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Der verkaufte Feminismus

26. März @ 18:00 - 20:00

Der verkaufte Feminismus. Wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde.

Femi­nis­mus hat in den ver­gan­ge­nen 10 bis 15 Jah­ren einen unglaub­li­chen Image­wan­del hin­ge­legt. Sol­len wir nun froh dar­über sein, dass „Femi­nis­tin sein“ end­lich kein „Bekennt­nis“ ist? Oder haben die Ent­wick­lun­gen, die damit ein­her­ge­hen, einen zu hohen Preis? Immer­hin scheint Femi­nis­mus plötz­lich über­all rein zu pas­sen, in den Kapi­ta­lis­mus, Neo­li­be­ra­lis­mus, in Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien gro­ßer Kon­zer­ne und Kar­rie­re­rat­ge­bern. Die­ser omni­prä­sen­te Femi­nis­mus wird immer öfter mit „Erfolg“ und „per­sön­li­cher Ent­wick­lung“ gleich­ge­setzt. Und so gera­ten die kol­lek­ti­ven Kämp­fe durch belie­big benutz­te femi­nis­ti­sche Ver­satz­stü­cke, die als eine Art poli­ti­sche Ver­zie­rung, als Mar­ke für eine pro­gres­si­ve Hal­tung, drü­ber­ge­streut wer­den, völ­lig in den Hintergrund.

Bea­te Haus­bich­ler ana­ly­siert in ihrem in ihrem Buch „Der ver­kauf­te Femi­nis­mus. Wie aus einer poli­ti­schen Bewe­gung ein pro­fi­ta­bles Label wur­de“ (Resi­denz Ver­lag) wie und war­um sich Femi­nis­mus der­zeit so gut für neo­li­be­ra­le Zwe­cke ein­span­nen lässt, sei es in der Schön­heits­in­dus­trie, der Kul­tur­in­dus­trie oder den Sozia­len Medien.
an.schläge-Redakteurin Lea Sus­e­mi­chel spricht mit der Autorin dar­über, wie der Femi­nis­mus-Hype aus poli­ti­scher Arbeit vor allem Arbeit an sich selbst macht.

Zoom-Ver­an­stal­tung, Anmel­dung per Mail an redaktion@anschlaege.at, Betreff: Anmel­dung 25.3.
Der Zoom-Link wird im Vor­feld der Ver­an­stal­tung verschickt.

Details

Datum:
26. März
Zeit:
18:00 - 20:00
Veranstaltung-Tags:
, , , , ,

Veranstaltungsort

Online
Wien Österreich

Veranstalter

an.schläge – das feministische Magazin
Telefon:
+43 1 920 16 76
E-Mail:
redaktion@anschlaege.at
Webseite:
http://www.anschlaege.at

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