Am 23.3.2019 findet die diesjährige Johanna-Dohnal-Enquete statt. Auch dieses Jahr wollen wir die Enquete nutzen, um uns bei Workshops und Vorträgen über feministische Themen auszutauschen.
Nähere Infos folgen!
SOS Schwangerschaftsabbruch
Februar-Plenum der Plattform 20.000 Frauen
Was könnte in Sachen Schwangerschaftsabbruch angesichts der türkis-blauen Regierungspläne auf uns zukommen? Welche Bürger*inneninitiativen gibt es aktuell zu diesem Thema? Wo gibt es feministischen Diskussionsbedarf? All das würden wir gerne gemeinsam mit euch diskutieren.
Wir laden deshalb zum Plenum der 20.000 Frauen mit Schwerpunkt Schwangerschaftsabbruch ein. Mit kurzem Input von Brigitte Hornyik, die auch die Forderungen der Plattform zum Thema Schwangerschaftsabbruch und Verhütung erarbeitet hat: http://zwanzigtausendfrauen.at/2013/04/forderungenschwangerschaftsabbruch/
Veranstaltung für FLINT*.
Erfahrungen vom Frauenstreik in Polen
Erfahrungen vom Frauenstreik in Polen
Diskussion mit Betriebsrätinnen zum Frauenstreik
Mo 14. Jänner 2019 um 19:00 Uhr in der FZ-Bar, FZ, Währingerstr.59/6, 1090 Wien.
Eingang der FZ-Bar ums Eck in der Prechtlgasse bei der ersten schwarz-roten Tür läuten.
Gemeinsam werden mit den anwesenden Betriebsrätinnen rechtliche Streikmöglichkeiten und Streikbedingungen besprochen.
Veranstaltung für (Cis-)Frauen.
Rrriot Festival 2019
Rrriot Festival 2019 / 1.3.2019 – 8.3.2019
Das RRRIOT ist ein kollaboratives, feministisches Programmfestival, das von 1.–8.März zum zweiten Mal in ganz Wien stattfinden wird. Zusammen mit 50 Programmpartner_innen verwirklichen wir 70 unterschiedliche Kulturveranstaltungen – von Lesungen über Stadtspaziergänge, von Talks über Screenings bis zu Workshops und Partys. Unter dem Motto Community und mit einem Fokus in der Brigittenau stehen die Sichtbarkeit von Frauen* im Kulturbereich, Empowerment, Gerechtigkeits- und Gesellschaftsfragen im Mittelpunkt.
Alle einzelnen Termine findet ihr auf:
http://www.riotfestival.at/programm und facebook.com/rrriotfestival/events/
Die Brutpfleger*innen – 100 Jahre Frauenwahlrecht
Das Künstlerinnenduo Die Brutpflegerinnen eröffnet von 22. – 29. September eine Frauenwahlrechtabschaffungszentrale in einem Container am Karlsplatz. Passant⋆innen werden in dieser aktionistisch- performativen Zone aufgefordert, über die Abschaffung oder Beibehaltung des Frauenwahlrechts abzustimmen (Frauenwahlrecht/Ab-Schaffungs/Zentrale). Die Ergebnisse und Erfahrungen dieser Aktion werden zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts im Kosmos Theater präsentiert und mit Expert⋆innen diskutiert.
Von und mit: Susanne Draxler, Sarah Hauber, Gudrun Lenk Wane, Frieda Paris, Eva Puchner & Susanne Preissl
Frauenwahlrecht/Ab-Schaffungs/Zentrale
Frauenwahlrecht/Ab-Schaffungs/Zentrale
Eine long duration Performance der Brutpfleger*innen im öffentlichen Raum
Tagesprogramm täglich 10.00 – 18.00 Uhr
Abendprogramm täglich 18.00 Uhr
Sa 22. – Sa 29.9.2018, 1040 Wien; U‑Bahn-Passage Karlsplatz / Ausgang Resselpark (vor Polizei)
TAGESPROGRAMM (10.00 – 18.00 Uhr)
Die Brutpfleger*innen (Susanne Preissl und Eva Puchner) eröffnen anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich“ für 8 Tage einen Container am Karlsplatz. Eine FRAUENWAHLRECHT/AB-SCHAFFUNGS/ZENTRALE. Diese wird als Plattform für Vergangenheit und Gegenwart von Female Empowerment bespielt. Dabei nehmen die Performerinnen unterschiedliche Positionen von Frauen, Wahl & Recht ein und machen ihr Begehren physisch spürbar. In einer absurden Aufforderung werden Passant*innen im partizipativen Austausch dazu animiert in einer Wahlkabine über die Abschaffung oder Beibehaltung des Frauenwahlrechts abzustimmen. Sind 100 Jahre genug – oder nicht? Müssen wir gegenwärtig fürchten, dass Rechte wieder genommen werden? Geben sie Ihre Stimme ab, begehren Sie gemeinsam mit uns auf!
Installation Sarah Hauber
Die Verschiedenheit von Mann und Frau zu kennen…Interaktive, prozesshafte Installation zu allgegenwärtigen Geschlechterstereotypen
Dramaturgie & Coaching Susanne Draxler
Bühnenbild Gudrun Lenk-Wane
Stückentwicklung Frieda Paris
Multimedia Sarah Hauber
Assistenz Elisabeth Humpelstetter
Klanginstallation Maria Gstättner
startUP für Fagott und Elektronik über/mit dem Text “Weibliches Begehren” von Antje Schrupp
Open Lab Susanne Kompast
Woraus besteht ein Wahlkuvert? Do it yourself! (So, 23.9. und Mi, 26.9.)
Das Frauen*Volksbegehren ist mit einem öffentlichen Büro während des gesamten Projektes vor Ort.
ABENDPROGRAMM (täglich ab 18 Uhr)
SAMSTAG, 22.9.2018
Lesung/Performance
Petra Staduan, Lesung “Der Report der Magd” von Margaret Atwood
Maria Fliri, Kurz-Performance
Sophie Aujesky Lesung “You gotta rub me the right way”
SONNTAG, 23.9.2018
Bürger*innenforum – Auf einen Kaffee mit… Dr.in Ewa Dziedzic (Bundesrätin Die Grünen, Sprecherin der Grünen Frauen Österreich), Mag.a Bettina Emmerling (stv. Klubobfrau NEOS Wien), Gabriele Heinisch-Hosek (Abgeordnete zum Nationalrat der SPÖ, Bundesvorsitzende der SPÖ Frauen), Mag.a Carmen Jeitler-Cincelli (Abgeordnete zum Nationalrat der ÖVP), Maria Stern (Frauensprecherin der Liste Pilz, Designierte Parteiobfrau),
Moderiert von Mag.a Lena Jäger (Frauen*Volksbegehren)
MONTAG, 24.9.2018
Auf einen Kaffee mit… Mag Dr.Tamara Ehs (Institut für Politikwissenschaft) & Mag. Asiye Sel (AK Wien Abteilung Frauen und Familie)
DIENSTAG, 25.9.2018
Sorority “How to solidarity”, Workshop & Gespräch
MITTWOCH, 26.9.2018
Katharina Reich „Sinnlichkeit und Frauenwahlrecht“, Lecture Performance
#Resisters „practising resistance in everday life“, Open Class
DONNERSTAG, 27.9.2018
OBRA – One Billion Rising Austria, Workshop & Tanz “Break the chain”
FREITAG, 28.9.2018
Frauen*Volksbegehren / Sigrid Horn, Schreib- und Sprechworkshop
SAMSTAG, 29.9.2018
Abschlussperformance der Brutpfleger*innen & Kundgebung des Wahlergebnisses & Wahlparty & Überraschungsband
Feministische Perspektiven in der Erwachsenenbildung
Feministische Perspektiven in der Erwachsenenbildung
Podiumsdiskussion mit Bettina Dausien, Birge Krondorfer, Sabine Sölkner, Claudia Schneider, Stefan Vater.
Moderation: Daniela Rothe
Die Zeit ist nicht wirklich günstig für feministische Bildung. Schon der Begriff scheint heutzutage diskreditiert zu sein, und die Bedingungen für eine feministische Bildungspraxis sind erst recht erschwert. Zwar sind nach wie vor die Mehrzahl der Teilnehmenden und auch der Unterrichtenden in der Erwachsenenbildung Frauen, zugleich besteht aber eine Schwierigkeit feministische Theorieperspektiven und geschlechterpolitische Perspektiven in der Erwachsenenbildung zu tradieren und kritisch weiterzuentwickeln, ja, sie überhaupt zum Thema zu machen.
Wir leben in Zeiten, in denen auch der Bildungssektor vom neoliberalen Diskurs beherrscht wird und Ideen wie die Konzentration auf das vermeintlich Notwendige, das ökonomisch Verwertbare und Effiziente kritisches Denken und alternative Entwürfe obsolet erscheinen lassen. Hinzu kommt, dass der Erfolg von Mädchen und Frauen im formalen Bildungssystem gerne genutzt wird, um feministischen Positionen die Berechtigung abzusprechen. Die öffentliche Meinung wiegt sich in dem Glauben, Frauen hätten ohnehin schon genug erreicht und die österreichische Gesellschaft sei in Sachen Gleichstellung vorbildlich. Dies alles macht feministische Bildungsarbeit nicht leichter – in der Erwachsenenbildung und anderswo…
Was bedeutet feministische Bildungsarbeit heute? Was sind die zentralen Fragen und Debatten? Welche Problembeschreibungen und Lösungsansätze diskutieren AktivistInnen und PraktikerInnen? Welche Perspektiven lassen sich für feministische Bildungsarbeit formulieren?
Info-Abend: Frauen*Volksbegehren
Info-Abend: Frauen*Volksbegehren
Information zu den Inhalten und Perspektiven mit einer Vertreterin des Frauen*volksbegehrens.
FZ-Bar, 1090, Währingerstraße 59, Eingang Prechtlgasse, bei roter Tür läuten
für FrauenLesben
„Mein Weg als unabhängige Romni“
Vernissage & Diskussion: „Mein Weg als unabhängige Romni“
Empowerment und Roma-Frauen*- gibt es das?
Der Verein Vivaro – Viva Romnja zeigt in Kooperation mit der Fotografin
Jenny Olaya-Peickner, passend zum Motto des Margaretner Frauen*tags
„100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich/Empowerment heute“, eine
Ausstellung im Rahmen des Projekts „Sichtbarkeit-Romnja mitten in
Wien“
Diese Porträts und die verschiedenen Biographien von Romnja* heben die
Diversität hervor und betonen eine positive Sichtbarkeit.
Selbstermächtigend erheben die Frauen* somit ihre Stimmen um
Stereotypen, Klischees und „romantisierenden“ Bildern
entgegenzuwirken und vor allem autonom das Bild über sich selbst zu
zeichnen. Wie kann Empowerment gelingen? Über die Thematik „MEIN WEG
ALS UNABHÄNGIGE ROMNI?!“ wird anlässlich der Vernissage am 8. März
um 19 Uhr im Amtshaus Margareten unter der Moderation von Gilda-Nancy
Horvath mit Katharina Janoska, Gorica Krajnjanovic, Alisa Sajin und
Simonida Selimovic diskutiert.
Zum Ausklang gibt es ein Buffet mit Getränken.
Podiumsgäste:
Katharina Janoska, Gorica Krajnjanovic, Alisa Sajin, Simonida Selimovic
Begrüßung:
Mag.a Susanne Schaefer-Wiery, Bezirksvorsteherin Margareten
Moderation:
Gilda Nancy Horvath
Ausstellungstermine:
9. März – 20. März & 2.April – 10. April. 2018, Montag bis Freitag von 8:00 – 15.30 Uhr
Finissage:
11. April. 2018, 19:00 Uhr
Gespräch mit der Porträtierten: Sanela Stankovic
Amtshaus Margareten, Sitzungssaal, 2. Stock, Schönbrunner Straße 54, 1050 Wien
Eine Kooperation zwischen dem Verein Vivaro – Viva Romnja und der Fotografin Jenny Olaya-Peickner
