Die letzte Botschafterin Österrreichischer Dokumentarfilm, 2025, 90 Min.
Die afghanische Botschafterin in Wien, Manizha Bakhtari, befindet sich seit der Machtübernahme der Taliban in einer bizarren Situation: Sie vertritt ein Land, dessen alte Regierung geflohen ist und dessen neue Taliban-Regierung international nicht anerkannt wird.
Trotz finanzieller und logistischer Isolation trotzt Manizha Bakhtari den Taliban und setzt ihren Kampf für die Rechte afghanischer Frauen und Mädchen als Botschafterin fort. Mit ihrem „Daughters-Program“ ermöglicht sie afghanischen Schulmädchen eine geheime Ausbildung und als Botschafterin organisiert sie den politischen Widerstand gegen die Taliban.
Unter immer schwierigeren Bedingungen wird sie zu einer der wichtigsten internationalen Sprecherinnen für die Frauen Afghanistans, getreu ihrem Motto: ‘Peace is not the absence of war, but the presence of justice’.
Um Anmeldung direkt im Kino wird gebeten.
Barrierefreier Zugang: Eingang Wimbergergasse Einlass: ab 10:30 Eintritt frei
Datum: Sonntag, 5. April 2026 Uhrzeit: 11:00 Uhr Ort: Admiralkino, Burggasse 119, 1070 Wien Organisation: Die Grünen Generation plus – Wien
Vortrag am Donnerstag, 19. März 2026, 18:00 Uhr
„… den Frieden auf der Welt, wo er nicht herrsche, endlich aufzubauen.“ Margarete Schütte-Lihotzky und ihre Arbeit in der Friedensbewegung
Mit Christine Zwingl (Architektin, MSL- Expertin, Gründerin des MSL Zentrums)
Ab der Gründung war die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky Mitglied des Österreichischen Friedensrates und beteiligt am 1. österreichischen Friedenskongress, der im Juni 1950 im Wiener Konzerthaus stattfand. Ab 1975 war sie im Vorstand des österreichischen Komitees für europäische Sicherheit und Zusammenarbeit (KSZE). Bis in die 1990 Jahre blieb sie beteiligt und engagiert.
Fortsetzung der Reihe Frauen verstehen viel vom Frieden! Feministische Perspektiven und Gegenstrategien zu Militarismus und Krieg.
Moderation: Birge Krondorfer
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Jedes Jahr am 8. März gehen wir auf die Straße, um unsere feministischen Kämpfe sichtbar zu machen. Wir nehmen uns Raum und richten die Aufmerksamkeit auf die strukturellen Ungleichheiten, die FLINTA*-Personen und alle betreffen, die nicht in eine weiße, patriarchale, cis- und heteronormative Gesellschaft passen.
Purple Sound Ride Wir freuen uns dieses Jahr als Pre-Event von Take Back The Streets, Teil eines kraftvollen Bündnisses zu sein. Gemeinsam mit vielen weiteren Collectives on Wheels rollen wir durch die Stadt.
Bring dein Fahrrad, Skateboard oder deine Rollerskates mit! Entlang der Route wird es mehrere Treffpunkte geben, bei denen du dich anschließen kannst.
Pirati Ciclisti Antifascisti!
PURPLE SOUND RIDE Vienna in alliance with Take Back The Streets
7. März 2026 14:00 Treffpunkt: Sigmund-Freud-Park 15:30 Endpunkt: Robert-Hochner-Park 16:00 Concerts at Skatepark Sankt Marx
Live Soundride Mix by Lolja Nordic Live-Konzerte im Skatepark Sankt Marx mit Band Ria Kisser * Lucy Bakanal * RATRIOT * VVV
Sonntag, 8. März Bezirksmuseum Mariahilf, Mollardgasse 8
10.30 – 11.00 Uhr Petra Unger, MA : „Wir wollen Friede, Freiheit, Recht!“ Nicht mehr und nicht weniger fordern Frauen* weltweit. In Solidarität zueinander und im Kampf gegen die Zumutungen des Patriarchats. Damals wie heute. Eine Lesung zu den Pionierinnen* und für die heutigen Frauen* aller Welten. Von Petra Unger, Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge und Expertin für feministische Forschung
11.30 – 12.30 Uhr WIRWIENERWÄSCHEWEIBER Die Volkskundlerin Ulli Fuchs erzählt Wissenswertes über die Kulturgeschichte der Wiener Wasserversorgung. Anhand von ausgewählten Objekten des Bezirksmuseums werden die Arbeitsbedingungen und Lebensumstände der Wäscherinnen am Wienfluss beleuchtet.
Ms Def ist Rapperin aus Oberösterreich/Wien und setze in ihrer Musik bewusst feministische und gesellschaftskritische Impulse. In ihrer neuen Single „Nehmt ihr uns Eine“ thematisiert sie Gewalt gegen Frauen, Femizide und den zunehmenden gesellschaftlichen Backlash gegen Gleichberechtigung. Der Song greift diese erschütternden Entwicklungen auf und benennt klar die strukturellen Ursachen: patriarchale Machtverhältnisse, Frauenhass und gesellschaftliches Wegsehen.
„Nehmt ihr uns Eine“ ist ein musikalischer Aufruf zu Solidarität, Verantwortung und Veränderung. Es geht darum, Gewalt sichtbar zu machen, Widerstand zu stärken und auch Männer in die Pflicht zu nehmen, aktiv für Gleichberechtigung einzustehen. Als Künstlerin möchte Ms Def mit ihrer Musik nicht nur erzählen, sondern auch empowern und zum Nachdenken sowie Handeln anregen, gerade auch rund um den 8. März.
Links: Instagram: https://www.instagram.com/_msdef_/ Dort gibt es jetzt bereits Previews zur Single, am 27.2. wird dann auch der Link zu dem Song geteilt. Mehr Musik von Ms Def findet ihr auf den gängigen Streaming-Plattformen oder unter www.msdef.com
20. Gegenwartsgespräch von ABZ*AUSTRIA mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner
Hochaktuelles Thema ist diesmal: „Gerecht oder Geschlecht? Gleichstellung als Grundlage für eine funktionierende Demokratie – und was es noch zu tun gibt“
Eva-Maria Holzleitner ist seit dem Frühjahr 2025 Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung. Zuvor war sie ab 2017 Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat als Frauen- und davor Jugendsprecherin. Aktuell ist sie auch Vorsitzende der SPÖ Frauen. Geboren 1993 in Wels, studierte Holzleitner Sozialwirtschaft an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Schon früh engagierte sie sich politisch, insbesondere zu Fragen von Gleichstellung und gesellschaftlicher Teilhabe junger Menschen.
Frau Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner spricht über ihre frauenpolitischen Schwerpunkte: Lohntransparenz und die Schließung der Einkommensschere, eine gerechtere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern, bessere Rahmenbedingungen für Beruf und Familie sowie den Ausbau der Frauengesundheitsforschung. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Gewaltschutz – vom Nationalen Aktionsplan bis zu konkreten Maßnahmen gegen digitale Belästigung.
Wie gewohnt, wird es auch für alle Teilnehmenden die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen.
Durch das Gespräch führen Manuela Vollmann und Daniela Schallert, Geschäftsführerinnen von ABZ*AUSTRIA.
Weitere Details zu unserer Impulsgeberin und unserem ABZ*AUSTRIA-Gegenwartsgespräch finden Sie in der beigefügten Einladung.
Starke Frauen, starke Geschichten – wir führen das Gleichstellungskino auch 2026 weiter! Zum Auftakt zeigen wir am Sonntag, 8. März 2026 den Film GIRLS & GODS von Arash T. Riahi und Verena Soltiz. Filmstart ist um 11 Uhr (Einlass 10:30 Uhr).
Girls & Gods ist ein mutiger Dokumentarfilm von Arash T. Riahi und Verena Soltiz über Glauben, Macht und weibliche Selbstbestimmung. Gemeinsam mit Aktivistinnen und Theologinnen hinterfragt der Film religiöse Strukturen und gibt Frauen weltweit eine starke Stimme. Provokant, klug und inspirierend.
Im Anschluss: Publikumsgespräch mit Eva Puschautz, Theologin und Sängerin und ABZ*Circlistin Marion Koidl bei Sekt, Kaffee oder Tee!
Termin: Sonntag, 8. März 2026 Ort: Admiral Kino, Burggasse 119, 1070 Wien Beginn: 11 Uhr (Einlass ab 10:30 Uhr) Infos & Tickets unter: cine.ntry.at
Eine Filmreihe kuratiert vom ABZ*CIRCLE. Frauen für Gleichstellung.
Raus zum feministischen Kampftag! Für einen universellen Feminismus!
Sonntag, 08. März 2026 | 15:00 Uhr Helmut-Zilk-Park, 1100 Wien
In Österreich sehen wir die Rechte von FLINTA* (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre und agender Personen) und Queers massiv bedroht. Misogyne, queer- und transfeindliche Tendenzen nehmen zu, antifeministische Positionen gewinnen an Einfluss und autoritäre Politik wird zunehmend normalisiert.
Wir werden nicht leise sein, bis wir alle frei und selbstbestimmt leben können. Die Notwendigkeit dieses Kampfes zeigt sich tagtäglich. In den zahlreichen Fem(ni)iziden. In der Anwendung patriarchaler Gewalt als Kriegswaffe. In Angriffen auf das Recht auf körperliche, reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung. In der fortbestehenden strukturellen Diskriminierung auf vielen Ebenen. Der Kampf gegen patriarchale Gewalt ist ein Kampf für das Ende aller Herrschaftsverhältnisse und für eine Gesellschaft, in der Freiheit, Gleichheit und Solidarität gelebte Realität sind.
Auf einen kämpferischen 8. März! Alerta Queerfeminista!
Am Samstag, den 7. März 2026, also einen Tag vor dem Weltfrauentag, wollen wir auf die Straße gehen, um gegen Gewalt an Frauen und insbesondere gegen Frauenmorde, aufzutreten. Die Kundgebung soll ganz bewusst überparteilich stattfinden, um etwaigen Verzerrungen in der öffentlichen Wahrnehmung und Berichterstattung entgegenzuwirken. Statt salbungsvoller Ansprachen von Politiker.innen sollen Fachleute zu Wort kommen, die aus ihrer Praxis berichten und konkrete Lösungsansätze anbieten können. Zu guter Letzt soll der Femizidopfer gedacht werden, indem deren Namen verlesen werden und eine Gedenkminute abhalten wird.
Wir laden ein zu einem Sonntagscafé mit Kaffee und Kuchen! Nach einem Vortrag über die Geschichte des Frauenstreiks wollen wir gemeinsam diskutieren, wie unsere Streiks heute aussehen können.