Kuratorin Elke Doppler geht anlässlich des Internationalen Frauentags anhand ausgewählter Objekte der Frage nach, welchen Handlungsspielräumen und Einschränkungen Frauen im privaten und öffentlichen Leben unterlagen. Viele der damals geprägten Normen erwiesen sich als äußerst langlebig und wirken bis heute nach.
Hinweis:Ticket erforderlich Guide: Elke Doppler Dauer: ca. 60 Minuten Kosten: € 5,00 Treffpunkt: Im Foyer ca. 5 Minuten vor Beginn
Raus zum feministischen Kampftag! Für einen universellen Feminismus!
Sonntag, 08. März 2026 | 15:00 Uhr Helmut-Zilk-Park, 1100 Wien
In Österreich sehen wir die Rechte von FLINTA* (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre und agender Personen) und Queers massiv bedroht. Misogyne, queer- und transfeindliche Tendenzen nehmen zu, antifeministische Positionen gewinnen an Einfluss und autoritäre Politik wird zunehmend normalisiert.
Wir werden nicht leise sein, bis wir alle frei und selbstbestimmt leben können. Die Notwendigkeit dieses Kampfes zeigt sich tagtäglich. In den zahlreichen Fem(ni)iziden. In der Anwendung patriarchaler Gewalt als Kriegswaffe. In Angriffen auf das Recht auf körperliche, reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung. In der fortbestehenden strukturellen Diskriminierung auf vielen Ebenen. Der Kampf gegen patriarchale Gewalt ist ein Kampf für das Ende aller Herrschaftsverhältnisse und für eine Gesellschaft, in der Freiheit, Gleichheit und Solidarität gelebte Realität sind.
Auf einen kämpferischen 8. März! Alerta Queerfeminista!
Vom 2. bis 8. März 2026 findet die Wiener Frauenwoche 2026 statt – mit rund 200 kostenlosen Veranstaltungen in der ganzen Stadt. Höhepunkt ist das „Offene Rathaus“ am Samstag, den 7. März 2026. Weitere Informationen und das detaillierte Programm gibt es hier: Wiener Frauenwoche 2026.
Dienstag, 12. März 2026, 18 Uhr, feminismen diskutieren
Teilzeit- und Care-Arbeit sind mehr als ‚Vollzeit‘
mit Gerlinde Mauerer (Sozialwissenschafterin, Geschlechter- und Familienforschung, feministische Theorien, Wien)
Wie kann eine faire gesellschaftliche Aufteilung von Care- und Erwerbsarbeit gelingen? Die Forschung zeigt: Trotz geschlechterpolitischer Fortschritte tragen Frauen mehr ‚Mental Load‘. Sorge für andere tragen betrifft uns alle, hat aber nach wie vor ein Geschlecht. Wie können Eltern, Gesellschaft und Politik dieses Ungleichgewicht überwinden? Im Fokus steht die Teilzeitarbeitsdebatte. Denn Vollzeitarbeit erhöht zwar die Pensionsbeiträge, stellt aber Eltern vor große Herausforderungen – oft auf Kosten der Gesundheit. Wie lässt sich diese Aufgabe lösen, anstatt sie zu individualisieren?
Moderation: Diana Köhler (VfW)
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Dienstag, 12.3. 12 Uhr an pr@frauenhetz.at
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen (VfW)
Die Albertina Modern zeigt in Kooperation mit Bank Austria Kunstforum Wien die erste große Retrospektive von Marina Abramović in Österreich. Die Ausstellung ist von Bank Austria Kunstforum Wien und der Royal Academy of Arts, London, in Kooperation mit der Albertina Wien organisiert.
Laufzeit und Ort: 10. Oktober 2025 bis 1. März 2026 in der ALBERTINA MODERN
Marina Abramović (1946 in Belgrad geboren) ist eine der wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen. Sie gilt als Begründerin der modernen Performance und hat mit ihren legendären Auftritten Kunstgeschichte geschrieben. Beginnend im Belgrad der frühen 1970er-Jahre hat sie die Performance im Verlauf ihrer mehr als 50 Jahre umspannenden Karriere als Spielart der bildenden Kunst etabliert. Die Ausstellung bietet mehrere Stationen, an denen die BesucherInnen ausdrücklich eingeladen sind, in die Rolle von PerformerInnen zu schlüpfen. Die Ausstellung, in Kooperation mit dem Kunstforum Wien entstanden, wird einen umfangreichen Überblick über das Werk der Künstlerin bieten. Weitere Informationen
Der Gruppeneintritt ab 10 Teilnehmerinnen (€ 15,90 p.P.) ist eigenständig zu übernehmen, die Kosten für die Führung übernimmt die Frauenhetz.
Ort: Albertina modern, Karlsplatz 5, 1010 Wien
Anmeldungen bis Dienstag, 20. Jänner 2026, 16:00 Uhr an pr@frauenhetz.at Max. 15 Teilnehmerinnen – first come, first serve.
Ihr Bestseller „Entromantisiert Euch. Ein Weckruf zur Abschaffung der Liebe“ hat Leben verändert und längst Kultstatus erreicht.
Nun bringt Beatrice Frasl gemeinsam mit Pianistin, Vokalistin, Improvisatorin und Abenteurerin Julia Radschiner den Soundtrack zum Buch in den Stadtsaal – und steht damit zum ersten Mal seit fast 20 Jahren nicht nur als Autorin, sondern auch wieder als Sängerin auf der Bühne.
Schon bei früheren Lesungen hat sie ihr Publikum mit kleinen musikalischen Kostproben begeistert – diesmal wird daraus eine ganze Matinee, bei dem nicht nur mit der Romantik abgerechnet, sondern vor allem Freund*innenschaft besungen wird – als wirkliche Liebe unseres Lebens.
Tickets via stadtsaal.at VVK: Kat 1 € 27,50, Kat 2 € 22,50 Das Haus und die Kassa öffnen um 10:00.
Am 8. März ist Internationaler Frauentag: Das hdgö öffnet für Sie an diesem Tag bei freiem Eintritt!
Erfahren Sie mehr über feministische Kämpfe seit 1918 und besuchen Sie dazu eine unserer kostenlosen Kurzführungen.
Ausgehend von der Einführung des Frauenwahlrechts vor etwas mehr als 100 Jahren wirft die Führung “5×5 – Zeitgeschichte kompakt: Feministische Kämpfe” einen Blick auf wichtige Errungenschaften des Kampfes von Frauen um politische Teilhabe und Gleichberechtigung. Welche Forderungen nach Gleichstellung wurden erreicht und welche gibt es auch heute noch?
Die Führung findet zu folgenden Zeiten statt: Samstag, 8. März 2025 um 13.00 Uhr Samstag, 8. März 2025 um 15.00 Uhr (an diesem Tag ist auch der Eintritt ins hdgö frei!)
Auch dieses Jahr legt Radio ORANGE 94.0 wieder einen Schwerpunkt auf den 8.März:
Feminismus on air: Care – Resist – Persist
Widerständiges poetisch, in Prosa und auf der Bühne, feministische Kämpfe in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Frauen*stimmen in verschiedenen Sprachen – traditionelll steht das Programm von ORANGE 94.0 am 8. März ganz im Lichte des internationalen feministischen Kampftags. Es erwartet uns ein Radiotag prall gefüllt mit Live-Gesprächen im Studio, Berichten von Demos und Aktionen und stärkender musikalischer Frauen*power.
Jeder Tag ist 8. März – in diesem Sinne widmen sich auch in der Woche vor und nach dem 8. März zahlreiche Sendungen besonders all denjenigen, die sich gegen Sexismus und Unterdrückung und für Emanzipation und Selbstbestimmung einsetzen.
8th of March – 8. Mart – 8 марта – 8 mars – 8. März – 8 de marzo – ٨ مارس