Frauen die ins Wort fallen. Lesung zum Frauentag 2020

Wie kommt die Frau in die Spra­che und wie kommt sie in ihr vor? Was macht die Art und Wei­se, wie sie/er in der Spra­che vor­kommt, mit jeman­dem – als Femi­na­zi, hane­bü­che­ne Misandris­tin, radi­ka­le Poe­tin? Wie ent­wi­ckeln Frau­en im Nukle­us einer femi­nis­ti­schen Revo­lu­ti­on die Spra­che einer matri­ar­cha­len
Phi­lo­so­phie, um die Gleich­gül­tig­keit resi­gnier­ter Frau­en auf­zu­bre­chen. Was macht Femi­nis­mus in der Wis­sen­schafts­spra­che? Gibt es ein urei­ge­nes weib­li­ches Spre­chen?

Hel­ga Pre­ges­bau­er, Orga­ni­sa­ti­on & Mode­ra­ti­on. Mit Ruth Aspöck, Ger­traud Klemm, Danie­la Mei­sel und Mar­len Scha­chin­ger.
Ver­an­stal­tet von Gra­zer Autorin­nen Autoren­ver­samm­lung.

Ein­gang für Geh­be­hin­der­te: Sei­den­gas­se 13

Frauen gegen den Strom

Frauen gegen den Strom

Archiv­a­bend in der Rei­he „Unser Papier spricht zu Dir!“

Anhand von Bei­spie­len aus der femi­nis­ti­schen Öko- und Frie­dens­be­we­gung wird gezeigt, wie STICHWORT die Arbeit die­ser und vie­ler ande­rer enga­gier­ter Frau­en­in­itia­ti­ven in Öster­reich, aber auch spon­ta­ne Aktio­nen, doku­men­tiert und es wer­den Anre­gun­gen, wie die­se Quel­len genutzt wer­den kön­nen, gege­ben.

Wel­che Spu­ren die­ser Arbeit wer­den künf­tig für femi­nis­ti­sche Geschichts­schrei­bung bei uns auf­find­bar sein?
Was soll und kann für künf­ti­ge Genera­tio­nen über­lie­fert wer­den? Und was kön­nen wir aus den Doku­men­ten heu­te her­aus­le­sen?

Archiv­prä­sen­ta­ti­on mit Dis­kus­si­ons­mög­lich­keit (ca. 2 Stun­den)
Aus­klang bei Geträn­ken und klei­nem Imbiss
Begrenz­te Teil­neh­me­rin­nen­zahl

Anmel­dung per E‑mail an office@stichwort.or.at bis zum 14. Jän­ner erbe­ten.

Kein archiv­be­zo­ge­nes Vor­wis­sen erfor­der­lich.
Work­shop-Lei­tung: Mar­git Hau­ser & Andrea Zar­em­ba

Für Frau­en, Trans­gen­der will­kom­men.

Workshop: Language and Genders, an Artistic Approach

This work­shop is an intro­duc­tion to the field of lan­guage, tex­tua­li­ty, and lin­gu­is­tics in cul­tu­ral pro­duc­tion through the prism of gen­ders and sexua­li­ties. In a clo­sed ses­si­on, we will explo­re art­works (per­for­mance, film, street art, music) and cul­tu­ral pro­ducts like queer slangs through such tac­tics as appro­pria­ti­on, rec­lai­ming, and resi­gni­fy­ing. We will play with words and tog­e­ther crea­te empowe­ring terms using humour and com­ra­de­ry.

date and time: 5th of April, 12:00 ‑17:00
loca­ti­on: Flin­te (Lan­ge Gas­se 11, 1080 Wien)
work­shop lea­der: Anna T.

Flin­te is acces­si­ble with a ramp. Acces­si­ble toi­lets can be used at the 25hours Hotel, in the Ler­chen­fel­d­er­stra­ße, which is in a five-minu­te distance. Plea­se let us know if you need more infor­ma­ti­on.

For regis­tra­ti­on, send an E‑Mail to frauenreferat@oeh.univie.ac.at
until the 31st of March.

Podiumsdiskussion: Sprache, Recht und Geschlecht

Spra­che, Recht und Geschlecht

Die Spra­che des Rechts schafft Lebens­rea­li­tä­ten in Bezug auf Geschlechts­zu­schrei­bung und Geschlechts­iden­ti­tät. Am 15. Juni 2018 hat der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof ent­schie­den, dass Men­schen in Öster­reich ein Recht auf indi­vi­du­el­le Geschlechts­iden­ti­tät zuge­stan­den wer­den muss. Staat­li­che Geschlechts­zu­schrei­bung und indi­vi­du­el­le Geschlechts­iden­ti­tät sol­len auch in der Rechts­spra­che ange­mes­sen abge­bil­det wer­den (z.B. inter, divers oder offen statt männ­lich oder weib­lich). Men­schen sol­len also nur sol­che Geschlechts­zu­schrei­bun­gen akzep­tie­ren müs­sen, die auch ihrer tat­säch­li­chen Geschlechts­iden­ti­tät ent­spre­chen. In die­ser Podi­ums­dis­kus­si­on befas­sen wir uns mit den Her­aus­for­de­run­gen staat­li­cher Geschlechts­zu­schrei­bung und sprach­li­cher Gleich­be­hand­lung in Rechts­tex­ten und Urkun­den. Begüns­tigt die Rechts­spra­che Ungleich­heit auf­grund des Geschlechts? Wie kann Geschlechts­zu­ge­hö­rig­keit heu­te in Rechts­tex­ten adäquat rea­li­siert wer­den?

Die Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Rechts­lin­gu­is­tik (ÖGRL) beschäf­tigt sich im Rah­men der Par­ti­zi­pa­ti­ons­for­schung mit den zeit­ge­nös­si­schen Her­aus­for­de­run­gen der Rechts­spra­che in Öster­reich und Euro­pa.

In Koope­ra­ti­on mit den Büche­rei­en Wien

Radio-Workshop: Sprache & Gendern

Das ist der vier­te Work­shop im Rah­men der Rei­he „Frie­den und Nach­hal­tig­keit“ des Pro­jekts Glo­ba­le Dia­lo­ge – Women on Air auf Radio ORANGE 94.0. Zum int. Frauen*tag wird die­ser Work­shop wie­der­holt.

Wie gen­de­re ich in der Spra­che, in der ich spre­che? Oft herrscht Ver­un­si­che­rung wie Inhal­te gen­der­sen­si­bel auf­be­rei­tet wer­den kön­nen. Die­se Unsi­cher­heit soll in die­sem Work­shop besei­tigt wer­den. Der Work­shop rich­tet sich beson­ders an Men­schen die meh­re­re Spra­chen spre­chen und ermög­licht ein unge­zwun­ge­nes Aus­pro­bie­ren und Üben am Bei­spiel der Radio­pro­duk­ti­on.

Für Radio­in­ter­es­sier­te ohne Pro­duk­ti­ons­er­fah­rung sowie lang­jäh­ri­ge Radiomacher_innen!

Refe­ren­tin: Jaque­line Gam, prak­ti­zie­ren­de Femi­nis­tin und Lei­tung des Par­ti­zi­pa­ti­ons­pro­jekts Stadt­ra­dio Oran­ge

Anmel­dung: Für alle Redak­tio­nen, Radiomacher*innen offen und sol­che die es wer­den möch­ten. All gen­ders wel­co­me. Die Teil­nah­me ist kos­ten­los und die Anzahl der Plät­ze begrenzt. Um dich anzu­mel­den, schi­cke bit­te eine Mail an womenonair@o94.at.

Sprache, Macht, Frauen : Frauen macht Sprache!

Eine Koope­ra­ti­on der Wie­ner Bil­dungs­aka­de­mie, den Wie­ner SPÖ-Frau­en und dem Ver­ein ega.

Die Aus­wir­kun­gen der Spra­che auf die gesell­schaft­li­che und poli­ti­sche Gegen­wart wer­den weit­ge­hend unter­schätzt. Auch im All­tag lenkt Spra­che unse­re Auf­merk­sam­keit auf bestimm­te Inhal­te, Per­so­nen und Ideen. Wor­te len­ken die Vor­stel­lungs­kraft und geben Impul­se. Jahr­hun­der­te lang hat­ten Män­ner Macht über Frau­en. Die Spra­che, die sie geformt haben, spie­gelt die­sen Macht­vor­sprung immer noch in erheb­li­chem Maße. Höchs­te Zeit, dass Frau­en sprach­li­che Gerech­tig­keit ein­for­dern und sel­ber der eige­nen Wirk­lich­keit ent­spre­chend for­mu­lie­ren. Mit Humor, aber kon­se­quent!

Refe­ren­tin: Dr.in habil. Eli­sa­beth Schrat­ten­hol­zer, Schrift­stel­le­rin, Uni­ver­si­täts­leh­re­rin

Anmel­dung sie­he hier.