Search for…Feminism. The more you search, the less you find.
Kuratiert von / Curated by Aline Lara Rezende & Julia Hartmann
Eröffnung / Opening: 10.01.2020, 19:00
Laufzeit / Running Time: 11.01. – 01.02.2020
Öffnungszeiten / Opening Times: Freitags / Fridays 14:00–18:00 & Samstags / Saturdays 11:00–16:00.
Und nach Verabredung / and by appointment (saloonwien@gmail.com)
VBKÖ, Maysedergasse 2, 1010 Wien (4. Stock / 4th floor)
Mit / With:
Constant Dullaart, Kate Durbin, Martina Menegon, Joyce Lee, the Peng! Collective, Ye Hui und der Präsentation von aktivistischen Gruppen / and the presentation of activist groups.
Programm / Public Program:
16. 01. / 18:00: Roundtable discussion (Re)Actions to the Great Chinese Firewall
24.01. / 18:00: Cyber Feminism: an evening of feminist hacktivism
The exhibition Search for…Feminism critically investigates the online world from a feminist point of view, tackling data bias, gender insensitive algorithms, and how women are influenced and treated differently online. It encompasses works by six international artists and the presentation of different activist groups, who either involve technologies that promote social change and gender equality or critically investigate these same digital tools.
Die Ausstellung Search for…Feminism untersucht die online Welt aus feministischer Sicht, indem sie sich mit diskriminierenden Daten und geschlechtsunspezifischen Algorithmen auseinandersetzt sowie mit der unterschiedlichen Behandlung von Frauen und Männern im Internet. Sie umfasst Arbeiten von sechs internationalen Künstler_innen und die Präsentation verschiedener aktivistischer Gruppen, die entweder Technologien einsetzen, die sozialen Wandel und Geschlechtergleichheit fördern, oder dieselben digitalen Werkzeuge kritisch untersuchen.
Silvia Federici / Alyssa Schneebaum: The unfinished Feminist revolution: Influence of the global economy on housework
Silvia Federici
An Italian-American scholar, teacher, and activist from the radical autonomist feminist Marxist tradition. She is a professor emerita and Teaching Fellow at Hofstra University, where she was a social science professor.
She was a founder of the International Network for Wages for Housework. During the ‘80s she lived and taught in Nigeria, where she also worked with women’s organizations and against the politics of structural adjustment that were then being tested throughout Africa.
She worked as a teacher in Nigeria for many years, is also the co-founder of the Committee for Academic Freedom in Africa, and is a member of the Midnight Notes Collective.
Alyssa Schneebaum
Assistant Professor of Economics, Vienna University of Economics and Business – WU
An author, researcher and an exceptional feminist economist who brings together gender research and economics. Some of her recent research looks at how globalization is affecting the employment of women in developing countries and how wealth in Austrian households is divided between men and women. She specializes in Labor Economics, Applied Micro-econometrics, economic inequality, and the economics of the family. Schneebaum holds a Ph.D. in economics and a graduate certificate in advanced feminist studies from the University of Massachusetts-Amherst.
“As long as reproductive work is devalued, as long as it is considered a private matter and women’s responsibility, women will always confront capital and the state with less power than men, and in conditions of extreme social and economic vulnerability.”
Silvia Federici – Revolution at point Zero (2012)
“Capitalism still relies on the creation and availability of future generations of workers. The patriarchal heterosexual nuclear family is still the most (economically) efficient way for capitalist societies to organize themselves, because within the family, women do care work for free.”
Alyssa Schneebaum – All in the Family: Capitalism, Patriarchy, and Love (2013)
Registration: https://short.wu.ac.at/federici_lecture
Frauenwahlrecht und politische Partizipation von Frauen im Globalen Süden
Anlässlich der Feiern zum 100jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts in Österreich und Deutschland werfen wir einen Blick über die (europäischen) Grenzen. Wir fragen, wie sich das Frauenwahlrecht in verschiedenen Regionen und Ländern des Globalen Südens entwickelte; welche Faktoren dessen Einführung begünstigten; wie sich in der Folge die Teilhabe von Frauen an formaler politischer Macht gestaltete und welche Regionen mit ihrem Frauenanteil in politischen Ämtern und Gremien weltweit führend sind. Mittels Quiz, Filmausschnitt, Vortrag, Diskussion sowie Präsentation der Zeitschrift Frauen*solidarität zum Schwerpunkt „Wahlen und politische Partizipation“ behandeln wir diese Themen und verlosen zum Schluss unter den Teilnehmer*innen des Quiz‘ ein Jahresabo der Zeitschrift Frauen*solidarität.
Mit Petra Pint und Rosa Zechner
Um Anmeldung wird gebeten: office@frauensolidaritaet.org
Eine Veranstaltung der Frauen*solidarität in Kooperation mit der Frauenhetz: frauenhetz.jetzt
Die Veranstaltungen in der Frauenhetz sind für Frauen. Die Räumlichkeiten der Frauenhetz sind barrierefrei zugänglich.
Besuchen Sie auch: www.frauensolidaritaet.org/frauenwahlrecht
Seminarraumgespräch – Denken in Präsenz:
Europa 2019 – Wahl 26. Mai – wichtig für alle, auch für Feministinnen!
Mit Ulrike Lunacek, langjährige Europa-Abgeordnete der Grünen (2000−2017) und Vizepräsidentin des Europaparlaments (2014−2017).
In unseren Seminarraumgesprächen kann leidenschaftlich und mit Muße in Präsenz über Gegenwärtiges nachgedacht werden.
Kuratiert und moderiert von Birge Krondorfer
Ort: Frauensolidarität im C3 – Centrum für internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
Snacks und Getränke werden gereicht
Eintritt frei, Spenden willkommen
Aufgrund der Sanierung der Räumlichkeiten in der Frauenhetz nach einem Wasserschaden finden die Frauenhetz-Veranstaltungen voraussichtlich bis 14. April 2019 jeweils an anderen Orten statt.
Vier hochkarätige Expertinnen und Experten ihrer jeweiligen Fachbereiche (Politik, Wissenschaft, Opferhilfe und Täterarbeit) diskutieren zum Thema Hass im Netz:
Sigrid Maurer, ehem. Politikerin der Günen und persönlich Betroffene
Fritz Hausjell, stv. Institutsvorstand der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien und stv. Vorsitzender der BSA Mediengruppe
Dina Nachbaur, Geschäftsführerin beim Weissen Ring – Verbrechensopferhilfe.
http://www.weisser-ring.at
Nikolaus Tsekas, Leiter von NEUSTART Wien
https://www.neustart.at
Moderation: Florian Brand
Themenbereiche:
Was ist Hass im Netz (und was nicht)?
Welche Funktionen erfüllt Hass im Netz auf individueller und gesellschaftlicher Ebene?
Wie lässt sich Hass im Netz effektiv bekämpfen?
Sind die aktuellen (und geplanten) gesetzlichen Bestimmungen ausreichend?
Ablauf:
Einlass: ab 17:00 Uhr
Diskussion: ab 18:00 Uhr
Publikumsfragen: ab ca. 19:00 Uhr
Ende: gegen 19:30 Uhr
Eintritt frei.
Oft wird behauptet, der Feminismus habe sich erübrigt. Das Gegenteil ist der Fall. Im Zuge der global zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich und des wachsenden Rassismus hat sich ein neuer, selbstbewusster Feminismus entwickelt.
Ausgehend von ihren Erfahrungen als eine der Gründerinnen der Zweiten Frauenbewegung in Wien widmet sich Erica Fischer in ihrem neuen Buch „Feminismus revisited“ dem erneuten feministischen Aufbruch junger Frauen heute. In einer Mischung aus autobiografischem Essay und Porträts junger Frauen, für die der Feminismus mehr ist als Quoten und Frauen in die Aufsichtsräte, geht sie der Frage nach Motivationen, Ideen und Umsetzungsformen nach.
Erica Fischer, geb. 1943 in der englischen Emigration der Eltern, wuchs in Wien auf und studierte am Dolmetschinstitut der Universität Wien. 1972 war sie eine der Mitbegründerinnen der autonomen Frauenbewegung in Wien. Sie arbeitet als freie Journalistin, Autorin und Übersetzerin. Seit 1988 lebt sie in Deutschland, seit 1994 in Berlin. Ihr Buch „Aimée & Jaguar“ wurde zum Weltbestseller. „Feminismus revisited“ erschien im März 2019 im Berlin Verlag.
Moderation: Andrea Zaremba
Unkostenbeitrag: € 2,90
Nur für Frauen, Transgender willkommen.
Die Veranstaltung wird gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7).
#rechtehatsie on Tour: der NGO-Schattenbericht zur UN-Frauenrechtskonvention CEDAW
2019 überprüft ein hochkarätig besetztes UN-Komitee das nächste Mal, ob Österreich die Vorgaben der Frauenrechtskonvention (CEDAW) umsetzt. Die Frauenrechtskonvention fordert von den Vertragsstaaten ein umfassendes Gleichstellungsgebot in allen Lebensbereichen. Bei der Prüfung wird auch der sogenannte Schatten- oder Alternativbericht berücksichtigt, der die Sichtweise der Zivilgesellschaft darstellt. Andrea Ludwig (Juristinnen-Vorstandsmitglied) und Daniela Almer haben den NGO-Schattenbericht für den Klagsverband koordiniert und die begleitende Kampagne #rechtehatsie gestaltet.
Wir freuen uns, Andrea Ludwig und Daniela Almer beim Juristinnen-Stammtisch zu begrüßen! Nach einer Präsentation des NGO-Schattenberichts wollen wir gemeinsam diskutieren.
Mitglieder sowie an einer Mitgliedschaft interessierte Frauen sind herzlich willkommen!
Im März 1919 zogen die ersten Frauen als Abgeordnete in das österreichische Parlament ein. Das gleiche Wahlrecht für alle war lange vor 1919 eine zentrale Forderung demokratisch Gesinnter und ist auch heute aktuell. Die Ausstellung „Sie meinen es politisch! 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich“ wurde vom Projekt frauenwahlrecht.at entwickelt und wird zunächst im Volkskundemuseum Wien gezeigt.
Dieser dialogisch angelegte Rundgang nimmt dort seinen Ausgangspunkt und führt danach entlang einiger zentraler Orte im öffentlichen Raum, die mit der Geschichte des Frauenwahlrechts verbunden sind, weiter ins Haus der Geschichte Österreich. Eine Auswahl an Objekten dient da wie dort als Ausgangs- und Anknüpfungspunkt.
Treffpunkt: Volkskundemuseum Wien
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl
Anmeldung bis 28.3. erbeten unter vermittlung@hdgoe.at
Kosten: € 12,- ; € 8,- erm.
Eine Kooperation von frauenwahlrecht.at, Volkskundemuseum Wien und Haus der Geschichte Österreich.
Im Rahmen der Ausstellung „Sie meinen es politisch!“ 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich / http://bit.ly/2NTnrd2
Sprache, Recht und Geschlecht
Die Sprache des Rechts schafft Lebensrealitäten in Bezug auf Geschlechtszuschreibung und Geschlechtsidentität. Am 15. Juni 2018 hat der Verfassungsgerichtshof entschieden, dass Menschen in Österreich ein Recht auf individuelle Geschlechtsidentität zugestanden werden muss. Staatliche Geschlechtszuschreibung und individuelle Geschlechtsidentität sollen auch in der Rechtssprache angemessen abgebildet werden (z.B. inter, divers oder offen statt männlich oder weiblich). Menschen sollen also nur solche Geschlechtszuschreibungen akzeptieren müssen, die auch ihrer tatsächlichen Geschlechtsidentität entsprechen. In dieser Podiumsdiskussion befassen wir uns mit den Herausforderungen staatlicher Geschlechtszuschreibung und sprachlicher Gleichbehandlung in Rechtstexten und Urkunden. Begünstigt die Rechtssprache Ungleichheit aufgrund des Geschlechts? Wie kann Geschlechtszugehörigkeit heute in Rechtstexten adäquat realisiert werden?
Die Österreichische Gesellschaft für Rechtslinguistik (ÖGRL) beschäftigt sich im Rahmen der Partizipationsforschung mit den zeitgenössischen Herausforderungen der Rechtssprache in Österreich und Europa.
In Kooperation mit den Büchereien Wien
Buchpräsentation und performative Lesung
„Warum feiern“ – Beiträge zu 100 Jahren Frauenwahlrecht
Literatur, Wissenschaft und Aktivismus. Lesetour durch verschiedene sprachliche Artikulationsformen von sozialen und politischen Frauenrealitäten mit den Herausgeberinnen Elena Messner, Eva Schörkhuber, Petra Sturm und Autorinnen des Bandes. Begrüßung Johanna Zechner
Eintritt frei!
Mit: Bettina Balàka, Natalie Deewan, Li Gerhalter, Marlene Gölz,
Marion Löffler, Birge Krondorfer, Eva Schörkhuber, PJ Sturm
Frauenhetz, feministische Bildung, Kultur und Politik Frauenhetz, feministische Bildung, Kultur und Politik (frauenhetz.jetzt, Frauen_Referat der ÖH Uni Wien, Das Frauenvolksbegehren (frauenvolksbegehren.at), Die Frauenwahlrechtabschaffungszentrale/ Die Brutpflegerinnen (diebrutpflegerinnen.com), RADS (radsisters.blogsport.at)
Im Rahmen von
„SIE MEINEN ES POLITISCH!“
100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich
https://www.volkskundemuseum.at/frauenwahlrecht