Alle Geschlechter sind willkommen – Begib dich mit Kulturvermittlerin Petra Unger auf eine spannende Suche nach Frauenspuren in Margareten!
Welche Frauen haben die Geschichte von Margareten geprägt? Welche Spuren haben sie hinterlassen? Von der Beratungsstelle für Migrantinnen und Sexarbeiterinnen bishin zu kommunistischem Widerstand, Einbauküchen, einer der ersten Rechtsanwältinnen und der modernen Wirtschaftspolitik von Kaiserin Maria Theresia – wir entdecken verschiedene geschichtsträchtige Orte in unserem Bezirk und blicken hinter die Kulissen.
WANN? 3. März 16:30–19 Uhr
WO? Kettenbrückengasse 15 vor LEFÖ, 1050
Anmeldung hier.
FEMINIST WEEK
2. – 8. MÄRZ 2026
Solidarity Sisters*!
Auch dieses Jahr fordern wir Solidarity – nach dem Slogan der feministischen Plattform THE SORORITY! Mit einem Programm das sich dem kämpferischen widmet!
Es erwartet euch ein Programm mit Filmen über den Kampf um die Freiheit im Iran, dem Kampf um Frauenrechte – überall – aber auch über die Sichtbarkeit von Künstler*innen im Film aber auch in der Bildenden Kunst. Wir denken Kino als Begegnungsort, Ort für Auseinandersetzung und Solidarisierung: Die erste Märzwoche wird im Admiral Kino und Stadtkino wieder zur Feminist Week für alle!
Besonders freuen wir uns über die diesjährige Kooperation mit TRICKY WOMEN.
Links:
Programm im Admiralkino
Programm im Stadtkino
Mehr als Musen – ein Spaziergang auf den Spuren faszinierender Frauen in Wien
Mütter, Musen, Mäzeninnen der Männer – welche anderen Rollen haben Frauen in der Geschichte Wiens noch gespielt? Und heute?
Bei unserem Spaziergang entdecken wir, dass es außer der weltberühmten Landesmutter und Regentin Maria Theresia noch viele andere wegbereitende Frauen in Wien gab und gibt – Pionierinnen in Kunst, Mode, Politik und Wissenschaft.
Termin: 8. 3., 14 – 16 Uhr
Treffpunkt: Rahlstiege/Mariahilferstraße, 1060 Wien
Preis: € 20.- pro Person
Anmeldung: mail@stadtverfuehrerin.at
Datum: 08. März, 16.00 Uhr
Im Jahr 1900 – und damit 535 Jahre nach der Gründung der Universität Wien – wurden Frauen erstmals als Studentinnen an der Medizinischen Fakultät zugelassen. Welchen gesellschaftlichen Widerständen sie begegneten, welche persönlichen Opfer sie bringen mussten, und welche (oft vergessenen) Beiträge sie für die Medizin leisteten, wird in einer Themenführung durch die Dauerausstellung des Josephinums anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2025 thematisiert.
Dauer: ca. 60 Minuten
Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, wird um Anmeldungen unter info@josephinum.ac.at gebeten.
Das Führungsentgelt setzt sich aus dem Eintrittspreis sowie einem Führungsentgelt von 5 Euro zusammen.
Datum: 08. März, 11.00 Uhr
Im Jahr 1900 – und damit 535 Jahre nach der Gründung der Universität Wien – wurden Frauen erstmals als Studentinnen an der Medizinischen Fakultät zugelassen. Welchen gesellschaftlichen Widerständen sie begegneten, welche persönlichen Opfer sie bringen mussten, und welche (oft vergessenen) Beiträge sie für die Medizin leisteten, wird in einer Themenführung durch die Dauerausstellung des Josephinums anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2025 thematisiert.
Dauer: ca. 60 Minuten
Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, wird um Anmeldungen unter info@josephinum.ac.at gebeten.
Das Führungsentgelt setzt sich aus dem Eintrittspreis sowie einem Führungsentgelt von 5 Euro zusammen.
Datum: 06. März, 18.00 Uhr
In einer exklusiven Führung wird anlässlich des internationalen Frauentags medizinische Literatur von Autorinnen aus vier Jahrhunderten (1600−2000) aus dem wertvollen Bestand der josephinischen Bibliothek präsentiert.
Dauer: ca. 60 Minuten
Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, wird um Anmeldungen unter info@josephinum.ac.at gebeten.
Eintritt: 20 Euro (das Entgelt ermöglicht ebenso die Besichtigung des Museums)
Mi., 12. März 2025, 19.30 Uhr, Votiv Kino,
Währinger Straße 12, 1090 Wien
1995 erhielt eine offen lesbische Frau erstmals offizielle Sprechzeit an der vierten UN-Weltfrauenkonferenz. Begleitet wurde dies von der bis dato größten Sichtbarkeitskampagne für queere Frauen weltweit.
Ein Vierteljahrhundert später blickt die Regisseurin Bev Palesa Ditsie zurück: Was hat sich seither verändert? Auf ihrer Spurensuche entsteht ein bewegendes Porträt von Pionierinnen, internationaler Solidarität und lebenslanger Freundschaft.
Nach dem Film: Q&A mit südafrikanischer Regisseurin und Aktivistin Beverley Ditsie (Online), moderiert von Ulrike Lunacek (stv. Obfrau Frauen*solidarität, Ex-Bundes- und Europapolitikerin der Grünen)
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Die Grünen andersrum Wien und Frauen*solidarität.
Sonderausstellung: 5.9.2024 – 1.3.2026
KuratorInnen: Lilli Bauer und Werner T. Bauer
2025 feiert das Frauenreferat der Arbeiterkammer sein 100-jähriges Bestehen, der Geburtstag seiner ersten Leiterin, Käthe Leichter, jährt sich zum 130. Mal.
Käthe Leichter ist eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung der Ersten Republik, „die intellektuelle Kraft der sozialistischen Frauenbewegung“. Als Leiterin des Frauenreferats führt sie detaillierte Studien zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen berufstätiger Frauen durch und avanciert zu einer Pionierin der Sozialforschung. Käthe Leichters damals erhobene Forderung hat bis heute nichts an Aktualität verloren:
„Gleicher Lohn für gleiche Leistung!“
Käthe weiß, dass sie mit ihren Erhebungen für die Arbeiterkammer die Funktionärinnen im Parlament und in den Gewerkschaften mit validem Zahlenmaterial für ihren Kampf um eine Besserstellung der Frauen aufmunitionieren muss. Gilt es doch, „Verschlechterungen abzuwehren und dabei doch da und dort kleine Verbesserungen durchzusetzen“.
Käthes „Welt von gestern“ und das Schicksal ihrer „drei Buben“
Wissenshunger und Selbstermächtigung, Freundschaft und Liebe, Loyalität und Verrat, Mord und Vertreibung, Mythisierung und Versöhnung – all diese Elemente einer antiken Tragödie finden sich im Leben Käthe Leichters und ihrer Familie.
Mehr Infos und Führungen hier: Link
Wiener Vorlesung im Rahmen der Wiener Frauenwoche
Mittwoch, 5. März 2025, 19.00 Uhr
Wiener Rathaus, Festsaal, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege, 1010 Wien
Vortrag
Maria Mesner, Universitätsdozentin für Zeitgeschichte an der Universität Wien, Leiterin des Kreisky- und des Johanna Dohnal Archivs
Anschließendes Gespräch
Maria Mesner und Mirijam Hall, Gynäkologin, Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung, Mitinitiatorin von #AusPrinzip
Moderation
Marlene Nowotny, Wissenschaftsjournalistin und Redakteurin bei Ö1
Anmeldung erforderlich
Mit Livestream
Ihre Anmeldung erleichtert die Organisation vor Ort und ist nicht für die Teilnahme via Livestream notwendig.
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte des Abtreibungsverbots und seinen Konsequenzen auf das Leben von Frauen. Er beleuchtet die harten politischen Auseinandersetzungen um das Recht auf den weiblichen Körper und seine Gebärfähigkeit, die in Österreich schließlich dazu führten, dass der Schwangerschaftsabbruch am 1. Jänner 1975 straffrei wurde. Abschließend geht Maria Mesner der Frage nach, warum das jahrhundertealte Verbot auch 50 Jahre später grundsätzlich noch immer in Kraft ist.Die Zeithistorikerin Maria Mesner forschte und lehrte an der New School for Social Research und der New York University, der Karls-Universität Prag sowie den Universitäten Linz und Salzburg. Derzeit ist sie als Universitätsdozentin für Zeitgeschichte an der Universität Wien tätig und leitet das Kreisky-Archiv und das Johanna Dohnal Archiv. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte.Mirijam Hall ist Gynäkologin in Wien. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit im Spital engagiert sie sich seit 20 Jahren zivilgesellschaftlich und politisch. Sie ist Vorsitzende der Aidshilfe Wien, Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung und Bezirksrätin am Neubau. Außerdem setzt sie sich im Rahmen der von ihr mitbegründeten Initiative #ausPrinzip für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch und die Stärkung von reproduktiven Rechten in Österreich ein.Wien, wie sie will. Auch dieses Jahr bietet die Stadt Wien rund 200 kostenlose Angebote in der ganzen Stadt vom 3. bis 8. März 2025!
Das gesamte Progamm gibt es unter diesem Link.