Studio Identity as Portraits of Artists zeigt die spezifische Umgebung von Künstler*innenateliers jenseits des traditionellen Mythos vom einsamen künstlerischen Genie. Über diesen Zugang begegnen wir den Künstler*innen Nika Kupyrova, Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf in ihren Schaffensräumen, sowie der Musikerin Anna Černíková, die den Soundtrack komponiert hat.
Nika Kupyrova, Künstlerin, Wien Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf, Künstler*innenduo hagyomaiergamauf, Wien Anna Černíková, Musikerin, Prag Moderation: Vasilena Gankovska, Künstlerin, IG Bildende Kunst, Wien
Studio Identity as Portraits of Artists (A/CZ 2024), R: Lenka Štěpánková, 27 min., OmeU
Das Thema Diversität wird in Kulturinstitutionen zunehmend präsenter. Vor allem in den Führungs- und Entscheidungsebenen ist die Mehrheit jedoch nach wie vor weiß, cis, able-bodied und männlich. Woran scheitert gelebte Diversität, die nicht an der Gläsernen Decke endet? Welche intersektionalen Gemeinsamkeiten und Unterschiede lassen sich ausmachen? Können Allianzen verschiedener marginalisierter Gruppen einen Strukturwandel bewirken?
Wilhelm Binder, Queer Museum Vienna Jannik Franzen, bildende_r Künstler_, Wien Ivana Pilic, D—Arts Projektbüro für Diversität, Wien Cornelia Scheuer, Tänzerin und Performerin, Wien
Als junge Autorin der DDR erkannte Barbara Köhler früh den Zusammenhang zwischen Sprache und Macht und widersetzte sich den bestehenden Herrschaftsverhältnissen, indem sie begann, die Konventionen aufzukündigen. Ihre Gedichte sind Sprachkunst und Installationskunst und immer im Dialog mit anderen Sprachen, anderen Künsten. Das Wort tritt in den Raum, wird zum Gegenstand einer Begegnung. Das Buch ist ein Depot des Werks. Anlässlich des vierten Todestages werden schrift-installatorische und visuelle Arbeiten der Dichterin präsentiert.
Sven Keromnes, Übersetzer, Lyon Marie Luise Knott, Essayistin und Herausgeberin, Berlin Reto Ziegler, Verleger, Edition Korrespondenzen, Wien
Barbara Köhler, Schriftstellen. Ausgewählte Gedichte und andere Texte, hg. von Marie Luise Knott, Berlin: Suhrkamp 2024
Unser Jahresvorsatz für 2025? Noch stärker gegen Partnergewalt arbeiten. Was ist dein Vorsatz?
Gemeinsam mit dir möchte StoP das neue Jahr mit einer Ideenschmiede eröffnen. Worauf hast du Lust? Was willst du über Gewalt lernen? Wie willst du Partnergewalt in der Öffentlichkeit zum Thema machen? StoP will es wissen!
StoP ist ein offener Raum für deine Wissbegierde, deinen Input und deine Ideen. Du kennst StoP noch nicht, bist aber neugierig? Auch dann kannst du vorbeikommen und einfach mal ungezwungen schnuppern.
Keine Voranmeldung nötig. Die Räumlichkeiten sind über eine Rampe befahrbar, die Sanitäranlagen nicht. Gerne werden Anforderungen wie zum Beispiel deutliche Aussprache oder einfache Sprache in der Planung berücksichtigt. Kontakt: office@stop-partnergewalt.at
14. Jänner 2025 um 18:30 Unter-Meidlinger-Straße 93, 1120 Wien Eintritt frei, bitte um Anmeldung an: meidling@stop-partnergewalt.at
GASLIGHT (1944) Paula (Ingrid Bergmann) wird von ihrem Ehemann systematisch in den Wahnsinn getrieben. Er inszeniert mysteriöse Vorkommnisse, die Paula ihren Verstand immer mehr infrage stellen lassen. „Gaslighting“ ist inzwischen zu einem psychologischen Begriff geworden und bedeutet das Selbstvertrauen und die Realitätswahrnehmung der betroffenen Person systematisch zu zerstören.
MEIDLINGER GRÄTZLKINO präsentiert von *StoP Meidling im Grätzl*
„Filme schauen gegen Gewalt an Frauen“ Gezeigt werden ausgewählte Filme mit feministischen Aspekten, Filme von oder über Pionierinnen oder Filme zu geschlechtsspezifischer Gewalt. Es gibt immer eine kurze Einführung ins Thema und dann eine gemeinsame Nachbesprechung.
Trauer- und Protest-Aktion gegen Femizide und Gewalt gegen Frauen. Ort: Vor dem Parlament, 1010 Wien
Sichtbarmachung von häuslicher Gewalt, Gewalt gegen Frauen und Kinder sowie Solidarisierung mit von Partnergewalt betroffenen Gruppen. Bei dieser Aktion wollen wir vor allem den getöteten Frauen gedenken und aufzeigen, dass sowohl Zivilgesellschaft als auch politische Entscheidungsträger*innen handeln müssen.
Gegen 17:00 Uhr kurze Redebeiträge zu Gewalt gegen Frauen & Femizide. Personen können und sollen Grabkerzen und Blumen zum Gedenken an die getöteten Frauen mitbringen. Sie haben auch die Möglichkeit und werden dazu eingeladen in einem Buch (Art Kondolenzbuch) ihre Wünsche und Forderungen für 2025 niederzuschreiben, um Gewalt gegen Frauen zu beenden.
Herzliche Einladung zu einer besonderen Filmvorführung! In Zusammenarbeit mit Stadtteile ohne Partnergewalt (StoP) präsentiert stand129 den bewegenden Film Persona Non Grata.
Über den Film: Persona Non Grata erzählt die wahre Geschichte einer Ex-Skirennläuferin, die glaubte, ihre Vergangenheit sei längst überwunden. Doch dann bringt ein Schicksalsschlag den anderen, und sie muss sich ihren alten Dämonen stellen, um sie für immer ans Tageslicht zu holen. Es ist eine packende Befreiungsgeschichte, die die Kraft einer bemerkenswerten Frau zeigt, sich nach jahrelanger Dunkelheit und Schmerz zu befreien.
Im Anschluss an die Vorführung gibt es die Möglichkeit, mit Expert:innen von StoP ins Gespräch zu kommen und mehr über ihre wertvolle Arbeit im Bereich der Prävention von Partnergewalt zu erfahren. Kommt vorbei und erlebt einen Abend, der euch bewegt und zum Nachdenken anregt!
Ort: Marktstand 129–132, Viktor-Adler-Markt, 1100 Wien Eintritt: Frei Anmeldung: Nicht erforderlich
Getrieben von innerem Druck und einem Schicksalsschlag geht eine ehemalige Skirennläuferin mit traumatischen Erinnerungen an ein Ski-Internat der 70er Jahre an die Öffentlichkeit. Ihr Mut zur Wahrheit stößt nicht überall auf Zustimmung.
Antonin Svobodas eindrücklicher Film zeichnet die wahre Geschichte von Nicola Werdenigg nach, die 2017 Österreich mit den Abgründen seines Vorzeigesports konfrontierte.
Im Anschluss Publikumsgespräch mit Nicola Werdenigg und ABZ*Circlistin Ilse Rollett bei Sekt, Kaffee oder Tee!
„TIME IS UP“ ist eine Filmreihe des ABZ*CIRCLE kuratiert von Marion Koidl, Eva Michlits, Daniela Schallert und Manuela Vollmann. Sie soll die Diversität der Gesellschaft auch hinter der Kamera zeigen. Bilder und Geschichten, die wir konsumieren, beeinflussen unsere Wertvorstellungen und unsere Idee davon, wie wir sein wollen. Es macht einen Unterschied, wer diese Geschichten erzählt, wer diese Bilder kreiert und wessen Werte über diese Bilder transportiert werden. Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Erfahrungswelten prägen unsere Sicht auf die Welt. Der ABZ*CIRCLE ist ein überparteiliches Netzwerk für Frauen aus Wirtschaft, Bildung und Verwaltung.
09.03.2024 | Talk und Töpfern Von 14:00 bis 17:00 Uhr laden die Grünen Alsergrund politische Frauen* zum kostenlosen Workshop ins WerkWerk, Zimmermanngasse 1A, Tür 1 ein. Bei Bedarf gibt es Kinderbetreuung. |
Parlamentsführung mit Meri Disoski Treffpunkt um 16:45 Uhr beim Pallas-Athene-Brunnen |
Frauensprecherin und Nationalratsabgeordnete Meri Disoski führt durch das frisch renovierte Parlament und legt den Schwerpunkt auf die Rolle der Frauen in Politik und Parlament. Danach gibt es ein gemütliches Beisammensitzen. | Anmeldung bitte über die Grün Aktiv App.