Podiumsdiskussion mit Alexandra Weiss (Autorin), Erika Thurner (Autorin), Helga Konrad (Ministerin a.D.) und Birge Krondorfer (Philosophin)
Moderation: Hannes Hofbauer (Promedia Verlag)
Johanna Dohnal (1939–2010) wäre heuer 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erscheint ein Buch über die Pionierin der österreichischen Frauenpolitik, das neben einer ausführlichen Biographie zur Person ihre Schriften zeithistorisch-politikwissenschaftlich kontextualisiert.
Johanna Dohnals Vision des Feminismus war untrennbar mit einer Kritik gegenüber autoritären, patriarchalen Strukturen verbunden und stellte eine Verbindung von Sozial- und Geschlechterpolitik mit einem demokratischen Sozialismus dar. Was von ihrem Denken und Handeln in Zeiten politischer Reaktion geblieben ist und wie eine emanzipatorische Frauenpolitik heute aussehen muss, darüber diskutieren die angegebenen TeilnehmerInnen.
Büchertisch von Promedia https://mediashop.at/
Anlässlich des Internationalen Frauentages veranstaltet das UN Women Nationalkomitee Österreich gemeinsam mit dem Österreichischen Filminstitut und FC Gloria eine Sondervorführung des Dokumentarfilmes #FemalePleasure mit anschließender Skype-Podiumsdiskussion mit Regisseurin Barbara Miller.
Der Film zeigt fünf mutige Frauen (Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav) aus fünf verschiedenen Kulturen, die das Tabu des Schweigens brechen. Sie kämpfen gegen die Unterdrückung und Fremdbestimmung von Frauen und ihrer Sexualität durch kulturelle und religiöse Traditionen.
Begrüßung: Desirée Schweitzer, Präsidentin UN Women Nationalkomitee Österreich / Iris Zappe-Heller, Stv. Direktorin Österreichisches Filminstitut
Moderation: Fatma Uysal
Anmeldung bis 3. März 2019 an info@unwomen-nc.at
Kosten: Bitte um eine Spende von 15 Euro zugunsten der UN Women Projekte im Flüchtlingscamp Za’atari, Jordanien.
Frauen in Armut – politisch gewollt?
Die europäische Sozialunion als Bastion gegen den Sozialabbau
113 Millionen (22,5%) Menschen in der EU sind armutsgefährdet oder von sozialer Ausgrenzung betroffen, besonders Frauen, Kinder und Eineltern-Familien. Selbst bezahlter Arbeit nachzugehen schützt nicht vor Armut. Mit 9,6% ist die EU-weite Rate an berufstätigen Armutsgefährdeten so hoch wie noch nie zuvor. Frauen sind aufgrund niedrigerer Gehälter vor allem in Niedriglohnsektoren und aufgrund familiärer Verpflichtungen wie Pflege/Hausarbeit mit einem weit höheren Maß an Armut konfrontiert. Das Fehlen von Kinder- oder anderen Betreuungseinrichtungen schränkt Frauen weiter ein und fördert prekäre Teilzeitarbeit. Junge Frauen in Europa erleben schon bei ihrem Einstieg ins Berufsleben einen Gender Pay Gap von 16%, der sich im Alter auf einen unglaublichen 37% Gender Pension Gap ausweiten.
In Österreich ist das neue Sozialhilfegesetz in der Ausarbeitungsphase. Es enthält massive Verschlechterungen vor allem für Frauen und Familien.
Ist Hartz 4 im Anmarsch?
Der Dialog soll Empfehlungen und Maßnahmen formulieren und einen aktiven Beitrag gegen Sozialabbau leisten.
Impulsvorträge:
Monika Vana, Europaabgeordnete
Sybillle Pirklbauer, Referentin AK Wien Abteilung Frauen – Familie
Podium
Manuela Wade AG Frauen & Armut Armutskonferenz, Sandra Supertramps Touren, Sybille Pirklbauer, Monika Vana, Birgit Hebein
Moderation: Ewa Dziedzic
Ausklang und Networking bei Wein & Fingerfood
Bio-Catering: Gaumenfreundinnen
Um Anmeldung bis 6.3. 2019 wird gebeten unter: monika.vana@europarl.europa.eu
Am 5. März lädt die Grünalternative Jugend Landstraße zur Podiumsdiskussion „Frauen*volksbegehren 2.0 – Was bleibt?“ ein.
Dabei wird analysiert, was sich seit dem ersten Frauen*volksbegehren 1997 verändert hat, welche Veränderungen noch notwendig sind, um die Forderungen des F*VB 2018 umzusetzen und vor welchen Hürden feministische Politik heute steht. Außerdem wird darüber diskutiert, wie die rechts-autoritäre Regierung und rechte Organisationen feministische Diskurse beeinflussen und was wir dem entgegensetzen können.
Zu Gast sind u.a. Schifteh Hashemi-Gerdehi vom F*VB und Ewa Dziedzic von den Grünen.
(Für Veranstaltungen der GAJ gilt eine Altersgrenze von 30 Jahren.)
Wilde Mädchen, resche Frauen
Lesung von Doris Nußbaumer
Mo, 4. März 2019 – 19:30 c. t., Café Amadeus, 1150 Wien, Märzstraße 4
Es geht um subtile und offensichtliche Tabubrüche. Es geht um versteckte, gesellschaftlich akzeptierte und offensichtlich weitergetragene Suggestion von Genderunterschieden, Herrschaft und Gewalt, mit denen Mädchen, Frauen und Lesben konfrontiert sind.
„Du bist zu klein, zu schwach und zu sanftmütig, um XY zu tun.“
„Du als Frau musst, brauchst nicht, kanns/sollst/darfst nicht, musst schon, du kannst ja nicht – ja bist narrisch, wennst so tust, kriegst ja keinen Mann nicht!“
Mehr im Facebook-Event.
Die Kunstinstallation als Performanceraum für OBRA in Kooperation mit DanceAbility mit der inklusiven Version vom „Break the Chain“, welches in einer Workshopsreihe mit DanceAbility unter der künstlerischen Leitung von Aiko Kazuko Kurosaki speziell für OBR-Vienna 2019 entwickelt wurde wird als Beitrag von OBRA zum Weltfrauen*tag nochmals am Platz der Menschenrechte gezeigt und performt werden.
OBRA am Weltfrauen*tag ist auch in Solidarität mit dem Frauenstreik Wien.
Mit: OBRA-Aktivist*innen, DanceAbility und Maren Rahmann
unter der Leitung von Aiko Kazuko Kurosaki
Dank an CARLA für die große Schuhspende und Danke an Anna Rita Cedroni für das Präparieren der Schuhe!
Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist eines der obersten Ziele und ein Grundwert der Europäischen Union. Das Europäische Parlament war immer ein vehementer Verteidiger dieses Prinzips und seiner Implementierung in die Europäische Gesetzgebung. Was wurde bereits erreicht? Was muss noch getan werden? Welche Rolle haben Frauen heute in der Politik? Was bewegt Frauen 100 Jahre nach Einführung des Wahlrechts in Österreich? Und besonders spannend: Wie werden Frauen am 26. Mai 2019 bei den EU-Wahlen von diesem Recht Gebrauch machen?
Begrüßung durch Thomas Weber, Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments
Podiumsdiskussion mit:
Evelyn Regner, Mitglied des Europäischen Parlaments (SPÖ)
Irmgard Griss, Nationalratsabgeordnete (NEOS) und ehem. Präsidentin des Obersten Gerichtshofs
Sigrid Maurer, ehem. Nationalratsabgeordnete (Grüne)
Beatrice Frasl, Doktorandin und Podcasterin („Große Töchter“)
moderiert von Benedikt Weingartner, Journalist und Moderator
anschließend: Get together
Facebook-Event
Anlässlich des Frauentags am 8.3.2019 laden die Neubauer Grünen zum Filmabend im Admiralkino ein:
„RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit“ (OmU)
Beginn: 19.00 Uhr, Ort: Admiralkino, Burggasse 119
Freier Eintritt, Kartenreservierung unter: reservierung@admiralkino.at
Im Anschluss: Diskussion mit Univ.-Prof.in Elisabeth Holzleithner
Moderation: Assoz.-Prof.in Anna Babka (Bezirksrätin Neubauer Grüne)
Danach: Brot und Wein
*Die Kartenausgabe (Zählkarten) erfolgt über die Kinokassa am Tag der Veranstaltung ab 16:30 Uhr bis 15 Minuten vor der Vorstellung, danach gehen nicht abgeholte Karten an die Warteliste.
Die Rechtsphilosophin Elisabeth Holzleithner gilt als eine der Vordenkerinnen der Legal Gender Studies. Legal Gender Studies und Feministische Rechtswissenschaft widmen sich menschenrechtlichen Grundlagen gesellschaftlicher Vielfalt sowie unterschiedlichen Dimensionen von Gleichheit mit dem Ziel der Gleichstellung der Geschlechter und anderer diskriminierungsgefährdeter Gruppen. Als wesentlich erweist sich die Frage, wie Recht emanzipatorisch wirken kann.
In Kooperation mit der Frauenorganisation der Grünen Wien.
Workshopleiterinnen: Sophia Ayerbe und Judith Rücker vom theaterpädagogischen Verein Starke Stimmen.
Dauer: 5 Stunden mit 1 Pause
Zielgruppe: only FLIT*
Gruppengröße: 15- max. 20 Personen
um Anmeldung unter: femkongress@oeh.univie.ac.at wird gebeten.
In diesem Workshop erforschen wir gemeinsam intervenistische Protestformen. Wir verständigen uns über gemeinsame (queer-)feministische Aufbegehren und Anliegen, tragen Methoden des politischen Aktivismus zusammen und probieren diese aus:
Wie verschaffen wir uns Gehör? Wie und durch welche Aktionen lässt sich der öffentliche Raum einnehmen und wie können wir zusammenarbeiten?
Mehr im Facebook-Event.
Treffpunkt: 16.30 Uhr Christian-Broda-Platz/Mariahilferstraße
Auftaktkundgebung ab 16.30 Uhr mit Berichten zum Frauenstreik, und Redebeiträgen und Performances zum 8. März.
Demo ab 18 Uhr über die Mariahilferstraße bis zum Platz der Menschenrechte.
ab 11 Uhr: Frauenstreik-Aktionen
Aktionen: lila Tuch aus dem Fenster hängen, Lärm, Musik mit Trillerpfeifen, Deckeln, Töpfen machen, Streik-T-Shirts tragen – zu beziehen im FZ für einen Solipreis von 15 Euro (für Materialkosten und Streikkassa)
Kontakt: Frauenstreiktelefon: 0664–4710116
ab 14 Uhr: Streikküche
im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070
16 bis 20 Uhr: Streik-Kindergarten
während der Demo, im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, im großen Saal, im Hof links.
Nach der Demo: Frauenstreik- und Frauendemofest
mit Drinks und Tanz im Kommunikationsraum „FZ-Bar“, FZ, Währingerstr. 59/Stiege 6, 1090, Eingang ums Eck (Prechtlgasse), rote Tür.
Für (Cis-)FrauenLesben.