Dialogische Führung durch die Ausstellung mit Historikerin Gabriella Hauch und Kurator Remigio Gazzari zu Aktivismus und Öffentlichkeit in der Frauen(wahlrechts)bewegung.
Kosten: Eintritt + 4 Euro Führungstarif

Termine in Wien rund um den 8. März
Dialogische Führung durch die Ausstellung mit Historikerin Gabriella Hauch und Kurator Remigio Gazzari zu Aktivismus und Öffentlichkeit in der Frauen(wahlrechts)bewegung.
Kosten: Eintritt + 4 Euro Führungstarif
Von 0 auf 25 in 100 Jahren. Frauen an der TU Wien.
Mit Anne Wunderlich, Abteilung Genderkompetenz
Anmeldungen bitte an info@unwomen-nc.at
Ist es nicht mehr als angebracht, dass wir anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht über den gegenwärtigen Zustand unserer Demokratie nachdenken? Unbedingt. Zu diesem Schluss kommen die Autorinnen der Zeitschrift AEP-Information „Gefährdete Demokratie? Aktuelle Sichtungen, Kritiken, Entwürfe“, die feministisch-kritische Perspektiven zur aktuellen Situation in Österreich, zu Grundproblemen des Demokratiemodells, zu Entwicklungen einer Entdemokratisierung von Staaten und Gesellschaften und zu Vorstellungen von Gegenentwürfen sowie alternativen Handlungsoptionen versammelt.
An dem Abend werden exemplarische Analyseausschnitte zur aktuellen Situation visualisiert und zur gemeinsamen Diskussion gestellt.
Einführung und Moderation: Lisa Gensluckner (AEP, Innsbruck) und Birge Krondorfer.
Eine Kooperation vonFrauenhetz und Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Snacks und Getränke werden gereicht. Eintritt frei, Spenden willkommen
Spaziergang mit Petra Unger zur Geschichte des Frauenwahlrechts. Treffpunkt ist im Innenhof des alten Rathauses (Wipperlingerstraße 6–8, 1010 Wien), und das Ziel ist der Grete Rehor Park. Der Rundgang dauert etwa 2,5 Stunden.
Petra Unger verbindet ihr praktisches Wissen aus langjähriger Tätigkeit in verschiedenen Museen mit ihrer Expertise als Referentin für Gender Studies und feministischer Theorie. Sie forscht zu politischer Frauen*Geschichte und Frauen*Kunstgeschichte unter feministischen Aspekten. Transdisziplinär arbeitend zählen neue Ansätze Feministischer Theorie und Gender Studies zu ihren vielfältigen Arbeitsfeldern.
Anmeldungen bitte unter office@htw.wien
Vor 100 Jahren haben Aktivistinnen und Vertreterinnen der Ersten Frauenbewegung in Österreich das Frauenwahlrecht erstritten. 1919 ziehen die ersten acht Frauen ins Parlament ein.
Wie hat der Kampf um politische Mitsprache begonnen?
Wer waren die Protagonistinnen?
Welche Widerstände waren zu überwinden?
Und heute?
Welche Frauen sind heute im Parlament?
Wer vertritt noch Fraueninteressen?
Welche Frauenforderungen gibt es heute?
Welche Frauen sind heute vom Wahlrecht ausgeschlossen?
Ein Vortrag von Petra Unger auf den Spuren der Frauenwahlrechtsgeschichte.
12. März 2019 um 16 Uhr, FH Technikum Wien am Höchstädtplatz, Haupteingang, Höchstädtplatz 6, 1200 Wien
Anmeldungen bitte unter office@htw.wien
WIDE und CARE laden ein zum informellen Austausch mit zwei Expertinnen aus Ostafrika zum Thema:
“Kapazitäten zu Gender Equality and Diversity stärken” – „Capacity Development for Gender and Diversity“
13. März, 15:30–17:00, bei WIDE, Margaretenstraße 166, 2. Stock
Janepher Taaka (Uganda) und Olive Uwamariya (Ruanda), beide Trainerinnen für Gender Equality and Diversity (GED) im CARE Programm “Learning for Change”, erzählen von ihren Erfahrungen, wie sie Partnerorganisationen im Aufbau von GED-Kapazitäten unterstützt haben. Aber eigentlich hat ihre Aufgabe in der eigenen Organisation begonnen.
Eine Möglichkeit, um Einblicke in Capacity Development Prozesse zu bekommen und Erfahrungen auszutauschen.
Alle Interessierten willkommen. Um eine kurze Rückmeldung bei Interesse an wurzer@wide-netzwerk.at wird gebeten.
Umbrüche – Veranstaltungsreihe zum Gedenkjahr 2018 (Web)
Der abrupte Zerfall der Jahrhunderte alten Habsburgermonarchie und der turbulente Übergang zu einer vollkommen neuen politischen Ordnung wurde von ZeitgenossInnen wie Otto Bauer und einigen HistorikerInnen retrospektiv als „österreichische Revolution“ bezeichnet.
Kaleidoskopartig verwebt dieser Vortrag unterschiedliche Quellen, um der Frage nachzugehen, welche Handlungsmöglichkeiten Frauen innerhalb dieses Umbruchprozesses hatten oder für sich erkämpften. Unterschiedliche Quellen machen dabei ein Spektrum unterschiedlicher Erfahrungen und Reflexionen in den Jahren 1918⁄19 auf. Vorgestellt werden u.a. Tagebücher aus dem Bestand der Sammlung Frauennachlässe, polizeiliche Berichte, Belletristik, LeserInnenbriefe sowie erzbischöfliche Hirtenbriefe.
„Umbrüche“ ist eine Vortragsreihe an der VHS Ottakring in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und mit Unterstützung des Österreichischen Nationalfonds sowie dem Bezirk Ottakring. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erbeten unter ottakring@vhs.at.
RELEASE Verfassungslos # 2, 13. März, 18:30 Uhr, Sem10, Juridicum
Die zweite Ausgabe von Verfassungslos ist da. Gleichheitswidrige Maßnahmen, extensive Grundrechtseingriffe und der „neue“, fast schon parlamentsfeindliche Stil in Gesetzgebungsverfahren sind entschiedene Angriffe auf unsere Demokratie und den Rechtsstaat. Es wird analysiert, was juristisch dahinter steht, und wie diese Maßnahmen überhaupt mit der Verfassung und den internationalen Verpflichtungen Österreichs vereinbar sind.
Bei dieser Präsentationsveranstaltung wird über die größeren Zusammenhänge zwischen der aktuellen Rechtspolitik sowie Ökonomie, Geschlechterordnung und rassistischer Diskriminierung gesprochen. Auch diese übergeordneten Perspektiven, die am Juridicum viel zu kurz kommen, sollen hier Raum finden.
Zu Gast sind Lukas Oberndorfer und Nicole Schöndorfer.
Das vierte Nachtgespräch in Meidling widmet sich kurz nach dem Weltfrauentag der Antidiskriminierung. Zu Gast sind Maria Lee-Nowotny, Uni:docs-Forscherin und Universitätsassistentin am Institut für Rechtsphilosophie der Universität Wien und Hans Dieter Schindlauer, Geschäftsführer von ZARA, Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit. Das Gespräch moderiert Angelika Kurz, Dissertantin am Juridicum der Universität Wien.
Wie ist strukturelle Benachteiligung wissenschaftlich fassbar? Wie kann sie rechtlich eingeordnet und sanktioniert werden? Welchen Herausforderungen steht die praktische Antidiskriminierungsarbeit heute gegenüber?
Anmeldungen werden unter courtroom@gmx.at entgegengenommen.
Aufgrund des großen Interesses findet das Hearing im Plenarsaal der Hofburg statt! Bitte alle einen Ausweis (Personalausweis, Führerschein, Reisepass) mitnehmen und rechtzeitig da sein.
„Aus taktischen Gründen leise zu treten, hat sich noch immer als Fehler erwiesen“ – deswegen sollten sich Feminist*innen nicht scheuen, den Anspruch auf Macht zu stellen“, meinte Johanna Dohnal.
Wir laden alle unsere aktionistas*, Interessierte, Medienvertreter*innen und Freund*innen des Frauen*Volksbegehrens zum nächsten und letzten öffentlichen Hearing des Gleichbehandlungsausschusses ein, in dem unsere Forderungen sechs bis neun behandelt werden. Wir werden laut und lästig sein und nicht schweigend zulassen, dass die Politik eine halbe Million Unterstützer*innen ignoriert.
#wirsindmehr
#frauenvolksbegehren
#einesfüralle
Bitte verbreitet diese Veranstaltung in euren Freund*innenkreisen und Organisationen. Weitere Aktionen werden in Kürze im Facebook-Event bekannt geben.