Vortrag: Letzte Rettung Frauenhaus

Seit Ende 2018 wur­de in den Medi­en über sehr viel extre­me Gewalt gegen Frau­en und Frau­en­mor­de berich­tet. Noch immer scheint die­se stei­gen­de Ten­denz nicht zu enden.
Jede 5. Frau in Öster­reich ist von Gewalt in der Bezie­hung betrof­fen. Frau­en­mor­de sind der Gip­fel der Gewalt. Dabei ist der gefähr­lichs­te Ort für Frau­en die eige­ne Woh­nung. Wenn das eige­ne Zuhau­se nicht mehr sicher ist, wer­den Frau­en­häu­ser Zufluchts­or­te für Frau­en, die dort der Gewalt ent­kom­men können.

Womit sind Frau­en­häu­ser in der all­täg­li­chen Arbeit kon­fron­tiert? Wie wer­den Frau­en dort unter­stützt? Und wie sind die Stei­ne, die die schwarz-blaue Regie­rung den Frau­en­häu­sern durch Kür­zun­gen in den Weg legt, schon zu spüren?
Über die­se und wei­te­re Fra­gen spricht Maria Rösslhu­mer, Geschäfts­füh­re­rin der auto­no­men öster­rei­chi­schen Frauenhäuser.

Vor­trag und Dis­kus­si­on mit Maria Rösslhumer
Mo., 04.03., 18:30 Uhr, trans­form euro­pe, Guss­haus­stra­ße 14, 1040 Wien

Kon­takt: Julia Prassl, julia.prassl@jungelinke.at, 0699 18008426

Dokumentarfilm #FemalePleasure

Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges ver­an­stal­tet das UN Women Natio­nal­ko­mi­tee Öster­reich gemein­sam mit dem Öster­rei­chi­schen Film­in­sti­tut und FC Glo­ria eine Son­der­vor­füh­rung des Doku­men­tar­fil­mes #Fema­le­P­lea­su­re mit anschlie­ßen­der Sky­pe-Podi­ums­dis­kus­si­on mit Regis­seu­rin Bar­ba­ra Miller.

Der Film zeigt fünf muti­ge Frau­en (Debo­rah Feld­man, Ley­la Hus­sein, Roku­den­a­shi­ko, Doris Wag­ner und Vithi­ka Yadav) aus fünf ver­schie­de­nen Kul­tu­ren, die das Tabu des Schwei­gens bre­chen. Sie kämp­fen gegen die Unter­drü­ckung und Fremd­be­stim­mung von Frau­en und ihrer Sexua­li­tät durch kul­tu­rel­le und reli­giö­se Traditionen.

Begrü­ßung: Desi­rée Schweit­zer, Prä­si­den­tin UN Women Natio­nal­ko­mi­tee Öster­reich / Iris Zap­pe-Hel­ler, Stv. Direk­to­rin Öster­rei­chi­sches Filminstitut
Mode­ra­ti­on: Fat­ma Uysal

Anmel­dung bis 3. März 2019 an info@unwomen-nc.at
Kos­ten: Bit­te um eine Spen­de von 15 Euro zuguns­ten der UN Women Pro­jek­te im Flücht­lings­camp Za’atari, Jordanien.

Lesung: Wilde Mädchen, Resche Frauen

Wilde Mädchen, resche Frauen

Lesung von Doris Nußbaumer
Mo, 4. März 2019 – 19:30 c. t., Café Ama­de­us, 1150 Wien, März­stra­ße 4

Es geht um sub­ti­le und offen­sicht­li­che Tabu­brü­che. Es geht um ver­steck­te, gesell­schaft­lich akzep­tier­te und offen­sicht­lich wei­ter­ge­tra­ge­ne Sug­ges­ti­on von Gen­der­un­ter­schie­den, Herr­schaft und Gewalt, mit denen Mäd­chen, Frau­en und Les­ben kon­fron­tiert sind.

„Du bist zu klein, zu schwach und zu sanft­mü­tig, um XY zu tun.“
„Du als Frau musst, brauchst nicht, kanns/sollst/darfst nicht, musst schon, du kannst ja nicht – ja bist nar­risch, wennst so tust, kriegst ja kei­nen Mann nicht!“

Mehr im Face­book-Event.

Probe für OBRA am Frauentag

Die All-Abili­ty-Ver­si­on von „Break the Chain“ für OBR-Vien­na 2019 am 14.2.ist begeis­tert auf­ge­nom­men worden.
Pro­be für Inter­ven­ti­on am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8.3.2019.

Alle* sind herz­lichst ein­ge­la­den mit­zu­ma­chen! Mit oder ohne Vor­kennt­nis­se / mit oder ohne Behinderung!
Alle Tanz­work­shops sind kostenlos.

Mit Aiko Kazu­ko Kur­o­sa­ki, künst­le­ri­sche Lei­tung OBR-Vienna

OBRA am Weltfrauen*tag 2019

Die Kunst­in­stal­la­ti­on als Per­for­man­ce­raum für OBRA in Koope­ra­ti­on mit DanceA­bi­li­ty mit der inklu­si­ven Ver­si­on vom „Break the Chain“, wel­ches in einer Work­shop­s­rei­he mit DanceA­bi­li­ty unter der künst­le­ri­schen Lei­tung von Aiko Kazu­ko Kur­o­sa­ki spe­zi­ell für OBR-Vien­na 2019 ent­wi­ckelt wur­de wird als Bei­trag von OBRA zum Weltfrauen*tag noch­mals am Platz der Men­schen­rech­te gezeigt und per­formt werden.

OBRA am Weltfrauen*tag ist auch in Soli­da­ri­tät mit dem Frau­en­streik Wien.
Mit: OBRA-Aktivist*innen, DanceA­bi­li­ty und Maren Rahmann
unter der Lei­tung von Aiko Kazu­ko Kurosaki

Dank an CARLA für die gro­ße Schuh­spen­de und Dan­ke an Anna Rita Cedro­ni für das Prä­pa­rie­ren der Schuhe!

FrauenLesbenMigrantinnen-Demo

Treff­punkt: 16.30 Uhr Chris­ti­an-Bro­da-Plat­z/­Ma­ria­hil­fer­stra­ße
Auf­takt­kund­ge­bung ab 16.30 Uhr mit Berich­ten zum Frau­en­streik, und Rede­bei­trä­gen und Per­for­man­ces zum 8. März.
Demo ab 18 Uhr über die Maria­hil­fer­stra­ße bis zum Platz der Menschenrechte.

ab 11 Uhr: Frauenstreik-Aktionen
Aktio­nen: lila Tuch aus dem Fens­ter hän­gen, Lärm, Musik mit Tril­ler­pfei­fen, Deckeln, Töp­fen machen, Streik-T-Shirts tra­gen – zu bezie­hen  im FZ für einen Soli­preis von 15 Euro (für Mate­ri­al­kos­ten und Streikkassa)
Kon­takt: Frau­en­streik­te­le­fon: 0664–4710116

ab 14 Uhr: Streikküche
im Amer­ling­haus, Stift­gas­se 8, 1070

16 bis 20 Uhr: Streik-Kindergarten
wäh­rend der Demo, im Amer­ling­haus, Stift­gas­se 8, im gro­ßen Saal, im Hof links.

Nach der Demo: Frau­en­streik- und Frauendemofest
mit Drinks und Tanz im Kom­mu­ni­ka­ti­ons­raum „FZ-Bar“, FZ, Wäh­rin­ger­str. 59/Stiege 6, 1090, Ein­gang ums Eck (Precht­l­gas­se), rote Tür.

Für (Cis-)FrauenLesben.

Demo – Internationaler feministischer Kampftag 2019

Treff­punkt ist am 8.3.2019 um 17 Uhr bei Wien Mitte-Landstraße.

Eine Grup­pe auto­no­mer Aktivist_innen, hat sich auch die­ses Jahr als Take Back The Streets zusam­men­ge­fun­den, um anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Femi­nis­ti­schen Kampf­tags am 8. März 2019 eine Demo zu orga­ni­sie­ren. Lasst uns nach einem Jahr tür­kis-blau­er Regie­rung gemein­sam auf die Stra­ße gehen und kol­lek­tiv ein femi­nis­ti­sches Zei­chen gegen Sexis­mus, Ras­sis­mus, Rechts­extre­mis­mus und Kapi­ta­lis­mus setzen.

** Kin­der­be­treu­ung vor Ort **
** Die Demo ist offen für alle Geschlechter **

Mehr Infor­ma­tio­nen sie­he https://www.facebook.com/takestreets/ und im Face­book-Event.

5. Frauentagslesung: Frauen und ihre Körper

Frauen und ihre Körper

5. Femi­nis­ti­sche Lesung zum Frau­en­tag. Mit Ger­traud Klemm, Petra Unger, Nunu Kal­ler und Hel­ga Pregesbauer.
Anschlie­ßend Publikumsgespräch.

Eine Ver­an­stal­tung der Gra­zer Autorin­nen Autoren­ver­samm­lung im Rah­men des Rrri­ot Festivals.

Ein­tritt frei.

Macht macht Ohn­macht oder macht Ohn­macht Macht?

Wur­de My Body My Rights zu My Body Sha­ping Problem?

Bach­mann­preis­trä­ge­rin Ger­traud Klemm liest aktu­el­le Roman­aus­zü­ge, wel­che die Poli­ti­sie­rung des weib­li­chen Kör­pers the­ma­ti­sie­ren. Nunu Kal­ler liest aus “Fuck Beau­ty” und die Grün­de­rin der Frau­en­spa­zier­gän­ge Petra Unger setzt sich mit Frau­en­kör­pern in der Kunst, der Kunst­pro­duk­ti­on und deren Bewer­tung aus­ein­an­der. The­ma­ti­siert wer­den Frau­en­ma­ga­zi­ne, Body Sha­ping Zwän­ge, die Fol­gen der Stadt- und Kul­tur­po­li­tik auf den weib­li­chen Kör­per und Gegen­stra­te­gien aller Art.

Wer ent­schei­det über Frau­en­kör­per, über Bauch, Vagi­na, Sexua­li­tät und über die Wör­ter die unse­re Kör­per beschrei­ben, wer über Gebär­fä­hig­keit, Gewicht, Fal­ten­an­zahl? Wir wer­fen uns auf die Fra­ge, wer über­haupt regle­men­tiert, was wir davon zei­gen und neu­er­dings sogar lie­ben dür­fen und müs­sen. Und: Hat der Femi­nis­mus ein Gegen­kon­zept gegen all die­se nagel­neu­en und uralten Pro­ble­me? Wir spre­chen im Anschluss mit dem Publi­kum über das Thema.

Die Vagina Monologe – Szenische Lesung und Diskussion

Die Vagina Monologe – Szenische Lesung & Diskussion

Thea­ter am Markt, Fr, 8.3.2019, 18 Uhr

Seit 20 Jah­ren rüt­telt Eve Ens­lers Stück „The Vagi­na Mono­lo­gues“ an Tabus. ”The Vagi­na Mono­lo­gues” haben V‑Day her­vor­ge­bracht, eine glo­ba­le Aktivist*innenbewegung zur Been­di­gung der Gewalt gegen alle Frau­en*, Mäd­chen* und Per­so­nen aller Geschlechts­iden­ti­tä­ten mit Vagi­nas. Die Vagi­na Mono­lo­ge, bis­her uner­zähl­te Geschich­ten von Frau­en*, wer­den an die­sem Abend in der Brun­nen­pas­sa­ge als sze­ni­sche Lesung präsentiert.

Die Teil­nah­me an allen Ver­an­stal­tun­gen in der Brun­nen­pas­sa­ge ist kostenlos.

Vagina Monologe 2019 // Benefizlesung II

Vagina Monologe 2019 // Benefizlesung nach Eve Ensler

Seit 20 Jah­ren rüt­telt Eve Ens­lers Stück „The Vagi­na Mono­lo­gues“ an Tabus. ”The Vagi­na Mono­lo­gues” haben V‑Day her­vor­ge­bracht, eine glo­ba­le Aktivist*innenbewegung zur Been­di­gung der Gewalt gegen alle Frau­en*, Mäd­chen* und Per­so­nen aller Geschlechts­iden­ti­tä­ten mit Vulvas.

Alle Ein­nah­men des Thea­ter­stücks gehen an maiz, einem auto­no­men Zen­trum für und von Migran­tin­nen in Linz.

Ein­lass: 16:30 Uhr // Beginn: 17:00 Uhr
Ein­tritt: 8 € / 10 €
(Reser­vie­run­gen unter: https://spektakel.wien/karten-reservieren/)