Online-Sammlung zum Weltfrauentag

Das Wien Muse­um fei­ert die Frau­en in der Kunst mit einem eigens für die­sen Tag erstell­ten Album „Künst­le­rin­nen“ in sei­ner Online Sammlung.

„Abtun mußt Du alle Ober­flä­che, alle Con­ven­ti­on, alle Eitel­keit und Ver­blen­dung (in Bezug auf Indi­vi­dua­li­tät und Arbei­ten) – Du mußt Dich mir bedin­gungs­los zu Eigen geben (…) und nichts dafür wün­schen, als mei­ne Liebe!“
(Gus­tav Mah­ler an sei­ne zukünf­ti­ge Ehe­frau Alma Schind­ler, 1901)

„Nichts muß den Frau­en so ange­le­gen sein, als gegen die Abs­trak­ti­on zu kämp­fen, in die sie bestän­dig durch das männ­li­che Den­ken ver­wan­delt wer­den. Das bedeu­tet, aus der Pas­si­vi­tät her­vor­zu­tre­ten und das Schwei­gen zu brechen.“
(Rosa May­re­der, 1905)

Zudem hat das Wien Muse­um anläss­lich des Welt­frau­en­ta­ges das Schlag­wort „Künst­le­rin­nen“ ange­legt. Unter die­sem fin­den Sie wei­te­re Wer­ke weib­li­cher Kunst­schaf­fen­der in der Sammlung.

Online-Fotoausstellung: Platz für Held*innen

Das hdgö holt Frau­en, die in ihrem Bereich alles außer gewöhn­lich sind oder waren, auf www.hdgoe.at vor den Vor­hang. Doris Schmi­dau­er: „Ihre Errun­gen­schaf­ten haben Vor­bild­wir­kung und machen Mut.“ Kli­cken Sie sich hin­ein und erfah­ren Sie mehr über Weg­be­rei­te­rin­nen hier.

 #platz­für­hel­din­nen!
Machen wir alle unse­re per­sön­li­che Hel­din sicht­bar! Tei­len Sie mit uns eine Frau, die Ihnen Mut gemacht hat oder Kli­schees her­aus­for­dert. Laden Sie ein Foto oder Video, das für eine inspi­rie­ren­de Frau steht, samt einer kur­zen Beschrei­bung in unse­re lau­fend wach­sen­de Web-Aus­stel­lung hoch. So wird die­se ein sicht­ba­rer Teil der Zeit­ge­schich­te, denn alle Bei­trä­ge wer­den auch auf Screens direkt in der Haupt­aus­stel­lung im Muse­um gezeigt.
Jetzt mit­ma­chen unter die­sem Link: #platz­für­hel­din­nen

Online-Ausstellungen der Österreichischen Mediathek zum Frauen*tag

Aktuelle Archivaufnahmen aus den Beständen der Österreichischen
Mediathek zum Internationalen Frauentag am 8. März

Online­aus­stel­lung: Ton­auf­nah­men von österreichischen
Schrift­stel­le­rin­nen nach 1945

Von Inge­borg Bach­mann bis Elfrie­de Jeli­nek: Die Online­aus­stel­lung „Frau­en­stim­men“ prä­sen­tiert Lesun­gen von öster­rei­chi­schen Schrift­stel­le­rin­nen aus meh­re­ren Jahrzehnten.

Archi­va­ri­sche Rari­tä­ten zum Nach­hö­ren aus den Bestän­den der
Öster­rei­chi­schen Mediathek.
Beglei­ten Sie uns auf einer Hör­rei­se durch die österreichische
Literaturgeschichte!

www.frauenstimmen.atLite­ra­ri­sche Stimmen 

Samm­lung Men­schen­Le­ben: Lebens­ge­schich­ten feministischer
Biblio­the­ka­rin­nen

Die Oral Histo­ry Samm­lung Men­schen­Le­ben hat 2020 in Koope­ra­ti­on mit
dem femi­nis­ti­schen Netz­werk „fri­da – Ver­ein zur För­de­rung und
Ver­net­zung frau­en­spe­zi­fi­scher Infor­ma­ti­ons- und
Doku­men­ta­ti­ons­ein­rich­tun­gen in Öster­reich“ lebensgeschichtliche
Inter­views mit Biblio­the­ka­rin­nen auf­ge­nom­men. Eini­ge die­ser Gespräche
kön­nen bereits online nach­ge­hört werden.

Lebens­ge­schich­ten femi­nis­ti­scher Bibliothekarinnen
Unter­richts­ma­te­ria­li­en: Geschlech­ter­ver­hält­nis­se und Biografie

Anhand ver­schie­de­ner lebens­ge­schicht­li­cher Erzäh­lun­gen wird in diesem
Unter­richts­pa­ket die Bedeu­tung der Kate­go­rie „Geschlecht“ für die
bio­gra­fi­sche Ent­wick­lung ana­ly­siert. Aktu­el­le Debat­ten um bestehende
Geschlech­ter­ver­hält­nis­se wer­den dar­ge­stellt, Schüler_innen werden
dafür sen­si­bi­li­siert, daß Geschlech­ter­rol­len his­to­risch gewachsen,
sozi­al erlernt und daher auch ver­än­der­bar sind.
Für Schüler_innen und Lehrer_innen der Sekun­dar­stu­fe II.

Unter­richts­ma­te­ria­li­en: Geschlech­ter­ver­hält­nis­se

Frauenstreik? Feministischer Streik? Online-Event vor dem 8. März

Der dies­jäh­ri­ge 8. März steht unter dem Vor­zei­chen der glo­ba­len Kri­se des Kapi­ta­lis­mus – und all den Aus­wir­kun­gen, die die­se Kri­se für Frau­en mit sich gebracht hat. Doch Frau­en haben auch gezeigt, dass sie sich gegen die­se Aus­wir­kun­gen weh­ren: Sei es im Gesund­heits- und Sozi­al­be­reich, bei #BLM, in der Kli­ma­be­we­gung oder gegen Gewalt an Frau­en – über­all ste­hen sie an der vor­ders­ten Front. In den letz­ten Jah­ren gab es inter­na­tio­nal gro­ße Kämp­fe um Frau­en­rech­te – zuletzt mit einem rie­si­gen Erfolg in Argen­ti­ni­en um das Recht auf Schwan­ger­schafts­ab­bruch. Wir brau­chen mehr denn je eine sozia­lis­tisch-femi­nis­ti­sche Bewe­gung von unten. Dabei steht die Idee eines femi­nis­ti­schen Streiks immer wie­der auf der Tagesordnung. 

Dis­kus­si­on mit Aktivist*innen aus unter­schied­li­chen Berei­chen und Län­dern zu fol­gen­den Fragen:
Strei­ken für Frau­en­rech­te – aber wie? Erfah­run­gen über Streiks in Schu­le, Uni und Betrieb, wel­che Gewerk­schaf­ten braucht es eigent­lich, wel­che Leh­ren kön­nen aus den femi­nis­ti­schen Streiks in Spa­ni­en und Polen gezo­gen wer­den und wie kön­nen wir Ver­bes­se­run­gen und ech­te Ver­än­de­rung erkämpfen?

Redner*innen:
*ROSA-Aktivist*innen aus Spa­ni­en, Polen und Irland
*Aktivist*innen aus der Klimabewegung
*Aktivist*innen aus dem Gesund­heits- und Sozi­al­be­reich und aus der Basis­in­itia­ti­ve „Sozi­al aber nicht blöd“

Webinar: Frauen, Corona & Gesundheit

Teil­nah­me kos­ten­los, Anmel­dung erforderlich!
Tickets: www.vhs.at/de/k/287543411

Prä­sen­ta­ti­on des Sam­mel­bands „Frau­en­gesund­heit und Coro­na“ & „Die Kri­se bezah­len die Frauen“

Die Coro­na-Pan­de­mie hat das Leben von uns allen ver­än­dert und not­wen­di­ge Ver­schär­fun­gen gebracht. Jedoch sind es viel­fach Frau­en – und beson­ders Müt­ter –, die die Kri­se bezah­len, indem sie auf­grund von Schlie­ßun­gen von Schu­len und Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen aus dem Arbeits­markt in den häus­li­chen Bereich zurück­ge­drängt wur­den. Qua­ran­tä­ne­maß­nah­men bewirk­ten dar­über hin­aus eine Zunah­me der häus­li­chen Gewalt. Die dies­jäh­ri­ge Frau­en­tags­ver­an­stal­tung der VHS Ura­nia greift die­se The­men auf und beleuch­tet in Vor­trä­gen, Dis­kus­si­on und Film die ver­schie­de­nen Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Kri­se auf die Gesund­heit und Lebens­si­tua­ti­on von Frauen.

Pro­gramm:

Begrü­ßung:
Doris Zamet­zer, Direk­to­rin VHS Wie­ner Urania
Kris­ti­na Hamet­ner, Lei­te­rin des Büros für Frau­en­gesund­heit und Gesundheitsziele
Maria Röss­l­hu­mer, Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frauenhäuser

Eröff­nung:
Elfrie­de Pre­schern, Vize­prä­si­den­tin des För­der­ver­eins der VHS Wie­ner Urania

Prä­sen­ta­ti­on des Sam­mel­bands „Frau­en­gesund­heit und Coro­na“ des Wie­ner Pro­gramms für Frau­en­gesund­heit durch die Pro­jekt­lei­te­rin­nen Ulri­ke Rep­nik und Deni­se Schulz-Zak.
Kurz­vor­trä­ge der Autorin­nen Nad­ja Asbaghi-Namin (Wie­ner Flücht­lings­hil­fe, FSW), Maria Bern­hart (FEM), Gabrie­le Scherndl (Der Stan­dard), Manue­la Voll­mann (ABZ*AUSTRIA), Alex­an­dra Grasl-Akkilic
Vor­trag von Maria Röss­l­hu­mer, Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser (AÖF): „Die Kri­se bezah­len die Frauen“

Mode­ra­ti­on:
Bri­git­te Neichl, VHS Wie­ner Ura­nia, Schwer­punkt Frauen
Ulri­ke Rep­nik, Büro für Frau­en­gesund­heit und Gesundheitsziele
Deni­se Schulz-Zak, Büro für Frau­en­gesund­heit und Gesundheitsziele
Maria Röss­l­hu­mer, Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frauenhäuser

Eine Koope­ra­ti­on zwi­schen Wie­ner Pro­gramm für Frauengesundheit/Büro für Frau­en­gesund­heit und Gesund­heits­zie­le der Stadt Wien, Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser (AÖF) und der VHS Wie­ner Urania

Der Über­sicht hal­ber wur­de auf die Nen­nung von aka­de­mi­schen Titeln verzichtet.

Online Public Program: International Women‘s Day – „B‑Girls Go!“

ONLINE Public Program: International Women‘s Day – „B‑Girls Go!“

Zeit: 6. März 2021, 14:00 – 15:30
Ort: online

Als Vor­ge­schmack auf den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März wird die Skulp­tur B‑Girls Go! von Maruša Saga­din im Skulp­tu­ren­gar­ten des Bel­ve­de­re 21 mit einem Künst­le­rin­nen­ge­spräch eröff­net. Die Skulp­tur bezieht sich auf Hip-Hop- und Street-Cul­tu­re und ermu­tigt Frau­en und Mäd­chen, sich auf der „Büh­ne“ selbst zu verwirklichen.
Danach fol­gen eine Per­for­mance von Dafi­na Sylej­ma­ni aka Dacid Go8lin vom Kol­lek­tiv FEMME DMC und Vor­trag femi­nis­ti­scher Manifeste.

Für Ihre Teil­nah­me bit­te um Regis­trie­rung per E‑Mail an: c.erharter@belvedere.at
Im Anschluss erhal­ten Sie den Zugangs­link zum Zoom-Meeting.

Public Program: International Women‘s Day-Special Screening

Con­stan­ze Ruhm, Gli appun­ti di Anna Azz­ori / Uno spec­chio che viag­gia nel tem­po, 2020, 72 Min., Italienisch/Deutsch, engl. UT

Anschlie­ßend um 20.15 Uhr Publi­kums­ge­spräch mit Con­stan­ze Ruhm via Zoom.
Für Ihre Teil­nah­me ersu­chen wir Sie um Regis­trie­rung per E‑Mail an: c.slanar@belvedere.at.
Im Anschluss erhal­ten Sie den Zugangs­link zum Online-Publikumsgespräch.

Mit die­ser ita­lie­ni­schen Zeit­rei­se setzt Con­stan­ze Ruhm ihre Varia­tio­nen über weib­li­che Figu­ren des moder­nen Kinos fort. In einer essay­is­ti­schen Dop­pel­be­we­gung forscht die Künst­le­rin nach der Geschich­te der Dreh­ar­bei­ten eines Films und nutzt das gefun­de­ne Mate­ri­al für die ima­gi­nä­re Umschrift einer Rol­le. Nach Godards Nana S. fällt die Wahl nun auf Anna, römi­sches Ciné­ma Véri­té aus der Hand von Alber­to Gri­fi und Mas­si­mo Sar­chiel­li, das im kri­ti­schen Ges­tus der sieb­zi­ger Jah­re den Blick zur poli­ti­schen Fra­ge mach­te. Aus­ge­hend von Archiv­bil­dern und ‑tönen wech­selt Gli appun­ti di Anna Azz­ori nun die Per­spek­ti­ve, aus der sich der Wahr­heits­ge­halt der doku­men­ta­ri­schen Insze­nie­rung ver­mes­sen lässt. Ovids Meta­mor­pho­sen die­nen dabei als Rah­men, das poe­ti­sche Ver­wand­lungs­po­ten­ti­al von Figu­ren, Objek­ten und Orten des Films aus­zu­lo­ten. (Chris­ta Blümlinger/sixpackfilm).

fem.talk: Fem.Networks – Power of Solidarity

Anläss­lich des Welt­frau­en­tags holt die fem.initiative@wu Exper­tin­nen* auf die Büh­ne, die auf unter­schied­li­che Wei­se unse­re Gesell­schaft durch Soli­da­ri­tät und Zusam­men­halt verändern.

Wir freu­en uns auf eine inspi­rie­ren­de Dis­kus­si­ons­run­de mit:

Kat­ja Schuh (Kar­rie­re Coach)
Cla­ris­sa The­len (Wis­sen­schaft­le­rin)
Ste­pha­nie Bon­di (Sorori­ty-Netz­werk)
und vie­le mehr

Die Teil­nah­me ist kostenlos.
Anmel­dung auf https://www.eventbrite.com/e/femnetworks-power-of-solidarity-tickets-142246939425

Online-Kinoabend: „We want Sex!“

Die Grü­ne Frau­en Wien und ihre Spre­che­rin Vik­to­ria Spiel­mann laden herz­lich zum Online Kino­abend zum amü­san­ten Klas­sen- und Geschlech­ter­kampf mit den Waf­fen der Frau­en „We Want Sex!“ ein: 1968 begeh­ren die weni­gen Frau­en, die im eng­li­schen Ford-Werk in Dagen­ham arbei­ten, plötz­lich auf und for­dern erst­mals in der Geschich­te glei­chen Lohn wie ihre männ­li­chen Kol­le­gen – sehr befremd­lich für die Männerwelt.

Im Anschluss folgt eine Dis­kus­si­on mit der Öko­no­min Katha­ri­na Mader von der WU Wien, der grü­nen nicht-amts­füh­ren­den Stadt­rä­tin Judith Püh­rin­ger und der Spre­che­rin der Grü­nen Frau­en Wien Vik­to­ria Spiel­mann über die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen für Frau­en in der Arbeits­welt auf­grund der Covid-19 Pandemie.

Beginn des Films: 17.00 Uhr, Film­dau­er: 113 Min.
Dis­kus­si­on via Zoom von 19.15 – 20.15 Uhr

Die Links zum Film und zur Dis­kus­si­on wer­den recht­zei­tig zugesandt.
Bit­te unbe­dingt bis 5.3., 13 Uhr anmel­den bei gruene.frauen.wien@gruene.at

Rosa-Luxemburg-Konferenz 2021 (online)

„Ich war. Ich bin. Ich wer­de sein.“ – unter die­sem Mot­to wird am 5. und 6. März 2021, die Rosa-Luxem­burg-Kon­fe­renz Wien statt­fin­den, auf­grund der wei­ter­hin viru­len­ten COVID-19-Pan­de­mie aller­dings als Online-Ver­an­stal­tung. Das ist für uns alle bit­ter, denn die Kon­fe­renz, die 2018 erst­mals mit rund 500 Teil­neh­me­rIn­nen in der VHS Hiet­zing durch­ge­führt wur­de, lebt vom per­sön­li­chen Aus­tausch und von der sozia­len Nähe, die wir als Men­schen alle brau­chen. Aber was nützt das Jam­mern und Zau­dern? Am 5. März bege­hen wir den 150. Geburts­tag von Rosa Luxem­burg und bei den vie­len Din­gen, die wir von die­ser groß­ar­ti­gen Frau ler­nen kön­nen, ist es vor allem eines: Trotz alle­dem nie­mals auf­zu­ge­ben, son­dern jede Chan­ce für den gesell­schaft­li­chen Fort­schritt zu nutzen!

Pro­gramm und Details sie­he: rosaluxemburgkonferenz.at