Queer Guerilla – theaterpädagogischer Workshop goes Femkongress

In die­sem Work­shop wer­den gemein­sam inter­ve­nis­ti­sche Pro­test­for­men erforscht. Wir ver­stän­di­gen uns über gemein­sa­me (queer-)feministische Auf­be­geh­ren und Anlie­gen, tra­gen Metho­den des poli­ti­schen Akti­vis­mus zusam­men und pro­bie­ren die­se aus.

Mit Judith Rück­er und Sophia Ayer­be Hoy­os vom Ver­ein Star­ke Stimmen

Dau­er: 5 Stun­den mit 1 Pause
Ziel­grup­pe: only FLIT*
Ort: TBA

Grup­pen­grö­ße: 15- max. 20 Personen
Um Anmel­dung unter: femkongress@oeh.univie.ac.at wird gebeten.
Anmel­de­frist bis 18. März.

Abschlussfest und Präsentation „My Identity“

Abschlussfest und Präsentation Methodenhandbuch „My Identity“

29.03.2019, 18 Uhr, Die Requi­si­te, Krumm­gas­se 1a, 1030 Wien

Pro­gramm:
18 Uhr: Begrü­ßung und Rück­blick auf
§ Thea­ter­pro­jekt „Die Odyssee“
§ Koope­ra­tio­nen (u.a. Grrrls Kul­tur­ver­ein, flash Mäd­chen­ca­fé, spacelab)
§ Fotos‑, Video- und Filmprojekte
§ *Prä­sen­ta­ti­on unse­res Methodenhandbuchs*

ab ~19:30 Uhr: Aus­klang und Netz­wer­ken bei Geträn­ken und klei­nem Buffet

Um Anmel­dung wird gebe­ten an theresa@poika.at

Stammtisch schreibende Theaterfrauen* und Theatermacher*innen

Nach dem letz­ten inten­si­ven, anre­gen­den und kon­struk­ti­ven Stamm­tisch für schrei­ben­de Thea­ter­frau­en* und inter­es­sier­te Theatermacher*innen lädt das Kos­mos­Thea­ter gemein­sam mit Ger­hild Stein­buch am So, 10. März erneut zu einem Tref­fen ein.

Neben künst­le­ri­scher Dis­kus­si­on und Ver­net­zung wird an dem ers­ten Ent­wurf einer „Selbst­ver­pflich­tung“ wei­ter­ge­ar­bei­tet und Fra­gen der Soli­da­ri­tät vertieft.

Bringt eure Tex­te, Wün­sche und Ideen für ein offe­nes, kri­ti­sches, plu­ra­les, femi­nis­ti­sches Miteinander!

Anmel­dung bei veronika.steinboeck@kosmostheater.at

Theaterabend: Zeitungsweiber

Rosa May­re­der, Augus­te Fickert und Marie Lang. Ken­nen Sie die­se Namen? Die drei Frau­en sind den meis­ten Österreicher*innen kaum bekannt. Zu Unrecht, denn sie waren als Her­aus­ge­be­rin­nen der von 1899 bis 1902 erschei­nen­den Zeit­schrift „Doku­men­te der Frau­en“ die Weg­be­rei­te­rin­nen des Frau­en­wahl­rechts in Öster­reich, des­sen Ein­füh­rung sich heu­er zum hun­derts­ten Mal jährt.

Am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag lässt Amnes­ty Inter­na­tio­nal gemein­sam mit der Thea­ter­grup­pe „Kon­fron­ta­ti­on“ die Geschich­te die­ser drei Frau­en wie­der zum Leben erwa­chen. Das Thea­ter­stück „Zei­tungs­wei­ber“ beleuch­tet in sechs Sze­nen den enthu­si­as­ti­schen Beginn der „Doku­men­te der Frau­en“, aber auch das bal­di­ge Schei­tern der drei Herausgeberinnen.

Frei­tag, 8. März 2019, 19:30 Uhr
Thea­ter Spek­ta­kel, Ham­bur­ger­stra­ße 14, 1050 Wien

Ticket-Preis: EUR 18,-
EUR 15,- für Amnes­ty Mitglieder

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen & Kar­ten­re­ser­vie­rung: www.amnesty.at/zeitungsweiber

Untragbar: Natalie Ofenböck und Sigrid Horn

Sig­rid Horn und Nata­lie Ofen­böck erst­mals gemein­sam: Unter den Vor­zei­chen des Welt­frau­en­tags gestal­ten sie einen koope­ra­ti­ven Abend. Ihre the­ma­ti­sche Schnitt­men­ge – Prä­di­kat untrag­bar – wird dabei im Wech­sel erörtert.

Nata­lie Ofen­böck ist als Musi­ke­rin, Dich­te­rin und Illus­tra­to­rin tätig. Zusam­men mit Nino aus Wien ver­öf­fent­lich­te sie die Alben „Die Gegen­wart hängt uns schon lan­ge zum Hals her­aus“ (2011) und „Das Grü­ne Album“ (2016). Im Som­mer 2019 ist sie beim Pop­fest Wien zu hören.

Sig­rid Horn ist die Gewin­ne­rin des FM4 Pro­test­songcon­test 2019. Die Musi­ke­rin und Lie­der­ma­che­rin in und um Wien hat 2018 ihr Album „sog i bin weg“ (bader mol­den recor­dings 2018) ver­öf­fent­licht und im letz­ten Okto­ber im TAG präsentiert.

Ein span­nen­der musi­ka­li­scher Abend zwei­er öster­rei­chi­scher Liedermacherinnen.

Kar­ten: VVK 15 Euro / AK 17 Euro

Kernfragen – Gedenken an Lise Meitner

Kernfragen – Gedenken an Lise Meitner

8. März 2019, 19:30 Uhr, Gro­ßer Fest­saal der Uni­ver­si­tät Wien, Uni­ver­si­täts­ring 1, 1010 Wien

Lise Meit­ner war die ers­te Frau, die in Deutsch­land eine Phy­sik­pro­fes­sur erhielt, nach­dem sie an der Uni­ver­si­tät Wien pro­mo­viert hat­te. Ihr zu Ehren hat das Por­trait­thea­ter Wien ein Stück gestal­tet, das Momen­te ihres Lebens und Schaf­fens nach­zeich­net. Das Stück wird an meh­re­ren Uni­ver­si­tä­ten im deutsch­spra­chi­gen Raum auf­ge­führt und ist als Öster­reich­pre­mie­re am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag an der Uni­ver­si­tät Wien zu sehen.
Die Auf­füh­rung an der Uni­ver­si­tät Wien ist eine Koope­ra­ti­on der Fakul­tät für Phy­sik und der Abtei­lung Gleich­stel­lung & Diversität.

Die Teil­nah­me ist KOSTENLOS, Anmel­dung erfor­der­lich: anmeldung.lisemeitner@univie.ac.at

Workshop: Kritische Männlichkeiten*

Kritische Männlichkeiten*: Workshop von queer_topia
open for all genders

„Den Weg ins Unge­wis­se wagen“ – Work­shop zu kri­ti­schen Männlichkeiten

In die­sem Work­shop geht es um mit dem The­ma Männlichkeiten:
Was ist eigent­lich Männlich*keit? Wie kann ich kri­tisch mit (mei­nen) Männlich*keiten umge­hen? Wie und wann nutze/performe ich sie? Wo schrän­ken mich (mei­ne) Männlich*keiten ein?
Die­se und ande­re Fra­gen wer­den im Work­shop mit­hil­fe von Thea­ter­me­tho­den und Metho­den aus der mach­kri­ti­schen Bil­dungs­ar­beit bearbeitet.

cri­ti­cal mas­cu­li­n­i­ties* – „to dare the way into the unknown“ – work­shop about cri­ti­cal masculinities

During this work­shop we will deal with the topic of masculinities.
What does mas­cu­li­n­i­ties* actual­ly mean? How can I hand­le (my) mas­cu­li­n­i­ties*? How and when do I use/perform them? Whe­re does (my) mas­cu­li­n­i­ties* limit myself?
The­se and other ques­ti­ons are pro­ces­sed during the work­shop with theat­re and cri­ti­cal paed­ago­gy methods.

13:30 Tref­fen
14:00 Beginn des Work­shops (bis 17:00)
bike­kit­chen wien, Gold­schlag­stra­ße 8

im Rah­men der Rad Action Days II

Lesung: Reisen Sie ab, Mademoiselle!

Reisen Sie ab, Mademoiselle! von Adrienne Thomas (1897 – 1980)

Ers­tes Wie­ner Lese­thea­ter – Frau­en lesen Frauen.

In der Tram­bahn. März 1938.
„… Man sah nur ver­stör­te Gesich­ter. Die meis­ten Men­schen mach­ten den Ein­druck, als habe man sie aus dem Schlaf geschreckt.
Da und dort zeig­te sich ein ers­tes Haken­kreuz am Knopf­loch. Son­der­bar, wie jeder Mit­fah­ren­de jeden Hin­zu­stei­gen­den anstarr­te; aber der Blick galt nicht sei­nem Gesicht, er galt nicht ein­mal ihm, son­dern nur dem Knopf­loch oder dem Man­tel­auf­schlag. Betre­ten sahen die Men­schen ein­an­der vor­bei, wenn da ein Haken­kreuz befes­tigt war. War es leer, so blick­ten sie sich auch noch in die Augen. Und das war kein Blick, den man in gleich­gül­ti­gem Schau­en auf einen Vor­über­ge­hen­den hef­tet. Es war schmerz­li­ches Fest­hal­ten des ande­ren, war stum­mes Gespräch. Denn so ein paar Augen frag­ten: ‚Du auch nicht?‘ – und das ande­re Paar ant­wor­te­te: ‚Nein. Niemals.‘
Die Stra­ßen­bahn der Stadt Wien fuhr wei­ter wie immer…“

Dem Roman zugrun­de lie­gen Erleb­nis­se, Beob­ach­tun­gen und Erfah­run­gen wäh­rend der Flucht Adri­en­ne Tho­mas‘ vor den Natio­nal­so­zia­lis­ten aus Wien quer durch Euro­pa. Gele­sen wer­den jene Text­stel­len, in denen die Schrift­stel­le­rin über die Ereig­nis­se in Wien im März 1938 erzählt.

Mit­wir­ken­de: Eva Dité, Judith Gru­ber-Rizy, Hei­di Hagl, Trau­de Koro­sa (Gestal­tung), Ange­li­ka Raubek.

Queer Guerilla goes Fem*kongress

Work­shop­lei­te­rin­nen: Sophia Ayer­be und Judith Rück­er vom thea­ter­päd­ago­gi­schen Ver­ein Star­ke Stim­men.

Dau­er: 5 Stun­den mit 1 Pause
Ziel­grup­pe: only FLIT*
Grup­pen­grö­ße: 15- max. 20 Personen

um Anmel­dung unter: femkongress@oeh.univie.ac.at wird gebeten.

In die­sem Work­shop erfor­schen wir gemein­sam inter­ve­nis­ti­sche Pro­test­for­men. Wir ver­stän­di­gen uns über gemein­sa­me (queer-)feministische Auf­be­geh­ren und Anlie­gen, tra­gen Metho­den des poli­ti­schen Akti­vis­mus zusam­men und pro­bie­ren die­se aus:
Wie ver­schaf­fen wir uns Gehör? Wie und durch wel­che Aktio­nen lässt sich der öffent­li­che Raum ein­neh­men und wie kön­nen wir zusammenarbeiten?

Mehr im Face­book-Event.

Comedy-Workshop mit PCCC*

Comedy-Workshop mit den Macher_innen von PCCC*

Etwas Humor in sei­ne Prä­sen­ta­tio­nen, Vor­trä­ge und Talks zu packen ist ganz prak­tisch. Denn lachen­de Men­schen sind offen. Im Abend-Work­shop wol­len wir üben, Wit­ze zu schrei­ben. Aber wir wol­len uns auch über ihren poli­ti­schen Wert unter­hal­ten. Wir klä­ren, wie Wit­ze oder lus­ti­ge Sto­ries grund­le­gend funk­tio­nie­ren (Feed­li­ne, Pun­ch­li­ne – Erwar­tungs­hal­tung, Überraschung).

Work­shop­lei­tung: Denice Bour­bon und Josef Jöchl

5.3, 18.00, WUK, Muse­ums­räu­me, Wäh­rin­ger Stra­ße 59, 1090 Wien

Die Teil­nah­me ist kos­ten­los, Anmel­dung unter performingarts@wuk.at, Betreff: RRRIOT PCCC