech­ter­for­schung Inns­bruck und Femi­na Poli­ti­ca. Zeit­schrift für femi­nis­ti­sche Poli­tik­wis­sen­schaft.

Buchpräsentation: Queer-feministische Positionen

Diens­tag, 5. März 2024, 19:00

Que­er-femi­nis­ti­sche Positionen
Buchpräsentation

Das Ent­ste­hen von Bewe­gun­gen wie Movi­mi­en­to de Muje­res y Diver­si­d­a­des Indí­ge­nas por el Buen Vivir und Ni Una Menos oder Sym­bo­len wie dem grü­nen Tuch für das Recht auf Abtrei­bung haben es ermög­licht, an einen deko­lo­nia­len und anti-hete­ro-cis-patri­ar­cha­len Femi­nis­mus aus Süd­ame­ri­ka und der Kari­bik zu den­ken. Que­er-Femi­nis­ti­sche Posi­tio­nen bringt deko­lo­nia­le, kon­tra-patri­ar­cha­le Ideen und dia­spo­ri­sches Wis­sen femi­ni­sier­ter Kör­per zusam­men und zeich­net eine alter­na­ti­ve Geo­gra­fie que­er-femi­nis­ti­scher Mili­tanz, poli­ti­scher Akti­vis­men und trans­na­tio­na­ler Allianzen.

Car­la Boba­dil­la, Aka­de­mie der bil­den­den Küns­te Wien
Valen­ti­na Buit­ra­go Gar­cía, Uni­ver­si­tät der Küns­te Berlin
Ver­ó­ni­ca Orsi, Ali­ce Salo­mon Hoch­schu­le Berlin

Orsi, Ver­ó­ni­ca (Hg.), Que­er-Femi­nis­ti­sche Posi­tio­nen. Aus­gangs­punkt Süd­ame­ri­ka und die Kari­bik, Müns­ter: Unrast 2024

ABZ*CIRCLE Gleichstellungskino: Feminism WTF

Das neue Jahr bringt auch gleich wie­der eine neue Aus­ga­be des Gleich­stel­lungs­ki­nos. Am 14. Jän­ner 2024 zeigt abz*austria Femi­nism WTF, wie gewohnt um 11 Uhr im Admi­ral Kino. (Burg­gas­se 119, 1070 Wien, Ein­lass ab 10.30 Uhr)

Femi­nism WTF ist eine kraft­vol­le, pro­vo­ka­ti­ve Doku­men­ta­ti­on, die kri­tisch und humor­voll die Viel­schich­tig­keit des Femi­nis­mus erkun­det. Ein inspi­rie­ren­der Blick auf die Her­aus­for­de­run­gen und Sie­ge der Frau­en­be­we­gung. Im Anschluss Publi­kums­ge­spräch mit Autorin Ger­traud Klemm und abz*circlistin Char­lot­te Steen­ber­gen bei Sekt, Kaf­fee oder Tee!

„TIME IS UP“
„TIME IS UP“ ist eine Film­rei­he des ABZ*CIRCLE kura­tiert von Mari­on Koidl, Eva Mich­lits, Danie­la Schal­lert und Manue­la Voll­mann. Sie soll die Diver­si­tät der Gesell­schaft auch hin­ter der Kame­ra zei­gen. Bil­der und Geschich­ten, die wir kon­su­mie­ren, beein­flus­sen unse­re Wert­vor­stel­lun­gen und unse­re Idee davon, wie wir sein wol­len. Es macht einen Unter­schied, wer die­se Geschich­ten erzählt, wer die­se Bil­der kre­iert und wes­sen Wer­te über die­se Bil­der trans­por­tiert wer­den. Men­schen mit unter­schied­li­chen kul­tu­rel­len Hin­ter­grün­den und Erfah­rungs­wel­ten prä­gen unse­re Sicht auf die Welt. Der ABZ*CIRCLE ist ein über­par­tei­li­ches Netz­werk für Frau­en aus Wirt­schaft, Bil­dung und Verwaltung.

Film & Gespräch: Feminism WTF

FEMINISM WTF zeigt, wie wir mit Femi­nis­mus die Welt ret­ten. Ein Film vol­ler zukunfts­wei­sen­der Ideen gegen die gesell­schaft­li­chen Macht­ver­hält­nis­se und für ein soli­da­ri­sches Miteinander.

Die Frauen*bewegung ist die erfolg­reichs­te sozia­le Bewe­gung des 20. Jahr­hun­derts und hat alle Gesell­schafts­schich­ten erfasst. Ihre Errun­gen­schaf­ten haben nicht nur bes­se­re Lebens­be­din­gun­gen für Frau­en* erkämpft, son­dern unse­re Lebens­wei­sen und unse­re Ideen von Zusam­men­le­ben radi­kal ver­än­dert. Und obwohl femi­nis­ti­sche Debat­ten wie #metoo in der Mit­te der Gesell­schaft ange­kom­men sind, hat der Begriff »Feminist*in« immer noch einen nega­ti­ven Unterton.

Der Doku­men­tar­film FEMINISM WTF (What the Fuck) schlüs­selt auf, wel­che The­men­viel­falt 2023 unter dem Begriff Femi­nis­mus ver­han­delt wird. Die Experts aus Poli­tik- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, Männ­lich­keits­for­schung, Gender‑, Que­er- und Trans-Stu­dies gehen der Fra­ge nach, wie wir alle zum Auf­bre­chen von Macht- und Abhän­gig­keits­ver­hält­nis­sen bei­tra­gen kön­nen, um eine soli­da­ri­sche Gesell­schaft der Vie­len zu sein. Dabei geht es um vie­le aktu­el­le Debat­ten: War­um spre­chen wir immer von nur zwei Geschlech­tern? War­um müs­sen Frau­en* den Groß­teil der unbe­zahl­ten Haus- und Kin­der­er­zie­hungs­ar­beit machen? War­um sind Kapi­ta­lis­mus und Femi­nis­mus ein Wider­spruch? Was hat der euro­päi­sche Kolo­nia­lis­mus mit den heu­ti­gen Ideen von sexu­el­ler Frei­heit und ras­sis­ti­schen Ste­reo­ty­pen zu tun? Wie­so brau­chen wir Femi­nis­mus, um das Kli­ma zu ret­ten? Und war­um enga­gie­ren sich eigent­lich so weni­ge Män­ner für den Feminismus?

In FEMINISM WTF setzt Regis­seu­rin Katha­ri­na Mück­stein die Experts in einen fil­mi­schen Dia­log mit Musik­vi­deo-Sequen­zen zum elek­tro­ni­schen Sound­track von Tony Renais­sance: die ästhe­ti­sier­ten Tanz- und Per­for­mance-Moti­ve bre­chen mit den gän­gi­gen Vor­stel­lun­gen von Pop-Femi­nis­mus und ent­wer­fen lust­vol­le, neue Bil­der von Kör­per und Geschlecht.

Die Protagonist*innen von FEMINISM WTF sind Mai­sha Auma, Pers­son Per­ry Baumg­ar­tin­ger, Astrid Bie­le Mefe­bue, Niki­ta Dha­wan, Chris­toph May, Sig­rid Schmitz, Fran­zis­ka Schutz­bach, Rona Torenz, Pau­la Vil­la Bras­lavs­ky, Lau­ra Wies­böck, Emi­le­ne Wopa­na Mudimu.

Im Anschluss an den Film folgt ein von Gleis 21 mode­rier­tes Publi­kums­ge­spräch mit Nata­lie Schwa­ger (Edi­to­rin und Pro­du­zen­tin) und Micha­el Schind­eg­ger (Kame­ra­mann und Produzent).

Workshop: „Christlich-weiße Sozialisierung und Dominanzgesellschaft“

Im Zusam­men­hang mit Trans­for­ma­ti­ver Gerech­tig­keit & Com­mu­ni­ty Accountability

Sams­tag 4.3. von 15:00–19:00 im Bespre­chungs­zim­mer der ÖH Uni Wien
Adres­se: Cam­pus Uni Wien, Altes AKH, Spi­tal­gas­se 2, Hof 1, 1.10, 1090 Wien

Inhalt:
Wie kön­nen wir mit ver­schie­de­nen For­men von Gewalt in unse­rem Umfeld umge­hen, ohne die Poli­zei zu rufen? Wie sieht Gerech­tig­keit und Ver­ant­wor­tungs­über­nah­me aus, ohne Stra­fe und Gefäng­nis? Trans­for­ma­ti­ve Gerech­ti­ge­keit ist eine Ant­wort dar­auf die immer wei­te­re Krei­se zieht. In die­sem Work­shop wer­den wir nach einer Kurz­ein­füh­rung in Trans­for­ma­ti­ve Gerech­tig­keit dar­auf ein­ge­hen wie unse­re Arbeit mit Trans­for­ma­ti­ver Gerech­tig­keit von christ­li­chen Pri­vi­le­gi­en und einer weiss-christ­li­chen Domi­nanz­ge­sell­schaft geprägt ist.

Wie bein­flusst unse­re Sozia­li­sie­rung unse­ren Blick auf Stra­fe? Was heisst Ver­ant­wor­tungs­über­nah­me, wel­che Wer­te lie­gen den Gefüh­len von Schuld und Scham zu Grun­de? Wie gehen wei­te­re kul­tu­rel­le und reli­giö­se Ideen und Erfah­run­gen damit um? Was bie­tet Trans­for­ma­ti­ve Gerech­tig­keit an um genau die­se Domi­nanz­ver­hält­nis­se aufzubrechen?

Der Work­shop bie­tet eine Ein­füh­rung in christ­li­che Domi­nanz­ver­hält­nis­se, bie­tet Raum für Aus­ein­an­deset­zung mit christ­li­cher Sozia­li­sie­rung sowohl gesell­schaft­lich als auch indi­vi­du­ell. Der Work­shop ist kei­ne Ein­füh­rung in Trans­for­ma­ti­ve Gerech­tig­keit, son­dern hat einen Fokus auf christ­li­che Domi­nanz­ver­hält­nis­se und Trans­for­ma­ti­ve Gerechtigkeit.

Die work­shop­ge­ben­de Per­son Nui (kei­ne Pro­no­men) ist von Awarenetz.ch und radikal_jüdisch Bil­dungs­kol­lek­tiv und setz­te sich seit eini­gen Jah­ren mit Trans­for­ma­ti­ver Gerech­tig­keit aus­ein­an­der. Nui ist ash­ke­n­a­zi-jüdisch, behin­dert und (gender-)queer und macht seit eini­gen Jah­ren Bil­dungs­ar­beit aus anti­au­to­ri­tä­ter Per­spek­ti­ve zu Trans­for­ma­ti­ve Gerech­tig­keit, Anti­re­pres­si­on und jüdi­sche Themen.

Der Work­shop ist in deut­scher Laut­spra­che mit Eng­li­scher Flüs­ter­über­set­zung. Der Work­shop ist kos­ten­los. Der Raum ist barrierefrei.
Mehr Infor­ma­tio­nen zu Zugäng­lich­kei­ten unter: frauenreferat@oeh.univie.ac.at

RAD Performance: Soundride x Take Back The Streets

Sound­ri­de x TAKE BACK THE STREETS
Inter­na­tio­nal Femi­nist Day!
08-03-2023 | Mee­ting Point 17:00h Yppenplatz
w/ mix by Juke­box Utopia

On the 8th of March, we cla­im space and draw atten­ti­on to the struc­tu­ral ine­qua­li­ties that affect FLINTA peo­p­le and all peo­p­le who do not fit into a white patri­ar­chal, cis, and hete­ro­nor­ma­ti­ve socie­ty. By chal­len­ging the city along its social boun­da­ries and our phy­si­cal depen­dence on infra­struc­tu­re, espe­ci­al­ly in times of cli­ma­te cri­sis, it is important to build rela­ti­onships and bonds, to enga­ge, to build alli­ances, and to find allies.

Every day is 8 March. The­r­e­fo­re: get out on the streets for the femi­nist day of action!

We meet tog­e­ther with #Take­Back­t­heStreets Demo, ride par­al­lel in cir­cles and end tog­e­ther in Sig­mund Freud Park. Many other coll­ec­ti­ves on wheels join us, so come with your bike, rol­ler-skates or skateboards!

BBI­PoC FLINTA* VIENNA BIKE KITCHEN
FLINKTAS_VIENNA
FLINTA* BIKEPOLO VIENNA
INTERNATIONAL ASSociation
TAKE BACK THE STREETS
RAD PERFORMANCE
RADS
ROLLERSTRIZZIS
VEREIN 1240
QUEER MUSEUM VIENNA

RESPECT EXISTENCE OR EXPECT RESISTANCE
#Take­Back­T­heStreets #sound­ri­des #rad­per­for­mance

Sujet © RAD Performance

Podiumsdiskussion: Diversität im Feminismus

Podi­ums­dis­kus­si­on am Diens­tag, 21. März 2023, 18:00

Diver­si­tät im Feminismus

Es bestehen heu­te die viel­fäl­tigs­ten Vor­stel­lun­gen dar­über, was Femi­nis­mus ist oder nicht ist und wofür es sich zu kämp­fen lohnt. Unter­schied­li­che Strö­mun­gen – Auto­no­mer Feminismus/ BiPoC-Femi­nis­mus/ Differenzfeminismus/ Gleichstellungsfeminismus/ Queerfeminismus/ Trans­fe­mi­nis­mus – ste­hen sich schein­bar unver­söhn­lich gegen­über oder im bes­ten Fall neben­ein­an­der. Aber gera­de in Zei­ten eines rechts­po­pu­lis­ti­schen und anti­fe­mi­nis­ti­schen Back­lashs ist es doch wich­tig mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men, Alli­an­zen zu bil­den und das Gemein­sa­me vor das Tren­nen­de zu stel­len. Mit die­ser Moti­va­ti­on hat die Frau­en­hetz die­se Ver­an­stal­tung organisiert.

Mit: Flo­ra Alva­ra­do-Dupuy, Eva Geber, Bar­ba­ra Grub­ner, Han­na Hacker, Zoe* Steins­ber­ger, N.N.
Mode­ra­ti­on: Fan­ny Rasul
Ort: C3, Cen­trum für Inter­na­tio­na­le Ent­wick­lung, Alo­is Wag­ner-Saal, Sen­sen­gas­se 3, 1090 Wien

Nach dem Podi­um wird zu Geträn­ken und Snacks geladen.
Die Ver­an­stal­tung ist offen für alle.

Geför­dert von dem Son­der­pro­jekt­topf der Öster­rei­chi­schen Hochschüler_innenschaft Bundesvertretung.

m/others: See you at the Dancefloor!

am Welt­frau­en­tag, 8. März 2023, 17–22 Uhr

Der All­tags­trott ist der ein­zi­ge Rhyt­mus in dei­nem Leben?
Bei Beat denkst du an den Schleu­der­gang der Waschmaschine?
Du kennst die Spon­geb­ob-Ver­sio­nen der Chart-Hits bes­ser als die Ori­gi­na­le? (und, ganz ehr­lich – sind sie das nicht auch?)

m/others erwei­tert ihren Raum für femi­nis­ti­sche Müt­ter* auf den Club-Kel­ler der legen­dä­ren THE HIVE Que­er­bar am Naschmarkt!
Gemein­sam fei­ern wir den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag in Club­at­mo­sphä­re zu baby­sit­ter­freund­li­chen Uhrzeiten.

Offen für alle die sich als Müt­ter* und deren Freund*innen identifizieren.

Führung im mumok: Feministisch Betrachtet

Sonn­tag, 12. März 2023, 16 Uhr

Femi­nis­tisch Betrachtet

Im Rah­men der Rei­he „Femi­nis­tisch Betrach­tet“ zum Welt­frau­en­tag lädt das mumok zu einer Füh­rung in die Aus­stel­lun­gen mixed up with others befo­re we even begin und Emí­lia Rigo­vá. Nane Oda Lavu­t­a­ris / Who Will Play for Me? ein. Lei­lah Babirye und Emí­lia Rigo­vá bau­en in ihren Instal­la­tio­nen Bezie­hungs­struk­tu­ren auf, die sich domi­nan­ten und gewalt­tä­ti­gen Umge­bun­gen wider­set­zen. In die­sen Hand­lungs­räu­men dis­ku­tie­ren wir über femi­nis­ti­sche, que­e­re und deko­lo­nia­lis­ti­sche Bezü­ge zu Kunst und (Kunst-)Geschichten.

Aus­stel­lun­gen:
mixed up with others befo­re we even begin
Emí­lia Rigo­vá. Nane Oda Lavu­t­a­ris / Who Will Play for Me?

8. März 2023 – Claim The Space & Feministisches* Bloco Descolonial

Kommt am 8. März zum Richard-Wag­ner-Platz in den 16. Bezirk!

Wann: Von 16:00 Uhr bis 17:30, danach Demo von take back the streets am Yppenplatz!
Wer: Cla­im the Space, Femi­nis­ti­sches* Blo­co Des­co­lo­ni­al, alle gegen Patri­ar­cha­le Gewalt kämp­fen­de, femi­nis­tisch Strei­ken­de, uvm.

Cla­im the Space ist ein Zusam­men­schluss von ver­schie­de­nen que­er-femi­nis­ti­schen Kol­lek­ti­ven und Ein­zel­per­so­nen, die sich seit 2,5 Jah­ren gegen patri­ar­cha­le Gewalt und Femi(ni)zide orga­ni­sie­ren. Wir wol­len Femi(ni)zide, als Mor­de an Frau­en, Les­ben, inter, nicht-binä­re, trans und agen­der Per­so­nen (kurz FLINTA) benen­nen, und die gesell­schaft­li­chen Struk­tu­ren, in denen die­se ver­übt wer­den, sicht­bar machen.
Durch die vie­len femi­nis­ti­schen Inter­ven­tio­nen sind vie­le For­men von Gewalt bereits im öffent­li­chen Raum sicht­ba­rer gewor­den, vie­le ken­nen den Begriff Femi(ni)zid.

Wir ver­sam­meln uns am 8. März am Richard-Wag­ner-Platz um noch­mal deut­lich zu machen, dass vie­le Lebens­rea­li­tä­ten und Gewalt­for­men aber nach wie vor weni­ger the­ma­ti­siert werden!
Wir ver­sam­meln uns vor der MA35, der soge­nann­ten Ein­wan­de­rungs­be­hör­de, weil wir dar­auf auf­merk­sam machen wol­len, dass ras­sis­ti­sche Insti­tu­tio­nen Teil patri­ar­cha­ler Gewalt sind.
Femi­nis­tisch strei­ken bedeu­tet für uns, die­se Aus­beu­tung und Pre­ka­ri­at sicht­bar zu machen!

Um uns auf den 8M Marsch ein­zu­stim­men und Kol­lek­ti­vi­tät zu weben, wol­len wir Pla­ka­te und Later­nen bas­teln, gemein­sam sin­gen, femi­nis­ti­sche Kämp­fe fei­ern und unse­re Ableh­nung von insti­tu­tio­nel­lem Ras­sis­mus und patri­ar­cha­ler Gewalt aus­drü­cken. In Soli­da­ri­tät mit den femi­nis­ti­schen Kämp­fen in Peru, Iran, Tür­kei, Syri­en und Kurdistan.
Patri­ar­chat, Ras­sis­mus und Kapi­tal: Nie­der mit der kolo­nia­len Allianz.

#deko­lo­nia­le­ak­ti­on #aler­ta­fe­mi­nis­ta #claimt­he­space #auf­zum­fe­mi­nist­schen­streik

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