Ausstellungsbesuch am Freitag, 22. März 2024, um 15:00
Gewalt erzählen. Eine Comic-Ausstellung.
Die Ausstellung widmet sich den vielfältigen Möglichkeiten zur kritischen Gewaltdarstellung in Comics. Ausgewählte Arbeiten spannen in Gewalt erzählen. Eine Comic-Ausstellung einen Bogen von der Shoah über individuelle Gewalterfahrungen bis hin zu aktuellen Konflikten und dem Umgang mit Schutzsuchenden bzw. Unterdrückten. In den vier Ausstellungssektionen „Sexualisierte und geschlechtsbezogene Gewalt“, „Coming-of-Age“, „Shoah“ sowie „Krieg, Flucht und Migration“ eröffnet die neue Sonderausstellung Einblicke in die Erzählstrategien des Mediums und deren Produktivität für die Psychoanalyse.
Max. 20 Teilnehmerinnen (First come, first serve). Der Eintritt ist von den Teillnehmerinnen selbst zu übernehmen (Regulär 15 €, Ermäßigt 11 €, Studentinnen < 27 9,50 €, https://www.freud-museum.at/de/oeffnungszeiten-preise).
Ort: Sigmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090 Wien
Die Kosten für die Führung übernimmt die Frauenhetz. Die Führung ist für Frauen.
Workshop am Mittwoch, 13. März 2024, von 17:00 – 20:00
Warnsignale in Beziehungen erkennen und handeln
Was können Anzeichen von Gewalt in der Beziehung sein? Partnergewalt entsteht nicht von heute auf morgen. Es ist ein schleichender Prozess, der fast unmerklich mit Kleinigkeiten beginnt. Daher ist es wichtig die ersten Warnsignale zu erkennen, um rechtzeitig Unterstützung anbieten zu können! Wir besprechen die Formen von Gewalt, Warnsignale und Zivilcourage bei Gewalt in der Nachbarschaft.
Der Workshop wird durchgeführt von Stefanie Bernhofer (Stop – Stadtteile ohne Partnergewalt – Landstraße)
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgeberstr. 41, 1030, Wien
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Verein Frauenhetz und StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt.
Schwerpunktprogramm zum 8.März auf ORANGE 94.0 vom 2.3. – 15.3.2024
Welche Bedeutung hat der 8. März heute? – Ein feministischer Feiertag? Ein ernüchtertes Bilanzziehen? Ein hoffnungsfroher Ausblick auf Kinship statt Geschlechterkampf? Wie können wir vergangene emanzipatorische Kämpfe für die Gegenwart und Zukunft weiterdenken? Wer steht auf für die Rechte von wem? Und wie lassen sich Unterschiede in gemeinsame Stärke verwandeln?
ORANGE 94.0 widmet dem feministischen Kampftag ein zweiwöchiges kämpferisches Schwerpunktprogramm. Es geht um Orte der Solidarität, die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, die Wiener Clubszene nach dem TechoMeToo, Genderstereotype, mit denen sich Jugendliche konfrontiert sehen, was Essen mit Feminismus zu tun hat und vieles mehr.
Herzliche Einladung zum kostenlosen feministischen Kinoabend am 14.3. im Admiral Kino.
Anlässlich des Internationalen Frauenkampftags zeigen wir den Film „Persona non grata“ über Machtmissbrauch im Skisport und über Nicola Werdeniggs Geschichte. Im Anschluss gibt es eine Podiumsdiskussion zum Film und zum Thema Machtmissbrauch – mit Nicola Werdenigg, Regisseur Antonin Svoboda und Frauensprecherin der Grünen Wien Viktoria Spielmann.
Begrüßung: Isabelle Uhl (Bezirksvorsteher-Stv.in Neubau) Moderation: Lena Köhler (Bezirksvorsteher-Stv.in Josefstadt)
Datum: Donnerstag, 14.3.2024 Uhrzeit: Filmbeginn um 19:30 (Einlass ab 19:00) Ort: Admiral Kino, Burggasse 119, 1070 Wien
Der Eintritt ist gratis! Wir bitten um Anmeldung unter kassa@admiralkino.at Wir freuen uns auf euer Kommen!
Zum Film: Für eine Ex-Skirennläuferin war eigentlich alles vergessen, die Gespenster der Vergangenheit gebannt. Doch dann folgte ein Schicksalsschlag den anderen und es war Zeit, den alten Dämonen ins Gesicht zu sehen und sie für immer ans Tageslicht zu holen. Eine Befreiungsgeschichte nach wahren Begebenheiten. Ein Film über eine bemerkenswerte Frau. PERSONA NON GRATA basiert auf der wahren Geschichte von Ex-Skirennläuferin Nicola Werdenigg, die 2017 mit einem Artikel im Der Standard erstmals schwere Missstände während ihrer Zeit als Skifahrerin aufdeckte und mit ihrem Bericht über sexualisierte Gewalt und systematischem Machtmissbrauch eine Me-Too-Welle im österreichischen Skisport auslöste. Der Wiener Regisseur Antonin Svoboda fiktionalisiert die Geschichte und besetzt die Hauptrolle mit Gerti Drassl als Ex-Skirennläuferin Andrea Weingartner.
Wir laden uns Euch herzlich zur heurigen Autonomen Kundgebung für Frauen, Lesben, Migrantinnen und Mädchen am 8. März ein! Denn auch am 8. März kämpfen wir für Frauenrechte und gegen Gewalt. Während die zunehmende Gewalt gegen Frauen und die Femizide ein unerträgliches Ausmaß erreichen, sind Frauen oft zusätzlich von Armut und ökonomischer Abhängigkeit betroffen. Die Unterdrückung und Ausbeutung der Frau ist fester Bestandteil der kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Eine starke Frauenbewegung ist entscheidend im Kampf gegen patriarchale Strukturen. Gemeinsam stehen wir gegen Gewalt und Militarisierung ein.
Hoch der 8. März 2024! Heraus zum internationalen Frauentag! Kundgebung: 14:00 Uhr, Mariahilfer Straße / U3 Neubaugasse (Libro)
In Solidarität mit den Warnstreiks im Sozial‑, Bildungs- und Gesundheitsbereich und den öffentlichen Betriebsversammlungen bei der Zieglergasse werden wir kurz und laut dorthin demonstrieren. Die Veranstaltung ist für Frauen.
Komm vorbei zum Filmabend der Grünen Penzing – dieses Mal mit dem Film „Persona Non Grata“:
Der Film erzählt die Geschichte von Nicola Werdenigg und ihrem Einsatz gegen Machtmissbrauch im Skisport. Sie sprach 2017 erstmals über schwere Missstände während ihrer Zeit als Skifahrerin und löste damit eine Me-Too-Welle im österreichischen Skisport aus.
Anschließende Diskussion mit Nicola Werdenigg Moderation: Anneliese Kästner-Hejda, Klubobfrau der Grünen Penzing
Zum Film:
Für eine Ex-Skirennläuferin war eigentlich alles vergessen, die Gespenster der Vergangenheit gebannt. Doch dann folgte ein Schicksalsschlag den anderen und es war Zeit, den alten Dämonen ins Gesicht zu sehen und sie für immer ans Tageslicht zu holen. Eine Befreiungsgeschichte nach wahren Begebenheiten. Ein Film über eine bemerkenswerte Frau. PERSONA NON GRATA basiert auf der wahren Geschichte von Ex-Skirennläuferin Nicola Werdenigg, die 2017 mit einem Artikel im Der Standard erstmals schwere Missstände während ihrer Zeit als Skifahrerin aufdeckte und mit ihrem Bericht über sexualisierte Gewalt und systematischem Machtmissbrauch eine Me-Too-Welle im österreichischen Skisport auslöste. Der Wiener Regisseur Antonin Svoboda fiktionalisiert die Geschichte und besetzt die Hauptrolle mit Gerti Drassl als Ex-Skirennläuferin Andrea Weingartner.
Gemeinsam gehen wir auf die Straße und protestieren schreiend gegen Femizide. Zieht euch Trauerkleidung an, nehmt Trillerpfeifen und Töpfe mit. Lasst uns gemeinsam laut werden!
Ort: Minoritenplatz, Wien Uhrzeit: von 10 bis 11 Uhr
veranstaltet vom Österreichischen Frauenring (ÖFR)
Beschimpft, bevormundet, beherrscht: ältere Frauen sind oft Opfer von Gewalt, sei es durch verbale Attacken oder physische Übergriffe. Über die Hälfte der Femizide des letzten Jahres wurde an Frauen über 50 begangen, aber das Problem bleibt oft unsichtbar.
Doch wir können etwas dagegen tun: Am Mittwoch, den 28.02., von 18:00–19:30 Uhr, veranstaltet StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt in Zusammenarbeit mit der Initiative #aufstehn ein kostenloses Webinar zum Thema „Gewalt an Frauen im Alter“. Erfahre, wie du Gewalt erkennen kannst und was wir gemeinsam dagegen tun können. Melde dich jetzt an und sei Teil der Lösung!
As part of the Human Rights 75 Film Tour 2023–2024, the United Nations Information Service (UNIS) Vienna in cooperation with the International Film Festival and Forum for Human Rights (FIFDH) and the Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights (OHCHR), invites you to the Ciné-ONU Vienna screening of the film ‘My Name Is Happy’, followed by a panel discussion.
‘My Name is Happy’ tells the inspirational story of teenage singing sensation Mutlu Kaya as she makes a remarkable journey from gunshot victim to fearless survivor. As she battles to heal her haunting voice, she campaigns for women’s right in Turkey and beyond. Mutlu means ‘happy’ in Turkish.
Panellists: Helene Gressenbauer-Rösner, President, UN Women Austria Angela Me, Chief, Research Branch, United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) Alicja Switon, Co-Director, Association of Austrian Autonomous Women’s Shelters Martin Nesirky, Director, UNIS Vienna (moderator)
Femizide hinterlassen Lücken, Ohnmachtsgefühle und Sprachlosigkeit. Aber es entsteht noch etwas in uns. Die Risse sind da. Sie bleiben. Aber in den Rissen tut sich was.
Daniela Trinkl und Rachel J. Müller spüren diesem Etwas nach, das sich neben Schmerz, Angst und Bewusstsein für Gefahr – aber auch Wut – eingenistet hat. In der Begegnung von Skulptur und Sprache schaffen sie Raum für dieses Dazwischen. Es entwickelt eine Kraft, es breitet sich aus, es spendet wie ein Talisman Trost und vor allem Mut. Die Künstlerinnen schaffen im Dialog von Objekt und Sound ein Spiel mit Kontrast und Dynamik, zeigen, dass zwischen den Rissen ein Nährboden entsteht für Wehrhaftigkeit, Solidarität und Empowerment.
Das Hörstück, von dem ein Ausschnitt in der Ausstellung zu hören ist, basiert auf Rachel J. Müllers Bühnenstück „TABAK oder warum Sie mit dem Frauen morden aufhören sollten“ und wurde von der Autorin in Kooperation mit der Komponistin Marion Ludwig erarbeitet.