Anlässlich des Internationalen Frauentags gibt es einen Live-Talk auf Instagram mit der Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Evelyn Regner und der Satrikerin Toxische Pommes über die Herausforderungen von Frauen im Jahr 2022: Was ist zu tun? Welchen Feminismus brauchen wir?
Sei dabei am Dienstag, 8. März um 17 Uhr.
Link: https://www.instagram.com/euparlament_at/
#IWD2022EP #InternationalerFrauentag
Lesungsgespräch
Am feministischen Kampftag laden der Verein Sorority und Die Buch zu einem Lesungsgespräch mit der Autorin und Fotografin Pamela Russmann. Gemeinsam blicken wir hinter die Kulissen ihres Buches “Irgendwann geht auch das vorbei” (Leykam, 2022) und sprechen darüber, wie Frauen die Pandemie erleben.
Die Veranstaltung wird anschließend als Podcastfolge veröffentlicht.
Wann? 8.3.2022, 19 Uhr
Wo? Shalimar, Schmalzhofgasse 11, 1060 Wien
Anmeldung via Eventbrite und 2G+ erforderlich.
Über Die Buch. Der feministische Buchpodcast:
Die Buch ist ein Podcast über Bücher von Frauen aus einer feministischen Perspektive. Zweimal im Monat plaudern Julia und Sophia über großartige Literatur aus aller Welt, interviewen Autorinnen und Feministinnen. Ihre Folgen handeln von Flucht und Kolonialismus, von Feminismus und der Klimakrise, von Familie und Sexualität. Die einzige Einschränkung: Die Bücher müssen von Frauen geschrieben worden sein. Damit wollen sie zeigen, Frauen schreiben nicht nur über “Frauenthemen”, sondern Frauen schreiben über alle Themen.
Der Verband feministischer Wissenschafteri*nnen lädt herzlich am Donnerstag, 10.März 2022, 19 Uhr
zum feminismen diskutieren-Vortrag und Diskussion im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien.
(Livestream via YouTube https://youtu.be/4OgvYjJbdEg)
Nicht/Repräsentation
Was ist Repräsentation? Was und wer wird durch Repräsentation ausgeschlossen und wie funktionieren diese Ausschließungsmechanismen? Inwiefern hängt politisch verstandene Repräsentation mit ästhetischer Repräsentation – verstanden als Darstellung, als Darstellungsweise – zusammen? Lässt sich über die Verknüpfung dieser unterschiedlichen Definitionen ein Begriff der ‚Nicht-Repräsentation‘ herleiten und welche (politischen) Konsequenzen ergeben sich dadurch? Wie können anhand der Verschränkung von Repräsentation und den damit einhergehenden Ausschließungsmechanismen andere Formen (politischen) Handelns und (politischer) Subjektivierungsweisen festgestellt und imaginiert werden?
Vortrag von Nina Bandi, Philosophin und Politikwissenschaftlerin, Wien/Zürich
Moderation: Sabine Prokop (VfW)
Wir bitten Sie um Voranmeldung mit dem Betreff “Anmeldung 10.3.” und Ihrer Telefonnummer an depot@depot.or.at. Eine spontane Teilnahme ist bei ausreichender Kapazität möglich.
Bitte informieren Sie sich vor dem Besuch über aktuelle Covid-Bestimmungen. Derzeit gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen) und während der Veranstaltungen für das Publikum Maskenpflicht.
Rechtsfolgen einer Scheidung: Unterhalt, Alimente und vermögensrechtliche Aufteilung
• Rechtliche Situation in einer Lebensgemeinschaft und bei Auflösung derselben
• Fragen zur Obsorge und zum Kontaktrecht
• Psychosoziale Aspekte von Trennung und Scheidung
• Ist Mediation für mich sinnvoll?
Leitung: Dr.in Barbara Stekl, Juristin
Anmeldung: stekl@frauenberatenfrauen.at
Sie erhalten rechtzeitig vor Beginn einen Link zur Teilnahme.
Mental Load: Wenn die ungleiche Verteilung des Familienmanagements Frauen* in die völlige Erschöpfung zwingt
Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit und Austausch
Mental Load meint die unsichtbaren Aufgaben im Unternehmen „Familie“, welche meist auf den Schultern der Frau* allein lasten. Verstärkt wird dieses Ungleichgewicht mit der Geburt eines Kindes, aber auch Frauen* ohne Kinder erleben diese mentale Überlastung des sich ständig verantwortlich Fühlens und der 1000 To-Dos im Kopf. Alleinerzieher*innen sind zwangsweise noch stärker belastet. Selbst nach einer Trennung mit ausgedehntem Kontaktrecht durch den Vater* übernehmen überwiegend Frauen* diese Aufgaben. Es ist kein persönliches Versagen von Frauen*, dies alles nicht zu schaffen. Es ist ein strukturelles Problem, welches Frauen* benachteiligt und zur absoluten Erschöpfung führen kann.
Methode: Vortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit
Leitung: Barbara Schrammel, DSPin MSc und Lena Neuber
Datum: 8.3. 2022, 9.00 – 11.30 Uhr
Ort: Online via Zoom
Kosten: kostenlos
Anmeldung: popovic@frauenberatenfrauen.at oder unter 01 587 67 50
Nach erfolgter Anmeldung erhalten sie einige Tage vor Veranstaltungsbeginn den Teilnahmelink.
*Triggerwarnung: Gewalt an Frauen, Lesben, Inter‑, Non-binary, Trans- und Agender-Personen (FLINTA)*
Der Blick am Bahnsteig. Das Schnalzen vorm Café. Der Kommentar vom Chef. Die Hand im Club. Das ungewollte Dickpick auf Tinder. Der Rape nach dem Date. Schreie, Schläge, Tritte. Überwachung, Erpressung, Drohungen. Femizide sind die tödlichste Form von Gewalt gegen Frauen, Lesben, Inter‑, Non-binary, Trans- und Agender-Personen.
2021 gab es mindestens 31 Femizide in Österreich. 2022 bereits zumindest 4. Das sind keine Einzelfälle. Keine Beziehungsdramen. Die Gewalt hat System. Das System heißt Patriarchat. Das Patriarchat diskriminiert und marginalisiert. Das Patriarchat tötet. Wir müssen es zerschlagen! Jetzt! Aber was braucht es, um Gewalt gegen Frauen bzw. FLINTA-Personen zu stoppen? Welche politischen Maßnahmen und Ressourcen braucht es konkret in Wien? Und was können wir tun, um das zu erreichen? Als Betroffene, als Allys, als Aktivist*innen, als Bezirksrät*innen, als LINKS?
Darüber diskutieren wir online am 10.3. um 19:00 mit:
– Irma Lechner, Frauenhäuser Wien
– Isabel Haider, Expertin für Strafrecht
– Tina, Aktivistin bei LINKS und Revolution
– Clara Bauer von der Initiative StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt
Moderiert von Anna Fox, LINKS-Bezirksrätin in Wien Neubau
Komm und bring dich ein! Wir freuen uns auf dich!
Hier der Link: https://univienna.zoom.us/j/6416435
Die Fachtagung für Frauen*Netzwerke richtet sich an Gestalterinnen, Newcomerinnen und Stakeholdern von Frauen*Netzwerken.
Der Verein „Fachtagung Frauen*Netzwerke“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen sichtbarer in ihrer Qualifikation zu machen, Wissenstransfer zu fördern und Nachwuchsarbeit zu unterstützen. Mit Tagungen und Online-Workshops hat sich der Verein „Fachtagung Frauen*Netzwerke“ in weniger als zwei Jahren zu einer der wichtigsten Plattformen für fachspezifischen Austausch und Vernetzung entwickelt.
Die 3. Fachtagung für Frauen*Netzwerke findet heuer unter dem Motto „Voneinander lernen, gemeinsam gestalten“ statt. Wir erleben einen digitalen Wandel, der alle Lebensbereiche betrifft – so auch die Arbeit in den Frauen*Netzwerken. In der heurigen Fachtagung legen wir unseren Schwerpunkt dorthin und wollen uns austauschen, wie wir in den Bereichen Digitalisierung, Technologie und Innovation voneinander lernen und gestalten können.
Es wird 3 fachspezifische Workshops zu den Themen Finanzen & Förderungen, Medienarbeit und Good Practice aus den Frauen*Netzwerken. Zusätzlich geben. Es wird auch eine Netzwerk-Session geben, wo die Teilnehmerinnen in 10 Minuten Sessions im Speed-Networking-Format gematched werden. Abgerundet wird das Programm durch Yoga und Pilates Einheiten.
Die Veranstaltung findet am 4. März 2022 online in verschiedenen virtuellen Räumen – dem Digiplace – statt. Start ist um 08:00 mit Yoga – offizieller Start ist 09:00 und Ende um 16:00
Die Teilnahme ist für Frauen* aus ehrenamtlichen Frauen*Netzwerken kostenfrei.
Workshop-Programm siehe hier.
Anmeldung via Eventbrite.
Als spezielles Highlight wird es zum Ausklang der Fachtagung für Frauen*Netzwerke Abendveranstaltungen vor Ort in den einzelnen Bundesländern geben.
Die Meetups unterliegen den bundesweiten bzw. regional geltenden Corona-Schutzmaßnahmen.
Anmeldung und Informationen siehe hier.
Feministische Perspektiven auf Basis des Dossiers „Anders wirtschaften – Zeit für eine Care-Wende“
Zeit: Donnerstag, 10. März 2022, 17:30–19 Uhr.
Ort: Dachatelier VinziRast-mittendrin (barrierefrei), Währinger Straße 19, 1090 Wien.
Seit mehr als zwei Jahren beschäftigt uns die Covid-19 Pandemie. Ein Autorinnenkollektiv des Vereins JOAN ROBINSON hat dazu ein Dossier verfasst. Aus vielen Momentaufnahmen der Pandemie haben die Autorinnen nach möglichen Veränderungsschritten in Richtung mehr Care-Wohlstand gesucht.
In der Veranstaltung wird das Dossier vorgestellt und besonders auf die zentrale Bedeutung des Öffentlichen Sektors – Staat eingegangen. Wie wurden die Menschen vor und in der Pandemie vom Staat versorgt und wie hat er die Care-Bereiche unterstützt? Welches Menschenbild wurde vom Staat in den Mittelpunkt gestellt und wie wurde er in der Öffentlichkeit wahrgenommen? Auf Basis der Beobachtungen werden von den Autorinnen feministische Perspektiven zur Diskussion gestellt, wie der Staat neu, fürsorglich, gedacht und eine Care-Wende ermöglicht werden könnte.
Das Autorinnenkollektiv:
Ursula Dullnig, Luise Gubitzer, Milena Müller-Schöffmann, Traude Novy, Janine Wurzer
Anmeldung erbeten unter wurzer@wide-netzwerk.at, Eintritt frei.
Es gelten die aktuellen Covid-19 Bestimmungen – wir bitten um einen 3G-Nachweis und FFP2-Masken.
Am 8. März ist Weltfrauentag und wir freuen uns an diesem Tag die Premiere des Dokumentarfilms EVA-MARIA von Lukas Ladner feiern zu können.
Im Anschluss an den Film begrüßen wir Protagonistin Eva-Maria und Bernadette Feuerstein, Obfrau von SLIÖ „Selbstbestimmt Leben Österreich“ zu einem Gespräch im Kino.
Zum Film:
Eva-Maria lässt sich gern von ihrem Optimismus leiten, auch in ihrem Wunsch nach einem Kind. Dass sie seit ihrer Kindheit im Rollstuhl sitzt, war für sie noch nie Grund, ihre Träume aufzugeben. Nun, mit Anfang 30, fühlt sie sich bereit, Leben zu schenken. Dokumentiert von ihrem persönlichem Assistenten erhalten wir ungewohnt intimen Einblick in ein Leben jenseits konventioneller Familienplanung.
» Weltpremiere beim DOK.fest München 2021
» Diagonale-Preis der Jugendjury 2021
EVA MARIA
R: Lukas Ladner, Österreich, 2021
Produktion: Golden Girls Film, Bunny Beach Filmproduktion
» Ab 11. März österreichweit im Kino.
Trailer:
https://youtu.be/7TxzvsgT9yM
Tickets hier verfügbar:
https://www.gartenbaukino.at/
Die Gleichbehandlungsanwaltschaft (GAW) feiert im Rahmen der Ausstellung „Jetzt im Recht! Wege zur Gleichbehandlung“ ihr 30 jähriges Bestehen im Volkskundemuseum Wien (VKM).
Zeitnahe zum Frauentag, am Donnerstag den 10. März 2022 freuen wir uns Sie zu unserer Jubiläumsveranstaltung einzuladen:
Programm:
17:30: Einlass
18:00: EsRAP Live-Act
18:15: Die Entstehung der Ausstellung: von einer Idee bis zur Eröffnung
Perspektiven der Mitwirkenden: Matthias Beitl (Direktor des VKM Wien), Sandra Konstatzky (Leiterin der GAW), Vanessa Spanbauer, Niko Wahl und Johanna Zechner (Kurator:innenteam), Büke Schwarz (Comic Zeichnerin)
18:45: Statement Susanne Raab, Bundesministerin für Frauen, Familie, Integration und Medien
19:00: Gleichbehandlungsanwältinnen im Gespräch: von den Anfängen bis heute
Ingrid Nikolay-Leitner (erste Anwältin für Gleichbehandlungsfragen), Sandra Konstatzky (Leiterin der GAW),
Flora Alvarado-Dupuy (Gleichbehandlungsanwältin)
Der Abend wird moderiert von Ani Gülgün-Mayr und in ÖGS übersetzt.
Wir ersuchen um Verständnis, dass die Teilnehmer:innenanzahl beschränkt ist.
Bitte melden Sie sich daher an dieser Stelle zeitnahe an. Sollte es keine freien Plätze mehr geben, können Sie dem Abend auf Videostream folgen. Dieser wird auf der Website des VKM zugänglich sein.
Bei der Veranstaltung gilt 3G und Maskenpflicht.