Frauen*frühstück zum Thema Kulturförderung und Gender
Samstag, 11. Jänner 2020 von 10 bis 12 Uhr
Grünraum 4, 1040, Favoritenstraße 22
barrierefrei, direkt beim U1-Lift/ Taubstummengasse
Expertinnen:
Ursula Berner, Gemeinderätin
https://wien.gruene.at/ursula-berner
Talita Simek, Theaterprinzipalin
https://www.ateliertheater.net/das-theater/
Ursula Berner, Abgeordnete zum Wiener Gemeinderat und Landtag, und Talita Simek, Theaterprinzipalin, eine der beiden Obfrauen vom Ateliertheater, werden über Kulturförderung und Gender sprechen. Natürlich können auch andere Themen angesprochen werden. Plaudern bei Kaffee, Tee und Kuchen.
Anmeldungen und Rückfragen per Mail an wieden@gruene.at
Frauenwahlrecht und politische Partizipation von Frauen im Globalen Süden
Anlässlich der Feiern zum 100jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts in Österreich und Deutschland werfen wir einen Blick über die (europäischen) Grenzen. Wir fragen, wie sich das Frauenwahlrecht in verschiedenen Regionen und Ländern des Globalen Südens entwickelte; welche Faktoren dessen Einführung begünstigten; wie sich in der Folge die Teilhabe von Frauen an formaler politischer Macht gestaltete und welche Regionen mit ihrem Frauenanteil in politischen Ämtern und Gremien weltweit führend sind. Mittels Quiz, Filmausschnitt, Vortrag, Diskussion sowie Präsentation der Zeitschrift Frauen*solidarität zum Schwerpunkt „Wahlen und politische Partizipation“ behandeln wir diese Themen und verlosen zum Schluss unter den Teilnehmer*innen des Quiz‘ ein Jahresabo der Zeitschrift Frauen*solidarität.
Mit Petra Pint und Rosa Zechner
Um Anmeldung wird gebeten: office@frauensolidaritaet.org
Eine Veranstaltung der Frauen*solidarität in Kooperation mit der Frauenhetz: frauenhetz.jetzt
Die Veranstaltungen in der Frauenhetz sind für Frauen. Die Räumlichkeiten der Frauenhetz sind barrierefrei zugänglich.
Besuchen Sie auch: www.frauensolidaritaet.org/frauenwahlrecht
Vier hochkarätige Expertinnen und Experten ihrer jeweiligen Fachbereiche (Politik, Wissenschaft, Opferhilfe und Täterarbeit) diskutieren zum Thema Hass im Netz:
Sigrid Maurer, ehem. Politikerin der Günen und persönlich Betroffene
Fritz Hausjell, stv. Institutsvorstand der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien und stv. Vorsitzender der BSA Mediengruppe
Dina Nachbaur, Geschäftsführerin beim Weissen Ring – Verbrechensopferhilfe.
http://www.weisser-ring.at
Nikolaus Tsekas, Leiter von NEUSTART Wien
https://www.neustart.at
Moderation: Florian Brand
Themenbereiche:
Was ist Hass im Netz (und was nicht)?
Welche Funktionen erfüllt Hass im Netz auf individueller und gesellschaftlicher Ebene?
Wie lässt sich Hass im Netz effektiv bekämpfen?
Sind die aktuellen (und geplanten) gesetzlichen Bestimmungen ausreichend?
Ablauf:
Einlass: ab 17:00 Uhr
Diskussion: ab 18:00 Uhr
Publikumsfragen: ab ca. 19:00 Uhr
Ende: gegen 19:30 Uhr
Eintritt frei.
Sprache, Recht und Geschlecht
Die Sprache des Rechts schafft Lebensrealitäten in Bezug auf Geschlechtszuschreibung und Geschlechtsidentität. Am 15. Juni 2018 hat der Verfassungsgerichtshof entschieden, dass Menschen in Österreich ein Recht auf individuelle Geschlechtsidentität zugestanden werden muss. Staatliche Geschlechtszuschreibung und individuelle Geschlechtsidentität sollen auch in der Rechtssprache angemessen abgebildet werden (z.B. inter, divers oder offen statt männlich oder weiblich). Menschen sollen also nur solche Geschlechtszuschreibungen akzeptieren müssen, die auch ihrer tatsächlichen Geschlechtsidentität entsprechen. In dieser Podiumsdiskussion befassen wir uns mit den Herausforderungen staatlicher Geschlechtszuschreibung und sprachlicher Gleichbehandlung in Rechtstexten und Urkunden. Begünstigt die Rechtssprache Ungleichheit aufgrund des Geschlechts? Wie kann Geschlechtszugehörigkeit heute in Rechtstexten adäquat realisiert werden?
Die Österreichische Gesellschaft für Rechtslinguistik (ÖGRL) beschäftigt sich im Rahmen der Partizipationsforschung mit den zeitgenössischen Herausforderungen der Rechtssprache in Österreich und Europa.
In Kooperation mit den Büchereien Wien
DISORDER UNDER HELL
Vanessa Spanbauer, Lea Susemichel und Sigi Maurer diskutieren:
Our situation is dangerous, there are uncertainties and elements of chaos in our patriarchal society, in gender relations, in white privilege, in sexual relations… But it is here that we should remember bell hooks’ old motto: “We have to constantly critique imperialist white supremacist patriarchal culture because it is normalized by mass media and rendered unproblematic.” Let’s not lose nerves, let’s exploit the confusion as a chance to propose a new radical vision.
Danach: Stand-Up von Denice Bourbon
Lesung von Stefanie Sargnagel
3. April, 19:00–21:30 Uhr
FH Campus Wien Vienna Biocenter, Helmut-Qualtinger-Gasse 2, 1030 Wien
Teilnahme gegen freie Spende, verpflichtende Anmeldung unter
reservierung@maletears.at
Von 0 auf 25 in 100 Jahren. Frauen an der TU Wien.
Mit Anne Wunderlich, Abteilung Genderkompetenz
Anmeldungen bitte an info@unwomen-nc.at
Ist unsere Demokratie bedroht?
Diagnosen und Diskussionen
Ist es nicht mehr als angebracht, dass wir anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht über den gegenwärtigen Zustand unserer Demokratie nachdenken? Unbedingt. Zu diesem Schluss kommen die Autorinnen der Zeitschrift AEP-Information „Gefährdete Demokratie? Aktuelle Sichtungen, Kritiken, Entwürfe“, die feministisch-kritische Perspektiven zur aktuellen Situation in Österreich, zu Grundproblemen des Demokratiemodells, zu Entwicklungen einer Entdemokratisierung von Staaten und Gesellschaften und zu Vorstellungen von Gegenentwürfen sowie alternativen Handlungsoptionen versammelt.
An dem Abend werden exemplarische Analyseausschnitte zur aktuellen Situation visualisiert und zur gemeinsamen Diskussion gestellt.
Einführung und Moderation: Lisa Gensluckner (AEP, Innsbruck) und Birge Krondorfer.
Eine Kooperation vonFrauenhetz und Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Snacks und Getränke werden gereicht. Eintritt frei, Spenden willkommen
RELEASE Verfassungslos # 2, 13. März, 18:30 Uhr, Sem10, Juridicum
Die zweite Ausgabe von Verfassungslos ist da. Gleichheitswidrige Maßnahmen, extensive Grundrechtseingriffe und der „neue“, fast schon parlamentsfeindliche Stil in Gesetzgebungsverfahren sind entschiedene Angriffe auf unsere Demokratie und den Rechtsstaat. Es wird analysiert, was juristisch dahinter steht, und wie diese Maßnahmen überhaupt mit der Verfassung und den internationalen Verpflichtungen Österreichs vereinbar sind.
Bei dieser Präsentationsveranstaltung wird über die größeren Zusammenhänge zwischen der aktuellen Rechtspolitik sowie Ökonomie, Geschlechterordnung und rassistischer Diskriminierung gesprochen. Auch diese übergeordneten Perspektiven, die am Juridicum viel zu kurz kommen, sollen hier Raum finden.
Zu Gast sind Lukas Oberndorfer und Nicole Schöndorfer.
Das vierte Nachtgespräch in Meidling widmet sich kurz nach dem Weltfrauentag der Antidiskriminierung. Zu Gast sind Maria Lee-Nowotny, Uni:docs-Forscherin und Universitätsassistentin am Institut für Rechtsphilosophie der Universität Wien und Hans Dieter Schindlauer, Geschäftsführer von ZARA, Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit. Das Gespräch moderiert Angelika Kurz, Dissertantin am Juridicum der Universität Wien.
Wie ist strukturelle Benachteiligung wissenschaftlich fassbar? Wie kann sie rechtlich eingeordnet und sanktioniert werden? Welchen Herausforderungen steht die praktische Antidiskriminierungsarbeit heute gegenüber?
Anmeldungen werden unter courtroom@gmx.at entgegengenommen.