FrauenSprechen am Dienstag, 10. März 2026, 17:30 Uhr
Die eigene Vision vom guten Leben finden
Zum Austausch über Themen weiblicher Leben stellen wir im Zuge des feministischen Kampftages einen geschützten Raum zur Verfügung, in dem Frauen unter Gesprächsführung mit gezielter Fragestellung über individuelle und kollektive Erfahrungen in bestimmten Lebensbereichen sprechen.
Das Thema ist: Die eigene Vision vom guten Leben finden – Probleme, Strategien und viele Fragen. Vorkenntnisse nicht erforderlich, Denkanstöße und gezielte Fragen erleichtern den Gesprächseinstieg.
Moderation: Elisabeth Schroll
Ort: online via Zoom
Anmeldung bis Montag, 9. März 2026, 12:00 Uhr an pr@frauenhetz.at. Max. 10 Teilnehmerinnen.
Ausstellung Eröffnung: 2. 3. 2026, 13:00 bis 19:30 Uhr Ort: Friedrich-Schmidt-Platz 1 , 1010 Wien Arkadenhof des Wiener Rathauses
Veranstalter*in: Stadt Wien – Frauenservice Wien (MA 57)
Die Galerie stellt außergewöhnliche Frauen – „Töchter Wiens“ – und die Auswirkungen ihres Tuns auf das heutige Wien sowie ihr Engagement in Verbindung mit frauenpolitischen Kämpfen und Errungenschaften vergangener Zeiten vor.
Diese Frauen und ihren Einsatz zu würdigen, ist das Anliegen der Galerie. Sie wird jedes Jahr rund um den Frauentag in den Arkaden des Wiener Rathauses zur allgemeinen Besichtigung ausgestellt.
Die Galerie kann bis 31.03.2025 (Montag bis Freitag von 13:00–19:30 Uhr) im Arkadenhof des Wiener Rathauses besichtigt werden.
Abhaltung: analog Offen für: Alle Geschlechter Sprachen: deutsch Zielgruppe(n): Mädchen/junge Frauen, Seniorinnen, Migrantinnen, Alleinerzieherinnen, LGBTQIA+, Frauen mit Behinderungen, Alle, die sich als Frau identifizieren Keine Anmeldung notwendig.
Offener Abend: Zeit für Gespräche Datum: 18. März, 18:30 – 20:00 Ort: Frauen* beraten Frauen*, Seitenstettengasse 5, Tür 7, 1010 Wien
Wir wollen im Gespräch bleiben… Frauen* beraten Frauen* bietet einen Raum für Zusammenkommen und Austausch – und dies nun regelmäßig:
Einmal im Monat – in unserer Beratungsstelle – Mittwochabend Diese Abende sollen offen sein für alle Frauen*, die daran interessiert sind, miteinander zu reden, sich auszutauschen und zu diskutieren.
Jeweils am 3. Mittwoch im Monat von 18.30 – 20.00 Uhr. Wir bitten um pünktliches Eintreffen. Anmeldung ist keine erforderlich, Spenden erfreulich, Gesprächsbereitschaft willkommen.
Sechs Jahre Forschungsplattform GAIN: Stürmische Zeiten. Ein Blick zurück … und nach vorn
Die Forschungsplattform GAIN – Gender: Ambivalent In_Visibilities nähert sich dem Ende ihrer Laufzeit.
Um diesen Anlass zu begehen, werden ein letztes Mal die GAIN Gender & Agency Preise vergeben. Und wir blicken zurück … und nach vorn. Vor welchen Herausforderungen stehen die interdisziplinären Gender Studies, institutionell und thematisch, in diesen stürmischen Zeiten?
Donnerstag, 5. März 2026, 17.00 Uhr Alte Kapelle im Campus der Universität Wien Spitalgasse 2, Hof 1. Eingang 2.8, 1090 Wien
20. Gegenwartsgespräch von ABZ*AUSTRIA mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner
Hochaktuelles Thema ist diesmal: „Gerecht oder Geschlecht? Gleichstellung als Grundlage für eine funktionierende Demokratie – und was es noch zu tun gibt“
Eva-Maria Holzleitner ist seit dem Frühjahr 2025 Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung. Zuvor war sie ab 2017 Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat als Frauen- und davor Jugendsprecherin. Aktuell ist sie auch Vorsitzende der SPÖ Frauen. Geboren 1993 in Wels, studierte Holzleitner Sozialwirtschaft an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Schon früh engagierte sie sich politisch, insbesondere zu Fragen von Gleichstellung und gesellschaftlicher Teilhabe junger Menschen.
Frau Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner spricht über ihre frauenpolitischen Schwerpunkte: Lohntransparenz und die Schließung der Einkommensschere, eine gerechtere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern, bessere Rahmenbedingungen für Beruf und Familie sowie den Ausbau der Frauengesundheitsforschung. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Gewaltschutz – vom Nationalen Aktionsplan bis zu konkreten Maßnahmen gegen digitale Belästigung.
Wie gewohnt, wird es auch für alle Teilnehmenden die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen.
Durch das Gespräch führen Manuela Vollmann und Daniela Schallert, Geschäftsführerinnen von ABZ*AUSTRIA.
Weitere Details zu unserer Impulsgeberin und unserem ABZ*AUSTRIA-Gegenwartsgespräch finden Sie in der beigefügten Einladung.
Vom 2. bis 8. März 2026 findet die Wiener Frauenwoche 2026 statt – mit rund 200 kostenlosen Veranstaltungen in der ganzen Stadt. Höhepunkt ist das „Offene Rathaus“ am Samstag, den 7. März 2026. Weitere Informationen und das detaillierte Programm gibt es hier: Wiener Frauenwoche 2026.
Es ist Zeit in den Ring zu steigen: Der Kampf ums EU-Budget hat längst begonnen
Der Vorschlag für das nächste 7‑jährige EU-Budget liegt am Tisch. Gleichstellung und Investitionen in Care haben das Nachsehen. Militarisierung, Festung Europa und „Wettbewerbsfähigkeit“ stehen im Vordergrund. Jetzt ist ein kurzes Zeitfenster, um gemeinsam für ein EU-Budget zu kämpfen, das das in den Mittelpunkt stellt, was Menschen wichtig ist. Alle 7 Jahre eine kleine Brise Demokratie. Wir machen daraus einen Wirbelwind und stellen klar, dass ohne Geld für Geschlechtergerechtigkeit und Care nichts geht. Die EU-Kommission drängt auf raschen Abschluss, um ihre einseitigen Pläne rasch durchzuziehen. Wir werden aktiv.
Der Österreichische Frauenring und FAIRsorgen! – Wirtschaften fürs Leben laden alle Mitglieder und Interessierten ein zum
Dr.in Elisabeth Klatzer ist Ökonomin, tätig als Forscherin, Aktivistin und Beraterin mit langjähriger Arbeitserfahrung im Bereich Budget- und Wirtschaftspolitik, feministische Ökonomie sowie Gender Budgeting, Mitbegründerin des europäischen Netzwerkes European Gender Budgeting Network und der Femmes Fiscales, eines zivilgesellschaftlichen Netzwerkes in Österreich, das sich für geschlechtergerechte Budget- und Steuerpolitik einsetzt. Sie ist Mitautorin des feministischen Konjunkturbudgets und bei der Plattform FAIRsorgen! aktiv.
Im Anschluss an den Vortrag laden wir ein zum gemeinsamen Austausch und zur Diskussion, wie wir die Regierung und Parlamentarier*innen dazu bringen, sich für unsere Ziele einzusetzen. Gibt es nämlich keine ausreichenden Fördermittel mehr auf EU-Ebene für Gleichstellung und Investitionen in Care, wird dies fatale Auswirkungen auf zahlreiche NGO’s in Österreich haben. Das Ende ist für 19.30 Uhr geplant.
Der Workshop zeigt, wie weibliche Sprachmuster Wirkung beeinflussen, warum Beiträge oft überhört werden und wie durch bewusste Sprache, Haltung und Technik mehr Präsenz, Klarheit und politische Durchsetzungskraft entstehen.
Die gesellschaftlichen Erwartungen an Mädchen und Frauen* hinterlassen bis heute ihre Spuren in weiblichen Sätzen und Reden. Das zeigen empirische Befunde zu interpersonaler Kommunikation wie auch die Stellung der Expertin in den Massenmedien. Im Berufsalltag machen Frauen* in Meetings konstruktive Vorschläge und werden oft einfach überhört. Ein paar Minuten später wird eine männlich gelesenen Person für denselben Vorschlag gefeiert. Da versteht frau* die Welt nicht mehr.
In diesem Workshop werden wir einander ganz genau zuhören und unsere Sprache mit den mitgelieferten Werkzeugen analysieren. Es geht darum, sprachliche Fußangeln zu erkennen und zu vermeiden. Wir wollen uns nicht länger hinter Sprachkonstruktionen verstecken, sondern uns Raum nehmen und sagen, was Sache ist. Dabei achten wir auf Sprechakte, Intonation, Fragepartikel, Negationen u.v.a.m.
Zielgruppe: Frauen*, die sich Gehör verschaffen wollen.