Frauenleben. Frauenbiografische Porträts aus den Sammlungen der Wienbibliothek im Rathaus

Frauenleben. Frauenbiografische Porträts aus den Sammlungen der Wienbibliothek im Rathaus

Zoom-Vor­trag zum Frau­en­tag 2021

Ort und Zeit:
Mon­tag, 8. März, 13:00 Uhr
**Zoom-Vor­trag aus der Wien­bi­blio­thek im Rathaus**

Zur Ver­an­stal­tung:
Frau­en­le­ben waren und sind vielfältig.
Die­se Viel­falt zeigt sich nicht zuletzt in den ein­zig­ar­ti­gen Bestän­den der Wien­bi­blio­thek im Rat­haus, die unzäh­li­ge Doku­men­te von und über Frau­en unter­schied­li­cher Epo­chen und Milieus beher­bergt. Ob Schrift­stel­le­rin, Musi­ke­rin, Poli­ti­ke­rin, Wis­sen­schaft­le­rin, Sport­le­rin, Ver­le­ge­rin oder Welt­rei­sen­de – sie alle haben Spu­ren hin­ter­las­sen, die uns über die viel­fäl­ti­gen For­men von Frau­en­le­ben informieren.

Der Vor­trag lädt zu einem vir­tu­el­len Rund­gang durch die Samm­lun­gen der Wien­bi­blio­thek und prä­sen­tiert anhand aus­ge­wähl­ter Doku­men­te ein Pot­pour­ri an frau­en­bio­gra­fi­schen Por­träts, wie es bun­ter nicht sein könnte.

Pro­gramm:
Vor­trag mit Eve­ly­ne Luef, Wien­bi­blio­thek im Rathaus

Teil­nah­me:
Zoom-Link wird Anfang März auf der Web­site der Wien­bi­lio­thek bereitgestellt.

All­ge­mei­ne Informationen:
Mit der Teil­nah­me an die­ser Ver­an­stal­tung stim­men Sie der Ver­öf­fent­li­chung von Fotos, Video- und Audio­auf­zeich­nun­gen, die im Rah­men der Ver­an­stal­tun­gen ent­ste­hen, zu.

profil Online-Talk: Grüß Gott, Backlash!

Wie die Pan­de­mie den Femi­nis­mus auf die Schnau­ze hat fal­len las­sen. War­um Lock­down, Fern-Unter­richt und Home-Office Gen­der­rol­len retra­di­tio­na­li­sie­ren. Und wie wir da je wie­der raus kom­men können.

Anläss­lich des Welt­frau­en­tags am 8. März diskutieren:

Meri Dis­oski (Frau­en­spre­che­rin der Grünen)
Hen­ri­ke Brand­s­töt­ter (Frau­en­spre­che­rin Neos)
Elfrie­de Ham­merl (Jour­na­lis­tin)
Tarek Leit­ner (Jour­na­list ORF)
Mari Lang (Jour­na­lis­tin ORF | Frau­en­fra­gen – der Podcast)

Dis­kus­si­ons­lei­tung: Ange­li­ka Hager (pro­fil, Res­sort­lei­tung Gesellschaft)

Haben Sie Fra­gen für die Dis­kus­si­ons­run­de? Dann sen­den Sie die­se vor­ab an: events@profil.at.

Anmel­dung kos­ten­los unter https://profil-events.at/de/weltfrauentag.
Nach Anmel­dung bekom­men Sie einen Link zuge­schickt, mit die­sem steht Ihnen der pro­fil-Talk ab 8. März 2021 als Video-on-Demand zur Verfügung.

Online-Fotoausstellung: Platz für Held*innen

Das hdgö holt Frau­en, die in ihrem Bereich alles außer gewöhn­lich sind oder waren, auf www.hdgoe.at vor den Vor­hang. Doris Schmi­dau­er: „Ihre Errun­gen­schaf­ten haben Vor­bild­wir­kung und machen Mut.“ Kli­cken Sie sich hin­ein und erfah­ren Sie mehr über Weg­be­rei­te­rin­nen hier.

 #platz­für­hel­din­nen!
Machen wir alle unse­re per­sön­li­che Hel­din sicht­bar! Tei­len Sie mit uns eine Frau, die Ihnen Mut gemacht hat oder Kli­schees her­aus­for­dert. Laden Sie ein Foto oder Video, das für eine inspi­rie­ren­de Frau steht, samt einer kur­zen Beschrei­bung in unse­re lau­fend wach­sen­de Web-Aus­stel­lung hoch. So wird die­se ein sicht­ba­rer Teil der Zeit­ge­schich­te, denn alle Bei­trä­ge wer­den auch auf Screens direkt in der Haupt­aus­stel­lung im Muse­um gezeigt.
Jetzt mit­ma­chen unter die­sem Link: #platz­für­hel­din­nen

Public Program: International Women‘s Day-Special Screening

Con­stan­ze Ruhm, Gli appun­ti di Anna Azz­ori / Uno spec­chio che viag­gia nel tem­po, 2020, 72 Min., Italienisch/Deutsch, engl. UT

Anschlie­ßend um 20.15 Uhr Publi­kums­ge­spräch mit Con­stan­ze Ruhm via Zoom.
Für Ihre Teil­nah­me ersu­chen wir Sie um Regis­trie­rung per E‑Mail an: c.slanar@belvedere.at.
Im Anschluss erhal­ten Sie den Zugangs­link zum Online-Publikumsgespräch.

Mit die­ser ita­lie­ni­schen Zeit­rei­se setzt Con­stan­ze Ruhm ihre Varia­tio­nen über weib­li­che Figu­ren des moder­nen Kinos fort. In einer essay­is­ti­schen Dop­pel­be­we­gung forscht die Künst­le­rin nach der Geschich­te der Dreh­ar­bei­ten eines Films und nutzt das gefun­de­ne Mate­ri­al für die ima­gi­nä­re Umschrift einer Rol­le. Nach Godards Nana S. fällt die Wahl nun auf Anna, römi­sches Ciné­ma Véri­té aus der Hand von Alber­to Gri­fi und Mas­si­mo Sar­chiel­li, das im kri­ti­schen Ges­tus der sieb­zi­ger Jah­re den Blick zur poli­ti­schen Fra­ge mach­te. Aus­ge­hend von Archiv­bil­dern und ‑tönen wech­selt Gli appun­ti di Anna Azz­ori nun die Per­spek­ti­ve, aus der sich der Wahr­heits­ge­halt der doku­men­ta­ri­schen Insze­nie­rung ver­mes­sen lässt. Ovids Meta­mor­pho­sen die­nen dabei als Rah­men, das poe­ti­sche Ver­wand­lungs­po­ten­ti­al von Figu­ren, Objek­ten und Orten des Films aus­zu­lo­ten. (Chris­ta Blümlinger/sixpackfilm).

Online-Konferenz: Mehr für Care! Strategien zur Stärkung einer Wirtschaft, die für alle sorgt

Ent­wi­ckeln wir gemein­sam Stra­te­gien zur Stär­kung einer Wirt­schaft, die für alle sorgt

Inter­ak­ti­ve Online-Konferenz
11. und 17. Febru­ar 2021, jeweils 16:00 bis 20:00

Es ist höchs­te Zeit für Ver­än­de­rung: Die Regie­rung nimmt der­zeit viel Geld in die Hand, aber jene, die es am drin­gends­ten brau­chen – unter ande­rem Alleinerzieher*innen, Pfle­ge­kräf­te, „Systemerhalter*innen“ – erhal­ten davon kaum etwas. Wie kann es sein, dass vor allem Frau­en*, die noch mehr Las­ten als bis­her schul­tern, jetzt im Stich gelas­sen wer­den und schau­en müs­sen, wie sie über die Run­den kom­men? Wir neh­men das nicht wei­ter hin!

Details zu Inhalt und Pro­gramm –> hier als pdf zum Anschau­en und Downloaden

Anmel­dung zur Kon­fe­renz hier.

Online-Konferenz: Mehr für Care! Strategien zur Stärkung einer Wirtschaft, die für alle sorgt

Ent­wi­ckeln wir gemein­sam Stra­te­gien zur Stär­kung einer Wirt­schaft, die für alle sorgt

Inter­ak­ti­ve Online-Konferenz
11. und 17. Febru­ar 2021, jeweils 16:00 bis 20:00

Es ist höchs­te Zeit für Ver­än­de­rung: Die Regie­rung nimmt der­zeit viel Geld in die Hand, aber jene, die es am drin­gends­ten brau­chen – unter ande­rem Alleinerzieher*innen, Pfle­ge­kräf­te, „Systemerhalter*innen“ – erhal­ten davon kaum etwas. Wie kann es sein, dass vor allem Frau­en*, die noch mehr Las­ten als bis­her schul­tern, jetzt im Stich gelas­sen wer­den und schau­en müs­sen, wie sie über die Run­den kom­men? Wir neh­men das nicht wei­ter hin!

Details zu Inhalt und Pro­gramm –> hier als pdf zum Anschau­en und Downloaden

Anmel­dung zur Kon­fe­renz hier.

Webinar: Unerhört! Zugewanderte Frauen ergreifen das Wort

Ort und Zeit:
Mitt­woch, 10.02.2021, 10.00 bis 11.30 Uhr

Frau­en spie­len eine gro­ße Rol­le bei der Inte­gra­ti­on von zuge­wan­der­ten Fami­li­en in Wien. Jedoch sind die Stim­men, Wün­sche und For­de­run­gen die­ser Frau­en im öffent­li­chen Raum kaum bis gar nicht prä­sent. Dar­um wol­len wir mit dem Pro­jekt „Frau­en­stim­men“ und die­ser Ver­an­stal­tung Frau­en ermu­ti­gen, ihre Stim­men zu erheben.

Im Pro­jekt „Frau­en­stim­men“ haben sich in meh­re­ren Work­shops zuge­wan­der­te Frau­en mit sozi­al­po­li­ti­schen The­men wie Arbeit, Woh­nen, Bil­dung, Gesund­heit und gesell­schaft­li­che und poli­ti­sche Par­ti­zi­pa­ti­on aus­ein­an­der­ge­setzt und Vide­os dazu produziert.

In die­ser Ver­an­stal­tung wer­den die Vide­os prä­sen­tiert. Die Frau­en berich­ten – in zum Teil höchst­per­sön­li­chen Gesprä­chen – von ihren täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen, Schwie­rig­kei­ten und Diskriminierungen.
Damit möch­ten wir jenen Frau­en eine Stim­me geben, die sonst unge­hört blei­ben und damit einen etwas ande­ren Bei­trag in der Inte­gra­ti­ons­de­bat­te liefern.

Die­se Ver­an­stal­tung wird mit­tels Live­stream übertragen.
Den Link zum Live­stream erhal­ten Sie nach Ihrer Anmel­dung am Vor­tag der Ver­an­stal­tung per E‑Mail.

Pro­gramm:

10.00 Uhr
Ein­lei­tung und Vor­stel­lung des Pro­jek­tes „Frau­en­stim­me“
Ver­tre­te­rIn­nen von Inte­gra­ti­ons­haus und Piramidops

10.10 Uhr
Vor­stel­lung der 4 Podiumsdiskutantinnen

10.15 Uhr
3 kur­ze Vide­os aus dem Pro­jekt wer­den ein­zeln ein­ge­spielt und diskutiert

11.25 Uhr
Zusam­men­fas­sung und Abschluss
Ver­tre­te­rIn der AK Wien

Mode­ra­ti­on: Fran­zis­ka Tschin­der­le, Journalisitin

Der Besuch die­ser Ver­an­stal­tung ist kostenlos!

Um ver­bind­li­che Anmel­dung wird ersucht: Anmel­de­link

Riot, Don’t Diet! – Mit fundierter Kritik an der Schönheitsindustrie zum besseren Körpergefühl

Hast du schon mal dar­über nach­ge­dacht, wie die Medi­en und die Schön­heits­in­dus­trie dein Kör­per­ge­fühl beein­flus­sen? Vie­le emp­fin­den Unzu­frie­den­heit oder Scham, wenn sie über ihr Kör­per nach­den­ken und eine gan­ze Indus­trie lebt davon. Aber das muss nicht so sein!

Eli­sa­beth Lech­ner hat ihre Dok­to­rats­ar­beit über Body Posi­ti­vi­ty und Femi­nis­mus geschrie­ben. Wir wer­fen gemein­sam einen kri­ti­schen Blick auf auf die Schön­heits­in­dus­trie und reden über Kör­per­bil­der und Selbstermächtigung.

Anmel­dung hier.

Webinar: Was tun gegen sexistische Beschimpfungen?

Sexis­mus ist nicht nur am Stamm­tisch immer noch salon­fä­hig, son­dern auch im Alltag. 

Was kön­nen wir dem entgegensetzen?
Wie kön­nen wir damit umgehen?

Melin­da Tamás, Exper­tin für Anti­ras­sis­mus, Anti­dis­kri­mi­nie­rung und poli­ti­sche Bil­dungs­ar­beit, gibt in die­sem Work­shop Ant­wor­ten. Anhand von simu­lier­ten Gesprächs­si­tua­tio­nen wer­den Hand­lungs­mög­lich­kei­ten und Gegen­stra­te­gien erkennbar.

Leistungsklasse. Wie Frauen uns unbedankt und unerkannt durch alle Krisen tragen

Aus Krei­skys Wohn­zim­mer. Geni­al dage­gen online
Vero­ni­ka Bohrn Mena im Gespräch mit Robert Misik
Wie Frau­en uns unbe­dankt und uner­kannt durch alle Kri­sen tragen

Frau­en hal­ten unse­re Gesell­schaft am Lau­fen, sie tra­gen unse­re Gemein­schaft. Ihre Arbeit ist in viel­fa­cher Hin­sicht „sys­tem­re­le­vant“, denn ohne sie geht gar nichts. Sie leis­ten die Erzie­hungs- und emo­tio­na­le Sor­ge­ar­beit, sie hel­fen, pfle­gen, sie sind uner­müd­lich im Ein­satz, meist unter­be­zahlt, oft­mals gänz­lich unbe­zahlt. Und sie arbei­ten viel­fach in den Beru­fen, deren Dienst­leis­tun­gen für uns alle unver­zicht­bar sind, die jedoch trotz­dem nicht ent­spre­chend ent­lohnt werden.

Wür­den Frau­en nur einen Tag die Arbeit nie­der­le­gen, wäre ein Zusam­men­bruch unse­rer Zivi­li­sa­ti­on unaus­weich­lich. Von früh bis spät, egal ob Zuhau­se oder am Arbeits­platz, arbei­ten sie de fac­to rund um die Uhr. Sie bil­den das Fun­da­ment unse­rer Wirt­schaft, unbe­dankt und viel­fach uner­kannt. Frau­en opfern ihre Zeit und nicht sel­ten auch ihr eige­nes kör­per­li­ches wie psy­chi­sches Wohl­be­fin­den, von ihrer Jugend an bis ins hohe Alter. Sie tra­gen uns durch alle Krisen.

Wenn auch nicht ent­spre­chend prä­sent, so war die extre­me Schief­la­ge in der Ver­tei­lung von Zeit und Geld schon vor der Coro­na-Kri­se ein Fak­tum. Die Kri­se hat die­sen Miss­stand wei­ter ver­schärft. Die Aus­wir­kun­gen die­ser Schief­la­ge beein­flus­sen jeden Lebens­be­reich und sind mit­un­ter ver­hee­rend – ins­be­son­de­re für Frauen.

Wie geht es Frau­en aktu­ell in der Arbeits­welt, im Alter, als pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen oder als Müt­tern? In ihrem aktu­el­len Buch „Leis­tungs­klas­se“ geht Vero­ni­ka Bohrn Mena auf Basis per­sön­li­cher Per­spek­ti­ven und Fak­ten die­sen Fra­gen nach und plä­diert für eine Umver­tei­lung von Zeit, Arbeit und Geld.

Vero­ni­ka Bohrn Mena (* 1986 in Salz­burg) ist Autorin, Arbeits­markt­ex­per­tin und Kolum­nis­tin. Sie beschäf­tigt sich seit zehn Jah­ren mit pre­kä­ren Arbeits­ver­hält­nis­sen, aty­pi­scher Beschäf­ti­gung, Seg­men­tie­rungs­pro­zes­sen und Ver­än­de­run­gen in der Arbeits­welt mit­samt ihren Aus­wir­kun­gen. Seit 2013 haupt­be­ruf­lich in der Gewerk­schaft. Zuvor als Vor­sit­zen­de der Platt­form Genera­ti­on Prak­ti­kum und begin­nend im Refe­rat für Sozi­al­po­li­tik in der ÖH Bundesvertretung.

Vero­ni­ka Bohrn Mena:
Leis­tungs­klas­se. Wie Frau­en uns unbe­dankt und uner­kannt durch alle Kri­sen tra­gen. ÖGB Ver­lag, Novem­ber 2020, ISBN: 978−3−99046−473−1, 19. 90 €