Stadtrundgang: Orte des Frauenwahlrechts

Im März 1919 zogen die ers­ten Frau­en als Abge­ord­ne­te in das öster­rei­chi­sche Par­la­ment ein. Das glei­che Wahl­recht für alle war lan­ge vor 1919 eine zen­tra­le For­de­rung demo­kra­tisch Gesinn­ter und ist auch heu­te aktu­ell. Die Aus­stel­lung „Sie mei­nen es poli­tisch! 100 Jah­re Frau­en­wahl­recht in Öster­reich“ wur­de vom Pro­jekt frauenwahlrecht.at ent­wi­ckelt und wird zunächst im Volks­kun­de­mu­se­um Wien gezeigt.

Die­ser dia­lo­gisch ange­leg­te Rund­gang nimmt dort sei­nen Aus­gangs­punkt und führt danach ent­lang eini­ger zen­tra­ler Orte im öffent­li­chen Raum, die mit der Geschich­te des Frau­en­wahl­rechts ver­bun­den sind, wei­ter ins Haus der Geschich­te Öster­reich. Eine Aus­wahl an Objek­ten dient da wie dort als Aus­gangs- und Anknüpfungspunkt.

Treff­punkt: Volks­kun­de­mu­se­um Wien
Begrenz­te TeilnehmerInnenzahl
Anmel­dung bis 28.3. erbe­ten unter vermittlung@hdgoe.at
Kos­ten: € 12,-  ; € 8,- erm.

Eine Koope­ra­ti­on von frauenwahlrecht.at, Volks­kun­de­mu­se­um Wien und Haus der Geschich­te Österreich.

Im Rah­men der Aus­stel­lung „Sie mei­nen es poli­tisch!“ 100 Jah­re Frau­en­wahl­recht in Öster­reich / http://bit.ly/2NTnrd2

Podiumsdiskussion: Sprache, Recht und Geschlecht

Spra­che, Recht und Geschlecht

Die Spra­che des Rechts schafft Lebens­rea­li­tä­ten in Bezug auf Geschlechts­zu­schrei­bung und Geschlechts­iden­ti­tät. Am 15. Juni 2018 hat der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof ent­schie­den, dass Men­schen in Öster­reich ein Recht auf indi­vi­du­el­le Geschlechts­iden­ti­tät zuge­stan­den wer­den muss. Staat­li­che Geschlechts­zu­schrei­bung und indi­vi­du­el­le Geschlechts­iden­ti­tät sol­len auch in der Rechts­spra­che ange­mes­sen abge­bil­det wer­den (z.B. inter, divers oder offen statt männ­lich oder weib­lich). Men­schen sol­len also nur sol­che Geschlechts­zu­schrei­bun­gen akzep­tie­ren müs­sen, die auch ihrer tat­säch­li­chen Geschlechts­iden­ti­tät ent­spre­chen. In die­ser Podi­ums­dis­kus­si­on befas­sen wir uns mit den Her­aus­for­de­run­gen staat­li­cher Geschlechts­zu­schrei­bung und sprach­li­cher Gleich­be­hand­lung in Rechts­tex­ten und Urkun­den. Begüns­tigt die Rechts­spra­che Ungleich­heit auf­grund des Geschlechts? Wie kann Geschlechts­zu­ge­hö­rig­keit heu­te in Rechts­tex­ten adäquat rea­li­siert werden?

Die Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Rechts­lin­gu­is­tik (ÖGRL) beschäf­tigt sich im Rah­men der Par­ti­zi­pa­ti­ons­for­schung mit den zeit­ge­nös­si­schen Her­aus­for­de­run­gen der Rechts­spra­che in Öster­reich und Europa.

In Koope­ra­ti­on mit den Büche­rei­en Wien

Warum feiern – Beiträge zu 100 Jahren Frauenwahlrecht

Buch­prä­sen­ta­ti­on und per­for­ma­ti­ve Lesung
„War­um fei­ern“ – Bei­trä­ge zu 100 Jah­ren Frauenwahlrecht

Lite­ra­tur, Wis­sen­schaft und Akti­vis­mus. Lese­tour durch ver­schie­de­ne sprach­li­che Arti­ku­la­ti­ons­for­men von sozia­len und poli­ti­schen Frau­en­rea­li­tä­ten mit den Her­aus­ge­be­rin­nen Ele­na Mess­ner, Eva Schörk­hu­ber, Petra Sturm und Autorin­nen des Ban­des. Begrü­ßung Johan­na Zechner

Ein­tritt frei!

Mit: Bet­ti­na Balà­ka, Nata­lie Deewan, Li Ger­hal­ter, Mar­le­ne Gölz,
Mari­on Löff­ler, Bir­ge Kron­dor­fer, Eva Schörk­hu­ber, PJ Sturm
Frau­en­hetz, femi­nis­ti­sche Bil­dung, Kul­tur und Poli­tik Frau­en­hetz, femi­nis­ti­sche Bil­dung, Kul­tur und Poli­tik (frauenhetz.jetzt, Frauen_Referat der ÖH Uni Wien, Das Frau­en­volks­be­geh­ren (frauenvolksbegehren.at), Die Frauenwahlrechtabschaffungszentrale/ Die Brut­pfle­ge­rin­nen (diebrutpflegerinnen.com), RADS (radsisters.blogsport.at)

Im Rah­men von
„SIE MEINEN ES POLITISCH!“
100 Jah­re Frau­en­wahl­recht in Österreich
https://www.volkskundemuseum.at/frauenwahlrecht

Führung und Gespräch: Auf die Straße!

Dia­lo­gi­sche Füh­rung durch die Aus­stel­lung mit His­to­ri­ke­rin Gabri­el­la Hauch und Kura­tor Remi­gio Gaz­z­ari zu Akti­vis­mus und Öffent­lich­keit in der Frauen(wahlrechts)bewegung.

Kos­ten: Ein­tritt + 4 Euro Führungstarif

ABSAGE: Ist unsere Demokratie bedroht?

Ist unsere Demokratie bedroht?
Diagnosen und Diskussionen

Ist es nicht mehr als ange­bracht, dass wir anläss­lich 100 Jah­re Frau­en­wahl­recht über den gegen­wär­ti­gen Zustand unse­rer Demo­kra­tie nach­den­ken? Unbe­dingt. Zu die­sem Schluss kom­men die Autorin­nen der Zeit­schrift AEP-Infor­ma­ti­on „Gefähr­de­te Demo­kra­tie? Aktu­el­le Sich­tun­gen, Kri­ti­ken, Ent­wür­fe“, die femi­nis­tisch-kri­ti­sche Per­spek­ti­ven zur aktu­el­len Situa­ti­on in Öster­reich, zu Grund­pro­ble­men des Demo­kra­tie­mo­dells, zu Ent­wick­lun­gen einer Ent­de­mo­kra­ti­sie­rung von Staa­ten und Gesell­schaf­ten und zu Vor­stel­lun­gen von Gegen­ent­wür­fen sowie alter­na­ti­ven Hand­lungs­op­tio­nen versammelt.
An dem Abend wer­den exem­pla­ri­sche Ana­ly­se­aus­schnit­te zur aktu­el­len Situa­ti­on visua­li­siert und zur gemein­sa­men Dis­kus­si­on gestellt.
Ein­füh­rung und Mode­ra­ti­on: Lisa Gens­luck­ner (AEP, Inns­bruck) und Bir­ge Krondorfer.
Eine Koope­ra­ti­on vonFrau­en­hetz und Arbeits­kreis Eman­zi­pa­ti­on und Part­ner­schaft – AEP
Ort: Frau­en­bil­dungs­stät­te Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­str. 41, 1030 Wien
Snacks und Geträn­ke wer­den gereicht. Ein­tritt frei, Spen­den willkommen

Spaziergang: Geschichte des Frauenwahlrechts

Spa­zier­gang mit Petra Unger zur Geschich­te des Frau­en­wahl­rechts. Treff­punkt ist im Innen­hof des alten Rat­hau­ses (Wip­per­lin­ger­stra­ße 6–8, 1010 Wien), und das Ziel ist der Gre­te Reh­or Park. Der Rund­gang dau­ert etwa 2,5 Stunden.

Petra Unger ver­bin­det ihr prak­ti­sches Wis­sen aus lang­jäh­ri­ger Tätig­keit in ver­schie­de­nen Muse­en mit ihrer Exper­ti­se als Refe­ren­tin für Gen­der Stu­dies und femi­nis­ti­scher Theo­rie. Sie forscht zu poli­ti­scher Frauen*Geschichte und Frauen*Kunstgeschichte unter femi­nis­ti­schen Aspek­ten. Trans­dis­zi­pli­när arbei­tend zäh­len neue Ansät­ze Femi­nis­ti­scher Theo­rie und Gen­der Stu­dies zu ihren viel­fäl­ti­gen Arbeitsfeldern.

Anmel­dun­gen bit­te unter office@htw.wien

ABSAGE: Vortrag: Frauen.Wahl.Recht!

Der Vortrag musste leider abgesagt werden.

Frauen.Wahl.Recht!

Vor 100 Jah­ren haben Akti­vis­tin­nen und Ver­tre­te­rin­nen der Ers­ten Frau­en­be­we­gung in Öster­reich das Frau­en­wahl­recht erstrit­ten. 1919 zie­hen die ers­ten acht Frau­en ins Par­la­ment ein.

Wie hat der Kampf um poli­ti­sche Mit­spra­che begonnen?
Wer waren die Protagonistinnen?
Wel­che Wider­stän­de waren zu überwinden?

Und heu­te?
Wel­che Frau­en sind heu­te im Parlament?
Wer ver­tritt noch Fraueninteressen?
Wel­che Frau­en­for­de­run­gen gibt es heute?
Wel­che Frau­en sind heu­te vom Wahl­recht ausgeschlossen?

Ein Vor­trag von Petra Unger auf den Spu­ren der Frauenwahlrechtsgeschichte.

12. März 2019 um 16 Uhr, FH Tech­ni­kum Wien am Höchstädt­platz, Haupt­ein­gang, Höchstädt­platz 6, 1200 Wien

Anmel­dun­gen bit­te unter office@htw.wien

Kapazitäten zu Gender Equality and Diversity stärken

WIDE und CARE laden ein zum infor­mel­len Aus­tausch mit zwei Exper­tin­nen aus Ost­afri­ka zum Thema:

“Kapa­zi­tä­ten zu Gen­der Equa­li­ty and Diver­si­ty stär­ken” – „Capa­ci­ty Deve­lo­p­ment for Gen­der and Diversity“

13. März, 15:30–17:00, bei WIDE, Mar­ga­re­ten­stra­ße 166, 2. Stock

Jane­pher Taa­ka (Ugan­da) und Oli­ve Uwa­ma­ri­ya (Ruan­da), bei­de Trai­ne­rin­nen für Gen­der Equa­li­ty and Diver­si­ty (GED) im CARE Pro­gramm “Lear­ning for Chan­ge”, erzäh­len von ihren Erfah­run­gen, wie sie Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen im Auf­bau von GED-Kapa­zi­tä­ten unter­stützt haben. Aber eigent­lich hat ihre Auf­ga­be in der eige­nen Orga­ni­sa­ti­on begonnen.

Eine Mög­lich­keit, um Ein­bli­cke in Capa­ci­ty Deve­lo­p­ment Pro­zes­se zu bekom­men und Erfah­run­gen auszutauschen.

Alle Inter­es­sier­ten will­kom­men. Um eine kur­ze Rück­mel­dung bei Inter­es­se an wurzer@wide-netzwerk.at wird gebeten.

Vortrag: Ina Markova: Das Jahr der Frauen.

Vortrag: Ina Markova: Das Jahr der Frauen. Eine weibliche Erfahrungsgeschichte des Umbruchs 1918 und 1919

Umbrü­che – Ver­an­stal­tungs­rei­he zum Gedenk­jahr 2018 (Web)

Der abrup­te Zer­fall der Jahr­hun­der­te alten Habs­bur­ger­mon­ar­chie und der tur­bu­len­te Über­gang zu einer voll­kom­men neu­en poli­ti­schen Ord­nung wur­de von Zeit­ge­nos­sIn­nen wie Otto Bau­er und eini­gen His­to­ri­ke­rIn­nen retro­spek­tiv als „öster­rei­chi­sche Revo­lu­ti­on“ bezeichnet.

Kalei­do­skop­ar­tig ver­webt die­ser Vor­trag unter­schied­li­che Quel­len, um der Fra­ge nach­zu­ge­hen, wel­che Hand­lungs­mög­lich­kei­ten Frau­en inner­halb die­ses Umbruch­pro­zes­ses hat­ten oder für sich erkämpf­ten. Unter­schied­li­che Quel­len machen dabei ein Spek­trum unter­schied­li­cher Erfah­run­gen und Refle­xio­nen in den Jah­ren 191819 auf. Vor­ge­stellt wer­den u.a. Tage­bü­cher aus dem Bestand der Samm­lung Frau­en­nach­läs­se, poli­zei­li­che Berich­te, Bel­le­tris­tik, Lese­rIn­nen­brie­fe sowie erz­bi­schöf­li­che Hirtenbriefe.

„Umbrü­che“ ist eine Vor­trags­rei­he an der VHS Otta­kring in Koope­ra­ti­on mit dem Insti­tut für Zeit­ge­schich­te der Uni­ver­si­tät Wien und mit Unter­stüt­zung des Öster­rei­chi­schen Natio­nal­fonds sowie dem Bezirk Otta­kring. Der Ein­tritt ist frei, Anmel­dung erbe­ten unter ottakring@vhs.at.