T€€-Pause & EQUAL-PAY-Schleifen basteln

T€€-Pause & EQUAL-PAY-Schlei­fen basteln
25. Febru­ar 2020, 11:00–13:00 Uhr

T€€-Paus€ mit Geld-Geschichte(n) & Kraft-Kek­sen & „Gute-Laune“-Tee
Di., 25. Febru­ar 2020, 11:00–13:00 Uhr im Wie­ner Anti­qua­ri­at Klabund
1090 Wien, Gar­ni­son­gas­se 22 (gegen­über der „Geld­dru­cke­rei“ der Nationalbank)

Anläss­lich des dies­jäh­ri­gen Equal-Pay-Day in Öster­reich & dem lan­gen War­ten auf Einkommensgerechtigkeit …
Wir trin­ken Tee & bas­teln uns eige­ne 100%-EQUAL-PAY-Schleifen!
Ein­fach mit*tags vor­bei­kom­men & mit*machen & mit*basteln & mit*reden & mit*schmökern.
Bit­te eige­ne Geld­schei­ne und/oder Pinn-Nadeln mit­brin­gen – wir haben aber auch 100-Euro-Ser­vi­et­ten & „Sicherheit„snadeln vorbereitet.

Ver­an­stal­te­rin­nen:
Klau­dia (Equal-Pay.at) & Doris (Klabund.at)

Die Bas­tel­an­lei­tung ist auch online unter www.equal-pay.at/#ep-tee zu fin­den.

Fachtagung #rechtehatsie

Die Zwei­te Prä­si­den­tin des Natio­nal­ra­tes Doris Bures und der Klags­ver­band laden gemein­sam zur Fachtagung

#rech­tehat­sie
Die UN-Frau­en­rechts­kon­ven­ti­on als Motor für gleich­stel­lungs­po­li­ti­sche Maßnahmen

am Don­ners­tag, dem 5. März 2020, von 9:30 bis 17:00 Uhr (Ein­lass und Regis­trie­rung ab 9:00 Uhr) in das Par­la­ment in der Hof­burg ein.

Pro­gramm:

Eröff­nung:
DORIS BURES, Zwei­te Prä­si­den­tin des Nationalrates

Key­note:
UNIV.-PROF.IN DR.IN SILVIA ULRICH, Insti­tuts­vor­stän­din am Insti­tut für Legal Gen­der Stu­dies an der Johan­nes Kep­ler Uni­ver­si­tät Linz

Vor­trä­ge
und
Workshops

Talk: „Wie kann die Zivil­ge­sell­schaft mit den Con­clu­ding Obser­va­tions arbeiten?“

Mode­ra­ti­on
MAG.A MELISA ERKURT, freie Journalistin

Im Juli 2019 hat das UN-Frau­en­rechts­ko­mi­tee rund 40 Hand­lungs­emp­feh­lun­gen ver­öf­fent­licht, die von der Repu­blik Öster­reich ver­lan­gen, kon­kre­te gleich­stel­lungs­po­li­ti­sche Maß­nah­men in Gang zu brin­gen. Die­se Emp­feh­lun­gen (Con­clu­ding Obser­va­tions) sind das Ergeb­nis der Staa­ten­prü­fung Öster­reichs zur Umset­zung der UN-Frau­en­rechts­kon­ven­ti­on (CEDAW). Der Klags­ver­band beglei­tet den Pro­zess der Staa­ten­prü­fung seit 2018 und hat auch den Schat­ten­be­richt der Zivil­ge­sell­schaft koor­di­niert. Bei der Fach­ta­gung wer­den Exper­tIn­nen dis­ku­tie­ren, wel­che Chan­cen die Emp­feh­lun­gen für die Anlie­gen der Zivil­ge­sell­schaft brin­gen und sie wer­den auf­zei­gen, wo die Poli­tik gefor­dert ist, um die men­schen­recht­li­chen Ver­pflich­tun­gen Öster­reichs umzusetzen.

Das gesam­te Pro­gramm ist hier down­load­bar: PDF

Hin­wei­se:
Bit­te benut­zen Sie den Haupt­ein­gang am Josefs­platz. Der Ein­lass beginnt ab 9:00 Uhr, die Ver­an­stal­tung beginnt pünkt­lich um 9:30 Uhr. Bit­te pla­nen Sie daher genü­gend Zeit für die Sicher­heits­kon­trol­le ein.

Für den Zutritt sowie aus orga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den ist eine ver­bind­li­che Anmel­dung (Name/Vorname) erfor­der­lich. Bit­te mel­den Sie sich hier an: Link

Anmel­de­schluss ist Frei­tag, der 28. Febru­ar 2020.

Lesung: Die Vagina Monologe

Lesung: Die Vagina Monologe

Diens­tag, 26.02.2020, 19.30 Uhr
Frei­tag, 28.02.2020,  19.30 Uhr
Ort: Spek­ta­kel, Ham­bur­ger­stra­ße 14, 1050 Wien

sowie

Sams­tag, 29.02.2020 um 18:00 Uhr
Ort: Brun­nen­pas­sa­ge // Brun­nen­gas­se 71, 1160 Wien

Ein­lass: jeweils eine hal­be Stun­de vor Vorstellungsbeginn
Spen­den­vor­schlag: 8€/10€

Seit 20 Jah­ren rüt­telt Eve Ens­lers Stück „The Vagi­na Mono­lo­gues“ an Tabus. ”The Vagi­na Mono­lo­gues” haben V‑Day her­vor­ge­bracht, eine glo­ba­le Aktivist*innenbewegung zur Been­di­gung der Gewalt gegen alle Frau­en*, Mäd­chen* (cis­gen­der, trans­gen­der, und alle Per­so­nen mit flui­den Iden­ti­tä­ten, die von geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt betrof­fen sind).

Die Vagi­na Mono­lo­ge sind die bis­her uner­zähl­ten Geschich­ten von Frau­en*, denen nun, ent­ge­gen den Tabus, eine Büh­ne gebo­ten wird. Dar­un­ter befin­den sich die Erfah­run­gen eines sechs­jäh­ri­gen Mäd­chens, einer Frau, die die Geburt ihrer Enke­lin mit­er­lebt, eine bos­ni­sche Frau, die ver­ge­wal­tigt wur­de und eine Femi­nis­tin, die glück­lich ist, einen Mann gefun­den zu haben, der es lieb­te „sie anzusehen“.

Auch heu­er hat sich ein Team voll moti­vier­ter, enga­gier­ter und groß­ar­ti­ger Frau­en* gefun­den, die gro­ße Lust haben zusam­men die Vagi­na Mono­lo­ge von Eve Ens­ler als Bene­fiz­ver­an­stal­tung auf die Büh­ne zu brin­gen und somit ein Zei­chen gegen Gewalt an Frau­en* und Mäd­chen* zu setzen.
Wir glau­ben an Frau­en*. Wir glau­ben an ihr Recht, ihre Geschich­ten zu erzäh­len, und wir glau­ben, dass ihre Geschich­ten gehört wer­den müs­sen – nichts ist machtvoller.
Für mehr Infor­ma­tio­nen zum V‑Day: https://www.vday.org/
Wir freu­en uns sehr, auf euer Kommen!

Alle Ein­nah­men der Bene­fiz­le­sung gehen an den Ver­ein FOOTPRINT – Betreu­ung, Frei­raum & Inte­gra­ti­on für Betrof­fe­ne von Frau­en­han­del und Gewalt: http://www.footprint.or.at/

Lesung: Die Vagina Monologe

Lesung: Die Vagina Monologe

Diens­tag, 26.02.2020, 19.30 Uhr
Frei­tag, 28.02.2020,  19.30 Uhr
Ort: Spek­ta­kel, Ham­bur­ger­stra­ße 14, 1050 Wien

sowie

Sams­tag, 29.02.2020 um 18:00 Uhr
Ort: Brun­nen­pas­sa­ge // Brun­nen­gas­se 71, 1160 Wien

Ein­lass: jeweils eine hal­be Stun­de vor Vorstellungsbeginn
Spen­den­vor­schlag: 8€/10€

Seit 20 Jah­ren rüt­telt Eve Ens­lers Stück „The Vagi­na Mono­lo­gues“ an Tabus. ”The Vagi­na Mono­lo­gues” haben V‑Day her­vor­ge­bracht, eine glo­ba­le Aktivist*innenbewegung zur Been­di­gung der Gewalt gegen alle Frau­en*, Mäd­chen* (cis­gen­der, trans­gen­der, und alle Per­so­nen mit flui­den Iden­ti­tä­ten, die von geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt betrof­fen sind).

Die Vagi­na Mono­lo­ge sind die bis­her uner­zähl­ten Geschich­ten von Frau­en*, denen nun, ent­ge­gen den Tabus, eine Büh­ne gebo­ten wird. Dar­un­ter befin­den sich die Erfah­run­gen eines sechs­jäh­ri­gen Mäd­chens, einer Frau, die die Geburt ihrer Enke­lin mit­er­lebt, eine bos­ni­sche Frau, die ver­ge­wal­tigt wur­de und eine Femi­nis­tin, die glück­lich ist, einen Mann gefun­den zu haben, der es lieb­te „sie anzusehen“.

Auch heu­er hat sich ein Team voll moti­vier­ter, enga­gier­ter und groß­ar­ti­ger Frau­en* gefun­den, die gro­ße Lust haben zusam­men die Vagi­na Mono­lo­ge von Eve Ens­ler als Bene­fiz­ver­an­stal­tung auf die Büh­ne zu brin­gen und somit ein Zei­chen gegen Gewalt an Frau­en* und Mäd­chen* zu setzen.
Wir glau­ben an Frau­en*. Wir glau­ben an ihr Recht, ihre Geschich­ten zu erzäh­len, und wir glau­ben, dass ihre Geschich­ten gehört wer­den müs­sen – nichts ist machtvoller.
Für mehr Infor­ma­tio­nen zum V‑Day: https://www.vday.org/
Wir freu­en uns sehr, auf euer Kommen!

Alle Ein­nah­men der Bene­fiz­le­sung gehen an den Ver­ein FOOTPRINT – Betreu­ung, Frei­raum & Inte­gra­ti­on für Betrof­fe­ne von Frau­en­han­del und Gewalt: http://www.footprint.or.at/

Lesung: Die Vagina Monologe

Lesung: Die Vagina Monologe

Diens­tag, 26.02.2020, 19.30 Uhr
Frei­tag, 28.02.2020,  19.30 Uhr
Ort: Spek­ta­kel, Ham­bur­ger­stra­ße 14, 1050 Wien

sowie

Sams­tag, 29.02.2020 um 18:00 Uhr
Ort: Brun­nen­pas­sa­ge // Brun­nen­gas­se 71, 1160 Wien

Ein­lass: jeweils eine hal­be Stun­de vor Vorstellungsbeginn
Spen­den­vor­schlag: 8€/10€

Seit 20 Jah­ren rüt­telt Eve Ens­lers Stück „The Vagi­na Mono­lo­gues“ an Tabus. ”The Vagi­na Mono­lo­gues” haben V‑Day her­vor­ge­bracht, eine glo­ba­le Aktivist*innenbewegung zur Been­di­gung der Gewalt gegen alle Frau­en*, Mäd­chen* (cis­gen­der, trans­gen­der, und alle Per­so­nen mit flui­den Iden­ti­tä­ten, die von geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt betrof­fen sind).

Die Vagi­na Mono­lo­ge sind die bis­her uner­zähl­ten Geschich­ten von Frau­en*, denen nun, ent­ge­gen den Tabus, eine Büh­ne gebo­ten wird. Dar­un­ter befin­den sich die Erfah­run­gen eines sechs­jäh­ri­gen Mäd­chens, einer Frau, die die Geburt ihrer Enke­lin mit­er­lebt, eine bos­ni­sche Frau, die ver­ge­wal­tigt wur­de und eine Femi­nis­tin, die glück­lich ist, einen Mann gefun­den zu haben, der es lieb­te „sie anzusehen“.

Auch heu­er hat sich ein Team voll moti­vier­ter, enga­gier­ter und groß­ar­ti­ger Frau­en* gefun­den, die gro­ße Lust haben zusam­men die Vagi­na Mono­lo­ge von Eve Ens­ler als Bene­fiz­ver­an­stal­tung auf die Büh­ne zu brin­gen und somit ein Zei­chen gegen Gewalt an Frau­en* und Mäd­chen* zu setzen.
Wir glau­ben an Frau­en*. Wir glau­ben an ihr Recht, ihre Geschich­ten zu erzäh­len, und wir glau­ben, dass ihre Geschich­ten gehört wer­den müs­sen – nichts ist machtvoller.
Für mehr Infor­ma­tio­nen zum V‑Day: https://www.vday.org/
Wir freu­en uns sehr, auf euer Kommen!

Alle Ein­nah­men der Bene­fiz­le­sung gehen an den Ver­ein FOOTPRINT – Betreu­ung, Frei­raum & Inte­gra­ti­on für Betrof­fe­ne von Frau­en­han­del und Gewalt: http://www.footprint.or.at/

Diskussion: Was ist dein Streik? What’s your strike?

Was ist dein Streik? What’s your strike?

Dis­kus­si­on zu Per­spek­ti­ven auf 8M 2020 in Wien
// 14.02.2020, 18 Uhr
// Kunst­tank­stel­le Otta­kring Grund­stein­gas­se 45–47, 1 160 Wien
// Kin­der­be­treu­ung vor Ort
// Cont­act for whisper trans­la­ti­on: gegenpatriarchatundkapital@riseup.net

Dis­kus­si­on mit:
▪️ Käthe Knittler
▪️ Zwei loka­le Frau­en­streik­kom­mit­tees in Spa­ni­en (Orga­ni­siert im 8M
Huel­ga Femi­nis­ta Comis­si­on Network)
▪️ Platt­form Radi­ka­le Linke
▪️ und weiteren

Wenn wir strei­ken, steht die Welt still! – Unter die­sem Slo­gan vereinen
sich aktu­ell welt­weit femi­nis­ti­sche Kämp­fe gegen verschiedene
Aus­for­mun­gen von Aus­beu­tung und Unter­drü­ckung und Gewalt gegen Frauen*
in einer patri­ar­cha­len und kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schafts­ord­nung. Davon
aus­ge­hend wol­len wir, im Vor­feld des dies­jäh­ri­gen 8. März, mit euch
gemein­sam dis­ku­tie­ren, was die­ser Slo­gan bedeu­ten kann, welches
Poten­ti­al die­se aktu­el­len Pro­test­be­we­gun­gen, ins­be­son­de­re in
Latein­ame­ri­ka, Spa­ni­en, der Schweiz und Polen, ent­fal­ten kön­nen und wie
dar­an anknüp­fend eine Per­spek­ti­ve für einen femi­nis­ti­schen Streik in
Wien und dar­über hin­aus ent­wi­ckelt wer­den kann.

Dabei tun sich zahl­rei­che Fra­gen auf:
Wie kann so ein Streik aus­se­hen? Wer kann über­haupt strei­ken und wie ist
ein soli­da­ri­scher Streik mög­lich? Wel­che Her­aus­for­de­run­gen erge­ben sich,
wenn repro­duk­ti­ve Arbeit bestreikt wird? Sind die exis­tie­ren­den Proteste
und Streiks, die über­all auf der Welt statt­fin­den, antikapitalistisch
bzw. wol­len und kön­nen sie es wer­den? Wie sehen bereits stattfindende
femi­nis­ti­sche Streiks aus und was sind die Her­aus­for­de­run­gen in der
gemein­sa­men Organisierung?

Die­se und noch vie­le wei­te­re Fra­gen wer­den bei die­ser Veranstaltung
behan­delt. Zu Beginn gibt es kur­ze Inputs der Per­so­nen am Podium.
Im Anschluss sol­len Dis­kus­sio­nen in Klein­grup­pen statt­fin­den, die dann
Fra­gen oder Dis­kus­si­ons­bei­trä­ge in der gesam­ten Run­de ein­brin­gen können.

Eine Ver­an­stal­tung der Rei­he ‚Wenn wir strei­ken steht die Welt still‘.

Stadtspaziergang: Frauen*Streik(t)!

Stadtspaziergang: Frauen*Streik(t)!

Stadt­spa­zier­gang zu den Spu­ren der Arbei­te­rin­nen und Frauen*Bewegungen
in Maria­hilf mit Petra Unger
// 08.02.2020, 14 Uhr
// Treff­punkt: Gum­pen­dor­fer­stra­ße 145, 1060 Wien
// End­punkt: Otto Bau­er Gas­se 7, 1060 Wien
// Anmel­dung unter: gegenpatriarchatundkapital@riseup.net

Der End­punkt befin­det sich eben­falls in 1060 Wien – im Anschluss wird es
noch die Mög­lich­keit zum Aus­tausch bei einem Getränk im War­men geben!
Für Tee wäh­rend dem Stadt­spa­zier­gang wird gesorgt!

Hart­nä­ckig wird behaup­tet, die Eman­zi­pa­ti­on der Geschlech­ter sei
erreicht, wei­te­re Geset­ze und Initia­ti­ven über­flüs­sig und eine
Frau­en­be­we­gung obso­let – obwohl sämt­li­che Daten und Fak­ten aktueller
Stu­di­en die­sem Eman­zi­pa­ti­ons­my­thos widersprechen:

2016 ver­öf­fent­licht das Welt­wirt­schafts­fo­rum einen Report zur
Gleich­stel­lung der Geschlech­ter. Geht es mit aktuellen
Gleich­stel­lungs­po­li­ti­ken in die­sem Tem­po wei­ter, wird es noch 170 Jahre
dau­ern, bis Frau­en und Män­ner die­sel­ben Chan­cen erhal­ten. Die
wirt­schaft­li­che Gleich­stel­lung von Frau und Mann wür­de dem­nach erst im
Jahr 2186 erreicht.

Frau­en* ver­die­nen 2017 um 37,3% brut­to pro Jahr weni­ger als Män­ner. Bei
ganz­jäh­ri­ger Voll­zeit­be­schäf­ti­gung lagen die Brut­to­jah­res­ein­kom­men der
Frau­en im Mit­tel um 15,6% unter jenen der Män­ner. Die seit Jahren
gefor­der­te flä­chen­de­cken­de Ein­kom­mens­trans­pa­renz lässt sich kaum
durch­set­zen und wird von Unter­neh­men aktiv boykottiert.

Allein­er­zie­he­rin­nen sind beson­ders häu­fig von Armut bedroht ebenso
armuts­ge­fähr­det sind Pensionistinnen.

Jede 5. Frau erlebt im Lauf ihres Lebens ent­we­der sexu­el­le Belästigung,
Miss­brauch, sexua­li­sier­te oder häus­li­che Gewalt.

Die Lis­te der gesell­schaft­li­chen, wirt­schaft­li­chen und politischen
Benach­tei­li­gun­gen von Frau­en* lässt sich noch lan­ge fortsetzen.
Ange­sichts der Tat­sa­che lang­sa­mer oder gar rückläufiger
Eman­zi­pa­ti­ons­ent­wick­lun­gen erscheint vie­len Frau­en* ein Generalstreik
von Frau­en* der ein­zig gang­ba­re Weg, um Gleich­be­rech­ti­gung heute
voranzutreiben.

Ein Blick zurück in die Geschich­te zeigt ver­schie­de­ne Widerstandsformen,
Stra­te­gien der Frauen*Bewegung und Streikbewegungen.

Eine Ver­an­stal­tung der Rei­he ‚Wenn wir strei­ken steht die Welt still‘.

Trans_in’_anticapitalist_feminism

Trans_in’_anticapitalist_feminism

Anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche trans­fe­mi­nis­ti­sche Posi­tio­nen in feministischen
Kämp­fen. Mode­rier­tes Gespräch mit Zoe* Chamonix

// 06.02.2020, 18 Uhr
// Kunst­tank­stel­le Otta­kring, Grund­stein­gas­se 45–47, 1 160 Wien
// Kin­der­be­treu­ung vor Ort
// Cont­act for whisper trans­la­ti­on via
gegenpatriarchatundkapital@riseup.net

Trans*feminine Per­so­nen ste­hen im Fokus der Gewalt und Aus­beu­tung der
gegen­wär­ti­gen patri­ar­cha­len und kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft. Sie sind
Betrof­fe­ne unmit­tel­ba­rer zwi­schen­mensch­li­cher und institutioneller
Gewalt. Auch gefähr­li­chen und beson­ders ausbeuterischen
Arbeits­ver­hält­nis­sen sind sie beson­ders häu­fig unter­wor­fen. Gewaltvoll
oder aus­schlie­ßend stel­len sich staat­li­che sowie klas­sisch familiäre
Care Struk­tu­ren für sie oft­mals dar. Rela­ti­ve Sicher­heit im Bestehenden
ist für trans*feminine Per­so­nen auch des­halb in zuge­spitz­ter Wei­se daran
gebun­den, die eige­ne Arbeits­kraft zu ver­kau­fen. Nicht zufäl­lig waren
trans*feminine Per­so­nen, ins­be­son­de­re of Color, zen­tra­le Akteuer*innen
anti­ka­pi­ta­lis­ti­scher quee­rer Poli­ti­ken. Nicht ohne Grund entwickelten
trans*feminine Per­so­nen in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten soli­da­ri­sche Care
Prak­ti­ken und Poli­ti­ken. Ent­spre­chend ist auch die Kritik
patri­ar­chal-kapi­ta­lis­ti­scher Ver­hält­nis­se im Fokus zahlreicher
trans*feministischer Aktivist*innen und Theoretiker*innen. Gleichzeitig
fin­den sich trans*feministische Ana­ly­sen und Posi­tio­nen noch immer sehr
sel­ten in femi­nis­ti­schen links­ra­di­ka­len Zusam­men­hän­gen. Der Sta­tus von
trans*feminen Per­so­nen in vie­len die­ser Grup­pen bleibt pre­kär und
mar­gi­nal. Ihre Erfah­run­gen, gesell­schaft­li­che Posi­tio­nen und Kämpfe
fin­den hier oft­mals nur rand­stän­di­ge Betrach­tung und bleiben
untheoretisiert.

Im Gespräch mit Zoe* geht es um den Bedin­gun­gen und Möglichkeiten
links­ra­di­ka­ler trans*feministischer Kämp­fe, über
Aus­schlüs­se, Soli­da­ri­tät und geteil­te femi­nis­ti­sche Kämpfe.
The revo­lu­ti­on will be trans*feminist or it will not be.

Zoe* Cha­mo­nix ist trans*feministische Akti­vis­tin* und For­schen­de*. Sie*
arbei­te­tet in Wien in den, zu den und gegen die hiesigen
cis­he­tero­pa­tri­ar­cha­len (u.a.) kapi­ta­lis­ti­schen Verhältnisse.

Die Veranstalter_innen behal­ten sich vor, Per­so­nen, die in der
Ver­gan­gen­heit durch trans*feindliche Posi­tio­nie­run­gen auf­ge­fal­len sind
und sich auch auf die­ser Ver­an­stal­tung trans*feindlich äußern/verhalten,
des Rau­mes zu verweisen.

Eine Ver­an­stal­tung der Rei­he ‚Wenn wir strei­ken steht die Welt still‘.

Feministische Ökonomiekritik als Grundlage von F*Streiks

Feministische Ökonomiekritik als Grundlage von F*Streiks

Ein­füh­rungs­work­shop mit fe|ory

//30.01.2020, 18h
//Kunsttankstelle Otta­kring, Grund­stein­gas­se 45–47, 1 160 Wien
// Kin­der­be­treu­ung vor Ort
// Anmel­dung unter gegenpatriarchatundkapital@riseup.net
//Facebook: https://www.facebook.com/events/2679409252137004/

„Wenn wir strei­ken steht die Welt still!“ lau­tet der Aus­ruf der
welt­wei­ten femi­nis­ti­schen Streik­be­we­gun­gen. In die­sem einführenden
Work­shop wol­len wir gemein­sam erar­bei­ten, was das bedeu­tet und diesen
Slo­gan mit theo­re­ti­schen Argu­men­ten unter­füt­tern. Dabei wol­len wir
his­to­ri­sche und aktu­el­le femi­nis­ti­sche Kri­ti­ken der poli­ti­schen Ökonomie
als Grund­la­ge für f*Streikbewegungen dis­ku­tie­ren und als
Gesell­schafts­kri­tik deut­lich machen.
Wel­che femi­nis­ti­schen gesell­schafts­theo­re­ti­schen Inter­ven­tio­nen bilden
die Basis für heu­ti­ge Streik­be­we­gun­gen? Wel­che Theo­rien über den
Zusam­men­hang von Kapi­ta­lis­mus und Patri­ar­chat wer­den in aktuellen
Bewe­gun­gen brauch­bar gemacht? Wel­che noch nicht genug? In welchem
Ver­hält­nis ste­hen Pro­duk­ti­ons- und Repro­duk­ti­ons­ar­beit? Wel­che Mittel
gibt es, um das Gan­ze der Arbeit zu poli­ti­sie­ren und die Welt still
ste­hen zu lassen?

Eine Ver­an­stal­tung der Rei­he ‚Wenn wir strei­ken steht die Welt still‘.

Grünes Kino in Währing: „Die Dohnal“

Grünes Kino in Währing: „Die Dohnal“

Regie: Sabi­ne Der­flin­ger / 2019

Sabi­ne Der­flin­ger setzt Johan­na Dohnal, der ers­ten Frau­en­mi­nis­te­rin Öster­reichs, ein Denk­mal und schafft damit eine Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gur für heu­ti­ge und nach­kom­men­de Gene­ra­tio­nen. Frau­en­mi­nis­te­rin Johan­na Dohnal, die sich aus armen Ver­hält­nis­sen, als „Self­made­wo­man“ zur Spit­zen­po­li­ti­ke­rin hoch­ge­ar­bei­tet hat, ist man nach ihrer unfrei­wil­li­gen Ablö­se 1995 los­ge­wor­den. Sie war Sand im Getrie­be und unbe­quem. Vor­aus­set­zung für ihre Demon­ta­ge war der kon­ser­va­ti­ve Back­lash in den 1990er Jah­ren, und die Män­ner in der eige­nen Par­tei, die die­sem Back­lash Tri­but zollten.

Café Schmid Hansl, Schul­gas­se 31, 1180 Wien

Ein­lass: 18:30 Uhr, Film­be­ginn: 19:00 Uhr

Ein­tritt frei!

Anschlie­ßen­de Dis­kus­si­on mit Mag.a Meri Diso­ski, Spre­che­rin für Frau­en und Gleich­stel­lung der Grü­nen im Natio­nal­rat und Eli­sa­beth Rosenmayr