Vernetzungstreffen: Who cares? – Uns schert’s!

WHO CARES? – UNS SCHERT’S!
Ver­net­zungs­tref­fen & Dis­kurs | FEM*EXCHANGE
Beginn: Mi, 06. Mrz. 2024 | 15:00

Fix­an­stel­lung, Selb­stän­dig­keit, Voll­zeit, Teil­zeit, auf der Büh­ne oder hin­ter der Büh­ne. Eltern arbei­ten in allen Berei­chen des Thea­ters und mana­gen den Spa­gat zwi­schen Sor­ge- und Lohn­ar­beit, Tages­be­treu­ung und Abend­be­treu­ung, Pfle­ge­ur­laub und Abend­diens­ten. Aber wie schaf­fen sie das und war­um wird die­ser Kraft­akt unsichtbar
gemacht?

Als Vor­be­rei­tung auf den Inter­na­tio­na­len Femi­nis­ti­schen Kampf­tag am 8. März beschäf­ti­gen wir uns mit Eltern­schaft an Klein- und Mit­tel­büh­nen und laden zu einem Ver­net­zungs­tref­fen und Dis­kus­si­ons­raum für Kulturarbeiter*innen mit Betreuungspflichten.

Konzert: EsRap

EsRAP & GASMAC GILMORE

EsRAP haben sich durch ihre Ver­öf­fent­li­chun­gen und Kon­zer­te in den letz­ten Jah­ren zu einem Role-Model öster­rei­chi­scher wider­stän­di­ger Pop-Kunst mit migran­ti­schen Hin­ter­grund ent­wi­ckelt und genie­ßen dem­entspre­chend media­le Aufmerksamkeit.

Die Geschwis­ter Esra und Enes Özmen sind im alten Wie­ner Arbei­ter­be­zirk Otta­kring auf­ge­wach­sen und beschäf­ti­gen sich in ihren gemischt deutsch/türkischen Tex­ten mit Fra­gen der Iden­ti­tät, dem Fremd­sein im eige­nen Land als Kin­der der drit­ten Gene­ra­ti­on, die am eige­nen Leib erfah­re­ne Not­wen­dig­keit des Auf­be­geh­rens, Rap als Wider­stand und auch dem Frau­sein in der män­ner­do­mi­nier­ten Hip Hop Welt. Im Gegen­satz zur übli­chen Rol­len­auf­tei­lung in die­ser steu­ert Esra die har­ten und schnel­len Rei­me bei, wäh­rend ihr Bru­der Enes mit sei­ner fein­füh­li­gen Stim­me die melo­di­sche­ren Vokal­parts über­nimmt. Musi­ka­lisch fin­den EsRAP Inspi­ra­ti­on im tür­kisch- ori­en­ta­li­schen Gen­re Ara­bes­ke, das sie ger­ne mit moder­nen Beats verbinden.

Nach der Ver­öf­fent­li­chung ihres Debut-Album „Tschu­schi­stan“ (Spring­stoff 2019 ) folg­te kurz dar­auf die EP „Freun­de dabei“, die gemein­sam mit GASMAC GILMORE pro­du­ziert wor­den ist.

Mit GASMAC GILMORE hol­ten sich die bei­den Geschwis­ter eine hoch­ka­rä­ti­ge Band mit an Bord, was nicht nur live für einen zusätz­li­chen Inten­si­täts­schub sorg­te, son­dern sich seit der Hym­ne „Freun­de dabei“ als logi­sche musi­ka­li­sche Erwei­te­rung Rich­tung „Bal­kan Sounds mit Spa­ghet­ti Wes­tern Touch“ erwies. Der gemein­sa­me Song­ka­ta­log ist mitt­ler­wei­le ordent­lich gewach­sen, und im Juni 2021 lie­fer­ten sie mit dem Song „OTK feat. Gas­mac Gilm­o­re“ eine längst über­fäl­li­ge Laid Back-Hym­ne auf das gelieb­te Wien Otta­kring ab. Nach­dem sich EsRAP in der Fol­ge auf die Ver­öf­fent­li­chung ihres zwei­ten Albums „Mama­fih“ kon­zen­trier­ten, wur­den Ende 2022 neu­es Mate­ri­al mit Gas­mac Gilm­o­re aufgenommen.

Am 29.9 2023 ver­öf­fent­li­chen EsRAP & Gas­mac Gilm­o­re ihr gemein­sa­mes Album „… weil sie Wien nicht ken­nen“. Erst­mals wird es auch einen Ton­trä­ger von EsRAP von Vinyl geben.

Film & Gespräch: Feminism WTF

FEMINISM WTF zeigt, wie wir mit Femi­nis­mus die Welt ret­ten. Ein Film vol­ler zukunfts­wei­sen­der Ideen gegen die gesell­schaft­li­chen Macht­ver­hält­nis­se und für ein soli­da­ri­sches Miteinander.

Die Frauen*bewegung ist die erfolg­reichs­te sozia­le Bewe­gung des 20. Jahr­hun­derts und hat alle Gesell­schafts­schich­ten erfasst. Ihre Errun­gen­schaf­ten haben nicht nur bes­se­re Lebens­be­din­gun­gen für Frau­en* erkämpft, son­dern unse­re Lebens­wei­sen und unse­re Ideen von Zusam­men­le­ben radi­kal ver­än­dert. Und obwohl femi­nis­ti­sche Debat­ten wie #metoo in der Mit­te der Gesell­schaft ange­kom­men sind, hat der Begriff »Feminist*in« immer noch einen nega­ti­ven Unterton.

Der Doku­men­tar­film FEMINISM WTF (What the Fuck) schlüs­selt auf, wel­che The­men­viel­falt 2023 unter dem Begriff Femi­nis­mus ver­han­delt wird. Die Experts aus Poli­tik- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, Männ­lich­keits­for­schung, Gender‑, Que­er- und Trans-Stu­dies gehen der Fra­ge nach, wie wir alle zum Auf­bre­chen von Macht- und Abhän­gig­keits­ver­hält­nis­sen bei­tra­gen kön­nen, um eine soli­da­ri­sche Gesell­schaft der Vie­len zu sein. Dabei geht es um vie­le aktu­el­le Debat­ten: War­um spre­chen wir immer von nur zwei Geschlech­tern? War­um müs­sen Frau­en* den Groß­teil der unbe­zahl­ten Haus- und Kin­der­er­zie­hungs­ar­beit machen? War­um sind Kapi­ta­lis­mus und Femi­nis­mus ein Wider­spruch? Was hat der euro­päi­sche Kolo­nia­lis­mus mit den heu­ti­gen Ideen von sexu­el­ler Frei­heit und ras­sis­ti­schen Ste­reo­ty­pen zu tun? Wie­so brau­chen wir Femi­nis­mus, um das Kli­ma zu ret­ten? Und war­um enga­gie­ren sich eigent­lich so weni­ge Män­ner für den Feminismus?

In FEMINISM WTF setzt Regis­seu­rin Katha­ri­na Mück­stein die Experts in einen fil­mi­schen Dia­log mit Musik­vi­deo-Sequen­zen zum elek­tro­ni­schen Sound­track von Tony Renais­sance: die ästhe­ti­sier­ten Tanz- und Per­for­mance-Moti­ve bre­chen mit den gän­gi­gen Vor­stel­lun­gen von Pop-Femi­nis­mus und ent­wer­fen lust­vol­le, neue Bil­der von Kör­per und Geschlecht.

Die Protagonist*innen von FEMINISM WTF sind Mai­sha Auma, Pers­son Per­ry Baumg­ar­tin­ger, Astrid Bie­le Mefe­bue, Niki­ta Dha­wan, Chris­toph May, Sig­rid Schmitz, Fran­zis­ka Schutz­bach, Rona Torenz, Pau­la Vil­la Bras­lavs­ky, Lau­ra Wies­böck, Emi­le­ne Wopa­na Mudimu.

Im Anschluss an den Film folgt ein von Gleis 21 mode­rier­tes Publi­kums­ge­spräch mit Nata­lie Schwa­ger (Edi­to­rin und Pro­du­zen­tin) und Micha­el Schind­eg­ger (Kame­ra­mann und Produzent).

Konzert: Ramona Kasheer

Frei­tag, 8. März 2024, 20:00 Uhr

RAMONA KASHEER

A Song is a Song is a Song
Joni Mit­chell, Chris­ti­ne Lavant, Ramo­na Kas­heer – Das Bren­nen und Leben für die Kunst ver­bin­det die drei Künst­le­rin­nen: „Die­se bei­den gro­ßen Frau­en beein­flus­sen mich als Mensch und als Musi­ke­rin seit mei­ner Jugend!“

Die Sin­ger-Song­wri­te­rin Ramo­na Kas­heer zele­briert den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag mit einem beson­de­ren Konzert:
Eine Hom­mage an die Musik der kana­di­schen Poe­tin, Male­rin und Musi­ke­rin Joni Mit­chell und an die Lyrik der Kärnt­ner Dich­te­rin Chris­ti­ne Lavant.
An die­sem Abend singt Kas­heer eine Aus­wahl aus ihren bereits vier ver­öf­fent­lich­ten Lavant-Alben, ihre Lieb­lings­songs von Joni Mit­chell und natür­lich ihre eige­nen Songs.

Ramo­na Kas­heer – Voc, Git, Keys

€ 18,- / € 15,- f. DORF-Mem­ber, Stu­die­ren­de, Erwerbslose
Reser­vie­rung: office@dasdorf.at od. Tel. 01–2082650
Link: https://www.dasdorf.at/veranstaltungsprogramm.html

MachtAnspruch. Lesung zum Frauentag

Frei­tag, 8.3.2024, 19 Uhr, Lite­ra­tur­haus Wien

Lesung mit Regi­na Hil­ber, Michae­la Hin­ter­leit­ner, Hel­ga Pre­ges­bau­er, Ger­da Sengst­bratl, Maria Stern und Eleo­no­re Weber (prä­sen­tiert von The Ton­gues, mit Lore­na Pir­cher und Eli­sa Asenbaum).
Mode­ra­ti­on: Hel­ga Pregesbauer

Wel­chen Macht­an­spruch hat eine Ver­tei­le­rin von Zuver­sicht? Wes­we­gen müs­sen wir immer noch über Armut von Kin­dern und Allein­er­zie­he­rin­nen, von Gewalt gegen Frau­en reden?

Was bewir­ken die Arte­fakt­samm­lun­gen des Inne­ren und die Späh­trupps des Selbst, wer über­bucht die Wän­de in Frau­en­woh­nun­gen, und for­dert im Gegen­zug detail­ge­naue Beschrei­bun­gen von Haupt­haar­ver­lust­an­samm­lun­gen unter unse­rem Mobi­li­ar neben Lis­ten von Krü­meln der Lebens­mit­teln wie umfas­sen­de Kör­per­ver­zeich­nis­se. Ist der Pflan­zen­gieß­kon­troll­wahn nur (oder mehr als) eine Meta­pher für die nor­ma­li­sier­te Kon­trol­le über weib­li­che Kör­per, weib­li­che Exis­ten­zen und weib­li­che Leben­dig­keit? War­um wol­len Frau­en dem Leben aus­wei­chen, in Deckung gehen wäh­rend Män­ner in Dau­er­schlei­fe das Thea­ter­stück „Mis­ter Important“ spie­len, von und mit dem Gene­ral­vi­kar von Nudeli, und Frau­en sys­te­ma­tisch abwer­ten, auch wenn sie Frau­en­klei­der in Frau­en­far­ben tragen.

Eine der vie­len Fra­gen, die uns blei­ben: Sind wir vor­ein­an­der sicher, wenn wir uns selbst vor der Außen­welt aus­sper­ren? Oder wenigs­tens vor den inter­na­li­sier­ten Macht­kämp­fen gegen uns selbst. Jeden­falls wird die­se Lesung die Fra­ge beant­wor­ten, wie sie jede Fra­ge beant­wor­tet bekommen.

Ver­an­stal­tungs­ein­gang:
Zieg­ler­gas­se 26A | 1070 Wien

Bar­rie­re­frei­er Zugang:
Das Lite­ra­tur­haus Wien ver­fügt über einen bar­rie­re­frei­en Zugang für Per­so­nen mit ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät. Die­se wer­den gebe­ten, ihren Besuch tele­fo­nisch anzumelden.
Tags­über zu den Öff­nungs­zei­ten des Hau­ses unter: +43–1‑5262044–12.
Zu den Abend­ver­an­stal­tun­gen unter: +43–1‑5262044–36 (1 Stun­de vor Beginn)

Öffent­li­che Verkehrsmittel:
Erreich­bar mit U3 Sta­ti­on Zieg­ler­gas­se | Stra­ßen­bahn 49 Sta­ti­on West­bahn­stra­ße | Auto­bus 13A Sta­ti­on Neubaugasse.

Ein­tritt frei

Ina Regen – Internationaler Frauentag 2024 im Konzerthaus

INA REGEN lädt am inter­na­tio­na­len Frau­en­tag 2024 zu einem Abend ins Wie­ner Konzerthaus.

Unter dem Mot­to „SIE – UNGEWÖHNLICH SELBSTVERSTÄNDLICH“ fin­det am 08.03.2024 aber­mals eine ein­zig­ar­ti­ge Show im Wie­ner Kon­zert­haus statt.

Mit­wir­ken­de:
ANA MILVA GOMES
THOMMY TEN & AMELIE VAN TASS
NESS
CHRISSI BUCHMASSER
TINA RITSCHL
ANJA OM
BEATRICE FRASL
SIGRID HORN
FLINTE
ALMA DEUTSCHER
PIPPA
DIE NOWAK
ARIANA SHIRASI-FARD

Tickets gibt es ab Frei­tag, 02.06.2023, 12:00 Uhr über www.oeticket.com und www.konzerthaus.at.

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Die Künst­le­rin Ina Regen lädt am inter­na­tio­na­len Frau­en­tag 2024 zu einem Abend ins Wie­ner Kon­zert­haus. Unter dem Titel „SIE – UNGEWÖHNLICH SELBSTVERSTÄNDLICH“ wird eine Aus­wahl sehr unter­schied­li­cher öster­rei­chi­scher Künst­le­rIn­nen Lie­der und Gedan­ken auf die Büh­ne bringen.
Das fina­le Line-Up wird bald bekannt gegeben.

FEMINISM WTF – Special Screening im Admiralkino

FEMINISM WTF – Kino­start und Spe­cial Scree­ning im Admi­ral Kino

Film und Gespräch mit Lau­ra Wiesböck
31. März, 20 Uhr
Tickets: https://www.admiralkino.at/produktion/feminism-wtf/
Trai­ler: https://youtu.be/e1TD2hXqbXw

Lau­ra Wies­böck, pro­mo­vier­te Sozio­lo­gin und Autorin forscht zu sozia­ler Ungleich­heit, ins­be­son­de­re im Bereich Arbeit, Armut und Geschlecht. Aktu­ell unter­sucht sie Aus­wir­kun­gen der Gig-Eco­no­my auf Arbeits­rea­li­tä­ten von Rei­ni­gungs­kräf­ten in pri­va­ten Haus­hal­ten. Für ihre aka­de­mi­sche Arbeit wur­de die Sozio­lo­gin viel­fach aus­ge­zeich­net. Neben ihrer wis­sen­schaft­li­chen Tätig­keit kom­mu­ni­ziert Wies­böck regel­mä­ßig gesell­schafts­kri­ti­sche Per­spek­ti­ven in Medi­en (z.B. Asso­cia­ted Press, Libé­ra­ti­on, DIE ZEIT), hält Fach­vor­trä­ge für öffent­li­che Insti­tu­tio­nen und enga­giert sich für ein gewalt­frei­es und öko­no­misch unab­hän­gi­ges Leben von Frauen*.

Film: SPÄTER TRIUMPH – Renate Bertlmann

Film und Gespräch in Koope­ra­ti­on mit KGP Film­pro­duk­ti­on und SOHO in Ottakring

Don­ners­tag, 30. März 2023, 19 Uhr, in den SOHO STUDIOS

„Spä­ter Tri­umph – Rena­te Bertl­mann“ porträ­tiert nicht nur eine her­aus­ra­gen­de Künst­le­rin mit enor­mem Durch­hal­te­ver­mö­gen, son­dern auch eine poli­ti­sche Rebel­lin. Denn die Wie­nerin war aktiv an der Zwei­ten Frauenbewe­gung der 1970er Jah­re betei­ligt und ist somit eine wich­ti­ge Zeit­zeu­gin für eine der nachhal­tigsten gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen un­serer jün­ge­ren Geschichte.

Film­vor­füh­rung „Rena­te Bertl­mann – Spä­ter Tri­umph“, Doku­men­ta­ti­on 45 min., Regie: Susan­ne Rieg­ler, Pro­duk­ti­on von KGP Film­pro­duk­ti­on und ORF, Öster­reich 2023.

Anschlie­ßend Gespräch mit Rena­te Bertl­mann und der Regis­seu­rin Susan­ne Riegler.

Mode­ra­ti­on: Nina Schedl­may­er (Jour­na­lis­tin, Kunstkritikerin)

Ort: SOHO STUDIOS
Lieb­knecht­gas­se 32, 1160 Wien
(Stra­ßen­bahn 2 und 10)
Anmel­dung: sohostudios.at

Geför­dert von der ÖH Bundesvertretung

Frauenstadtspaziergang: Frauen*Vielfalt in Währing

Frauen*Vielfalt in Währing

Sie grün­den Kin­der­gär­ten, sind Künst­le­rin­nen und Schauspielerinnen

Sie sind Sport­päd­ago­gin­nen oder Widerstandskämpferinnen

Sie schaf­fen neue Kunstformen
Sie kämp­fen gegen die Zumu­tun­gen des Exils
Sie ent­wi­ckeln Frauen*Geschichtsforschung
Sie grün­den Kin­der­gär­ten und för­dern Sport für Mädchen.

Die Frau­en* Wäh­rings gehen vie­le ver­schie­de­ne Lebens­we­ge – mutig, eigen­wil­lig, kreativ!

Der Spa­zier­gang ist Dank der Bezirk­ver­tre­tung Wäh­ring kostenfrei!

Wann?
12.03.2023, 11.00−13.30 Uhr

Wo?
Start­punkt: 1180, Gerst­ho­fer­str. 73
End­punkt: 1180, Peter Jor­dan Str. 189

Anmel­dung am 10.03.2023 bis 15.30 Uhr unter: post@bv18.wien.gv.at
Anmel­dung am Wochen­en­de: office@frauen-stadt.at

Zu wei­te­ren Details: https://frauenspaziergaenge.at/event/frauenvielfalt-in-waehring/

„Die Göttliche Ordnung“ – Filmvorführung zum Internationalen Frauentag

Filmvorführung und Podiumsdiskussion mit Vizepräsidentin Evelyn Regner und Geschlechterforscherin und Autorin Beatrice Frasl am 16. März um 19 Uhr im Wiener Votivkino

Nora ist eine jun­ge Haus­frau und Mut­ter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söh­nen in einem beschau­li­chen Schwei­zer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesell­schaft­li­chen Umwäl­zun­gen der 68er-Bewe­gung zu spü­ren. Der Dorf- und Fami­li­en­frie­den kommt jedoch gehö­rig ins Wan­ken, als Nora beginnt, sich für das Frau­en­stimm­recht einzusetzen…

„Die gött­li­che Ord­nung“ ist ein Spiel­film über das Frau­en­stimm­recht und des­sen spä­te natio­na­le Ein­füh­rung in der Schweiz 1971. Dreh­buch­au­to­rin und Regis­seu­rin Petra Vol­pe („Traum­land“, Dreh­buch von „Hei­di“) nimmt das Publi­kum mit auf eine emo­tio­na­le Rei­se in die länd­li­che Schweiz der 70er Jah­re und die­se bahn­bre­chen­de Zeit. „Die gött­li­che Ord­nung“ setzt all den Men­schen ein Denk­mal, die damals für glei­che poli­ti­sche Rech­te gekämpft haben, sowie all jenen, die sich auch heu­te für Gleich­be­rech­ti­gung und Selbst­be­stim­mung engagieren.

Auch wenn das Frau­en­wahl­recht in der Euro­päi­schen Uni­on selbst­ver­ständ­lich ist, ist die Gleich­stel­lung der Geschlech­ter bei wei­tem nicht erreicht. Anschlie­ßend an den Film spre­chen wir mit Eve­lyn Reg­ner (Vize­prä­si­den­tin des Euro­päi­schen Par­la­ments) und Bea­tri­ce Frasl (Geschlech­ter­for­sche­rin, Autorin), wel­che The­men und Kämp­fe dafür 2023 auf der Tages­ord­nung stehen.

Ein­tritt frei – Anmel­dung erbe­ten unter www.gemeinsamfuer.eu