Vortrag und Austausch: Gefühlsarbeit

Vor­trag mit Dis­kus­si­ons­mög­lich­keit und Austausch

Datum: 06.03.2025, 9–11:30 Uhr
Ort: online via Zoom
Teil­nah­me kostenlos
Anmel­dung: per E‑Mail an veranstaltungen@frauenberatenfrauen.at oder via die­sem Link
Nach erfolg­ter Anmel­dung erhal­ten Sie einen Link per E‑Mail eini­ge Tage vor der Veranstaltung.

Gefühl­s­ar­beit (Emo­tio­nal Load) bedeu­tet, sich dafür ver­ant­wort­lich zu füh­len, dass es allen Per­so­nen im Umfeld gut geht, ihre Bedürf­nis­se wahr­zu­neh­men und auch zu erfüllen.
Gefühl­s­ar­beit ist die Grund­la­ge, damit eine Gesell­schaft funk­tio­nie­ren kann. Meist wird sie von Frau­en* über­nom­men, sowohl im pri­va­ten als auch im beruf­li­chen Kontext.

In klas­si­schen Frauen*berufen muss beson­ders viel Gefühl­s­ar­beit geleis­tet wer­den, wie z.B. in sozia­len Beru­fen, aber auch im Dienst­leis­tungs­sek­tor. Hier wird von den aus­füh­ren­den Per­so­nen ver­langt, ihre eige­nen Bedürf­nis­se und Gefüh­le zurück­zu­ste­cken, zuguns­ten der Bedürf­nis­se ande­rer. Und auch in der Fami­lie sind es in ers­ter Linie Frau­en*, die die emo­tio­na­le Ver­sor­gung über­neh­men. Das hat lang­fris­tig Aus­wir­kun­gen, auf unser Wohl­be­fin­den, die Bezie­hung zu uns selbst und unse­re Gesundheit.

Im Vor­trag geht es unter ande­rem darum:
Was ist Gefühl­s­ar­beit? Was ist Emo­tio­nal Load?
War­um ist sie nach wie vor in ers­ter Linie Frauen*sache?
Wel­che Aus­wir­kun­gen hat dies phy­sisch und psychisch?
Gefühl­s­ar­beit im Job und im Privatleben
Wie kön­nen wir einen guten, gesun­den Umgang mit Gefühl­s­ar­beit und Emo­tio­nal Load finden?
Wo ist Gefühl­s­ar­beit ange­bracht, wo hin­der­lich? Und was kön­nen wir zu einer gerech­te­ren Ver­tei­lung zwi­schen den Geschlech­tern beitragen?

Vor­tra­gen­de:
Julia Schaff­ner MA, Poli­tik­wis­sen­schaf­te­rin, Geschäfts­füh­re­rin bei Frau­en* bera­ten Frauen*
Bar­ba­ra Schram­mel, MSc, Psy­cho­the­ra­peu­tin und Beraterin 

Mental Load – wenn die ungleiche Verteilung des Familienmanagements Frauen* in die Erschöpfung zwingt

Vor­trag mit Dis­kus­si­ons­mög­lich­keit und Austausch

Datum: 03.03.2025, 10–12:30 Uhr
Ort: online via Zoom
Teil­nah­me kostenlos
Anmel­dung: per E‑Mail an veranstaltungen@frauenberatenfrauen.at oder via die­sem Link
Nach erfolg­ter Anmel­dung erhal­ten Sie einen Link per E‑Mail eini­ge Tage vor der Veranstaltung.

Men­tal Load meint die unsicht­ba­ren Auf­ga­ben im Unter­neh­men „Fami­lie“, wel­che meist auf den Schul­tern der Frau* allein las­ten. Möch­tet ihr mehr über Men­tal Load erfah­ren? Wir haben alle rele­van­ten Infos kom­pakt für euch in einen Vor­trag gepackt. Im Vor­trag geht’s unter ande­rem darum:

Was ist Men­tal Load?
War­um ist Men­tal Load oft Frauen*sache?
Wel­che Aus­wir­kun­gen hat Men­tal Load?
Was bedeu­tet das für die Paarbeziehung?
Sicht­bar machen und Auf­tei­len des Men­tal Load
Was kön­nen bei­de Partner*innen beitragen?
Wel­che gesell­schafts­po­li­ti­schen Ver­än­de­run­gen sind notwendig?

Wir freu­en uns auf alle Müt­ter, Väter, Betreu­ungs­per­so­nen, mit oder ohne Partner*in und alle, die sich sonst noch für das The­ma interessieren.

Vor­tra­gen­de*
DSPin Bar­ba­ra Schram­mel MSc, Sozi­al­päd­ago­gin, Psy­cho­the­ra­peu­tin (Psy­cho­dra­ma) und Bera­te­rin Lena Neu­ber, MSc, Psychologin

Austellung: Der weibliche Name des Widerstands / Žensko ime odpora

Dau­er: 11. – 21. März 2025
Ort: Guss­haus­stra­ße 14, Tür 3 , 1040 Wien
kos­ten­los, kei­ne Anmel­dung erforderlich

Kura­to­rin­nen und Autorin­nen: Eli­sa­beth Holz­in­ger | Poli­tik­wis­sen­schaf­te­rin, Ger­ti Mal­le | Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin, Vida Obid | Kul­tur- und Bil­dungs­ar­bei­te­rin, Sis­si Rausch | Päd­ago­gin und Text­ar­bei­te­rin, Hele­na Ver­del | Publi­zis­tin und Autorin, Glej, ta svet je tudi zate
Auf­stel­lung: Hil­la­ry Plasch
Lay­out und Gra­fik: Wal­ter Oberhauser

Eröff­nung: Diens­tag, 11. März 2025, 18:00
Es spre­chen die Kura­to­rin­nen Hele­na Ver­del und Eli­sa­beth Holz­in­ger und Chris­ti­ne Ste­ger, Bun­des­vor­sit­zen­de KZ- Verband.
Der weib­li­che Name des Wider­stands / Žens­ko ime odpora
Aus­stel­lung über den Wider­stand der Kärnt­ner slo­we­ni­schen Frau­en ver­bun­den mit Bei­spie­len des Wider­stands gegen die Nazis von Frau­en aus ganz Österreich.

Finis­sa­ge: Mitt­woch, 19. März 2025, 18:00
Gespräch zu Geschich­te – Gegen­wart – Zukunft der Frau­en­be­we­gung. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen folgen.

Die Aus­stel­lung „Der weib­li­che Name des Wider­stands“ doku­men­tiert den Wider­stand der Kärnt­ner slo­we­ni­schen Frau­en und ver­bin­det die­sen mit Bei­spie­len des anti­na­zis­ti­schen Wider­stands von Frau­en aus dem gesamt­ös­ter­rei­chi­schen Raum.
Die Zusam­men­schau bei­der Tei­le mani­fes­tiert sowohl das Gemein­sa­me des Wider­stands als auch die Unter­schie­de in den sozia­len, kul­tu­rel­len und poli­ti­schen Bedin­gun­gen bei­der Seiten.
Wäh­rend in den ande­ren von Deutsch­land besetz­ten Län­dern der Wider­stand gegen die Nazis viel­fach von natio­nal gesinn­ten Men­schen getra­gen wur­de, fehl­te die­ses Motiv im deutsch­spre­chen­den Öster­reich vor­erst weit­ge­hend. Die Nazi-Gegner:innen aus unter­schied­li­chen poli­ti­schen und welt­an­schau­li­chen Lagern – Kommunist:innen, Sozialdemokrat:innen, Bür­ger­li­che und reli­gi­ös Moti­vier­te – hat­ten es mit begeis­ter­ten Sympathisant:innen und einer feind­li­chen, von Denunziant:innen und fana­ti­schen Anhänger:innen des Regimes gepräg­ten Bevöl­ke­rung zu tun.

Ganz anders war die Situa­ti­on im slo­we­nisch­spre­chen­den Teil Kärn­tens. Nach der Beset­zung Öster­reichs und nach dem Über­fall der deut­schen Wehr­macht auf Jugo­sla­wi­en im April 1941 wur­den die Repres­sio­nen gegen Ange­hö­ri­ge der slo­we­ni­schen Volks­grup­pe in Kärn­ten ver­stärkt. Im April 1942 wur­den tau­send von ihnen ins deut­sche Reich depor­tiert, weil sie dem Ziel der Ger­ma­ni­sie­rung der Regi­on im Wege stan­den. Das befeu­er­te den Wider­stand der slo­we­ni­schen Bevöl­ke­rung und führ­te zur Orga­ni­sie­rung der Befrei­ungs­front (Osvo­bo­dil­na Fron­ta, OF) auch in Süd­kärn­ten. Die Kärnt­ner slo­we­ni­schen Frau­en grün­de­ten im März 1943 den ers­ten Orts­aus­schuss der Anti­fa­schis­ti­schen Frau­en­front in Kärn­ten, kämpf­ten gegen das Nazi-Regime, für ihr Über­le­ben und ihre Rech­te als Frauen.
Die zwei­spra­chig gehal­te­ne Aus­stel­lung ver­steht sich auch als Hin­weis dar­auf, dass die Erfor­schung und die Ein­be­zie­hung des weib­li­chen Wider­stands in die offi­zi­el­le Erin­ne­rungs­po­li­tik und For­schung weit hin­ter den Bemü­hun­gen nicht­staat­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen sowie ein­zel­ner Wissenschaftler:innen zurückbleibt.

Der Aus­stel­lungs­ti­tel stammt von Marie-Thé­rè­se Kersch­bau­mer: Der weib­li­che Name des Wider­stands. Sie­ben Berich­te. Erst­aus­ga­be Auf­bau-Ver­lag, Ber­lin und Wei­mar, 1986. Buch bestel­len: Link

Workshop: Psychische Selbstverteidigung im digitalen Raum

Vor­trag mit Austausch

Datum: 4.6.2025, 9:00–11:30 Uhr
Ort: online
Teil­nah­me kostenlos
Anmel­dung per E‑Mail an veranstaltungen@frauenberatenfrauen.at

In die­sem Work­shop wid­men wir uns ver­schie­de­nen Hand­lungs­mög­lich­kei­ten, die bei Über­grif­fen und Grenz­über­schrei­tun­gen im digi­ta­len Raum ange­wen­det wer­den kön­nen. Mit einem prä­ven­ti­ven Blick wer­den wir auf die The­men Hass im Netz, Über­grif­fe im Rah­men von Bezie­hungs­an­fän­gen und Online-Dating sowie Gewalt in (Ex)Paarbeziehungen ein­ge­hen. Wir wer­den zu jedem der The­men­be­rei­che kon­kre­te Stra­te­gien vor­stel­len, die einer­seits den Umgang mit gewalt­vol­len Grenz­über­schrei­tun­gen erleich­tern, ande­rer­seits dazu ermu­ti­gen dage­gen vor­zu­ge­hen und sich zu wehren. 

Workshop: Digitale Selbstverteidigung mit technischem Know-How

Vor­trag mit Austausch

Zeit: 24.4.2025, 9:00–12:00 Uhr
Ort: online
Teil­nah­me kostenlos
Anmel­dung per E‑Mail an veranstaltungen@frauenberatenfrauen.at

Stal­king und digi­ta­le Gewalt haben ech­tes Gefah­ren­po­ten­ti­al. Meist ahnen wir, dass etwas nicht stimmt. Viel­leicht, weil jemand zu viel über uns weiß, z.B. wo wir uns auf­ge­hal­ten haben, ohne dass wir es je erzählt hät­ten. Der nagen­de Zwei­fel: Liest jemand mei­ne Direkt­nach­rich­ten in Social Media oder gar mei­ne E‑Mails mit? Wie kann das sein? Und vor allem: Was kann ich dage­gen tun?

Vom Anfangs­ver­dacht zur tech­ni­schen Selbst­ver­tei­di­gung zeigt Exper­tin Klau­dia Zotz­mann-Koch in die­sem Work­shop, was alles – meist sogar für klei­nes Geld – im Inter­net und mit digi­ta­len Gerä­ten in unse­rer direk­ten Umge­bung mög­lich ist und wie wir uns davor schüt­zen können.

Empowerment statt Entmutigung: Für eine gerechte Gesundheitsversorgung von Frauen* und Mädchen*

Online-Vor­trag mit abschlie­ßen­der Diskussionsrunde

Datum: 05.03.2025, 17:30–19:00
Ort: via Zoom: Link
Teil­nah­me kos­ten­los, kei­ne Anmel­dung erforderlich

Frau­en* und Mäd­chen* mit Migra­ti­ons­bio­gra­phie erle­ben oft Dis­kri­mi­nie­rung im Gesund­heits­we­sen. Schon im ers­ten Kon­takt damit wird die pas­sen­den Gesund­heits­ver­sor­gung durch Bevor­mun­dung, man­geln­de Sen­si­bi­li­tät für ihre Lebens­rea­li­tä­ten sowie sprach­li­chen und büro­kra­ti­schen Bar­rie­ren erschwert. In die­ser Couch Lec­tu­re geht es um Empower­ment von Betrof­fe­nen statt Ent­mu­ti­gung durch Dis­kri­mi­nie­rung im Wie­ner Gesundheitswesen.

Die Rei­he Couch Lec­tures lie­fert dir frei Haus Zugang zur umfang­rei­chen Exper­ti­se aus unter­schied­li­chen The­men­be­rei­chen unse­rer Arbeit: Span­nend auf­be­rei­tet, rele­vant für unse­re Gesell­schaft, für unse­re Stadt und für dich.

Du kannst ganz gemüt­lich via Zoom mit Han­dy, Tablet oder Com­pu­ter von der Couch aus, oder wo immer es für dich pas­send ist, dabei sein und dich zusam­men mit Frei­wil­li­gen, Ehren­amt­li­chen und ande­ren Kolleg*innen und Expert*innen austauschen.

Vortrag: Frauen, Frieden und Kunst – jenseits der Gewalt

Vor­trag am Mitt­woch, 26. Febru­ar 2025, 18:00 Uhr

Frau­en, Frie­den und Kunst – jen­seits der Gewalt

mit Eva Bren­ner (Regis­seu­rin, Thea­ter­wis­sen­schaft­le­rin, Aktivistin)

Anhand zeit­ge­nös­si­scher Künst­le­rin­nen wird das pre­kä­re Ver­hält­nis von Dar­stel­lung und Kri­tik von Gewalt, Krieg und Geschlech­ter­ver­hält­nis­sen the­ma­ti­siert: mit Bei­spie­len aus der Bil­den­den Kunst von Anne Imhof und Mar­got Pilz sowie aus Thea­ter­pro­duk­tio­nen von Flo­ren­ti­na Holz­in­ger und Mar­le­ne Engelhorn.

Fort­set­zung der Rei­he Frau­en ver­ste­hen viel vom Frie­den! Femi­nis­ti­sche Per­spek­ti­ven und Gegen­stra­te­gien zu Mili­ta­ris­mus und Krieg.

Mode­ra­ti­on: N.N.

In Koope­ra­ti­on mit WILPF.

Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien
Die Ver­an­stal­tung ist für Frauen.

Vortrag: Das Geschäft mit der Angst: Daten, Überwachung und die Kommodifizierung von Sicherheit

Vor­trag am Don­ners­tag, 06. Febru­ar 2025, 18:00 Uhr

Das Geschäft mit der Angst: Daten, Über­wa­chung und die Kom­mo­di­fi­zie­rung von Sicherheit

mit Mari­an­ne Hof­bau­er (Akti­vis­tin und Sozialwissenschaftlerin)

Daten sind das „Erd­öl des 21. Jahr­hun­derts“. Die Extrak­ti­on von Pro­fit aus Daten formt die sozia­len Geschlech­ter­ver­hält­nis­se. An der Schnitt­stel­le von Daten­ka­pi­ta­lis­mus und neo­li­be­ra­len Ideo­lo­gien zu Sicher­heit und Selbst­op­ti­mie­rung ent­steht eine neue Dyna­mik: die Ver­mark­tung von Sicher­heit, die vor allem von Unsi­cher­heit lebt. Soge­nann­te per­sön­li­che Sicher­heits-Apps sind ein ein­drück­li­ches Bei­spiel dafür, wie Über­wa­chung, Daten­ex­trak­ti­on und die schlei­chen­de Ret­ra­di­tio­na­li­sie­rung von Geschlech­ter­rol­len inein­an­der­grei­fen. Dadurch wer­den Ängs­te ver­stärkt, wäh­rend die zugrun­de lie­gen­den gesell­schaft­li­chen Struk­tu­ren unbe­ach­tet bleiben.

Mode­ra­ti­on: Irm­traud Voglmayr

Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien
Die Ver­an­stal­tung ist für alle Geschlechter.

Frauen denken Alternativen – Neue Wege zur Gleichstellung

Ver­an­stal­ter: VHS Wie­ner Urania
Datum und Uhr­zeit: 05.03.2025, 17:30 – 21:00 Uhr
Kurs­ort: VHS Wie­ner Ura­nia, Ura­ni­a­stra­ße 1 , 1010 Wien
Teilnehmer*innen: 1 – 130

Glei­che Chan­cen und Rech­te sind für vie­le Frau­en in Öster­reich noch immer nicht Rea­li­tät im eige­nen All­tag. Aber wor­an liegt das? Und wie kann es gelin­gen, die Lebens­be­din­gun­gen für Frau­en und Mäd­chen ganz kon­kret dort, wo sie sich Ver­än­de­rung im Leben wün­schen, zu bewirken?

Jeden­falls kann Gleich­stel­lung sehr erfolg­reich in den Bezir­ken und Com­mu­ni­ties gestärkt wer­den. Ler­nen wir in einem leb­haf­ten Dia­log von loka­len Pro­jek­ten, regio­na­len Bera­tungs­stel­len und Praktiker*innen aus Wie­ner Bezirken.

Wir hören an die­sem Abend von Men­schen, die dort erfolg­reich ein­ge­sprun­gen sind, wo Frau­en vor­her im Stich gelas­sen wur­den. Wir tau­schen uns mit ihnen über ihre Ideen und Erfol­ge aus, um neue Wege zu ent­de­cken, die Geschlech­ter­gleich­stel­lung vorzutreiben.

Im Zen­trum die­ser Ver­an­stal­tung im Vor­feld des inter­na­tio­na­len Tags der Frau­en­rech­te steht ein inten­si­ver und agi­ler Aus­tausch. Es gibt kein Podi­um, denn alle Teil­neh­men­de wer­den gemein­sam das Podi­um sein und sind ein­ge­la­den, aktiv mitzudiskutieren.

Vortrag: Sexarbeit als feministische Problematik

Ver­an­stal­ter: VHS Wie­ner Urania
Datum und Uhr­zeit: 12.03.2025, 19:30 – 21:00 Uhr
Kurs­lei­tung: Prof.in Dr.in Sabi­ne Grenz
Kurs­ort: VHS Wie­ner Ura­nia, Ura­ni­a­stra­ße 1 , 1010 Wien
Teilnehmer*innen: 8 – 50
Kos­ten: € 7,00

Der Vor­trag behan­delt die nach wie vor gespal­te­ne femi­nis­ti­sche Debat­te zwi­schen Aktivist*innen für Rech­te von Sexarbeiter*innen einer­seits und gegen Prostitution/Sexarbeit ande­rer­seits. Im Vor­der­grund ste­hen die Impli­ka­tio­nen, die die­se bei­den Posi­tio­nen im Hin­blick auf Geschlecht und Sexua­li­tät mit sich brin­gen. Dazu wird Sabi­ne Grenz auf die der Debat­te zugrun­de lie­gen­den sozia­len und kul­tu­rel­len Kon­struk­tio­nen von Geld, Sexua­li­tät und Geschlecht sowie die Sub­jek­ti­vi­tät von Sexarbeiter*innen und deren unter­schied­li­chen mate­ri­el­len Arbeits­be­din­gun­gen ein­ge­hen. In der For­schung zu Sexarbeit/Prostitution herrscht weit­ge­hend die ein­hel­li­ge Auf­fas­sung, dass die Ver­bes­se­rung der Lebens­si­tua­ti­on von Sexarbeiter*innen im Vor­der­grund ste­hen soll­te. Aller­dings ist die Sach­la­ge hier kom­plex, da nicht nur Aspek­te wie die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung, son­dern u.a. auch Sperr­be­zirks­ver­ord­nun­gen und Migra­ti­ons­rech­te eine Rol­le spie­len. Der Vor­trag ver­sucht, die­se Kom­ple­xi­tät zu ver­deut­li­chen und zugleich die damit ver­bun­de­nen Pro­ble­ma­ti­ken aufzuzeigen.

Sabi­ne Grenz ist Ass.-Professorin für Gen­der Stu­dies der bei­den Fakul­tä­ten für Phi­lo­so­phie und Bil­dungs­wis­sen­schaft sowie für Sozi­al­wis­sen­schaf­ten. Sie ist außer­dem Pri­vat­do­zen­tin für Gen­der Stu­dies an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Berlin.