Buchpräsentation: Feminismen

Buch­prä­sen­ta­ti­on und Debat­te am Don­ners­tag, 5. März 2026, 18:00 Uhr 

Femi­nis­men (Hg. von Bir­ge Kron­dor­fer, Bar­ba­ra Zach und Gabi Lener; schul­heft 199, Stu­di­en­ver­lag 2025)

Mit Hei­de­ma­rie Ambrosch, Frau­en­zen­trum, Dshamil­ja Gos­te­li, Johan­na Grub­ner, IGFem, Mari­on Löff­ler, Nadia Trall­ori und den Herausgeberinnen. 

Femi­nis­ti­sche Theo­rien und Pra­xen erle­ben in den letz­ten Jahr­zehn­ten eine weit­rei­chen­de Diver­si­fi­zie­rung. Die Publi­ka­ti­on mit ihren 25 Autor:innen stellt wich­ti­ge Strö­mun­gen und zen­tra­le Para­dig­men des Femi­nis­mus vor. Gera­de rund um den inter­na­tio­na­len Frau­en­tag ist es Wert, die­se ken­nen zu ler­nen und zu dis­ku­tie­ren. Eine Ori­en­tie­rung, die auch für päd­ago­gi­sche Belan­ge von hoher Rele­vanz ist.

Mode­ra­ti­on: Ilse Rol­lett (Direk­to­rin AHS Rahlgasse)

Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien

Bücher­tisch, Snacks und Getränke

Offen für alle

Buchpräsentation: Zwischen Psychoanalyse und Sozialismus. Margarethe Hilferding-Hönigsberg im Roten Wien

10. März 2026, 18:30–20:00
Wien Muse­um, 1040 Wien, Karls­platz 8

Mar­ga­re­the Hönigs­berg, gebo­ren 1871, ent­stamm­te dem jüdi­schen Groß­bür­ger­tum und der Tra­di­ti­on der 1848er Revo­lu­ti­on. Früh in der Frau­en­be­we­gung aktiv, absol­vier­te sie als ers­te Frau in Wien ein Medi­zin­stu­di­um und hei­ra­te­te den austro­mar­xis­ti­schen Öko­no­men Rudolf Hil­fer­ding. Nach Jah­ren in Ber­lin kehr­te sie nach Wien zurück und arbei­te­te als Ärz­tin im Arbei­ter­be­zirk Favoriten.

Sie wur­de ers­tes weib­li­ches Mit­glied der Wie­ner Psy­cho­ana­ly­ti­schen Ver­ei­ni­gung und ver­fass­te eine bahn­bre­chen­de Arbeit zu Grund­la­gen der Mut­ter­lie­be” und zur frü­hes­ten infan­ti­len Ent­wick­lung. Im Roten Wien war sie als Sozi­al­me­di­zi­ne­rin und Frau­en­ärz­tin maß­geb­lich im Kampf um Gebur­ten­kon­trol­le und die Ent­kri­mi­na­li­sie­rung der Abtrei­bung aktiv. 1934 wur­de sie vom aus­tro­fa­schis­ti­schen Regime als sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Funk­tio­nä­rin ver­haf­tet, 1942 von den Natio­nal­so­zia­lis­ten nach The­re­si­en­stadt depor­tiert und in Treb­linka ermordet.

Eve­li­ne List, Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin und Pro­fes­so­rin für Geschich­te an der Uni­ver­si­tät Wien, erzählt die Lebens­ge­schich­te die­ser fas­zi­nie­ren­den Frau.

Das Buch “Zwi­schen Psy­cho­ana­ly­se und Sozia­lis­mus. Die Frau­en­ärz­tin Mar­ga­re­the Hil­fer­ding-Hönigs­berg” erscheint bei Mandelbaum.

Das Gespräch mit Eve­li­ne List führt Mat­ti Bunzl.

Hin­weis: Anmel­dung erforderlich
Dau­er: ca. 60 Minuten
Kos­ten: gratis
Treff­punkt: Im Ver­an­stal­tungs­raum, 3. OG

Anmel­dung hier

Internationaler Frauentag & Tag der Wiener Bezirksmuseen

Sonn­tag, 8. März
Bezirks­mu­se­um Maria­hilf, Mol­lard­gas­se 8

10.30 – 11.00 Uhr
Petra Unger, MA : „Wir wol­len Frie­de, Frei­heit, Recht!“
Nicht mehr und nicht weni­ger for­dern Frau­en* welt­weit. In Soli­da­ri­tät zuein­an­der und im Kampf gegen die Zumu­tun­gen des Patriarchats.
Damals wie heute.
Eine Lesung zu den Pio­nie­rin­nen* und für die heu­ti­gen Frau­en* aller Welten.
Von Petra Unger, Begrün­de­rin der Wie­ner Frauen*Spaziergänge und Exper­tin für femi­nis­ti­sche Forschung

11.30 – 12.30 Uhr
WIRWIENERWÄSCHEWEIBER
Die Volks­kund­le­rin Ulli Fuchs erzählt Wis­sens­wer­tes über die Kul­tur­ge­schich­te der Wie­ner Was­ser­ver­sor­gung. Anhand von aus­ge­wähl­ten Objek­ten des Bezirks­mu­se­ums wer­den die Arbeits­be­din­gun­gen und Lebens­um­stän­de der Wäsche­rin­nen am Wien­fluss beleuchtet.

BdFÖ-Frühstück zum Internationalen Frauentag mit Margot Hruby

Sams­tag, 7. März
Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­str. 41, 1030
10:30 Früh­stück, 11:00 Veranstaltungsbeginn

Mar­got Hru­by hat als Schau­spie­le­rin, Sän­ge­rin, Thea­ter­ma­che­rin, Frie­dens­ak­ti­vis­tin und Autorin gear­bei­tet. Sie liest aus ihrem im Mai 2025 erschie­ne­nen Buch 365, 24 und außer­dem ihr femi­nis­ti­sches Mani­fest zum Frau­en­tag 2026. Sie plau­dert aus dem Näh­käst­chen und fragt sich und euch, on die Frau­en­fra­ge wirk­lich eine Fra­ge blei­ben soll.

12.30 Uhr Lesung Bär­bel Dan­ne­berg aus ihrer ehe­ma­li­gen Augus­tin-Kolum­ne „Dan­ne­berg­pre­dig­ten“

Bär­bel Dan­ne­berg, geb 1943, gelern­te Kran­ken­schwes­ter, Chef­re­dak­teu­rin der BDFÖ-Monats­zei­tung „Stim­me der Frau“, Autorin „Alter Vogel, flieg!“, „Eis­we­ge“. (Link zu einer Radio­sen­dung zu ihrem 80er: https://de.cba.media/636221)

Bücher­floh­markt (Buch­spen­den von Eva Bari­lich u.a.), Wun­der­ba­re Häkel­ar­bei­ten von Mag­da­le­na Hovorka

Spen­den erbeten!
WOMEN ONLY!

Anmel­dung & Info: Ulli Fuchs, fuchs@kinoki.at

Offener Abend: Zeit für Gespräche

Offe­ner Abend: Zeit für Gespräche
Datum: 18. März, 18:30 – 20:00
Ort: Frau­en* bera­ten Frau­en*, Sei­ten­stet­ten­gas­se 5, Tür 7, 1010 Wien

Wir wol­len im Gespräch blei­ben… Frau­en* bera­ten Frau­en* bie­tet einen Raum für Zusam­men­kom­men und Aus­tausch – und dies nun regelmäßig:

Ein­mal im Monat – in unse­rer Bera­tungs­stel­le – Mittwochabend
Die­se Aben­de sol­len offen sein für alle Frau­en*, die dar­an inter­es­siert sind, mit­ein­an­der zu reden, sich aus­zu­tau­schen und zu diskutieren.

Jeweils am 3. Mitt­woch im Monat von 18.30 – 20.00 Uhr. Wir bit­ten um pünkt­li­ches Eintreffen.
Anmel­dung ist kei­ne erfor­der­lich, Spen­den erfreu­lich, Gesprächs­be­reit­schaft willkommen.

Mode­ra­to­rin­nen: Clau­dia Zajic, Danie­la Wim­pis­sin­ger-Teufl, Katha­ri­na Ebert, Ani­ca Popo­vić, Eli­sa Woldrich

E‑Mail: veranstaltungen@frauenberatenfrauen.at

Wir freu­en uns auf Ihr Kommen!

Online-Vortrag: Gefühlsarbeit

Sujet © Frauen* beraten Frauen*

Sujet © Frau­en* bera­ten Frauen*

Online-Vor­trag: Gefühlsarbeit
06.03.2026, 9:00 ‑11:30 Uhr

Gefühl­s­ar­beit (Emo­tio­nal Load) bedeu­tet, sich dafür ver­ant­wort­lich zu füh­len, dass es allen Per­so­nen im Umfeld gut geht, ihre Bedürf­nis­se wahr­zu­neh­men und auch zu erfüllen.
Gefühl­s­ar­beit ist die Grund­la­ge, damit eine Gesell­schaft funk­tio­nie­ren kann. Meist wird sie von Frau­en* über­nom­men, sowohl im pri­va­ten als auch im beruf­li­chen Kontext.

Im Vor­trag geht es unter ande­rem darum:

Was ist Gefühl­s­ar­beit? Was ist Emo­tio­nal Load?
War­um ist sie nach wie vor in ers­ter Linie Frauen*sache?
Wel­che Aus­wir­kun­gen hat dies phy­sisch und psychisch?
Gefühl­s­ar­beit im Job und im Privatleben
Wie kön­nen wir einen guten, gesun­den Umgang mit Gefühl­s­ar­beit und Emo­tio­nal Load finden?
Wo ist Gefühl­s­ar­beit ange­bracht, wo hin­der­lich? Und was kön­nen wir zu einer gerech­te­ren Ver­tei­lung zwi­schen den Geschlech­tern beitragen?

Eine Ver­an­stal­tung von Frau­en* bera­ten Frauen*

DSPin Bar­ba­ra Schram­mel MSc, Sozi­al­päd­ago­gin, Psy­cho­the­ra­peu­tin (Psy­cho­dra­ma) und Julia Schaff­ner MA, Sozio­lo­gin, Poli­to­lo­gin, Geschäfts­füh­re­rin bei Frau­en* bera­ten Frauen*

Anmel­dun­gen unter https://frauenberatenfrauen.at/event/online-vortrag-gefuehlsarbeit‑2/ bis spä­tes­tens 03.03.2026, 13 Uhr

Online-Vortrag: Mental Load 

Sujet © Frauen* beraten Frauen*

Sujet © Frau­en* bera­ten Frauen*

Online-Vor­trag mit Dis­kus­si­ons­mög­lich­keit und Austausch

Men­tal Load meint die unsicht­ba­ren Auf­ga­ben im Unter­neh­men „Fami­lie“, wel­che meist auf den Schul­tern der Frau* allein las­ten. Wir haben alle rele­van­ten Infos kom­pakt in einem Vor­trag zusam­men­ge­fasst. Im Vor­trag geht’s unter ande­rem darum:

Was ist Men­tal Load?
War­um ist Men­tal Load oft Frauen*sache?
Wel­che Aus­wir­kun­gen hat Men­tal Load?
Was bedeu­tet das für die Paarbeziehung?
Sicht­bar machen und Auf­tei­len des Men­tal Load
Was kön­nen bei­de Partner*innen beitragen?
Wel­che gesell­schafts­po­li­ti­schen Ver­än­de­run­gen sind notwendig?

Mi., 4.3.2026, 9:00 – 11:30 Uhr via Teams
Anmel­dun­gen bis spä­tes­tens 3.3.2026, 13 Uhr unter https://frauenberatenfrauen.at/event/online-vortrag-mental-load‑4/

Eine Ver­an­stal­tung von Frau­en* bera­ten Frauen*

Vor­tra­gen­de:
DSPin Bar­ba­ra Schram­mel MSc, Sozi­al­päd­ago­gin, Psy­cho­the­ra­peu­tin (Psy­cho­dra­ma) und Beraterin
Julia­ne Blin­zer, Päd­ago­gin, Bera­te­rin, Lebens- und Sozi­al­be­ra­te­rin i.A.u.S

20. Gegenwartsgespräch von ABZ*AUSTRIA mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner

Sujet © ABZ*AUSTRIA

Sujet © ABZ*AUSTRIA

20. Gegenwartsgespräch von ABZ*AUSTRIA mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner

Hoch­ak­tu­el­les The­ma ist dies­mal: „Gerecht oder Geschlecht? Gleich­stel­lung als Grund­la­ge für eine funk­tio­nie­ren­de Demo­kra­tie – und was es noch zu tun gibt“

Eva-Maria Holz­leit­ner ist seit dem Früh­jahr 2025 Bun­des­mi­nis­te­rin für Frau­en, Wis­sen­schaft und For­schung. Zuvor war sie ab 2017 Abge­ord­ne­te zum öster­rei­chi­schen Natio­nal­rat als Frau­en- und davor Jugend­spre­che­rin. Aktu­ell ist sie auch Vor­sit­zen­de der SPÖ Frau­en. Gebo­ren 1993 in Wels, stu­dier­te Holz­leit­ner Sozi­al­wirt­schaft an der Johan­nes-Kep­ler-Uni­ver­si­tät Linz. Schon früh enga­gier­te sie sich poli­tisch, ins­be­son­de­re zu Fra­gen von Gleich­stel­lung und gesell­schaft­li­cher Teil­ha­be jun­ger Menschen.

Frau Bun­des­mi­nis­te­rin Eva-Maria Holz­leit­ner spricht über ihre frau­en­po­li­ti­schen Schwer­punk­te: Lohn­trans­pa­renz und die Schlie­ßung der Ein­kom­mens­sche­re, eine gerech­te­re Auf­tei­lung von Erwerbs- und Sor­ge­ar­beit zwi­schen Frau­en und Män­nern, bes­se­re Rah­men­be­din­gun­gen für Beruf und Fami­lie sowie den Aus­bau der Frau­en­ge­sund­heits­for­schung. Ein wei­te­rer Fokus liegt auf dem Gewalt­schutz – vom Natio­na­len Akti­ons­plan bis zu kon­kre­ten Maß­nah­men gegen digi­ta­le Belästigung.

Wie gewohnt, wird es auch für alle Teil­neh­men­den die Mög­lich­keit geben, Fra­gen zu stellen.

Durch das Gespräch füh­ren Manue­la Voll­mann und Danie­la Schal­lert, Geschäfts­füh­re­rin­nen von ABZ*AUSTRIA.

Wei­te­re Details zu unse­rer Impuls­ge­be­rin und unse­rem ABZ*AUSTRIA-Gegenwartsgespräch fin­den Sie in der bei­gefüg­ten Einladung.

Anmel­dung erbe­ten bis spä­tes­tens 9. März 2026 an frontoffice@abz-austria.at

Der Talk fin­det online statt. Allen ange­mel­de­ten Teil­neh­men­den wer­den die Zugangs­da­ten per E‑Mail übermittelt.

Gleichstellungskino: Girls & Gods

Sujet © ABZ*AUSTRIA

Sujet © ABZ*AUSTRIA

Star­ke Frau­en, star­ke Geschich­ten – wir füh­ren das Gleich­stel­lungs­ki­no auch 2026 wei­ter! Zum Auf­takt zei­gen wir am Sonn­tag, 8. März 2026 den Film GIRLS & GODS von Arash T. Riahi und Vere­na Sol­tiz. Film­start ist um 11 Uhr (Ein­lass 10:30 Uhr).

Girls & Gods ist ein muti­ger Doku­men­tar­film von Arash T. Riahi und Vere­na Sol­tiz über Glau­ben, Macht und weib­li­che Selbst­be­stim­mung. Gemein­sam mit Akti­vis­tin­nen und Theo­lo­gin­nen hin­ter­fragt der Film reli­giö­se Struk­tu­ren und gibt Frau­en welt­weit eine star­ke Stim­me. Pro­vo­kant, klug und inspirierend.

Im Anschluss: Publi­kums­ge­spräch mit Eva Puschau­tz, Theo­lo­gin und Sän­ge­rin und ABZ*Circlistin Mari­on Koidl bei Sekt, Kaf­fee oder Tee!

Ter­min: Sonn­tag, 8. März 2026
Ort: Admi­ral Kino, Burg­gas­se 119, 1070 Wien
Beginn: 11 Uhr (Ein­lass ab 10:30 Uhr)
Infos & Tickets unter: cine.ntry.at

Eine Film­rei­he kura­tiert vom ABZ*CIRCLE. Frau­en für Gleichstellung.

Sonntagscafé: Zur Geschichte des Frauenstreiks

Sujet © Frauenstreik Wien

Sujet © Frau­en­streik Wien

Wir laden ein zu einem Sonn­tags­ca­fé mit Kaf­fee und Kuchen! Nach einem Vor­trag über die Geschich­te des Frau­en­streiks wol­len wir gemein­sam dis­ku­tie­ren, wie unse­re Streiks heu­te aus­se­hen können.

Kommt dazu und bringt Freun­din­nen mit!

Es ist kein Vor­wis­sen notwendig.