Rrriot Festival 2019

Rrriot Festival 2019 / 1.3.2019 – 8.3.2019

Das RRRIOT ist ein kol­la­bo­ra­ti­ves, femi­nis­ti­sches Pro­gramm­fes­ti­val, das von 1.–8.März zum zwei­ten Mal in ganz Wien statt­fin­den wird. Zusam­men mit 50 Programmpartner_innen ver­wirk­li­chen wir 70 unter­schied­li­che Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen – von Lesun­gen über Stadt­spa­zier­gän­ge, von Talks über Scree­nings bis zu Work­shops und Par­tys. Unter dem Mot­to Com­mu­ni­ty und mit einem Fokus in der Bri­git­ten­au ste­hen die Sicht­bar­keit von Frau­en* im Kul­tur­be­reich, Empower­ment, Gerech­tig­keits- und Gesell­schafts­fra­gen im Mit­tel­punkt.

Alle ein­zel­nen Ter­mi­ne fin­det ihr auf:
http://www.riotfestival.at/programm und facebook.com/rrriotfestival/events/

Bewegte Frauengeschichten – Stimme der Frau

Ein Gesprächsabend mit Bärbel Danneberg

Seit Mit­te der 1970er Jah­re lei­te­te Bär­bel Dan­ne­berg zusam­men mit einem femi­nis­ti­schen Frau­en­kol­lek­tiv die Zeit­schrift „Stim­me der Frau“. In einem Gespräch mit Maria Lau­ti­scher und Susan­ne Kom­past wird sie das Wer­den und Wir­ken der Zeit­schrift vor­stel­len, die von 1945 bis 1993 vom Bund demo­kra­ti­scher Frau­en- BDF her­aus­ge­ge­ben wur­de. Frau­en­stim­men wie die von Hel­la Pro­stan­ecky, der ers­ten Frau in der Regie­rung der 2. Repu­blik, Mar­ga­re­te Schüt­te-Lihotz­ky, der ers­ten Archi­tek­tin Öster­reichs sowie der Wider­stands­kämp­fe­rin Irma Schwa­ger kamen in der Zeit­schrift zum Aus­druck.

Wozu feministische Medien? 35 Jahre an.schläge

Beim nächs­ten Auf­ma­cher wird Lea Sus­e­mi­chel von ihren Erfah­run­gen als lei­ten­de Redak­teu­rin der an.schläge berich­ten. Das femi­nis­ti­sche Maga­zin wur­de vor 35 Jah­ren gegrün­det und erscheint acht­mal im Jahr. Ob sozia­ler Pro­test, Sex und Selbst­be­stim­mung oder Por­träts von auf­kom­men­den, aber oft noch unbe­kann­ten Künst­le­rin­nen: die an.schläge grei­fen The­men auf, die anders­wo kaum vor­kom­men:

Lea Sus­e­mi­chel wird von der Blatt­li­nie und dem Wan­del der an.schläge und des Femi­nis­mus-Begriffs im Lau­fe der Jahr­zehn­te erzäh­len. Außer­dem wol­len wir wis­sen, ob sie einen femi­nis­ti­schen Back­lash wahr­nimmt und wie es mit den an.schlägen in der neu­en poli­ti­schen Ära Öster­reichs wei­ter­ge­hen wird.

Lea Sus­e­mi­chel stu­dier­te Phi­lo­so­phie und Gen­der Stu­dies in Wien mit Schwer­punkt femi­nis­ti­sche Sprach­phi­lo­so­phie. Als Jour­na­lis­tin, Lehr­be­auf­trag­te und Vor­tra­gen­de arbei­tet sie zu den The­men femi­nis­ti­sche Theo­rie & Bewe­gung und femi­nis­ti­sche Medi­en­ar­beit.

Auf­ma­cher – die Medi­en­run­de mit Lea Sus­e­mi­chel („an.schläge“)
Mon­tag, 19. März, 19 Uhr
Mark­hof, Mark­hof­gas­se 19, 1030 Wien (200m von U3 Schlacht­haus­gas­se)
Der Ein­tritt ist frei!

Wie immer las­sen wir den Abend mit Geträn­ken aus­klin­gen und freu­en uns auf euer Kom­men!

Sexismus im Journalismus | No More Bullshit!

Podiumsdiskussion: Sexismus im Journalismus. No More Bullshit!

Ste­reo­ty­pe Geschlech­ter­bil­der, kli­schee­haf­te Bericht­erstat­tung über Frau­en im Sport oder Ver­ge­wal­ti­ger, die als „Sex-Täter“ ver­harm­lost wer­den: Sexis­mus zieht sich durch die Berich­te vie­ler Medi­en und hat Aus­wir­kun­gen dar­auf, wie wir Geschlech­ter wahr­neh­men. Die Ent­schei­dungs­trä­ger und Mei­nungs­bild­ner im Jour­na­lis­mus blei­ben Män­ner. War­um ist das so? Wel­che Rol­le spie­len Quo­ten und Clicks in der Bericht­erstat­tung und wel­che Macht haben Medienkonsument_innen?

Dar­über spre­chen wir am Podi­um mit
Eli­sa­beth Auer, kurier.at: News
Gre­gor Josel, Wie­ner – Alles für Er.
Gabrie­le Meli­schek, Öster­rei­chi­sche Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten
Cle­mens Oistric, Heu­te
Alex­an­dra Sta­nic, BIBER

Mode­ra­ti­on: San­dra Nigi­scher, Sorori­ty

Ein­tritt gra­tis, all gen­ders migh­ty wel­co­me!

Im Rah­men des Rrri­ot Fes­ti­val