Vortrag: Jüdische Frauen als Retterinnen

femi­nis­men dis­ku­tie­ren am Frei­tag, 14. März 2025, 18:00 Uhr

Jüdi­sche Frau­en als Retterinnen

mit Lil­ly Mai­er (His­to­ri­ke­rin und Autorin, München)

Ein lan­ge ver­nach­läs­sig­tes The­ma in der Holo­caust-For­schung ist die Ret­tung von Jüdin­nen und Juden durch jüdi­sche Frau­en. Die abso­lu­te Mehr­zahl an Ret­tungs­ak­tio­nen etwa in Frank­reich wur­de von jüdi­schen Frau­en durch­ge­führt. Dazu gehör­ten Sozi­al­ar­bei­te­rin­nen, Pfad­fin­de­rin­nen und Mit­glie­der der zio­nis­ti­schen Frau­en­or­ga­ni­sa­ti­on genau­so wie rei­che Baro­nin­nen, die ihr Geld und ihren Ein­fluss für Hilfs­ak­tio­nen ver­wen­de­ten. Gefähr­li­cher war es für Jüdin­nen, die sich frei­wil­lig in fran­zö­si­sche Lager ein­sper­ren lie­ßen, um Ret­tung von innen her­aus zu orga­ni­sie­ren, sowie für Grenzschmugglerinnen.

Mode­ra­ti­on: Mar­le­ne Eichin­ger (VfW)
Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien

Vor­trag auch per Zoom bei Anmel­dung bis Frei­tag, 14. März, 12:00 Uhr an pr@frauenhetz.at.

In Koope­ra­ti­on mit dem Ver­band femi­nis­ti­scher Wissenschafteri*nnen.

Die Ver­an­stal­tung ist offen für alle.

Vortrag: Queere Stadtplanung – Stadtplanung für LGBTQIA*

Vor­trag am Don­ners­tag, 13. März 2025, 18:00 Uhr

Que­e­re Stadt­pla­nung – Stadt­pla­nung für LGBTQIA*

mit Ger­da Schnei­der (Eme­ri­ta O.Univ.Prof.in Dr.-Ing.in, Insti­tut für Land­schafts­pla­nung, Depart­ment Land­schaft, Was­ser und Infra­struk­tur an der Uni­ver­si­tät für Boden­kul­tur Wien).

Nach einer Stand­ort­be­stim­mung wer­den anhand inter­na­tio­na­ler Bei­spie­le von Que­er Com­mu­ni­ties LGBTQIA*-freundliche und all­ge­mei­ne Wert­hal­tun­gen her­ge­lei­tet. Die Fra­ge „Wie woh­nen q:wir in Wien und im 7. Bezirk?“ führt zur Bestim­mung städ­te­bau­li­cher, frei­raum­pla­ne­ri­scher und infra­struk­tu­rel­ler Qua­li­tä­ten. Am Bei­spiel des 7. Bezirks wer­den Ver­än­de­run­gen wie bau­li­che Ver­dich­tung und öko­no­mi­sche Auf­wer­tung im Hin­blick auf die Hand­lungs­frei­räu­me und Lebens­qua­li­tät von LGBTQIA*-Personen und –Com­mu­ni­ties hinterfragt.

Mode­ra­ti­on: Irm­traud Voglmayr

Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien

Die Ver­an­stal­tung ist offen für alle.

Vortrag: Judith Götz: Aber natürlich?! – Antifeministische und sexistische Narrative rund umd Natur und Klima

Femi­nis­mus & Kli­ma­kri­se – wie hängt das zusammen?
Mit die­ser Fra­ge beschäf­tigt sich Block 1 der Ring­vor­le­sung Cam­pus of Chan­ge: Sozia­le Dis­kri­mi­nie­rung und gesell­schaft­li­che Impli­ka­tio­nen der Klimakrise.

Alle Infos rund um die Vor­le­sung und wie Du dich anmel­den kannst fin­dest du unter oeh.ac.at.
Tipp: Die Streams der Vor­le­sung kannst du auch ohne Anmel­dung über unse­re Web­site anschauen.

Vortrag: Sonja Riegler: Feministischer Diskurs zur Klimakrise

Femi­nis­mus & Kli­ma­kri­se – wie hängt das zusammen?
Mit die­ser Fra­ge beschäf­tigt sich Block 1 der Ring­vor­le­sung Cam­pus of Chan­ge: Sozia­le Dis­kri­mi­nie­rung und gesell­schaft­li­che Impli­ka­tio­nen der Klimakrise.

Alle Infos rund um die Vor­le­sung und wie Du dich anmel­den kannst fin­dest du unter oeh.ac.at.
Tipp: Die Streams der Vor­le­sung kannst du auch ohne Anmel­dung über unse­re Web­site anschauen.

Vortrag: Mirijam Salfinger: Die Klimakrise aus ökofeministischer Perspektive – intersektional-feministische und lateinamerikanische Ansätze

Femi­nis­mus & Kli­ma­kri­se – wie hängt das zusammen?
Mit die­ser Fra­ge beschäf­tigt sich Block 1 der Ring­vor­le­sung Cam­pus of Chan­ge: Sozia­le Dis­kri­mi­nie­rung und gesell­schaft­li­che Impli­ka­tio­nen der Klimakrise.

Alle Infos rund um die Vor­le­sung und wie Du dich anmel­den kannst fin­dest du unter oeh.ac.at.
Tipp: Die Streams der Vor­le­sung kannst du auch ohne Anmel­dung über unse­re Web­site anschauen.

Fachtagung: Familienrecht und Unterhaltsrecht

Der Ver­ein FEM.A ver­an­stal­tet am 20. und 21. März 2025 eine inter­dis­zi­pli­nä­re Fach­ta­gung zu Fami­li­en- und Unterhaltsrecht.

Expert*innen aus Rechts­wis­sen­schaft, Sozio­lo­gie, Psy­cho­lo­gie, Gen­der Stu­dies und wei­te­ren Dis­zi­pli­nen beleuch­ten, wie Ideo­lo­gien und Para­dig­men das neue Geset­zes­vor­ha­ben prä­gen, und schaf­fen Trans­pa­renz, wo Wis­sen­schaft endet und Lob­by­ing beginnt.

Am zwei­ten Tag steht Kin­der­ar­mut im Fokus: Aktu­el­le Stu­di­en zei­gen alar­mie­ren­de Ergeb­nis­se zur pre­kä­ren Situa­ti­on in Ein-Eltern­haus­hal­ten. Dis­ku­tie­ren Sie Lösungs­an­sät­ze, um Unter­halts­re­ge­lun­gen zu ver­bes­sern und die Wei­chen für eine gerech­te­re Gesell­schaft zu stellen.

Das gesam­te Pro­gramm und Details zur Anmel­dung sie­he hier: Link

Wiener Vorlesungen: Wessen Körper, wessen Leben, wessen Recht? – 50 Jahre Fristenlösung

Wie­ner Vor­le­sung im Rah­men der Wie­ner Frauenwoche

Mitt­woch, 5. März 2025, 19.00 Uhr
Wie­ner Rat­haus, Fest­saal, Lich­ten­fels­gas­se 2, Fest­stie­ge, 1010 Wien

Vor­trag
Maria Mes­ner, Uni­ver­si­täts­do­zen­tin für Zeit­ge­schich­te an der Uni­ver­si­tät Wien, Lei­te­rin des Krei­sky- und des Johan­na Dohnal Archivs

Anschlie­ßen­des Gespräch
Maria Mes­ner und Miri­jam Hall, Gynä­ko­lo­gin, Vize­prä­si­den­tin der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Fami­li­en­pla­nung, Mit­in­itia­to­rin von #Aus­Prin­zip

Mode­ra­ti­on
Mar­le­ne Nowot­ny, Wis­sen­schafts­jour­na­lis­tin und Redak­teu­rin bei Ö1

Anmel­dung erfor­der­lich
Mit Live­stream

Ihre Anmel­dung erleich­tert die Orga­ni­sa­ti­on vor Ort und ist nicht für die Teil­nah­me via Live­stream notwendig.

Video zur Veranstaltung:
You­Tube-Kanal Wien­bi­blio­thek im Rathaus
Der Vor­trag beschäf­tigt sich mit der Geschich­te des Abtrei­bungs­ver­bots und sei­nen Kon­se­quen­zen auf das Leben von Frau­en. Er beleuch­tet die har­ten poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen um das Recht auf den weib­li­chen Kör­per und sei­ne Gebär­fä­hig­keit, die in Öster­reich schließ­lich dazu führ­ten, dass der Schwan­ger­schafts­ab­bruch am 1. Jän­ner 1975 straf­frei wur­de. Abschlie­ßend geht Maria Mes­ner der Fra­ge nach, war­um das jahr­hun­der­te­al­te Ver­bot auch 50 Jah­re spä­ter grund­sätz­lich noch immer in Kraft ist.Die Zeit­his­to­ri­ke­rin Maria Mes­ner forsch­te und lehr­te an der New School for Social Rese­arch und der New York Uni­ver­si­ty, der Karls-Uni­ver­si­tät Prag sowie den Uni­ver­si­tä­ten Linz und Salz­burg. Der­zeit ist sie als Uni­ver­si­täts­do­zen­tin für Zeit­ge­schich­te an der Uni­ver­si­tät Wien tätig und lei­tet das Krei­sky-Archiv und das Johan­na Dohnal Archiv. Ihre For­schungs­schwer­punk­te lie­gen im Bereich der Frau­en- und Geschlechtergeschichte.Mirijam Hall ist Gynä­ko­lo­gin in Wien. Neben ihrer beruf­li­chen Tätig­keit im Spi­tal enga­giert sie sich seit 20 Jah­ren zivil­ge­sell­schaft­lich und poli­tisch. Sie ist Vor­sit­zen­de der Aids­hil­fe Wien, Vize­prä­si­den­tin der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Fami­li­en­pla­nung und Bezirks­rä­tin am Neu­bau. Außer­dem setzt sie sich im Rah­men der von ihr mit­be­grün­de­ten Initia­ti­ve #aus­Prin­zip für die Strei­chung des Schwan­ger­schafts­ab­bruchs aus dem Straf­ge­setz­buch und die Stär­kung von repro­duk­ti­ven Rech­ten in Öster­reich ein.

Wiener Frauenwoche 2025

Wien, wie sie will. Auch die­ses Jahr bie­tet die Stadt Wien rund 200 kos­ten­lo­se Ange­bo­te in der gan­zen Stadt vom 3. bis 8. März 2025!

Das gesam­te Pro­gamm gibt es unter die­sem Link.

Vortrag und Austausch: Gefühlsarbeit

Vor­trag mit Dis­kus­si­ons­mög­lich­keit und Austausch

Datum: 06.03.2025, 9–11:30 Uhr
Ort: online via Zoom
Teil­nah­me kostenlos
Anmel­dung: per E‑Mail an veranstaltungen@frauenberatenfrauen.at oder via die­sem Link
Nach erfolg­ter Anmel­dung erhal­ten Sie einen Link per E‑Mail eini­ge Tage vor der Veranstaltung.

Gefühl­s­ar­beit (Emo­tio­nal Load) bedeu­tet, sich dafür ver­ant­wort­lich zu füh­len, dass es allen Per­so­nen im Umfeld gut geht, ihre Bedürf­nis­se wahr­zu­neh­men und auch zu erfüllen.
Gefühl­s­ar­beit ist die Grund­la­ge, damit eine Gesell­schaft funk­tio­nie­ren kann. Meist wird sie von Frau­en* über­nom­men, sowohl im pri­va­ten als auch im beruf­li­chen Kontext.

In klas­si­schen Frauen*berufen muss beson­ders viel Gefühl­s­ar­beit geleis­tet wer­den, wie z.B. in sozia­len Beru­fen, aber auch im Dienst­leis­tungs­sek­tor. Hier wird von den aus­füh­ren­den Per­so­nen ver­langt, ihre eige­nen Bedürf­nis­se und Gefüh­le zurück­zu­ste­cken, zuguns­ten der Bedürf­nis­se ande­rer. Und auch in der Fami­lie sind es in ers­ter Linie Frau­en*, die die emo­tio­na­le Ver­sor­gung über­neh­men. Das hat lang­fris­tig Aus­wir­kun­gen, auf unser Wohl­be­fin­den, die Bezie­hung zu uns selbst und unse­re Gesundheit.

Im Vor­trag geht es unter ande­rem darum:
Was ist Gefühl­s­ar­beit? Was ist Emo­tio­nal Load?
War­um ist sie nach wie vor in ers­ter Linie Frauen*sache?
Wel­che Aus­wir­kun­gen hat dies phy­sisch und psychisch?
Gefühl­s­ar­beit im Job und im Privatleben
Wie kön­nen wir einen guten, gesun­den Umgang mit Gefühl­s­ar­beit und Emo­tio­nal Load finden?
Wo ist Gefühl­s­ar­beit ange­bracht, wo hin­der­lich? Und was kön­nen wir zu einer gerech­te­ren Ver­tei­lung zwi­schen den Geschlech­tern beitragen?

Vor­tra­gen­de:
Julia Schaff­ner MA, Poli­tik­wis­sen­schaf­te­rin, Geschäfts­füh­re­rin bei Frau­en* bera­ten Frauen*
Bar­ba­ra Schram­mel, MSc, Psy­cho­the­ra­peu­tin und Beraterin 

Mental Load – wenn die ungleiche Verteilung des Familienmanagements Frauen* in die Erschöpfung zwingt

Vor­trag mit Dis­kus­si­ons­mög­lich­keit und Austausch

Datum: 03.03.2025, 10–12:30 Uhr
Ort: online via Zoom
Teil­nah­me kostenlos
Anmel­dung: per E‑Mail an veranstaltungen@frauenberatenfrauen.at oder via die­sem Link
Nach erfolg­ter Anmel­dung erhal­ten Sie einen Link per E‑Mail eini­ge Tage vor der Veranstaltung.

Men­tal Load meint die unsicht­ba­ren Auf­ga­ben im Unter­neh­men „Fami­lie“, wel­che meist auf den Schul­tern der Frau* allein las­ten. Möch­tet ihr mehr über Men­tal Load erfah­ren? Wir haben alle rele­van­ten Infos kom­pakt für euch in einen Vor­trag gepackt. Im Vor­trag geht’s unter ande­rem darum:

Was ist Men­tal Load?
War­um ist Men­tal Load oft Frauen*sache?
Wel­che Aus­wir­kun­gen hat Men­tal Load?
Was bedeu­tet das für die Paarbeziehung?
Sicht­bar machen und Auf­tei­len des Men­tal Load
Was kön­nen bei­de Partner*innen beitragen?
Wel­che gesell­schafts­po­li­ti­schen Ver­än­de­run­gen sind notwendig?

Wir freu­en uns auf alle Müt­ter, Väter, Betreu­ungs­per­so­nen, mit oder ohne Partner*in und alle, die sich sonst noch für das The­ma interessieren.

Vor­tra­gen­de*
DSPin Bar­ba­ra Schram­mel MSc, Sozi­al­päd­ago­gin, Psy­cho­the­ra­peu­tin (Psy­cho­dra­ma) und Bera­te­rin Lena Neu­ber, MSc, Psychologin