Anlässlich des internationalen Frauentages 2020 präsentieren die Herausgeber Bettina Biron, Wolfgang Duchkowitsch und Wolfgang Lamprecht des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien in Kooperation mit dem International Institute for Peace am 9. März um 18 Uhr ihr neues Standardwerk aus der Reihe Kommunikation. Zeit. Raum.
Kriege sind prägend für unsere Erinnerungskultur. Doch der Fokus wird allzumeist nur auf Männer gelegt, die zur Waffe greifen, den Kriegsdienst verweigern oder in politischen Positionen Entscheidungen treffen. An gefallene Soldaten erinnern Kriegerdenkmäler, Lieder und Bücher. Doch Monumente für Frauen und deren wesentliche Rolle in Kriegen sucht man oft vergeblich. Die ahnungslose oder auch absichtliche Ausblendung der Hälfte der Menschheit in Kriegen führt unausweichlich zu einer Verzerrung der Wirklichkeit.
Deshalb widmen sich in diesem akribisch recherchierten Werk internationale Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Disziplinen den weiblichen Zeitzeuginnen und zeigen wissenschaftliche Perspektiven über das frühe 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart – von der „Friedens-Bertha“ bis zur „Flinten-Uschi“, von Publizistinnen sowie Rezipientinnen über Kriegsbefürworterinnen und Pazifistinnen bis hin zu Arbeitskräften in der Kriegsmaschinerie.
Anmeldung hier.
Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Mehr Frauen in Führungspositionen – doch wie? Deine Karriere mit Sinn!
Die Grünen Frauen Alsergrund laden zu Vortrag und Kurz-Workshop mit Mag.a Karin Wenzel (iVip) und anschließendem feministischen Dinner ein!
Wie der persönliche „Karriere-Life-Dance“ gelingen kann, erlebt frau im Rahmen eines humorvollen Impulsvortrags mit inspirierenden Erkenntnissen. Beim Dinner werden weitere Schritte für Frauen ausgetauscht.
16.30−18.00 Vortrag & Workshop, 18.30 – 22.00 Dinner
Die Grünen Frauen Wien mit Sprecherin Barbara Huemer laden gemeinsam mit den Grünen Alsergrund und deren stv. Bezirksvorsteherin Momo Kreutz zum Film.
Regisseurin Sabine Derflinger meint: „Wer aktive Frauenpolitik in diesem Land sehen will, muss mittlerweile ins Kino gehen“ Die Dohnal feierte im Oktober bei der Viennale umjubelte Premiere.
Im Anschluss an den Film Diskussion mit:
· Monika Vana, Grüne EU-Abgeordnete, ehem. EU-Referentin bei Frauenministerin Johanna Dohnal
· Lena Jäger, Projektleiterin des 2. Frauen* Volksbegehrens
· Anna Vobruba, Mit-Gründerin von „Frauen beraten Frauen“ (erste Frauenberatungsstelle) in Wien – angefragt
· Ingrid Nikolai-Leitner, erste Gleichbehandlungsanwältin unter Frauenministerin Johanna Dohnal
Freitag, 6. März 2020, 20.00 Uhr
Votivkino, großer Saal, 1090, Währinger Straße 12
Eintritt frei! Bitte um Anmeldung bei gruene.frauen.wien@gruene.at oder momo.kreutz@gruene.at
Vor 20 Jahren beschloss der UNO-Sicherheitsrat die Resolution 1325, mit
der die Rolle und die Rechte von Frauen in der der internationalen
Politik gestärkt werden sollte. Was hat sich seit damals verändert?
Für die Sendereihe des „Ö1-Europajournal“ diskutiert Markus
Müller-Schinwald diese Frage mit einer Runde von Expertinnen.
Der Beschluss des UNO-Sicherheitsrates im Herbst 2020 sollte einen
Durchbruch bringen. Die Rede war von den „drei Ps“: Partizipation
von Frauen bei Friedensprozessen, Prävention von Kriegen und Protektion
vor geschlechtsspezifischer Gewalt. Doch zwanzig Jahre später ist die
Bilanz ernüchternd. Was waren die Hindernisse und was können
Österreich und die EU tun, um die Geschlechtergerechtigkeit auf
internationaler Ebene zu stärken? Das Ö1 Europagespräche versucht
Antworten auf diese Fragen zu finden
Es diskutieren:
Saskia Stachowitsch (Österreichisches Institut für Internationale
Politik – oiip)
Brigitte Holzner (Institut für Soziologie der Universität Graz),
Melissa Mujanayi (Bundeministerium für Landesverteidigung –
Referentin für Afrika-Politik)
Ingrid Gössinger (OSZE-Beobachtungsmission in der Ukraine –
Politische Analystin)
Moderation: Markus Müller-Schinwald (Ö1)
Anmeldungen bitte über das ORF RadioKulturhaus Kartenbüro an:
radiokulturhaus@orf.at
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von oiip, Ö1 und der Zeitschrift
„Datum“. Eintritt frei.
Burgtheater, ERSTE Stiftung, Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und DER STANDARD laden sehr herzlich zu folgender Diskussionsveranstaltung am 8. März:
Toxic Masculinity?
Warum wir am Frauentag auch über Männer reden sollten…
Der internationale Frauentag ist eine gute Gelegenheit, um auch über Männer zu sprechen. Das lange gepflegte Ideal von Männlichkeit, das Stärke und Härte voraussetzt, ist längst nicht mehr gültig. Frauen wehren sich gegen die Ausprägungen dieser „toxischen Männlichkeit“ – mit immer mehr Erfolg. Das hilft auch den Männern. Über das Klischee des starken Mannes und seinen Wandel diskutieren:
Kenan Güngör, Soziologe und Politikberater, think.difference
Kathrin Röggla, Schriftstellerin, Prosa- und Theaterautorin
Maria Windhager, Juristin, mit Schwerpunkt Medienrecht
Paul Michael Zulehner, Theologe und Religionssoziologe
Moderation:
Petra Stuiber (DER STANDARD)
Tickets und nähere Informationen: www.burgtheater.at
SFU Frauentag 2020 | Rolemodels in Wissenschaft und Politik
Wann und wie bin ich Feministin oder feministisch handelnder Mann? Wie inspirieren uns Vorbilder?
Das Vorbild verweist auf ein DaVOR, lässt uns als Teil einer geschichtlichen Kette erleben. Johanna Dohnal – die erste östereichische Frauenministerin – war Vorreiterin im Kampf für eine geschlechergerechtere Gesellschaft. Der aktuelle Kinofilm DIE DOHNAL ist ein Stück österreichischer Zeitgeschichte und zeichnet ihre Biografie nach. Der Film wird unter Anwesenheit der Produzentin und ihrer Enkelin gezeigt und lädt zur Diskussion ein.
Feministische Rolemodels müssen nicht perfekt sein, aber sichtbar! In diesem Sinne berichten wir SFU-Wissenschafterinnen von eigenen feministischen Ansätzen und Herausforderungen. Ausklang der Matinee bei feinem Buffet!
Programm siehe hier.
Flyer siehe hier.
Eintritt für Studierende kostenlos
Gäste 20,– Euro
Frauen*brunch der Grünen Penzing
Anlässlich des internationalen Frauen*tags laden die Grünen Penzing am 7. März ab 10 Uhr herzlich ein, in ihrem Bezirkslokal in 1140 Wien, Linzer Straße 251 zu brunchen:
Gemeinsam mit der Grünen Frauensprecherin im Nationalrat, Meri Disoski, werden die letzten aufregenden Monate aus frauenpolitischer Perspektive reflektiert Strategien für die Zukunft entwickelt und der Austausch untereinander – über den Bezirk hinaus – gestärkt. Für aktuelle politische Themen soll es genauso Raum geben wie für das Bedürfnis nach Empowerment und einer verstärkten Vernetzung unter BezirkspolitikerInnen und jenen, die es vielleicht werden wollen.
Für Süßes und Pikantes ist gesorgt, die Grünen Penzing freuen sich auf dein Kommen!
Fachtagung für Frauennetzwerke 2020
Stärken von Frauen-Netz-Werken sichtbar machen!
Es gibt in Österreich eine Vielzahl von Frauennetzwerken und Frauenvereine.
Einige davon, wie die politischen Parteien, Frauenorganisationen der Gewerkschaften und der Standesvertretungen, der Katholischen und Evangelischen Kirchen sowie autonome Frauengruppen und unabhängige Frauenorganisationen.
In der Fachtagung für Frauennetzwerke am 6. März 2020 wird die Idee des Vernetzens und des Wissenstransfers aufgegriffen und vertieft.
In Fachvorträgen sollen die Teilnehmerinnen wichtige Informationen für eine professionelle Vereinsarbeit erhalten.
In dieser Weiterbildungsveranstaltung werden heuer die Themen
- Association Management mit Schwerpunkt Management, Buchhaltung und Mitgliedermanagement
- Fundraising sowie
- Medienarbeit im klassischen Sinn und Social Media Arbeit
behandelt. Mit dieser Veranstaltung soll der fachliche Austausch und das Voneinander-Lernen unterstützt werden.
Wann: Freitag, 6. März 2020, 14:00 bis 18:00 Uhr,
Wo: Wien, BMVIT, Festsaal, Radetzkystr. 2, 1030 Wien
Detailprogramm und Anmeldung siehe https://www.npo-frauennetzwerk.at
Die Dohnal – Frauenministerin / Feministin / Visionärin
Sabine Derflinger | Österreich 2019 | 105 min | DF
Sonntag, 23.2. um 15 Uhr
Podium: Elfriede Hammerl, Erna Dittlbach. Moderation: Lena Jäger
Die Geschichte und die Geschichten von Frauen wurden über Jahrhunderte unterdrückt, nicht erzählt, vergessen. Die Dohnal setzt einer Ikone der österreichischen Politik und Frauenbewegung ein Denkmal und schafft damit eine Identifikationsfigur für heutige und nachfolgende Generationen. Johanna Dohnal war seit 1956 in der SPÖ aktiv, ab 1969 Bezirksrätin, ab 1972 in der Parteizentrale, ab 1979 Staatssekretärin für Frauenfragen und von 1990 bis 94 Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und damit die erste Feministin in einer europäischen Regierung. In all diesen Funktionen hat sie weitreichende Erfolge für die Rechte der Frauen erzielt: von der strafrechtlichen Verfolgung der Vergewaltigung in der Ehe und der Gründung des ersten Frauenhauses bis zur Anrechnung von Kinderzeiten in der Pensionsreform.
Neben all diesen Errungenschaften war Johanna Dohnal vor allem aber auch eine Politikerin mit Haltung und Herz. Sabine Derflingers Film zeigt Dohnals Kämpfe, ihre Siege, aber auch ihr Scheitern und bringt sie uns dabei auf eine sehr zugängliche und nachempfindbare Weise nahe. Die Dohnal ist ein Dokument gegen das Vergessen und ein Plädoyer für eine gleichberechtigte Zukunft.
An der Diskussion zur feministischen, außerparlamentarischen Opposition letzte Woche in der Frauenhetz haben sich gut 50 Frauen beteiligt. Es geht weiter!
Dienstag, 18.2. ist Plattform-Plenum um 18:00 Uhr im
transform-Büro, Gusshausstraße 14, Tür 3, 1040 Wien.
Dort werden wir berichten, weiterdenken und planen.
Ihr seid herzlich dazu eingeladen!