Von Wien nach Rojava

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Vor­trag am Don­ners­tag, 15. Jän­ner 2026, 18:00 Uhr

mit Muzay­en Al-Yous­sef (Redak­teu­rin beim Stan­dard) und Hei­di Sequenz (Poli­ti­ke­rin)

In ihrem Rei­se­be­richt erzäh­len die Jour­na­lis­tin Muzay­en Al-Yous­sef und die Poli­ti­ke­rin Hei­di Sequenz von einer Dele­ga­ti­on der lin­ken femi­nis­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen im Nord­os­ten Syri­ens. Die Ver­an­stal­tung gibt Ein­bli­cke in den All­tag in einer Regi­on, die hier­zu­lan­de häu­fig ent­we­der roman­ti­siert oder kom­plett igno­riert wird – ein Ort, der in unse­ren Köp­fen zwi­schen femi­nis­ti­scher Uto­pie, poli­ti­schem Mythos und media­lem Schwei­gen oszil­liert, wäh­rend vor Ort ein rea­ler, all­täg­li­cher Kampf ums Über­le­ben und um Selbst­be­stim­mung geführt wird. Und es geht um die gro­ße Fra­ge: Was müs­sen wir eigent­lich noch alles machen, damit eine ande­re Welt mög­lich wird – und zwar nicht nur theo­re­tisch, son­dern praktisch?
Ein Abend über Neu­gier, Wider­sprü­che, Wider­stand, über ein biss­chen Über­mut und über femi­nis­ti­sche Solidarität.

Mode­ra­ti­on: Alex Enderle
Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien

Fort­set­zung der Rei­he Räu­me der femi­nis­ti­schen Dekolonisierung
In Koope­ra­ti­on mit der Frauen*solidarität

BdFÖ-Frühstück zum Internationalen Frauentag mit Ingeborg Schwab

Sujet © BDFÖ

Sujet © BDFÖ

BITTE NUR FÜR FRAUEN*!

BdFÖ-Früh­stück zum Inter­na­tio­na­len Frauentag
10.30 – 11.30 Plau­dern und Frühstücken
Pro­gramm­be­ginn 11.30 (pünkt­lich)

Spen­den von etwa 20,- erbeten!

Eine lite­ra­ri­sche Wiederentdeckung:
Mascha Kalé­ko: „Zur Hei­mat erkor ich mir die Liebe“
Sze­ni­sche Lesung mit Inge­borg Schwab

1907 im – damals öster­rei­chi­schen – Gali­zi­en gebo­ren, mach­te Mascha Kalé­ko in Ber­lin der 1930er Jah­re Furo­re als femi­nis­ti­sche Autorin und Jour­na­lis­tin. Das Deutsch­land von damals trieb sie ins Exil und ver­bot ihre Bücher. Sie emi­grier­te 1938 nach New York, leb­te seit 1966 in Jeru­sa­lem und starb 1975 in Zürich. 50 Jah­re nach ihrem Tod sind ihre Wer­ke noch immer aktu­ell und öff­nen Hirn und Herz. Ihre Poe­sie ist stets von einer Pri­se Iro­nie beglei­tet, lässt kei­ner­lei Sen­ti­men­ta­li­tät auf­kom­men. Mit Charme und Humor, mit ero­ti­scher Strahl­kraft und sozia­ler Kri­tik erobert sich die jun­ge Mascha Kalé­ko in die Her­zen ihrer Lese­rIn­nen und Zuhö­re­rIn­nen. Die­se eigen­tüm­li­che Mischung aus Melan­cho­lie und Witz, ste­ter Aktua­li­tät und poli­ti­scher Schär­fe ist es, die Mascha Kalé­kos Lyrik so unwi­der­steh­lich und zeit­los macht.
Inge­borg Schwab hat sich mit dem gesam­ten Werk von Mascha Kale­ko beschäf­tigt und dar­aus eine Aus­wahl von lyri­schen Gedich­ten, Kin­der­rei­men, poli­ti­schen State­ments bis hin zu ihrer Kor­re­spon­denz mit Kol­le­gen, Ver­la­gen, Freun­den und Fami­lie, getroffen.

Inge­borg Schwab hat in unter­schied­li­chen Thea­tern der frei­en Sze­ne gespielt und grün­de­te 2016 den Ver­ein „thea­ter-wagen“. Ihr ihrem Solo­pro­gramm „Ein Wie­der­se­hen mit Her­bert Gotts­ba­cher“ stellt sie einen Mann dar, der den Hel­den spielt und doch ein Kind geblie­ben ist.

Radio ORANGE 94.0: Feminismus on air: Care – Resist – Persist

Auch die­ses Jahr legt Radio ORANGE 94.0 wie­der einen Schwer­punkt auf den 8.März:

Femi­nis­mus on air: Care – Resist – Persist

Wider­stän­di­ges poe­tisch, in Pro­sa und auf der Büh­ne, femi­nis­ti­sche Kämp­fe in Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft, Frauen*stimmen in ver­schie­de­nen Spra­chen – tra­di­tio­nelll steht das Pro­gramm von ORANGE 94.0 am 8. März ganz im Lich­te des inter­na­tio­na­len femi­nis­ti­schen Kampf­tags. Es erwar­tet uns ein Radio­tag prall gefüllt mit Live-Gesprä­chen im Stu­dio, Berich­ten von Demos und Aktio­nen und stär­ken­der musi­ka­li­scher Frauen*power.

Link zum Pro­gramm: https://o94.at/8März2025

Jeder Tag ist 8. März – in die­sem Sin­ne wid­men sich auch in der Woche vor und nach dem 8. März zahl­rei­che Sen­dun­gen beson­ders all den­je­ni­gen, die sich gegen Sexis­mus und Unter­drü­ckung und für Eman­zi­pa­ti­on und Selbst­be­stim­mung einsetzen.

8th of March – 8. Mart – 8 марта – 8 mars – 8. März – 8 de mar­zo – ٨ مارس

Vortrag: Wie geht Friedensarbeit in Zeiten der Klimakrise?

Vor­trag am Mon­tag, 31. März 2025, 18:00 Uhr

Wie geht Frie­dens­ar­beit in Zei­ten der Klimakrise?

mit Sophia Stan­ger (Envi­ron­men­tal Peace­buil­ding bei Aus­tri­an Cent­re for Peace)

Die Kli­ma­kri­se und öko­lo­gi­sche Zer­stö­rung ver­schär­fen Kon­flik­te welt­weit. Gleich­zei­tig wir­ken sich Krie­ge nega­tiv auf die Umwelt aus und ver­zö­gern Maß­nah­men zu Kli­ma- und Umwelt­schutz. Der Ansatz des „Envi­ron­men­tal Peace­buil­ding“ ver­sucht öko­lo­gi­sche und sozia­le Aspek­te der Frie­dens­ar­beit zu ver­knüp­fen. Pra­xis­bei­spie­le von loka­len Ansät­zen in Öster­reich bis zu län­der­über­grei­fen­den Initia­ti­ven in West­afri­ka wer­den vorgestellt.
Fort­set­zung der Rei­he Frau­en ver­ste­hen viel vom Frie­den! Femi­nis­ti­sche Per­spek­ti­ven und Gegen­stra­te­gien zu Mili­ta­ris­mus und Krieg.

Mode­ra­ti­on: Bir­ge Krondorfer
Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien

In Koope­ra­ti­on mit WILPF.
Die Ver­an­stal­tung ist für Frauen.

Buchpräsentation: Der Patriarchatsindex

Buch­prä­sen­ta­ti­on am Frei­tag, 28. März 2025, 18:00 Uhr

Der Patri­ar­chats­in­dex

mit Len­ka Reschen­bach (Art-Direk­to­rin, Illus­tra­to­rin und Juristin)

Das Patri­ar­chat ist kein Mythos. Das Pro­blem: Men­schen glau­ben nicht dar­an. Selbst Men­schen, die an Wis­sen­schaft glau­ben, glau­ben den (unzäh­li­gen) Zah­len, Daten und Fak­ten zum The­ma Gleich­stel­lung nicht. Die Bewei­se exis­tie­ren, sie wer­den aber nicht gese­hen. Die Autorin Len­ka Reschen­bach fin­det, es ist Zeit, sie neu zu kom­mu­ni­zie­ren. Mit dem Patri­ar­chats­in­dex, der eine Samm­lung an Info­gra­fi­ken zum Sta­tus Quo der Gleich­stel­lung in Öster­reich dar­stellt, macht sie Daten mensch­lich und Zah­len nah­bar – mit Hil­fe der Illustration.

Mode­ra­ti­on: V. Erin Sedelmaier
Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien

In Koope­ra­ti­on mit Fal­ter Ver­lag.
Die Ver­an­stal­tung ist offen für alle.

Vortrag: Jüdische Frauen als Retterinnen

femi­nis­men dis­ku­tie­ren am Frei­tag, 14. März 2025, 18:00 Uhr

Jüdi­sche Frau­en als Retterinnen

mit Lil­ly Mai­er (His­to­ri­ke­rin und Autorin, München)

Ein lan­ge ver­nach­läs­sig­tes The­ma in der Holo­caust-For­schung ist die Ret­tung von Jüdin­nen und Juden durch jüdi­sche Frau­en. Die abso­lu­te Mehr­zahl an Ret­tungs­ak­tio­nen etwa in Frank­reich wur­de von jüdi­schen Frau­en durch­ge­führt. Dazu gehör­ten Sozi­al­ar­bei­te­rin­nen, Pfad­fin­de­rin­nen und Mit­glie­der der zio­nis­ti­schen Frau­en­or­ga­ni­sa­ti­on genau­so wie rei­che Baro­nin­nen, die ihr Geld und ihren Ein­fluss für Hilfs­ak­tio­nen ver­wen­de­ten. Gefähr­li­cher war es für Jüdin­nen, die sich frei­wil­lig in fran­zö­si­sche Lager ein­sper­ren lie­ßen, um Ret­tung von innen her­aus zu orga­ni­sie­ren, sowie für Grenzschmugglerinnen.

Mode­ra­ti­on: Mar­le­ne Eichin­ger (VfW)
Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien

Vor­trag auch per Zoom bei Anmel­dung bis Frei­tag, 14. März, 12:00 Uhr an pr@frauenhetz.at.

In Koope­ra­ti­on mit dem Ver­band femi­nis­ti­scher Wissenschafteri*nnen.

Die Ver­an­stal­tung ist offen für alle.

Eröffnung: Tricky Women/Tricky Realities 2025

𝐋𝐞𝐭’𝐬 𝐜𝐞𝐥𝐞𝐛𝐫𝐚𝐭𝐞 𝐭𝐨𝐠𝐞𝐭𝐡𝐞𝐫 𝐭𝐡𝐞 𝐨𝐩𝐞𝐧𝐢𝐧𝐠 𝐨𝐟 𝐓𝐫𝐢𝐜𝐤𝐲 𝐖𝐨𝐦𝐞𝐧 𝐓𝐫𝐢𝐜𝐤𝐲 𝐑𝐞𝐚𝐥𝐢𝐭𝐢𝐞𝐬 𝟐𝟎𝟐𝟓

Wir eröff­nen Tri­cky Women Tri­cky Rea­li­ties 2025 am Mitt­woch, 5. März um 19:30 Uhr im wun­der­schö­nen Gar­ten­bau­ki­no mit einer fei­nen Aus­wahl an Fil­men aus dem dies­jäh­ri­gen Fes­ti­val­pro­gramm. Die Eröff­nung wird von der wun­der­ba­ren Adia Trisch­ler mode­riert. Join! Wir freu­en uns auf euch!

Anmel­dung für die Fes­ti­val­er­öff­nung bis Diens­tag, 4. März 2025 unter eroeffnung@trickywomen.at

We cele­bra­te the ope­ning of Tri­cky Women Tri­cky Rea­li­ties 2025 on Wed­nes­day, 5 March at 19:30 at the beau­tiful @gartenbaukino with a fine sel­ec­tion of films from this year’s fes­ti­val pro­gram. The ope­ning will be hos­ted by the fabu­lous Adia Trisch­ler. Join!

Regis­tra­ti­on for the fes­ti­val ope­ning until Tues­day, March 4 2025 at eroeffnung@trickywomen.at


Tri­cky Women Tri­cky Rea­li­ties 2025
Inter­na­tio­nal Ani­ma­ti­on Filmfestival
5.–9.3.2025 at the Cinemas
5.–11.3.2025 Online

Feminist Week im Stadtkino und Admiralkino

FEMINIST WEEK
2. – 8. MÄRZ 2026

Soli­da­ri­ty Sisters*!
Auch die­ses Jahr for­dern wir Soli­da­ri­ty – nach dem Slo­gan der femi­nis­ti­schen Platt­form THE SORORITY! Mit einem Pro­gramm das sich dem kämp­fe­ri­schen widmet!

Es erwar­tet euch ein Pro­gramm mit Fil­men über den Kampf um die Frei­heit im Iran, dem Kampf um Frau­en­rech­te – über­all – aber auch über die Sicht­bar­keit von Künstler*innen im Film aber auch in der Bil­den­den Kunst. Wir den­ken Kino als Begeg­nungs­ort, Ort für Aus­ein­an­der­set­zung und Soli­da­ri­sie­rung: Die ers­te März­wo­che wird im Admi­ral Kino und Stadt­ki­no wie­der zur Femi­nist Week für alle!

Beson­ders freu­en wir uns über die dies­jäh­ri­ge Koope­ra­ti­on mit TRICKY WOMEN.

Links:
Pro­gramm im Admiralkino
Pro­gramm im Stadtkino

Liebe und Tod im Patriarchat mit Simone Hirth, Barbara Rieger und Yvonne Widler

Datum: Frei­tag, 7. März 2025
Uhr­zeit: 19:00 Uhr
Adres­se: See­sei­ten Buch­hand­lung, Janis-Jop­lin-Pro­me­na­de 6÷5÷1, 1220 Wien

GUTES AUS DER SEESTADT, SEESEITEN BUCHHANDLUNG & KREMAYR & SCHERIAU prä­sen­tie­ren eine Lesung mit Dis­kus­si­on mit Simo­ne Hirth („Malus“), Bar­ba­ra Rie­ger („Eska­la­ti­ons­stu­fen“) und Yvonne Wid­ler („Hei­mat bist du toter Töchter“).

Femi­zid – die­sen Begriff lesen wir in den Schlag­zei­len jedes Jahr erschre­ckend oft und wis­sen unge­fähr, was gemeint ist. Wis­sen wir es wirk­lich? War­um töten Män­ner Frau­en? Wie genau kommt es zu einem Femi­zid? Wel­che Geschich­ten ste­cken dahin­ter? Gibt es ein Mus­ter, das Femi­zi­de ver­bin­det? Und – da es sich bei den Tätern in den über­wie­gen­den Fäl­len um die Part­ner oder Ex-Part­ner der betrof­fe­nen Frau­en han­delt: Wel­che Art von Bezie­hung geht einem Femi­zid vor­an? Wie gerät eine Per­son in eine sol­che Bezie­hung und war­um ist es so schwer, sich dar­aus zu befrei­en? Das sind eini­ge der Fra­gen, mit denen sich drei Autorin­nen auf unter­schied­li­che Art beschäf­tigt haben.
Mode­ra­ti­on: Ste­fa­nie Jaksch

Kos­ten­bei­trag: € 7,- pro Person
Anmel­dung und Infor­ma­ti­on unter buchhandlung@seeseiten.at
Eine Anmel­dung ist nicht not­wen­dig aber hilfreich.

Buchpräsentation: Der Patriarchatsindex

Am 8. März, dem inter­na­tio­na­len femi­nis­ti­schen Kampf­tag, lädt o*books zu einer Buch­prä­sen­ta­ti­on um 16 Uhr. Autorin Len­ka Reschen­bach hat mit Der Patri­ar­chats­in­dex – Sta­tus Quo der Gleich­stel­lung von Mann und Frau in Öster­reich (Fal­ter Ver­lag) eine groß­ar­ti­ge Abschluss­ar­beit an der Ange­wand­ten Wien vor­ge­legt und wird sie am 8. März bei o*books in der Buch­hand­lung präsentieren.

„Das Patri­ar­chat ist kein Mythos – doch all­zu oft wird es igno­riert oder bei­sei­te gewischt. Wäh­rend unzäh­li­ge Daten und Sta­tis­ti­ken eine kla­re Spra­che spre­chen, domi­nie­ren gefühl­te Wahr­hei­ten den öffent­li­chen Diskurs.
Eine Neu­erschei­nung bricht mit die­ser Dyna­mik und zeigt unge­schönt auf, wo Öster­reich in Punk­to Gleich­stel­lung wirk­lich steht: „Der Patri­ar­chats­in­dex“ ver­eint illus­trier­te Info­gra­fi­ken mit fun­dier­ten Daten und macht die Struk­tu­ren des Patri­ar­chats sichtbar.

In sie­ben Kapi­teln – von Staat und Bil­dung über Arbeit und Geld bis hin zu Gewalt und Gesund­heit – wird der Sta­tus Quo in Öster­reich auf den Punkt gebracht. Humor­vol­le, aber auch bedrü­cken­de Illus­tra­tio­nen ergän­zen die Zah­len und ver­lei­hen ihnen eine emo­tio­na­le Dimension.“

Der Ein­tritt zur Ver­an­stal­tung ist kos­ten­los – Anmel­dung erbe­ten: Link