Auch 2026 listet die Website 8maerz.at wieder diverse Veranstaltungstipps im Vorfeld und rund um den 8. März in Wien (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Die ersten Termine 2026 sind nun online und die Liste wird laufend ergänzt.
Schickt uns gerne wieder eure Veranstaltungshinweise entweder via Google Forms unter diesem Link
oderper E‑Mail an termine@8maerz.at – inkl. Titel, Datum, Uhrzeit, Ort mit Adresse, Art der Veranstaltung (Vortrag, Workshop, Kundgebung, etc.), Veranstalter*in, Beschreibung/Programm und weiterführendem Link.
Bitte dabei alle Informationen als Text in der E‑Mail oder als Word-Dokument (nicht nur als Bilddatei oder PDF). Gerne dafür mit ergänzenden Sujets und Bildern zusätzlich zur Veranstaltungsbeschreibung – inkl. Foto-Credit-Angabe (ohne diese Info können wir das Foto nicht verwenden).
aus der Reihe feminismen diskutieren am Freitag, 16. Jänner 2026, 18:00 Uhr
mit Viktoria Čaržavec (Politikwissenschafterin, München)
Ändert ein Adjektiv die Politik eines Ministeriums? Das deutsche Auswärtige Amt und das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben beim Regierungsantritt 2021 eine feministische Ausrichtung ihrer Politik angekündigt. Im März 2023 haben sie dann ihre entsprechenden Leitlinien vorgestellt. Doch kann eine feministische Entwicklungspolitik des BMZ tatsächlich zu strukturellen Veränderungen in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit führen oder schreibt sie bestehende eurozentrische und neokoloniale Strukturen fort?
Moderation: tba (VfW)
Ort: Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien Die Veranstaltung ist für alle.
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Donnerstag, 15. Jänner 2026, 12:00 Uhr, an pr@frauenhetz.at
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen (VfW) und der Frauen*solidarität
Vortrag am Donnerstag, 15. Jänner 2026, 18:00 Uhr
mit Muzayen Al-Youssef (Redakteurin beim Standard) und Heidi Sequenz (Politikerin)
In ihrem Reisebericht erzählen die Journalistin Muzayen Al-Youssef und die Politikerin Heidi Sequenz von einer Delegation der linken feministischen Organisationen im Nordosten Syriens. Die Veranstaltung gibt Einblicke in den Alltag in einer Region, die hierzulande häufig entweder romantisiert oder komplett ignoriert wird – ein Ort, der in unseren Köpfen zwischen feministischer Utopie, politischem Mythos und medialem Schweigen oszilliert, während vor Ort ein realer, alltäglicher Kampf ums Überleben und um Selbstbestimmung geführt wird. Und es geht um die große Frage: Was müssen wir eigentlich noch alles machen, damit eine andere Welt möglich wird – und zwar nicht nur theoretisch, sondern praktisch? Ein Abend über Neugier, Widersprüche, Widerstand, über ein bisschen Übermut und über feministische Solidarität.
Moderation: Alex Enderle Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Fortsetzung der Reihe Räume der feministischen Dekolonisierung In Kooperation mit der Frauen*solidarität
BdFÖ-Frühstück zum Internationalen Frauentag 10.30 – 11.30 Plaudern und Frühstücken Programmbeginn 11.30 (pünktlich)
Spenden von etwa 20,- erbeten!
Eine literarische Wiederentdeckung: Mascha Kaléko: „Zur Heimat erkor ich mir die Liebe“ Szenische Lesung mit Ingeborg Schwab
1907 im – damals österreichischen – Galizien geboren, machte Mascha Kaléko in Berlin der 1930er Jahre Furore als feministische Autorin und Journalistin. Das Deutschland von damals trieb sie ins Exil und verbot ihre Bücher. Sie emigrierte 1938 nach New York, lebte seit 1966 in Jerusalem und starb 1975 in Zürich. 50 Jahre nach ihrem Tod sind ihre Werke noch immer aktuell und öffnen Hirn und Herz. Ihre Poesie ist stets von einer Prise Ironie begleitet, lässt keinerlei Sentimentalität aufkommen. Mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik erobert sich die junge Mascha Kaléko in die Herzen ihrer LeserInnen und ZuhörerInnen. Diese eigentümliche Mischung aus Melancholie und Witz, steter Aktualität und politischer Schärfe ist es, die Mascha Kalékos Lyrik so unwiderstehlich und zeitlos macht. Ingeborg Schwab hat sich mit dem gesamten Werk von Mascha Kaleko beschäftigt und daraus eine Auswahl von lyrischen Gedichten, Kinderreimen, politischen Statements bis hin zu ihrer Korrespondenz mit Kollegen, Verlagen, Freunden und Familie, getroffen.
Ingeborg Schwab hat in unterschiedlichen Theatern der freien Szene gespielt und gründete 2016 den Verein „theater-wagen“. Ihr ihrem Soloprogramm „Ein Wiedersehen mit Herbert Gottsbacher“ stellt sie einen Mann dar, der den Helden spielt und doch ein Kind geblieben ist.
Auch dieses Jahr legt Radio ORANGE 94.0 wieder einen Schwerpunkt auf den 8.März:
Feminismus on air: Care – Resist – Persist
Widerständiges poetisch, in Prosa und auf der Bühne, feministische Kämpfe in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Frauen*stimmen in verschiedenen Sprachen – traditionelll steht das Programm von ORANGE 94.0 am 8. März ganz im Lichte des internationalen feministischen Kampftags. Es erwartet uns ein Radiotag prall gefüllt mit Live-Gesprächen im Studio, Berichten von Demos und Aktionen und stärkender musikalischer Frauen*power.
Jeder Tag ist 8. März – in diesem Sinne widmen sich auch in der Woche vor und nach dem 8. März zahlreiche Sendungen besonders all denjenigen, die sich gegen Sexismus und Unterdrückung und für Emanzipation und Selbstbestimmung einsetzen.
8th of March – 8. Mart – 8 марта – 8 mars – 8. März – 8 de marzo – ٨ مارس
Wie geht Friedensarbeit in Zeiten der Klimakrise?
mit Sophia Stanger (Environmental Peacebuilding bei Austrian Centre for Peace)
Die Klimakrise und ökologische Zerstörung verschärfen Konflikte weltweit. Gleichzeitig wirken sich Kriege negativ auf die Umwelt aus und verzögern Maßnahmen zu Klima- und Umweltschutz. Der Ansatz des „Environmental Peacebuilding“ versucht ökologische und soziale Aspekte der Friedensarbeit zu verknüpfen. Praxisbeispiele von lokalen Ansätzen in Österreich bis zu länderübergreifenden Initiativen in Westafrika werden vorgestellt. Fortsetzung der Reihe Frauen verstehen viel vom Frieden! Feministische Perspektiven und Gegenstrategien zu Militarismus und Krieg.
Moderation: Birge Krondorfer Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
In Kooperation mit WILPF. Die Veranstaltung ist für Frauen.
Buchpräsentation am Freitag, 28. März 2025, 18:00 Uhr
Der Patriarchatsindex
mit Lenka Reschenbach (Art-Direktorin, Illustratorin und Juristin)
Das Patriarchat ist kein Mythos. Das Problem: Menschen glauben nicht daran. Selbst Menschen, die an Wissenschaft glauben, glauben den (unzähligen) Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Gleichstellung nicht. Die Beweise existieren, sie werden aber nicht gesehen. Die Autorin Lenka Reschenbach findet, es ist Zeit, sie neu zu kommunizieren. Mit dem Patriarchatsindex, der eine Sammlung an Infografiken zum Status Quo der Gleichstellung in Österreich darstellt, macht sie Daten menschlich und Zahlen nahbar – mit Hilfe der Illustration.
Moderation: V. Erin Sedelmaier Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
In Kooperation mit Falter Verlag. Die Veranstaltung ist offen für alle.
feminismen diskutieren am Freitag, 14. März 2025, 18:00 Uhr
Jüdische Frauen als Retterinnen
mit Lilly Maier (Historikerin und Autorin, München)
Ein lange vernachlässigtes Thema in der Holocaust-Forschung ist die Rettung von Jüdinnen und Juden durch jüdische Frauen. Die absolute Mehrzahl an Rettungsaktionen etwa in Frankreich wurde von jüdischen Frauen durchgeführt. Dazu gehörten Sozialarbeiterinnen, Pfadfinderinnen und Mitglieder der zionistischen Frauenorganisation genauso wie reiche Baroninnen, die ihr Geld und ihren Einfluss für Hilfsaktionen verwendeten. Gefährlicher war es für Jüdinnen, die sich freiwillig in französische Lager einsperren ließen, um Rettung von innen heraus zu organisieren, sowie für Grenzschmugglerinnen.
Wir eröffnen Tricky Women Tricky Realities 2025 am Mittwoch, 5. März um 19:30 Uhr im wunderschönen Gartenbaukino mit einer feinen Auswahl an Filmen aus dem diesjährigen Festivalprogramm. Die Eröffnung wird von der wunderbaren Adia Trischler moderiert. Join! Wir freuen uns auf euch!
Anmeldung für die Festivaleröffnung bis Dienstag, 4. März 2025 unter eroeffnung@trickywomen.at
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We celebrate the opening of Tricky Women Tricky Realities 2025 on Wednesday, 5 March at 19:30 at the beautiful @gartenbaukino with a fine selection of films from this year’s festival program. The opening will be hosted by the fabulous Adia Trischler. Join!
Registration for the festival opening until Tuesday, March 4 2025 at eroeffnung@trickywomen.at
– Tricky Women Tricky Realities 2025 International Animation Filmfestival 5.–9.3.2025 at the Cinemas 5.–11.3.2025 Online
Solidarity Sisters*! Auch dieses Jahr fordern wir Solidarity – nach dem Slogan der feministischen Plattform THE SORORITY! Mit einem Programm das sich dem kämpferischen widmet!
Es erwartet euch ein Programm mit Filmen über den Kampf um die Freiheit im Iran, dem Kampf um Frauenrechte – überall – aber auch über die Sichtbarkeit von Künstler*innen im Film aber auch in der Bildenden Kunst. Wir denken Kino als Begegnungsort, Ort für Auseinandersetzung und Solidarisierung: Die erste Märzwoche wird im Admiral Kino und Stadtkino wieder zur Feminist Week für alle!
Besonders freuen wir uns über die diesjährige Kooperation mit TRICKY WOMEN.