UPDATE:
Wie ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt, werden durch die aktuelle Ausbreitung von Covid-19 an der Universität Wien bis voraussichtlich einschließlich Samstag, 04.04.2020 keine Lehrveranstaltungen mit physischer Präsenz abgehalten (weitere Infos siehe hier).
Daher wird die Ringvorlesung virtuell abgehalten: Sollten Personen an den nächsten – virtuellen – Einheiten teilnehmen wollen, die keinen Moodle-Zugriff haben oder sich noch nicht für die E‑Mail-Liste eingetragen haben, schickt bitte eine E‑Mail an doingfeminisms.ie@univie.ac.at.
Eine studentisch-organisierte Ringvorlesung unter dem Titel Doing Feminisms, die das Verhältnis von feministischer Theorie und Praxis thematisiert.
Die Vorlesung zielt darauf ab, diversen Handlungsbeispielen feministisch emanzipatorischer Praktiken Raum zu geben und unter anderem Fragen des Wandels innerhalb von patriarchalen Strukturen nachzugehen. Wir wollen die wechselseitige Beziehung zwischen feministischen Theorien und Praktiken thematisieren und Fragen nachgehen wie:
In welchem Verhältnis stehen Handlung und Diskurs? Wie lässt sich feministische Theorie operationalisieren? Wie können wir mit Kategorien arbeiten, ohne die ihnen zugrundeliegende Machtstrukturen zu reproduzieren? Wie beeinflussen sich theoretische Sichtweisen und praktische Umsetzung?
Eine öffentliche Website wurde erstellt, um Allen den Zugang zu Informationen rund um die Ringvorlesung zu ermöglichen: doingfeminisms.org
Weitere Informationen auch unter u:find
WANN: Dienstags von 18.30 bis 20 Uhr
WO: im Hörsaal A, UniCampus Zugang Hof 5, Spitalgasse 2, 1090 Wien
10.03.2020 – Einführung
17.03.2020 – Moira Millán
24.03.2020 – an.schläge
31.03.2020 – LEFÖ
21.04.2020 – Queer Base
28.04.2020 – Stefanie Mayer
05.05.2020 – Erzsébet Barát
12.05.2020 – VIDC
19.05.2020 – Boka En
26.05.2020 – Natasha Kelly
09.06.2020 – Podiumsdiskussion I
16.06.2020 – Armani Abuzahra
23.06.2020 – Antje Daniel
30.06.2020 – Podiumsdiskussion II
(*Änderungen vorbehalten)
Fragen an das Student Organizing Team unter: doingfeminisms.ie@univie.ac.at
Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Die SPÖ Frauen und das Johanna Dohnal-Archiv laden ein zur Verleihung der Johanna-Dohnal-Preise 2020
Johanna-Dohnal-Förderpreise und Stipendium für Dissertantinnen und Diplomandinnen, deren Arbeiten die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie fördern oder eine Vorbildwirkung auf Mädchen und Frauen in Ausbildung und Studium haben.
Die Ausbildung und Chancengleichheit von jungen Frauen und Mädchen waren große Anliegen von Bundesministerin Johanna Dohnal. Darum werden auch heuer wieder die bereits traditionellen Förderpreise sowie ein Johanna-Dohnal-Stipendium vergeben.
Die Preisträgerinnen werden wie jedes Jahr von einer Jury ausgewählt. Patinnen und Paten, die durch ihren finanziellen Beitrag das Preisgeld finanzieren, machen diesen Preis möglich.
Im Anschluss an die Preisverleihung wird zu einem Empfang geladen.
Gesamtes Programm siehe hier.
Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Mehr Frauen in Führungspositionen – doch wie? Deine Karriere mit Sinn!
Die Grünen Frauen Alsergrund laden zu Vortrag und Kurz-Workshop mit Mag.a Karin Wenzel (iVip) und anschließendem feministischen Dinner ein!
Wie der persönliche „Karriere-Life-Dance“ gelingen kann, erlebt frau im Rahmen eines humorvollen Impulsvortrags mit inspirierenden Erkenntnissen. Beim Dinner werden weitere Schritte für Frauen ausgetauscht.
16.30−18.00 Vortrag & Workshop, 18.30 – 22.00 Dinner
SFU Frauentag 2020 | Rolemodels in Wissenschaft und Politik
Wann und wie bin ich Feministin oder feministisch handelnder Mann? Wie inspirieren uns Vorbilder?
Das Vorbild verweist auf ein DaVOR, lässt uns als Teil einer geschichtlichen Kette erleben. Johanna Dohnal – die erste östereichische Frauenministerin – war Vorreiterin im Kampf für eine geschlechergerechtere Gesellschaft. Der aktuelle Kinofilm DIE DOHNAL ist ein Stück österreichischer Zeitgeschichte und zeichnet ihre Biografie nach. Der Film wird unter Anwesenheit der Produzentin und ihrer Enkelin gezeigt und lädt zur Diskussion ein.
Feministische Rolemodels müssen nicht perfekt sein, aber sichtbar! In diesem Sinne berichten wir SFU-Wissenschafterinnen von eigenen feministischen Ansätzen und Herausforderungen. Ausklang der Matinee bei feinem Buffet!
Programm siehe hier.
Flyer siehe hier.
Eintritt für Studierende kostenlos
Gäste 20,– Euro
Fachtagung für Frauennetzwerke 2020
Stärken von Frauen-Netz-Werken sichtbar machen!
Es gibt in Österreich eine Vielzahl von Frauennetzwerken und Frauenvereine.
Einige davon, wie die politischen Parteien, Frauenorganisationen der Gewerkschaften und der Standesvertretungen, der Katholischen und Evangelischen Kirchen sowie autonome Frauengruppen und unabhängige Frauenorganisationen.
In der Fachtagung für Frauennetzwerke am 6. März 2020 wird die Idee des Vernetzens und des Wissenstransfers aufgegriffen und vertieft.
In Fachvorträgen sollen die Teilnehmerinnen wichtige Informationen für eine professionelle Vereinsarbeit erhalten.
In dieser Weiterbildungsveranstaltung werden heuer die Themen
- Association Management mit Schwerpunkt Management, Buchhaltung und Mitgliedermanagement
- Fundraising sowie
- Medienarbeit im klassischen Sinn und Social Media Arbeit
behandelt. Mit dieser Veranstaltung soll der fachliche Austausch und das Voneinander-Lernen unterstützt werden.
Wann: Freitag, 6. März 2020, 14:00 bis 18:00 Uhr,
Wo: Wien, BMVIT, Festsaal, Radetzkystr. 2, 1030 Wien
Detailprogramm und Anmeldung siehe https://www.npo-frauennetzwerk.at
Handlungsmöglichkeiten gegen sexistische Gewalttäter: Alternativen zu Gericht und Perspektiven feministischer Gerechtigkeit
11. März 2020, 19 Uhr, Rötzergasse 13, Tür 8 , 1170 Wien
Sexuelle Gewalt gegen Frauen findet zu 80% innerhalb der Familie, in Beziehungen, im Bekanntenkreis und am Arbeitsplatz statt. Zum größten Teil bringen Frauen sexuelle Gewalt nicht zur Anzeige. Der Weg zum Gericht bringt Frauen oft keine Gerechtigkeit: Die österreichische Justizpraxis zeigt, dass Anzeigen wegen sexueller Gewalt häufig eingestellt werden; der Gerichtsprozess selbst konfrontiert viele Frauen mit sexistischen Mythen zu sexueller Gewalt, wie „Es ist gar nicht passiert“, „Sie wollten es „ oder „Sie hat es verdient“ oder auch mit rassistischen und klassenspezifischen Vorurteilen. Immer öfter werden Frauen nach einer Anzeige selbst wegen Falschaussage oder Verleumdung angezeigt.
Welche alternativen Wege und feministischen Handlungsmöglichkeiten wurden in der Frauenbewegung entwickelt? Welche Überlegungen gibt es von einzelnen Frauen? Was sind Inhalte und Perspektiven feministischer Gerechtigkeit?
Eine Informations- und Diskussionsveranstaltung für Frauen von WEN DO Wien und Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen
Konferenz: Is it a lottery? Improving fairness in research funding – Gender bias under loop
im Rahmen des H2020-EU-Projektes GRANteD (https://www.granted-project.eu/)
Wann & Wo: 24.2.2020, 9:30–18:00 Uhr, Sensengasse 1, 1090 Wien
Zielgruppe: ExpertInnen im Bereich Gender und Wissenschaftsforschung; ForscherInnen im Bereich Gender und Wissenschaftsforschung; VertreterInnen von Forschungseinrichtungen und Forschungsförderorganisationen, sowie; Policy Maker sind herzlich eingeladen an der Konferenz teilzunehmen.
Ziel des GRANteD-Forschungsprojekts ist es, die empirischen Belege für (potenzielle) geschlechtsspezifische Vorurteile bei Entscheidungsprozessen und ‑praktiken in Forschungsförderorganisationen zu verbessern. Anschließend an die Forschung möchten wir Empfehlungen erarbeiten, um diese Prozesse transparenter, objektiver und letztendlich geschlechtergerechter gestalten zu können.
Genauere Informationen zum Projekt und der Konferenz, sowie das vorläufige Programm gibt es hier:
https://www.granted-project.eu/
https://www.granted-project.eu/about-the-conference/
https://twitter.com/eu_granted
Kontakt:
Tel.: +43 1 5817520–4403
E‑Mail: marlene.hock@joanneum.at
Web: www.joanneum.at/policies
Geschlechterdimensionen und Politik – psychoanalytische Perspektiven auf den Antifeminismus
Dienstag, 18. Februar 2020, 18:00 – 20:00 Uhr
aus der Reihe Seminarraumgespräch – Denken in Präsenz
Mit Nadja Meisterhans (Linz), Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Politische Theorie/Politische Philosophie.
In unseren Seminarraumgesprächen kann leidenschaftlich und mit Muße in Präsenz über Gegenwärtiges nachgedacht werden.
Kuratiert und moderiert von Birge Krondorfer
Snacks und Getränke werden gereicht. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien
Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich.
Veranstaltung für Frauen.
Diskussion: Brot und Rosen
Ob im Pflegeheim, im Kindergarten, im Krankenhaus oder in der Reinigung – Frauen leisten harte Arbeit. Und das oft bei niedrigen Löhnen. Und nach der Lohnarbeit beginnt meistens die zweite Schicht mit Hausarbeit und Kindererziehung. An diesem Abend berichten Ria Brandlhofer (Betriebsrätin im Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser) und Sabine Mitrakovits (Kindergartenleiterin) aus der Praxis und diskutieren im Anschluss mit Marina Hanke (Gemeinderätin und Landesvorsitzende der SPÖ-Frauen).
Sexualisierte Gewalt ist nahezu täglich in den Medien. Was hat diese Form von Gewalt mit Frauenbild in unserer Gesellschaft zu tun? Warum gibt es so wenige Anzeigen und Verurteilungen bei Sexualisierter Gewalt? Welchen Einfluß wird das neue Gewaltschutzgesetz haben? Warum zeigen Frauen nicht an? Was kann (Lokal-)Politik und Einzelperson unternehmen?
Lesung und Vortrag von Helga Pregesbauer (http://www.wortflechte.com/web/publikationen/).