Brigitte Theißl ist Journalistin, Erwachsenenbildnerin, Feministin, Arbeiter*innenkind und vieles mehr.
Betina Aumair ist Erwachsenenbildnerin, Gender- und Diversity-Beauftrage, Feministin und vieles mehr.
Gemeinsam lesen sie aus ihrem neuen Buch „Klassenreise – Wie die soziale Herkunft unser Leben prägt“.
Es enthält Portraits von elf Personen, die eine Klassenreise aus der Arbeiter*innen- oder Armutsklasse hinter sich haben. Im Anschluss diskutieren wir mit den Autorinnen.
Das Event wird auf Facebook live übertragen.
Hast du genug davon, dass andere dir sagen wie du dich als Bursche* oder Mädchen* verhalten sollst? Magst du dich mit anderen Jugendlichen kreativ darüber austauschen woher diese ganzen Geschlechterrollen kommen und was ihr dagegen tun könnt? Hast du Lust auf etwas Neues und willst online Theater spielen?
Theater im Lockdown? Ja, es geht! Schalte deine (Laptop/Handy)-Kamera ein und wir öffnen für dich einen virtuellen, spielfreudigen Raum für Theaterproben rund um das Thema Geschlechterrol- len. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen erarbeitest du ein interaktives Stück. Dabei könnt ihr her- ausfordernde Situationen aus eurem echten Leben auf der (online-)Bühne zeigen. Dein Publikum hat bei der Aufführung die Möglichkeit, in die Szene einzusteigen und selbst auszuprobieren, wie man die Situation beeinflussen und verändern kann. Du brauchst keine Vorerfahrung mit Theater!
Immer Dienstags von 17–19 Uhr ab 16.3. (7 Termine). Die Workshops sind kostenlos! 🙂 Anmeldung per Email an linda.raule@tdu-wien.at
Wenn du mehr wissen möchtest, dann schreib oder ruf an:
Sophie: 0680⁄2245487, Linda: 0670⁄2042911, linda.raule@tdu-wien.at.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des EU-Projekts Rhizome against Polarization statt: https://rap.education/
08.03.2021 Literaturmuseum, Ariadne
Am 8. März ist internationaler Frauentag. Aus diesem Anlass gibt es gleich zwei kostenlose Online-Führungen im Literaturmuseum: „Entdeckerinnen und Aufdeckerinnen“ stellt bekannte und weniger bekannte Schriftstellerinnen in der Dauerausstellung vor, „Frauen schreiben Zukunft“ rückt die Autorinnen in der aktuellen Sonderausstellung „Utopien und Apokalypsen“ ins Zentrum. Darüber hinaus lädt die Österreichische Nationalbibliothek am Sonntag, 7. März bei freiem Eintritt ins Literaturmuseum, um sich anhand der ausgestellten Originale Anregungen für Lektüren zum Frauentag zu holen.
» Hier geht es zur Anmeldung für die Führung zur Dauerausstellung um 17 Uhr
» Hier geht es zur Anmeldung für die Führung zur Sonderausstellung um 18 Uhr
fraueninbewegung.onb.ac.at
Unterschiedliche Startpositionen – verschärfte Rahmenbedingungen
Webinar in Kooperation mit Oikocredit und ega: frauen im zentrum
Zeit: Dienstag, 9. März, 17–19 Uhr
Ort: online
Drei entwicklungspolitische Akteurinnen geben Einblick in ihr Verständnis von wirtschaftlichem Empowerment und ihre Projektarbeit.
Referentinnen:
Petra Bayr, Abgeordnete zum Nationalrat und Bereichssprecherin für globale Entwicklung
Andrea Hagmann, Vorstandsmitglied von Oikocredit Austria
Andrea Kadensky, Bereichsleiterin für Internationale Projekte & Programme der Katholischen Frauenbewegung Österreich (kfb)
Programm:
Eröffnung:
Nicole Berger-Krotsch, Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat, Vorsitzende des Frauenvereins ega: frauen im zentrum
Beiträge der Referentinnen und Diskussion zu:
Welche Erfolge gibt es und welches sind die größten Herausforderungen auf dem Weg zur Umsetzung des Frauenrechts auf Selbstbestimmung?
Welche Rahmenbedingungen dürfen nicht außer Acht gelassen werden, um einen nachhaltigen Beitrag zur Geschlechtergleichstellung zu leisten?
Was bedeutet die Corona-Krise für ihre Arbeit?
Moderation:
Tania Napravnik
Anmeldung bei Janine Wurzer, wurzer@wide-netzwerk.at, oder Registrierung unter diesem Link: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_fmD8V2quRCyAmdEMNU5DGA (Nach der Registierung* wird Link zum Webinar zugestellt)
„Mutiger, klüger, verrückter“ von Gerhard Jelinek, erschienen im Amalthea-Verlag, ist eine Zusammenstellung besonderer Menschen. Aus mythischer, biblischer und antiker Zeit. Aus Sagen, Mittelalter und Neuzeit. Quellen der männlichen Geschichtsschreibung werden professionell entblättert und hinter den meist zurechtgerückten Darstellungen die wahren Personen gesucht. Frauen, die damals und auch heute noch stellvertretend für die vielen unbekannten Frauen stehen, die „Mann“ nicht zu unterdrücken vermag. Denn viele waren und sind – siehe Titel.
Eine Online-Buchpräsentation auf dem offenen Facebook-Kanal „Thalia Wien Mitte“. Verfügbar ab dem 8.3.2021 um 18.00 Uhr. Mehr siehe hier.
„Wie eine Kriegerin – frisch und blutig aus der Schlacht“
Lesung zweier Texte aus den Vulvina Monologen anlässlich des Internationalen Frauen*kampftages
Veranstalter*innen: Das Kollektiv V‑MUSKEL
Datum: 9. März, 19:00 – 19:40 via Zoom
Zoom Meeting:
https://us04web.zoom.us/j/78942774001?pwd=eEgwOEtxTnR3cVZmNWg1YStIU2N6UT09
Meeting ID: 789 4277 4001
Passcode: CXyG9Y
Das Projekt „Vulvina Monologe“ versteht sich als Aktualisierung von Eve Enslers Stück „The Vagina Monologues“ aus dem Jahr 1998 mit speziellem Fokus auf die aktuelle Situation junger Frauen* in Wien. Wir erarbeiteten einen Text, der unterschiedliche Perspektiven auf die Frage versammelt, wie junge Frauen* in Wien heute die Beziehung zum eigenen Körper erleben, welche Hürden und Chancen sie im Alltag wahrnehmen. Themen, die in den „Vulvina Monologen“ aufgegriffen werden, sind die Sprachlosigkeit rund um die „Vagina“ und die „Vulva“, sexualisierte und genderbezogene Gewalt, die aktuelle frauen*politische Lage in Österreich v. a. mit Hinblick auf den Gewaltschutz sowie damit zusammenhängende Themen, die die Lebenswirklichkeit von Frauen* in Wien heute prägen, z. B. Körperbilder, Selbstbestimmung, Pornographie, Sexismus, Frauen-Gesundheit etc.
Umgesetzt wurde das Projekt von einer Gruppe junger motivierter Frauen*, die in den Bereichen Literatur, Philosophie, Kultur, Bildung, Soziales, Frauenpolitik und feministische Arbeit sowie Aktivismus tätig sind und unter dem Kollektivnamen V‑MUSKEL auftreten. Unser Ziel ist es, durch die gewählten künstlerischen Mittel Sprech-Tabus in Bezug auf weibliche* Intimität aufzubrechen und unser Publikum für diese Themen zu sensibilisieren. Darin sehen wir einen wichtigen Beitrag zur Prävention genderbezogener Gewalt und zur Förderung von Frauen*-Selbstbestimmung.
Nun wollen wir im Rahmen des Internationalen Frauenkampftages zwei der durch die „Vulvina Monologe“ aufgeworfen Themen, nämlich Tabus um Menstruation und Sexismen im Alltag erneut ansprechen, in Form einer Online-Lesung am 9. März 2021 um 19:00 (voraussichtliches Ende 19:40).
Die Teilnahme ist kostenfrei.
11.30 – 13.00: Online-Workshop: Cybergewalt gegen Lesben und Frauen*
Input, Diskussion und Austausch für Lesben und Frauen*
Nach Geschlecht ausgewertet geben 5 % der Frauen EU-weit an, Hass im Netz gegen sie erlebt zu haben, in Österreich liegt der Prozentsatz sogar bei 12 % (Gender Equality Index 2020). Noch höher ist der Prozentsatz der vor allem jungen Lesben EU-weit, die alleine im letzten Jahr von Hass im Netz betroffen waren – 15 %!
In der Pandemie erhalten soziale Medien noch zusätzlich neue Bedeutungen. Im Workshop wollen wir dieses Thema ansprechen, einen Input zu Formen der Cybergewalt geben, sowie einen Austausch der Erfahrungen anregen und Infos zu aktuellen Entwicklungen geben. Konkret sollen auch Strategien gegen Hass im Netz gegen Frauen* aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität diskutiert und vermittelt werden.
Inputs von
• Alina Zachar WASt-Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen,
• Dilber Dikme, ZARA-Beratungsstelle gegen Hass im Netz,
• Barbara Buchegger, SaferInternet
Anmeldung: alina.zachar@wien.gv.at, Link wird gemailt
15.30 – 16.15: Drop-In: „Online Infostand“
Offener Raum mit Information über Angebote der WASt, Publikationen, Austausch sowie Möglichkeit zur Kurzberatung
Information und Zoom-Link: hier
Möglichkeit für Einzel-Beratungstermine:
Anmeldung bei: Alina Zachar, alina.zachar@wien.gv.at, Link wird gemailt.
17.00 – 17.20
17.20 – 17.40
17.40 – 18.00
Beratungstermine bei der WASt können auch an anderen Tagen unter 01 4000 81449 oder per E‑Mail: wast@gif.wien.gv.at vereinbart werden.
ONLINE Public Program: International Women‘s Day – „B‑Girls Go!“
Zeit: 6. März 2021, 14:00 – 15:30
Ort: online
Als Vorgeschmack auf den Internationalen Frauentag am 8. März wird die Skulptur B‑Girls Go! von Maruša Sagadin im Skulpturengarten des Belvedere 21 mit einem Künstlerinnengespräch eröffnet. Die Skulptur bezieht sich auf Hip-Hop- und Street-Culture und ermutigt Frauen und Mädchen, sich auf der „Bühne“ selbst zu verwirklichen.
Danach folgen eine Performance von Dafina Sylejmani aka Dacid Go8lin vom Kollektiv FEMME DMC und Vortrag feministischer Manifeste.
Für Ihre Teilnahme bitte um Registrierung per E‑Mail an: c.erharter@belvedere.at
Im Anschluss erhalten Sie den Zugangslink zum Zoom-Meeting.
Die Grünen Leopoldstadt feiern wie jedes Jahr am internationalen Frauentag die Frau des Jahres der Leopoldstadt!
Dieses Jahr ist die Frau des Jahres Petra Kißlinger, bekannt als DJ p.K.one, die auch als Supermarktmitarbeiterin arbeitet. Als Kulturschaffende und in einem „systemrelevanten Job“ tätig, ist sie von den Folgen der Pandemie doppelt betroffen.
Dieses Jahr findet das Fest pandemiebeding online statt.
Unter anderem erwartet dich Musik der queeren Kultband Pop:sch.
Wenn du mehr über Petra Kißlinger wissen möchtest – ein Porträt findest du in der neuen Ausgabe der Zeitung Grün 2: https://leopoldstadt.gruene.at/zeitung-gruen‑2/gruen‑2–2021‑1
„Feminist Nightscapes – 8. März-Spaziergang“
Ort: Öffentlicher Raum
Wie feministisch ist der öffentliche Raum? Digital miteinander verbunden bewegen wir uns als virtuelles Kollektiv durch den städtischen Raum, feiern den Internationalen Frauentag, praktizieren take-back-the-night und stellen uns neue feministische Räume und Öffentlichkeiten vor. Der Spaziergang startet für alle Teilnehmenden dort, wo sie sich befinden. Alleine oder in pandemisch sicherer Begleitung in der Stadt unterwegs, treffen wir einander auf Zoom und bewegen uns durch den öffentlichen Raum. Via Zoom erhalten alle, die mitgehen, Scores, Handlungsanregungen, feministische Songs und Zitate, die den Spaziergang choreografieren. Diese wurden vorbereitet und zusammengestellt von Elke Krasny, Sophie Lingg und Claudia Lomoschitz.
Für Ihre Teilnahme bitte um Registrierung per E‑Mail an: c.erharter@belvedere.at
Im Anschluss erhalten Sie den Zugangslink zum Online-Spaziergang.