Sujet © ABZ*AUSTRIA
Starke Frauen, starke Geschichten – wir führen das Gleichstellungskino auch 2026 weiter! Zum Auftakt zeigen wir am Sonntag, 8. März 2026 den Film GIRLS & GODS von Arash T. Riahi und Verena Soltiz. Filmstart ist um 11 Uhr (Einlass 10:30 Uhr).
Girls & Gods ist ein mutiger Dokumentarfilm von Arash T. Riahi und Verena Soltiz über Glauben, Macht und weibliche Selbstbestimmung. Gemeinsam mit Aktivistinnen und Theologinnen hinterfragt der Film religiöse Strukturen und gibt Frauen weltweit eine starke Stimme. Provokant, klug und inspirierend.
Im Anschluss: Publikumsgespräch mit Eva Puschautz, Theologin und Sängerin und ABZ*Circlistin Marion Koidl bei Sekt, Kaffee oder Tee!
Termin: Sonntag, 8. März 2026
Ort: Admiral Kino, Burggasse 119, 1070 Wien
Beginn: 11 Uhr (Einlass ab 10:30 Uhr)
Infos & Tickets unter: cine.ntry.at
Eine Filmreihe kuratiert vom ABZ*CIRCLE. Frauen für Gleichstellung.
Sujet © Frauenstreik Wien
Wir laden ein zu einem Sonntagscafé mit Kaffee und Kuchen! Nach einem Vortrag über die Geschichte des Frauenstreiks wollen wir gemeinsam diskutieren, wie unsere Streiks heute aussehen können.
Kommt dazu und bringt Freundinnen mit!
Es ist kein Vorwissen notwendig.
Vom 2. bis 8. März 2026 findet die Wiener Frauenwoche 2026 statt – mit rund 200 kostenlosen Veranstaltungen in der ganzen Stadt. Höhepunkt ist das „Offene Rathaus“ am Samstag, den 7. März 2026. Weitere Informationen und das detaillierte Programm gibt es hier: Wiener Frauenwoche 2026.
Es ist Zeit in den Ring zu steigen: Der Kampf ums EU-Budget hat längst begonnen
Der Vorschlag für das nächste 7‑jährige EU-Budget liegt am Tisch. Gleichstellung und Investitionen in Care haben das Nachsehen. Militarisierung, Festung Europa und „Wettbewerbsfähigkeit“ stehen im Vordergrund. Jetzt ist ein kurzes Zeitfenster, um gemeinsam für ein EU-Budget zu kämpfen, das das in den Mittelpunkt stellt, was Menschen wichtig ist. Alle 7 Jahre eine kleine Brise Demokratie. Wir machen daraus einen Wirbelwind und stellen klar, dass ohne Geld für Geschlechtergerechtigkeit und Care nichts geht. Die EU-Kommission drängt auf raschen Abschluss, um ihre einseitigen Pläne rasch durchzuziehen. Wir werden aktiv.
Der Österreichische Frauenring und FAIRsorgen! – Wirtschaften fürs Leben laden alle Mitglieder und Interessierten ein zum
Impulsvortrag von Dr.in Elisabeth Klatzer
am Do., 19. Februar 2026, 18.00 Uhr, per Zoom
Link zum Zoom Meeting
Dr.in Elisabeth Klatzer ist Ökonomin, tätig als Forscherin, Aktivistin und Beraterin mit langjähriger Arbeitserfahrung im Bereich Budget- und Wirtschaftspolitik, feministische Ökonomie sowie Gender Budgeting, Mitbegründerin des europäischen Netzwerkes European Gender Budgeting Network und der Femmes Fiscales, eines zivilgesellschaftlichen Netzwerkes in Österreich, das sich für geschlechtergerechte Budget- und Steuerpolitik einsetzt. Sie ist Mitautorin des feministischen Konjunkturbudgets und bei der Plattform FAIRsorgen! aktiv.
Im Anschluss an den Vortrag laden wir ein zum gemeinsamen Austausch und zur Diskussion, wie wir die Regierung und Parlamentarier*innen dazu bringen, sich für unsere Ziele einzusetzen. Gibt es nämlich keine ausreichenden Fördermittel mehr auf EU-Ebene für Gleichstellung und Investitionen in Care, wird dies fatale Auswirkungen auf zahlreiche NGO’s in Österreich haben. Das Ende ist für 19.30 Uhr geplant.
Männlichkeitsdiskurse und sexuelle Bildung im Migrationskontext
Montag, 16. Februar 2026, 18:00 – 20:00 Uhr
Bruno-Marek-Allee 5, NordbahnSaal
die HausWirtschaft, 1020 Wien
Eröffnung: Bundesministerin Korinna Schumann (angefragt)
Einführung: Nadja Schuster, VIDC Gender-TANDEM-Programmleiterin
Maynat Kurbanova, Trainerin für Gewaltprävention und interkulturelle Bildung
Stephan Hloch, Sexualpädagoge, Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung
Shokat Walizadah, Elterntrainer, Afghanischer Sport- und Kulturverein NEUER START
David Gamsjäger, VIDC Gender-TANDEM-Programmkoordinator
Moderation: Mara Elena Zöller, Referentin für politische Bildung
Aktuelle öffentliche Debatten zeigen wie stark Gewalt im Migrationskontext rassifiziert wird. Begriffe wie „importierte“ oder „ehrbezogene“ Gewalt prägen mediale und politische Diskurse. Diese Narrative produzieren eine fremd-gemachte Männlichkeit (Scheibelhofer, 2018). Gewalt wird dabei nicht als gesellschaftliches oder strukturelles Phänomen verstanden, sondern Männern* aus bestimmten migrantischen Gruppen zugeschrieben.
Im Rahmen der Podiumsdiskussion diskutieren Expert*innen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie geschlechterreflektierte Präventionsarbeit im Migrationskontext gelingen kann.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des VIDC Gender-TANDEM-Programms statt, das vom Sozialministerium und International Partnerships Austria gefördert wird.
Donnerstag, 18. Juni 2026, 19 Uhr, feminismen diskutieren
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Karikatur Humor Witz
Karikaturen amüsieren, irritieren, regen zum Nachdenken an – oder wir ärgern uns darüber. Sie waren und sind immer von der Pressefreiheit abhängig. Die Karikatur, so wie wir sie heute verstehen, entstand im 17. Jahrhundert. Die politische Ikonologie analysiert den soziopolitischen und sozioökonomischen Kontext der politischen Karikatur, deren künstlerische Kreativität eine kritische Aussage zur Chronik der Zeit erzeugt – etwa bei Georg Haderer oder Ironimus, der mit wenigen Strichen einen Kommentar zu aktuellen Ereignissen oder zu Persönlichkeiten der Politik, Kunst und Kultur schafft.
Vortrag von
Barbara Schlesinger Gómez, Medizinerin, Kulturwissenschafterin, Klagenfurt/Celovec
Moderation: Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Depot
gefördert von Stadt Wien Kultur
Hinweis: Das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet.
Dienstag, 19. Mai 2026, 19 Uhr, feminismen diskutieren
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Verwandtschaft und Gefährt*innen in Comics (Arbeitstitel und geplanter Inhalt)
Menschliche Beziehungen wurden durch die Konzepte Familie und Verwandtschaft strukturiert, um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und die Arbeitskraft wiederherzustellen. Donna Haraways Idee der Gefährtinnenschaft zeigt eine Alternative, die nicht auf repressiven Kategorisierungen wie Geschlecht, race oder Spezie beruht. Die Hilda-Comics behandeln Körper, die sich der Binarität Tier/Mensch entziehen und bieten damit einen fruchtbaren Boden für Beziehungen abseits patriarchaler Normen. Wie ge- oder misslingt dadurch Gefährtinnenschaft?
Vortrag von
V. Erin Sedelmaier, Kulturwissenschafterin, Multiplikatorin in der queeren Bildungsarbeit, Wien
Respondenz: angefragt
Moderation: Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Depot
gefördert von Stadt Wien Kultur
Hinweis: Das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet.
Dienstag, 21. April 2026, 19 Uhr, feminismen diskutieren
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Kinder, Küchentisch und Klasse
Wer kann sich Kinder, wer eine Abtreibung leisten? Was hat die soziale Herkunft mit reproduktiver Gerechtigkeit zu tun? Bis 1975, als die Fristenregelung in Österreich in Kraft trat, wurden Abtreibungen als Verbrechen noch rigoros verfolgt. Armutsbetroffene konnten sich dem kaum entziehen. Heute, 50 Jahre später, spielt Geld immer noch eine große Rolle – eine Abtreibung ist privat zu bezahlen und sehr teuer.
Sylvia Köchl, Autorin von „Delikt Abtreibung“, und Brigitte Theißl, Co-Autorin von „Klassenreise“ und „Solidarisch gegen Klassismus“, werden einander über das Gestern und Heute interviewen.
Podium mit:
Brigitte Theißl, Journalistin, Autorin und Vortragende, Wien, gemeinsam mit Betina Aumair: „Ungesunde Verhältnisse. Wie Klasse unser Leben bestimmt“ (Haymon, erscheint im Mai 2026)
und
Sylvia Köchl, Politikwissenschafterin und Journalistin, Wien, Autorin von „Delikt Abtreibung. Frauenarmut, ungewollte Schwangerschaften und illegale Abbrüche“ (Mandelbaum 2024)
Moderation: VfW
In Kooperation mit dem Depot
gefördert von Stadt Wien Kultur
Hinweis: Das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet.
Donnerstag, 9. April 2026, 18 Uhr, feminismen diskutieren
in der Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien,
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Dienstag, 12.3. 12 Uhr an pr@frauenhetz.at
Wie Opfer von Partnergewalt die Polizei erleben (Arbeitstitel)
Vortrag von Magdalena Übleis-Lang, Politologin, Wien
In Kooperation mit der Frauenhetz
gefördert von Stadt Wien Kultur
Dienstag, 12. März 2026, 18 Uhr, feminismen diskutieren
Teilzeit- und Care-Arbeit sind mehr als ‚Vollzeit‘
mit Gerlinde Mauerer (Sozialwissenschafterin, Geschlechter- und Familienforschung, feministische Theorien, Wien)
Wie kann eine faire gesellschaftliche Aufteilung von Care- und Erwerbsarbeit gelingen? Die Forschung zeigt: Trotz geschlechterpolitischer Fortschritte tragen Frauen mehr ‚Mental Load‘. Sorge für andere tragen betrifft uns alle, hat aber nach wie vor ein Geschlecht. Wie können Eltern, Gesellschaft und Politik dieses Ungleichgewicht überwinden? Im Fokus steht die Teilzeitarbeitsdebatte. Denn Vollzeitarbeit erhöht zwar die Pensionsbeiträge, stellt aber Eltern vor große Herausforderungen – oft auf Kosten der Gesundheit. Wie lässt sich diese Aufgabe lösen, anstatt sie zu individualisieren?
Moderation: Diana Köhler (VfW)
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Dienstag, 12.3. 12 Uhr an pr@frauenhetz.at
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen (VfW)
Offen für alle