Im März 1919 zogen die ersten Frauen als Abgeordnete in das österreichische Parlament ein. Das gleiche Wahlrecht für alle war lange vor 1919 eine zentrale Forderung demokratisch Gesinnter und ist auch heute aktuell. Die Ausstellung „Sie meinen es politisch! 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich“ wurde vom Projekt frauenwahlrecht.at entwickelt und wird zunächst im Volkskundemuseum Wien gezeigt.
Dieser dialogisch angelegte Rundgang nimmt dort seinen Ausgangspunkt und führt danach entlang einiger zentraler Orte im öffentlichen Raum, die mit der Geschichte des Frauenwahlrechts verbunden sind, weiter ins Haus der Geschichte Österreich. Eine Auswahl an Objekten dient da wie dort als Ausgangs- und Anknüpfungspunkt.
Treffpunkt: Volkskundemuseum Wien
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl
Anmeldung bis 28.3. erbeten unter vermittlung@hdgoe.at
Kosten: € 12,- ; € 8,- erm.
Eine Kooperation von frauenwahlrecht.at, Volkskundemuseum Wien und Haus der Geschichte Österreich.
Im Rahmen der Ausstellung „Sie meinen es politisch!“ 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich / http://bit.ly/2NTnrd2
Dialogische Führung durch die Ausstellung mit Historikerin Gabriella Hauch und Kurator Remigio Gazzari zu Aktivismus und Öffentlichkeit in der Frauen(wahlrechts)bewegung.
Kosten: Eintritt + 4 Euro Führungstarif
Spaziergang mit Petra Unger zur Geschichte des Frauenwahlrechts. Treffpunkt ist im Innenhof des alten Rathauses (Wipperlingerstraße 6–8, 1010 Wien), und das Ziel ist der Grete Rehor Park. Der Rundgang dauert etwa 2,5 Stunden.
Petra Unger verbindet ihr praktisches Wissen aus langjähriger Tätigkeit in verschiedenen Museen mit ihrer Expertise als Referentin für Gender Studies und feministischer Theorie. Sie forscht zu politischer Frauen*Geschichte und Frauen*Kunstgeschichte unter feministischen Aspekten. Transdisziplinär arbeitend zählen neue Ansätze Feministischer Theorie und Gender Studies zu ihren vielfältigen Arbeitsfeldern.
Anmeldungen bitte unter office@htw.wien
Bei dieser Veranstaltung dreht sich alles um Sex, Verhütung und Schwangerschaftsabbruch.
Sexualpädagogin und Kulturvermittlerin Verena Wetzel führt an diesem Abend durch das Museum und berichtet von ihrer Arbeit: Ob Schulklasse oder Erwachsenengruppe – wie vermittelt man diese Themen? Welche Methoden bieten sich an? Und gibt es Unterschiede zur Kulturvermittlung von anderen Themen?
Beginn: 19 Uhr
Kosten: 6 Euro
Im Fokus des Programms am Internationalen Frauentag im Literaturmuseum stehen österreichische Schriftstellerinnen der Zwischen- und Nachkriegszeit wie Veza Canetti, Jeannie Ebner, Mela Hartwig, Else Jerusalem und Wanda von Sacher-Masoch.
Freitag, 8. März 2019, 10 bis 21 Uhr
Literaturmuseum Grillparzerhaus, Johannesgasse 6, 1010 Wien
Ganztags kostenloser Eintritt.
Das Programm findet in Kooperation von Literaturmuseum und Ariadne, dem frauen- und genderspezifischen Wissensportal der Österreichischen Nationalbibliothek statt.
Themenführungen durch das Literaturmuseum zwischen 10 Uhr und 17.30 Uhr
Aus Anlass des Internationalen Frauentages bieten die Mitarbeiterinnen der Ariadne Spezialführungen durch das Literaturmuseum um 10.00, 11.00, 13.00, 14.00, 15.00, 16.00, 17.00 an.
Lesung und Podiumsgespräch um 19 Uhr
Moderation: Katharina Manojlovic
Gespräch mit Petra Ganglbauer und Erika Kronabitter
Lesung: Sabine Haupt
Nach einer Lesung aus den Werken von Veza Canetti, Jeannie Ebner, Mela Hartwig, Else Jerusalem und Wanda von Sacher-Masoch präsentieren die Autorinnen Petra Ganglbauer und Erika Kronabitter eigene Texte. Im gemeinsamen Gespräch diskutieren sie über feministische Traditionen in der österreichischen Literatur und die literarische Auseinandersetzung mit Körperbildern und Geschlechterverhältnissen heute wie damals.
Der Eintritt ist frei, keine Anmeldung erforderlich.
Jane’s Walk am internationalen Frauentag:
Frauen und Stadt – Frauen machen Stadt
Walk Leader: Cornelia Dlabaja
Treffpunkt: Haupteingang Burgtheater
Gemeinsam machen wir uns am internationalen Frauentag auf die Spurensuche nach jenen Orten und Pionierinnen die sich für das Frauenwahlrecht, egalitäre Ausbildungsmöglichkeiten, Forschung und ArbeitnehmerInnenrechte eingesetzt haben. Bei unserem Walk unternehmen wir eine Zeitreise an jene Orte an denen Frauen für das Frauenwahlrecht demonstriert haben und an welche die Saloniers in ihren Salons Kunst, Gesellschaft und Politik bewegt haben. Auf unserem Spaziergang werden aber auch jene Frauen in den Blick genommen, welche die Stadt heute gesellschaftspolitisch, stadtplanerisch, aktionistisch und künstlerisch prägen. Der Spaziergang findet in Kooperation mit IgersAustria statt.
Der Spaziergang führt uns ausgehend vom Ring, zum Hauptgebäude der Universität und mündet im Brunnenviertel am Yppenplatz.
Stichworte: Frauenwahlrecht, Salonkultur, Stadtentwicklung, Kunst im öffentlichen Raum und der Stadtraum als Protestraum
100 Jahre Frauenwahlrecht – Unsere Stimme zählt – Wiener Frauentag 2019
Am 8. März 2019 wird im Wiener Rathaus der Internationale Frauentag unter dem Motto „100 Jahre Frauenwahlrecht – Unsere Stimme zählt“ gefeiert.
Neben einem Beratungsangebot sowie Führungen und Workshops gibt es einen Auftritt von Eva Maria Marold.
Eröffnung: 15 Uhr, Begrüßung durch Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál um 15:15 Uhr.
Gesamtes Programm auf wien.gv.at.
Das RRRIOT ist ein kollaboratives, feministisches Programmfestival, das von 1.–8.März zum zweiten Mal in ganz Wien stattfinden wird. Zusammen mit 50 Programmpartner_innen verwirklichen wir 70 unterschiedliche Kulturveranstaltungen – von Lesungen über Stadtspaziergänge, von Talks über Screenings bis zu Workshops und Partys. Unter dem Motto Community und mit einem Fokus in der Brigittenau stehen die Sichtbarkeit von Frauen* im Kulturbereich, Empowerment, Gerechtigkeits- und Gesellschaftsfragen im Mittelpunkt.
Alle einzelnen Termine findet ihr auf:
http://www.riotfestival.at/programm und facebook.com/rrriotfestival/events/
Öffentliche Sonderführungen zum Thema „Frauen an der Universität Wien“
Der Muse reicht’s! Erst 1897 öffnete die erste Fakultät an der Universität Wien ihre Pforten für die Frauen. Über 100 Jahre mussten sie warten, um ein eigenes Denkmal im Arkadenhof zu bekommen.
Im Rahmen dieser Sonderführung wird ein kritischer Blick auf den langen Weg zum „Frauenstudium“ geworfen, ohne den Gegenwartsaspekt des Themas aus dem Auge zu verlieren.
Anmeldung siehe hier.
Treffpunkt:
Beim Portier in der Aula / Haupteingang (Universitätsring 1)
(Dauer: ca. 60 min.)