Claiming*Spaces Festival

Anläss­lich des zwei­jäh­ri­gen Bestehens fei­ert das Claiming*Spaces Kol­lek­tiv Geburts­tag. Rund um den inter­na­tio­na­len femi­nis­ti­schen Kampf­tag am 8.März wol­len wir wie­der laut wer­den und uns mit einem Fes­ti­val in den Archi­tek­tur- und Raum­pla­nungs­dis­kurs einmischen.

Who­se Voices? Who­se Spaces? Who­se Plans? Who­se Uni­ver­si­ty? Who­se Design? – sind Fra­gen, die wir stel­len und aus einem inter­sek­tio­na­len femi­nis­ti­schen Blick­win­kel beleuch­ten. Struk­tu­rel­le und insti­tu­tio­na­li­sier­te Dis­kri­mi­nie­run­gen sind auch in Archi­tek­tur und Raum­pla­nung immer noch Rea­li­tät und repro­du­zie­ren die exis­tie­ren­den patri­ar­cha­len Macht­struk­tu­ren im Uni­ver­si­täts- und Planungskontext.

Daher laden wir Stu­die­ren­de, Leh­ren­de, Pla­nen­de und For­schen­de aus den Fel­dern der Archi­tek­tur und Raum­pla­nung ein, im Zuge unse­res Fes­ti­vals mit uns gemein­sam zu den­ken, zu fei­ern, For­de­run­gen zu stel­len, radi­kal zu sein und sicht­bar zu werden!
Wir freu­en uns auf Euch!

*** Auf­grund der aktu­el­len SARS-COV-19 Pan­de­mie und den resul­tie­ren­den Maß­nah­men wer­den alle Ver­an­stal­tun­gen des Fes­ti­vals aus­schließ­lich online stattfinden. ***

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Date: 05. – 10.03.2021

On the occa­si­on of our two-year anni­ver­s­a­ry the Claiming*Spaces collec­ti­ve is cele­bra­ting. Around the Inter­na­tio­nal Women’s Day on the 8th of march, we want to rai­se our voices in the archi­tec­tu­re and spa­ti­al plan­ning field with a festival.

Who­se Voices? Who­se Spaces? Who­se Plans? Who­se Uni­ver­si­ty? Who­se Design? – are ques­ti­ons we ask and want to exami­ne from an inter­sec­tio­n­al femi­nist per­spec­ti­ve. Struc­tu­ral and insti­tu­tio­na­li­zed discri­mi­na­ti­ons are still a rea­li­ty in archi­tec­tu­re and spa­ti­al plan­ning and repro­du­ce the exis­ting patri­ar­chal power struc­tures in the uni­ver­si­ty and plan­ning context.
We the­re­fo­re invi­te all inte­res­ted stu­dents, tea­chers, plan­ners and rese­ar­chers to think, cele­bra­te, make deman­ds, be radi­cal and fight for visi­bi­li­ty with us during our festival!
We are loo­king for­ward to see­ing you!

*** Due to the cur­rent SARS-COV-19 pan­de­mic and the resul­ting mea­su­res, all events of our fes­ti­val will take place exclu­si­ve­ly online. ***

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PROGRAMM:
05.03.: 10:00 – 11:30 (eng)
Lec­tu­re: „A Space of Freedom –
Ima­gi­ning Archi­tec­tu­re as a Femi­nist Inter­sec­tio­n­al Cul­tu­ral Practice“
by guest pro­fes­sor Afai­na de Jong
https://www.facebook.com/events/180852196851146/

05.03.: 15:00 (eng)
Pre­sen­ta­ti­on: “Who Main­tains the City?
Work, Gen­der, Migra­ti­on and the City.”
Ami­la Sir­be­go­vic, Julia Wie­ger and Students
https://www.facebook.com/events/1948193125321302/

05.03.: 17:00–19:00 (eng/de)
Offe­ner Online Lese­kreis: bell hooks – Tea­ching to Trans­gress. Edu­ca­ti­on as the Prac­ti­ce of Freedom
mit dem Pro­jekt SAVEingSPACES
https://www.facebook.com/events/233126768491187/

06.03.: 16.00−18.00
CLAIMING*SPACES Work­shop: „Kampf­an­sa­gen zum 8. März“
https://www.facebook.com/events/1522677191270776/

08.03.: (de)
Launch Online–Ausstellung: „Frau­en und Wohnen“
Ein Stu­die­ren­den­pro­jekt der TU Wien For­schungs­be­reich Wohnbau
https://www.facebook.com/events/508378447220229/

08.03.: 16:45
CLAIMING*SPACES DemoBlock
Demons­tra­ti­on – Inter­na­tio­na­ler femi­nis­ti­scher Kampftag
https://www.facebook.com/events/1126113704525600

Di 09.03., 18:00 (de)
Web­sites-Launch Talk: „Gen­der Goes Digital3“
Mit: Sabi­na Riß , Petra Hirsch­ler, Inge Man­ka und Studierende
https://www.facebook.com/events/2898975873655780/

10.03.: 8:30 ‑18:00 (en)
Pari­ty Talks: „WHAT‘S GOOD?“
with:
Claiming*Spaces @ TU Wien,
Womxn in Design @ Har­vard GSD,
Pari­ty Group @ ETH Zürich,
Pari­ty Board @ TU München,
Drag Lab @ EPF Lausanne
More infos here:
https://www.instagram.com/p/CL4FdA4M6oH/
Zoom link: https://ethz.zoom.us/j/97159291199

Feministische Bündnisse über Generationen – aber wie?

Feministische Bündnisse über Generationen – aber wie?

Dis­kus­si­on der Platt­form 20000frauen, 24. Febru­ar, 18:00 Uhr

Femi­nis­ti­sche For­de­run­gen wer­den in der Pan­de­mie kaum gehört – dabei sind sie drin­gen­der denn je. Denn die Kos­ten und Belas­tun­gen durch die Coro­na-Kri­se sind sehr ungleich ver­teilt: Men­schen in Gesund­heits­be­ru­fen, Armuts­be­trof­fe­ne (über­wie­gend Frau­en) oder Allein­er­zie­he­rin­nen sind an ihrer Belas­tungs­gren­ze, die unbe­zahl­te Care-Arbeit von Frau­en trägt uns durch die Krise.

Wir sind über­zeugt: Es braucht nicht den „Nor­mal­zu­stand“, son­dern das gute Leben für alle. Des­halb wol­len wir all die viel­fäl­ti­gen femi­nis­ti­schen For­de­run­gen sicht­bar und hör­bar machen und poli­ti­schen Druck erzeu­gen. Und uns fällt dabei auf: In Öster­reich, spe­zi­ell in Wien, gibt es vie­le femi­nis­ti­sche Bünd­nis­se und Initia­ti­ven, die meist sehr alters­ho­mo­gen sind.

Wir möch­ten des­halb mit euch dis­ku­tie­ren: Wie kön­nen wir über Genera­tio­nen hin­weg Bünd­nis­se schlie­ßen? Wie kön­nen wir soli­da­risch han­deln? Wel­che posi­ti­ven Bei­spie­le alters­ge­misch­ter femi­nis­ti­scher Initia­ti­ven kennt ihr und was kön­nen wir von ihnen ler­nen? Und gibt es tat­säch­lich The­men, die femi­nis­ti­sche Genera­tio­nen trennen?

Bit­te mel­det euch unter office@20000frauen.at an, ihr bekommt dann den Zoom-Link zugeschickt!

Online-Konferenz: Mehr für Care! Strategien zur Stärkung einer Wirtschaft, die für alle sorgt

Ent­wi­ckeln wir gemein­sam Stra­te­gien zur Stär­kung einer Wirt­schaft, die für alle sorgt

Inter­ak­ti­ve Online-Konferenz
11. und 17. Febru­ar 2021, jeweils 16:00 bis 20:00

Es ist höchs­te Zeit für Ver­än­de­rung: Die Regie­rung nimmt der­zeit viel Geld in die Hand, aber jene, die es am drin­gends­ten brau­chen – unter ande­rem Alleinerzieher*innen, Pfle­ge­kräf­te, „Systemerhalter*innen“ – erhal­ten davon kaum etwas. Wie kann es sein, dass vor allem Frau­en*, die noch mehr Las­ten als bis­her schul­tern, jetzt im Stich gelas­sen wer­den und schau­en müs­sen, wie sie über die Run­den kom­men? Wir neh­men das nicht wei­ter hin!

Details zu Inhalt und Pro­gramm –> hier als pdf zum Anschau­en und Downloaden

Anmel­dung zur Kon­fe­renz hier.

Online-Konferenz: Mehr für Care! Strategien zur Stärkung einer Wirtschaft, die für alle sorgt

Ent­wi­ckeln wir gemein­sam Stra­te­gien zur Stär­kung einer Wirt­schaft, die für alle sorgt

Inter­ak­ti­ve Online-Konferenz
11. und 17. Febru­ar 2021, jeweils 16:00 bis 20:00

Es ist höchs­te Zeit für Ver­än­de­rung: Die Regie­rung nimmt der­zeit viel Geld in die Hand, aber jene, die es am drin­gends­ten brau­chen – unter ande­rem Alleinerzieher*innen, Pfle­ge­kräf­te, „Systemerhalter*innen“ – erhal­ten davon kaum etwas. Wie kann es sein, dass vor allem Frau­en*, die noch mehr Las­ten als bis­her schul­tern, jetzt im Stich gelas­sen wer­den und schau­en müs­sen, wie sie über die Run­den kom­men? Wir neh­men das nicht wei­ter hin!

Details zu Inhalt und Pro­gramm –> hier als pdf zum Anschau­en und Downloaden

Anmel­dung zur Kon­fe­renz hier.

Webinar: Unerhört! Zugewanderte Frauen ergreifen das Wort

Ort und Zeit:
Mitt­woch, 10.02.2021, 10.00 bis 11.30 Uhr

Frau­en spie­len eine gro­ße Rol­le bei der Inte­gra­ti­on von zuge­wan­der­ten Fami­li­en in Wien. Jedoch sind die Stim­men, Wün­sche und For­de­run­gen die­ser Frau­en im öffent­li­chen Raum kaum bis gar nicht prä­sent. Dar­um wol­len wir mit dem Pro­jekt „Frau­en­stim­men“ und die­ser Ver­an­stal­tung Frau­en ermu­ti­gen, ihre Stim­men zu erheben.

Im Pro­jekt „Frau­en­stim­men“ haben sich in meh­re­ren Work­shops zuge­wan­der­te Frau­en mit sozi­al­po­li­ti­schen The­men wie Arbeit, Woh­nen, Bil­dung, Gesund­heit und gesell­schaft­li­che und poli­ti­sche Par­ti­zi­pa­ti­on aus­ein­an­der­ge­setzt und Vide­os dazu produziert.

In die­ser Ver­an­stal­tung wer­den die Vide­os prä­sen­tiert. Die Frau­en berich­ten – in zum Teil höchst­per­sön­li­chen Gesprä­chen – von ihren täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen, Schwie­rig­kei­ten und Diskriminierungen.
Damit möch­ten wir jenen Frau­en eine Stim­me geben, die sonst unge­hört blei­ben und damit einen etwas ande­ren Bei­trag in der Inte­gra­ti­ons­de­bat­te liefern.

Die­se Ver­an­stal­tung wird mit­tels Live­stream übertragen.
Den Link zum Live­stream erhal­ten Sie nach Ihrer Anmel­dung am Vor­tag der Ver­an­stal­tung per E‑Mail.

Pro­gramm:

10.00 Uhr
Ein­lei­tung und Vor­stel­lung des Pro­jek­tes „Frau­en­stim­me“
Ver­tre­te­rIn­nen von Inte­gra­ti­ons­haus und Piramidops

10.10 Uhr
Vor­stel­lung der 4 Podiumsdiskutantinnen

10.15 Uhr
3 kur­ze Vide­os aus dem Pro­jekt wer­den ein­zeln ein­ge­spielt und diskutiert

11.25 Uhr
Zusam­men­fas­sung und Abschluss
Ver­tre­te­rIn der AK Wien

Mode­ra­ti­on: Fran­zis­ka Tschin­der­le, Journalisitin

Der Besuch die­ser Ver­an­stal­tung ist kostenlos!

Um ver­bind­li­che Anmel­dung wird ersucht: Anmel­de­link

Webinar: Rechte von Frauen – Beratungsangebote Frauenservice

Gebühr: € 6,- (mit Sci­ence Card gratis)
Tickets sie­he Link unten

Bera­tungs­an­ge­bo­te des 24-Stun­den Frau­en­not­rufs und des Frau­en­zen­trums der Stadt Wien
Vor­trag von Mag.a Karin Ter­ti­negg und Mag.a Mar­ti­na Steiner

Men­schen­rech­te von Frau­en ste­hen im Mit­tel­punkt der Bera­tungs­an­ge­bo­te des Frau­en­ser­vice Wien. Gewalt­frei­heit und Selbst­be­stim­mung sind hart erkämpf­te Rech­te, die vie­le Vor­aus­set­zun­gen brau­chen, damit jede Frau sie für sich in Anspruch neh­men kann. Eine Vor­aus­set­zung ist nöti­ge Infor­ma­ti­on und das Wis­sen, wel­che Schrit­te wann und wie gesetzt wer­den können.

Mar­ti­na Stei­ner: Stv. Lei­te­rin des 24-Stun­den Frauennotrufs
Karin Ter­ti­negg: Lei­te­rin des Frau­en­zen­trums der Stadt Wien

Riot, Don’t Diet! – Mit fundierter Kritik an der Schönheitsindustrie zum besseren Körpergefühl

Hast du schon mal dar­über nach­ge­dacht, wie die Medi­en und die Schön­heits­in­dus­trie dein Kör­per­ge­fühl beein­flus­sen? Vie­le emp­fin­den Unzu­frie­den­heit oder Scham, wenn sie über ihr Kör­per nach­den­ken und eine gan­ze Indus­trie lebt davon. Aber das muss nicht so sein!

Eli­sa­beth Lech­ner hat ihre Dok­to­rats­ar­beit über Body Posi­ti­vi­ty und Femi­nis­mus geschrie­ben. Wir wer­fen gemein­sam einen kri­ti­schen Blick auf auf die Schön­heits­in­dus­trie und reden über Kör­per­bil­der und Selbstermächtigung.

Anmel­dung hier.

Online-Diskussion über feministische Bewegungen mit ProChoice-Aktivistin

Vie­le Frau­en­rech­te las­sen sich auf glo­ba­le sozia­le Bewe­gun­gen, die sich für die Gleich­heit und Aner­ken­nung von Frau­en ein­set­zen, zurückführen.
Pro Choice Aus­tria und  grei­fen die­ses The­ma daher bei ihrem Online­tref­fen am 30.1. um 18:00 Uhr auf. Zwei Aktivist*innen von Pro Choice Aus­tria wer­den einen Über­blick geben.
Anschlie­ßend Kur­zin­put über inter­na­tio­na­le Bewe­gun­gen und gemein­sa­me Diskussion.

Do It Yourself: Frau­en­tag Linz ist eine Grup­pe von ein­zel­nen Aktivist*innen, Pri­vat­per­so­nen und Orga­ni­sa­tio­nen und freut sich über neue Leu­te, die dazu­sto­ßen. Das Bünd­nis will sich ver­grö­ßern und wei­ter­ent­wi­ckeln. Jede*r ist eingeladen!
Lust, mit­zu­dis­ku­tie­ren und selbst aktiv zu wer­den? Schreib auf Face­book eine Nach­richt und erhal­te die Zugangsdaten.
Für das Online-Tref­fen wird Zoom verwendet.

#Frau­en­Rech­teinder­Kri­se
https://fb.me/e/3qbpernNB

Roundtable: The Trust Fund to End Violence against Women

We are hap­py to wel­co­me Adi­na Wolf (UN Trust Fund to End Vio­lence against Women, Resour­ce Mobi­liz­a­ti­on and Repor­ting Spe­cia­list) for a vir­tu­al talk on Janu­a­ry 25th to tell us more about her work at the UN Trust Fund to End Vio­lence against Women.
For REGISTRATION send us an E‑Mail info@unwomen.at until the 24th of January!

The UN Trust Fund to End Vio­lence against Women (UN Trust Fund) awards grants to initia­ti­ves that demons­tra­te that vio­lence against women and girls can be sys­te­ma­ti­cal­ly addres­sed, redu­ced and, with per­sis­tence, eliminated.
Sin­ce its crea­ti­on in 1996, the UN Trust Fund has awar­ded USD 128 mil­li­on to 462 initia­ti­ves in 139 coun­tries and ter­ri­to­ries. Its cur­rent port­fo­lio com­pri­ses 120 grants total­ling USD 50 mil­li­on in 80 coun­tries and territories.
Estab­lis­hed by UN Gene­ral Assem­bly and admi­nis­te­red by UN Women on behalf of the UN Sys­tem, the UN Trust Fund works with non-govern­men­tal orga­niz­a­ti­ons (NGOs), governments and UN coun­try teams to:

- pre­vent vio­lence against women and girls by empowe­ring groups espe­cial­ly at risk of vio­lence, inclu­ding ado­lescent girls and indi­ge­nous or eth­nic mino­ri­ty women, and enga­ging stra­te­gi­cal­ly with boys and men as well as tra­di­tio­nal and faith-based lea­ders to pre­vent violence;

- impro­ve access to ser­vices, such as legal assi­s­tance, psy­cho­so­cial coun­sel­ling and health care, by incre­a­sing the capa­ci­ty of ser­vice pro­vi­ders to respond effec­tively to the needs of women and girls affec­ted by vio­lence; and

- streng­t­hen imple­men­ta­ti­on of laws, poli­ci­es and action plans on vio­lence against women and girls through data collec­tion and ana­ly­sis, and by ensu­ring that insti­tu­ti­ons are more effec­ti­ve, trans­pa­rent and accoun­ta­ble in addres­sing vio­lence against women.

Webinar: Was tun gegen sexistische Beschimpfungen?

Sexis­mus ist nicht nur am Stamm­tisch immer noch salon­fä­hig, son­dern auch im Alltag. 

Was kön­nen wir dem entgegensetzen?
Wie kön­nen wir damit umgehen?

Melin­da Tamás, Exper­tin für Anti­ras­sis­mus, Anti­dis­kri­mi­nie­rung und poli­ti­sche Bil­dungs­ar­beit, gibt in die­sem Work­shop Ant­wor­ten. Anhand von simu­lier­ten Gesprächs­si­tua­tio­nen wer­den Hand­lungs­mög­lich­kei­ten und Gegen­stra­te­gien erkennbar.