Barbara Prammer Symposium 2020

Barbara Prammer Symposium 2020

Mon­tag, 20. Jän­ner 2020, 10 Uhr bis 16 Uhr Par­la­ment Wien, Aus­weich­quar­tier Hof­burg, Ein­gang bei Haupt­ein­gang Josefs­platz, 1010 Wien

Ein­lass: 9.00 Uhr (Bit­te recht­zei­tig da sein, da der Ein­lass ins Par­la­ment auf­grund der Sicher­heits­kon­trol­len immer län­ger dauert.)

Anmel­dung per E‑Mail erfor­der­lich unter veranstaltungen@spoe.at.

Im Jahr 2020 wol­len wir nach 25 Jah­ren die Ergeb­nis­se der 4. Welt­frau­en­kon­fe­renz in Peking von 1995 noch ein­mal einer kri­ti­schen Ana­ly­se unter­zie­hen und die not­wen­di­gen wei­te­ren Schrit­te, die damals von 189 Regie­run­gen ange­nom­men wur­den wei­ter­zu­den­ken. 1995 wur­den wich­ti­ge The­men in den Berei­chen Armut, all­ge­mei­ne und beruf­li­che Bil­dung, Gesund­heit, Gewalt, bewaff­ne­te Kon­flik­te, Wirt­schaft, Macht und Ent­schei­dungs­fin­dung, insti­tu­tio­nel­le Mecha­nis­men, Men­schen­rech­te, Medi­en, Umwelt und Mäd­chen stra­te­gisch andis­ku­tiert. Es muss end­lich zu ech­ten Schrit­ten für glei­che Rech­te und Gleich­stel­lung welt­weit kommen.

Pro­gramm:
9.00 Uhr Einlass
10.00 Uhr Eröff­nung Klub­vor­sit­zen­de und SPÖ-Vor­sit­zen­de Pame­la Rendi-Wagner
Eröff­nungs­talk mit der Prä­si­den­tin des Ren­ner-Insti­tuts Doris Bures, Bun­des­frau­en­vor­sit­zen­der Gabrie­le Hei­nisch-Hosek und dem Gene­ral­se­kre­tär der FEPS László Andor.
Ein­füh­rungs­wor­te Hel­ga Kon­rad, Frau­en­mi­nis­te­rin a.D., lei­te­te feder­füh­rend die Regie­rungs­de­le­ga­ti­on zur 4. Weltfrauenkonferenz
11.00 Uhr Key­note­spre­che­rin wird in Kür­ze bekannt gegeben
12.00 Uhr Mittagsbuffet

13.00 Uhr Workshops
Work­shop 1 „Frau­en – Arbeit – Wirt­schaft“ mit Dr.in Katha­ri­na Mader, WU Wien, ÖGB-Vize­prä­si­den­tin und Vor­sit­zen­de der SPÖ-Bun­des­rats­frak­ti­on Korin­na Schu­mann (Mode­ra­ti­on: SPÖ im Parlament)

Work­shop 2 „Gewalt­frei Leben“ mit Exper­tin (wird noch bekannt gege­ben), MEP Eve­lyn Reg­ner (Mode­ra­ti­on: FEPS, Work­shop wird in eng­li­scher Spra­che mit Über­set­zung angeboten)

Work­shop 3 „Frau­en und Repro­duk­ti­ve Rech­te“ mit Dr.in Bar­ba­ra Mai­er, Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Fami­li­en­pla­nung ÖGF) und SPÖ-Spre­che­rin für Glo­ba­le Ent­wick­lung Petra Bayr (Mode­ra­ti­on: SPÖ Frauen)

Work­shop 4 „Frau­en und Umwelt“ mit The­re­sia Vogel (Kli­ma­fonds) und Con­ny Ecker (Mode­ra­ti­on: Karl-Renner-Institut)

15.00 Uhr Kaffeepause
15.15 Uhr Berich­te aus den Work­shops und Ausblick
16.00 Uhr Ende

Mode­ra­ti­on: Son­ja Kato Mailath

Kin­der­be­treu­ung wird ange­bo­ten. Dafür ist aber eine ver­läss­li­che Anmel­dung unter Anga­be des Alters des Kindes/der Kin­der bis spä­tes­tens 14. Jän­ner not­wen­dig. Spä­te­re Anmel­dun­gen kön­nen nicht berück­sich­tigt werden.

Mit der Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung stim­men Sie der Ver­öf­fent­li­chung von Fotos und Film­auf­nah­men, die im Rah­men der Ver­an­stal­tung ent­ste­hen, aus­drück­lich zu.

The unfinished Feminist Revolution

Silvia Federici / Alyssa Schneebaum: The unfinished Feminist revolution: Influence of the global economy on housework

Sil­via Federici
An Ita­li­an-Ame­ri­can scho­lar, tea­cher, and acti­vist from the radi­cal auto­no­mist femi­nist Mar­xist tra­di­ti­on. She is a pro­fes­sor eme­ri­ta and Tea­ching Fel­low at Hof­stra Uni­ver­si­ty, whe­re she was a social sci­ence professor.
She was a foun­der of the Inter­na­tio­nal Net­work for Wages for House­work. During the ‘80s she lived and taught in Nige­ria, whe­re she also work­ed with women’s orga­niza­ti­ons and against the poli­tics of struc­tu­ral adjus­t­ment that were then being tes­ted throug­hout Africa.
She work­ed as a tea­cher in Nige­ria for many years, is also the co-foun­der of the Com­mit­tee for Aca­de­mic Free­dom in Afri­ca, and is a mem­ber of the Mid­night Notes Collective.

Alys­sa Schneebaum
Assistant Pro­fes­sor of Eco­no­mics, Vien­na Uni­ver­si­ty of Eco­no­mics and Busi­ness – WU
An aut­hor, rese­ar­cher and an excep­tio­nal femi­nist eco­no­mist who brings tog­e­ther gen­der rese­arch and eco­no­mics. Some of her recent rese­arch looks at how glo­ba­liza­ti­on is affec­ting the employ­ment of women in deve­lo­ping count­ries and how wealth in Aus­tri­an house­holds is divi­ded bet­ween men and women. She spe­cia­li­zes in Labor Eco­no­mics, Appli­ed Micro-eco­no­me­trics, eco­no­mic ine­qua­li­ty, and the eco­no­mics of the fami­ly. Schnee­baum holds a Ph.D. in eco­no­mics and a gra­dua­te cer­ti­fi­ca­te in advan­ced femi­nist stu­dies from the Uni­ver­si­ty of Massachusetts-Amherst.

“As long as repro­duc­ti­ve work is deva­lued, as long as it is con­side­red a pri­va­te mat­ter and women’s respon­si­bi­li­ty, women will always con­front capi­tal and the sta­te with less power than men, and in con­di­ti­ons of extre­me social and eco­no­mic vulnerability.”
Sil­via Fede­ri­ci – Revo­lu­ti­on at point Zero (2012)

“Capi­ta­lism still reli­es on the crea­ti­on and avai­la­bi­li­ty of future gene­ra­ti­ons of workers. The patri­ar­chal hete­ro­se­xu­al nuclear fami­ly is still the most (eco­no­mic­al­ly) effi­ci­ent way for capi­ta­list socie­ties to orga­ni­ze them­sel­ves, becau­se within the fami­ly, women do care work for free.”
Alys­sa Schnee­baum – All in the Fami­ly: Capi­ta­lism, Patri­ar­chy, and Love (2013)

Regis­tra­ti­on: https://short.wu.ac.at/federici_lecture

Votes For Women – Wanted Everywhere!

Frauenwahlrecht und politische Partizipation von Frauen im Globalen Süden

Anläss­lich der Fei­ern zum 100jährigen Jubi­lä­um des Frau­en­wahl­rechts in Öster­reich und Deutsch­land wer­fen wir einen Blick über die (euro­päi­schen) Gren­zen. Wir fra­gen, wie sich das Frau­en­wahl­recht in ver­schie­de­nen Regio­nen und Län­dern des Glo­ba­len Südens ent­wi­ckel­te; wel­che Fak­to­ren des­sen Ein­füh­rung begüns­tig­ten; wie sich in der Fol­ge die Teil­ha­be von Frau­en an for­ma­ler poli­ti­scher Macht gestal­te­te und wel­che Regio­nen mit ihrem Frau­en­an­teil in poli­ti­schen Ämtern und Gre­mi­en welt­weit füh­rend sind. Mit­tels Quiz, Film­aus­schnitt, Vor­trag, Dis­kus­si­on sowie Prä­sen­ta­ti­on der Zeit­schrift Frauen*solidarität zum Schwer­punkt „Wah­len und poli­ti­sche Par­ti­zi­pa­ti­on“ behan­deln wir die­se The­men und ver­lo­sen zum Schluss unter den Teilnehmer*innen des Quiz‘ ein Jah­res­abo der Zeit­schrift Frauen*solidarität.

Mit Petra Pint und Rosa Zechner

Um Anmel­dung wird gebe­ten: office@frauensolidaritaet.org

Eine Ver­an­stal­tung der Frauen*solidarität in Koope­ra­ti­on mit der Frau­en­hetz: frauenhetz.jetzt

Die Ver­an­stal­tun­gen in der Frau­en­hetz sind für Frau­en. Die Räum­lich­kei­ten der Frau­en­hetz sind bar­rie­re­frei zugänglich.

Besu­chen Sie auch: www.frauensolidaritaet.org/frauenwahlrecht

Feminismen diskutieren – Feministische Strategien im Comic

Femi­nis­tisch-gesell­schafts­kri­ti­sche Comics wie z.B. von Ali­son Bech­del und Mar­ja­ne Satra­pi haben es geschafft, Kri­tik aus­zu­üben, die weit­rei­chend gehört wer­den konn­te. Sie haben dem Dis­kurs Comic wider­stän­di­ge und per­sön­li­che Stim­men hin­zu­ge­fügt, die als Iden­ti­fi­ka­ti­ons­mög­lich­keit ermäch­ti­gend wir­ken kön­nen. Die wis­sen­schaft­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit Comics wächst ste­tig und gestal­tet sich sehr divers.

Vor­trag von Mar­le­ne Want­zen, Sozi­al- und Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­te­rin, Wien und Mainz
Mode­ra­ti­on: Sabi­ne Prokop (VfW)

geför­dert von der Magis­trats­ab­tei­lung 7

(Anm.: das Depot (WC) ist lei­der nicht bar­rie­re­frei ausgestattet.)

ABSAGE: Vortrag: Frauen.Wahl.Recht!

Der Vortrag musste leider abgesagt werden.

Frauen.Wahl.Recht!

Vor 100 Jah­ren haben Akti­vis­tin­nen und Ver­tre­te­rin­nen der Ers­ten Frau­en­be­we­gung in Öster­reich das Frau­en­wahl­recht erstrit­ten. 1919 zie­hen die ers­ten acht Frau­en ins Par­la­ment ein.

Wie hat der Kampf um poli­ti­sche Mit­spra­che begonnen?
Wer waren die Protagonistinnen?
Wel­che Wider­stän­de waren zu überwinden?

Und heu­te?
Wel­che Frau­en sind heu­te im Parlament?
Wer ver­tritt noch Fraueninteressen?
Wel­che Frau­en­for­de­run­gen gibt es heute?
Wel­che Frau­en sind heu­te vom Wahl­recht ausgeschlossen?

Ein Vor­trag von Petra Unger auf den Spu­ren der Frauenwahlrechtsgeschichte.

12. März 2019 um 16 Uhr, FH Tech­ni­kum Wien am Höchstädt­platz, Haupt­ein­gang, Höchstädt­platz 6, 1200 Wien

Anmel­dun­gen bit­te unter office@htw.wien

Vortrag: Empathie – Solidarität – Widerstand

Empathie – Solidarität – Widerstand: Eine kritisch-feministische Auseinandersetzung mit Gefühlen.

Kat­ja Chmi­lew­ski & Maria Mayer
Mitt­woch, 13. März 2019, 18:00 – 20:00 Uhr, Semi­nar­raum 21
(Vor­de­re Zoll­amts­stra­ße 7, Ebe­ne 4. OG)

In die­sem Vor­trag wer­den Fra­gen nach Soli­da­ri­tät und Wider­stand aus affekt­theo­re­ti­scher Per­spek­ti­ve in den Blick genom­men. Aus­gangs­punkt sind hier­bei que­er-femi­nis­ti­sche Per­spek­ti­ven und die hier for­mu­lier­te Kri­tik an Macht- und Herr­schafts­ver­hält­nis­sen wie Ras­sis­mus, Sexis­mus und Hete­ro­nor­ma­ti­vi­tät. Neben der Dar­stel­lung ver­schie­de­ner Ansät­ze zur Theo­re­ti­sie­rung von Soli­da­ri­tät, Empa­thie und Hand­lungs­macht möch­ten wir die­se anhand unter­schied­li­cher empi­ri­scher Bei­spie­le aus dem Pfle­ge- und Migra­ti­ons­kon­text dis­ku­tie­ren. Zunächst wird die Bedeu­tung von Soli­da­ri­tät für gewerk­schaft­lich orga­ni­sier­te Arbeits­kämp­fe im Pfle­ge- und Sor­ge­be­reich in den Blick genom­men. Hier­bei wird v.a. nach dem Poten­ti­al von Gefüh­len für kol­lek­ti­ve Mobi­li­sie­rungs­pro­zes­se gefragt.

Mit Bei­spie­len aus aktu­el­ler künst­le­ri­scher Pro­duk­ti­on, die sich bei­spiels­wei­se in Aus­stel­lun­gen und Thea­ter­stü­cken mit der Migra­ti­ons­ge­sell­schaft aus­ein­an­der­setzt, wird der Vor­trag jedoch auch die Mobi­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten der Emo­tio­nen Mit­ge­fühl und Mit­leid pro­ble­ma­ti­sie­ren. Affek­ti­ve Ver­bin­dun­gen zwi­schen Mit­ge­fühl und Soli­da­ri­tät wer­den dabei in Kunst und sozia­len Bewe­gun­gen aus­ge­lo­tet und somit Mög­lich­kei­ten affek­ti­ver Wider­stän­dig­keit kri­tisch hinterfragt.

Vortrag: Ina Markova: Das Jahr der Frauen.

Vortrag: Ina Markova: Das Jahr der Frauen. Eine weibliche Erfahrungsgeschichte des Umbruchs 1918 und 1919

Umbrü­che – Ver­an­stal­tungs­rei­he zum Gedenk­jahr 2018 (Web)

Der abrup­te Zer­fall der Jahr­hun­der­te alten Habs­bur­ger­mon­ar­chie und der tur­bu­len­te Über­gang zu einer voll­kom­men neu­en poli­ti­schen Ord­nung wur­de von Zeit­ge­nos­sIn­nen wie Otto Bau­er und eini­gen His­to­ri­ke­rIn­nen retro­spek­tiv als „öster­rei­chi­sche Revo­lu­ti­on“ bezeichnet.

Kalei­do­skop­ar­tig ver­webt die­ser Vor­trag unter­schied­li­che Quel­len, um der Fra­ge nach­zu­ge­hen, wel­che Hand­lungs­mög­lich­kei­ten Frau­en inner­halb die­ses Umbruch­pro­zes­ses hat­ten oder für sich erkämpf­ten. Unter­schied­li­che Quel­len machen dabei ein Spek­trum unter­schied­li­cher Erfah­run­gen und Refle­xio­nen in den Jah­ren 191819 auf. Vor­ge­stellt wer­den u.a. Tage­bü­cher aus dem Bestand der Samm­lung Frau­en­nach­läs­se, poli­zei­li­che Berich­te, Bel­le­tris­tik, Lese­rIn­nen­brie­fe sowie erz­bi­schöf­li­che Hirtenbriefe.

„Umbrü­che“ ist eine Vor­trags­rei­he an der VHS Otta­kring in Koope­ra­ti­on mit dem Insti­tut für Zeit­ge­schich­te der Uni­ver­si­tät Wien und mit Unter­stüt­zung des Öster­rei­chi­schen Natio­nal­fonds sowie dem Bezirk Otta­kring. Der Ein­tritt ist frei, Anmel­dung erbe­ten unter ottakring@vhs.at.

Women Techmakers Vienna 2019

Women Tech­ma­kers Vien­na is a part of an inter­na­tio­nal event series to let pas­sio­na­tes from all fields of STEM (Sci­ence, Tech­no­lo­gy, Engi­nee­ring, Mathe­ma­tics) meet, share know­ledge and ideas.

Pro­gram:
Talks (Kup­pel­saal)
10:00–10:30 The pecu­li­ar life of a polymath.
Eva Lett­ner – Co-foun­der of Women And Code

10:30–11:00 Veri­fi­ca­ti­on of safe­ty-cri­ti­cal elec­tro­nics – More than just testing.
Katha­ri­na Ceesay-Seitz

11:00–11:30 cof­fee break

11:30–12:00 Public trans­por­ta­ti­on: a man’s world?
Sabi­ne Wim­mer – Head of the infra­struc­tu­re depart­ment at Wie­ner Linien

12:00–12:30 (Com­pu­ter) Foren­sics and Crime
Sebyll ildi­ko Onbasi

12:30–14:00 Lunch break

14:00–14:30 Bias in AI.
Kat­rin Stras­ser – AI Soft­ware Deve­lo­per with focus on Natu­ral Lan­guage Pro­ces­sing at Cata­lysts

14:30–15:00 From Test Tube to Data Lake.
Jil­li­an Augus­ti­ne – Data Sci­en­tist at A1 Tele­kom Aus­tria AG

15:00–15:30 How to: Break the Brot­o­pian Cycle.
Kait­lyn Won­Jung Chang – Head of Stra­tegy & Inno­va­ti­on at Kob­za and The Hun­gry Eyes – KTHE GmbH

15:30–16:00 cof­fee break

16:00–16:30 How mobi­le machi­nes will beco­me auto­no­mous. Chal­lenges and oppor­tu­ni­ties of AI-based sys­tems in indus­tri­al vehicles
Chris­tia­na See­tha­ler – Direc­tor Pro­duct Deve­lo­p­ment TTControl

16:30–17:00 – Digi­tal Water – No Water. No Cloud.
Chris­ti­na Gru­ber – Freshwa­ter eco­lo­gist and Visu­al artist

17:00–17:30 – Light­ning talks

17:30 – closing

Work­shops (Semi­nar­raum)
09:45–10:45 – Cha­os meets kids: work­shop for juni­or hackers.
Cha­os macht Schule

11:00–12:00 – Women for Clean Ener­gy and Sus­tainable Development.
UNIDO – United Nati­ons Indus­tri­al Deve­lo­p­ment Organization

14:00–16:00 – Lets talk career.
TU Care­er Center

Tickets: https://www.eventbrite.com/e/women-techmakers-vienna-2019-registration-56400961795

For more infor­ma­ti­on cont­act the team at team@womentechmakers.at or visit  www.womentechmakers.at

Vortrag: Letzte Rettung Frauenhaus

Seit Ende 2018 wur­de in den Medi­en über sehr viel extre­me Gewalt gegen Frau­en und Frau­en­mor­de berich­tet. Noch immer scheint die­se stei­gen­de Ten­denz nicht zu enden.
Jede 5. Frau in Öster­reich ist von Gewalt in der Bezie­hung betrof­fen. Frau­en­mor­de sind der Gip­fel der Gewalt. Dabei ist der gefähr­lichs­te Ort für Frau­en die eige­ne Woh­nung. Wenn das eige­ne Zuhau­se nicht mehr sicher ist, wer­den Frau­en­häu­ser Zufluchts­or­te für Frau­en, die dort der Gewalt ent­kom­men können.

Womit sind Frau­en­häu­ser in der all­täg­li­chen Arbeit kon­fron­tiert? Wie wer­den Frau­en dort unter­stützt? Und wie sind die Stei­ne, die die schwarz-blaue Regie­rung den Frau­en­häu­sern durch Kür­zun­gen in den Weg legt, schon zu spüren?
Über die­se und wei­te­re Fra­gen spricht Maria Rösslhu­mer, Geschäfts­füh­re­rin der auto­no­men öster­rei­chi­schen Frauenhäuser.

Vor­trag und Dis­kus­si­on mit Maria Rösslhumer
Mo., 04.03., 18:30 Uhr, trans­form euro­pe, Guss­haus­stra­ße 14, 1040 Wien

Kon­takt: Julia Prassl, julia.prassl@jungelinke.at, 0699 18008426

Frauen in Armut – politisch gewollt?

Frauen in Armut – politisch gewollt?
Die europäische Sozialunion als Bastion gegen den Sozialabbau

113 Mil­lio­nen (22,5%) Men­schen in der EU sind armuts­ge­fähr­det oder von sozia­ler Aus­gren­zung betrof­fen, beson­ders Frau­en, Kin­der und Einel­tern-Fami­li­en. Selbst bezahl­ter Arbeit nach­zu­ge­hen schützt nicht vor Armut. Mit 9,6% ist die EU-wei­te Rate an berufs­tä­ti­gen Armuts­ge­fähr­de­ten so hoch wie noch nie zuvor. Frau­en sind auf­grund nied­ri­ge­rer Gehäl­ter vor allem in Nied­rig­lohn­sek­to­ren und auf­grund fami­liä­rer Ver­pflich­tun­gen wie Pflege/Hausarbeit mit einem weit höhe­ren Maß an Armut kon­fron­tiert. Das Feh­len von Kin­der- oder ande­ren Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen schränkt Frau­en wei­ter ein und för­dert pre­kä­re Teil­zeit­ar­beit. Jun­ge Frau­en in Euro­pa erle­ben schon bei ihrem Ein­stieg ins Berufs­le­ben einen Gen­der Pay Gap von 16%, der sich im Alter auf einen unglaub­li­chen 37% Gen­der Pen­si­on Gap ausweiten.
In Öster­reich ist das neue Sozi­al­hil­fe­ge­setz in der Aus­ar­bei­tungs­pha­se. Es ent­hält mas­si­ve Ver­schlech­te­run­gen vor allem für Frau­en und Familien.
Ist Hartz 4 im Anmarsch?

Der Dia­log soll Emp­feh­lun­gen und Maß­nah­men for­mu­lie­ren und einen akti­ven Bei­trag gegen Sozi­al­ab­bau leisten.

Impuls­vor­trä­ge:
Moni­ka Vana, Europaabgeordnete
Sybill­le Pirk­lbau­er, Refe­ren­tin AK Wien Abtei­lung Frau­en – Familie

Podi­um
Manue­la Wade AG Frau­en & Armut Armuts­kon­fe­renz, San­dra Super­tramps Tou­ren, Sybil­le Pirk­lbau­er, Moni­ka Vana, Bir­git Hebein
Mode­ra­ti­on: Ewa Dziedzic

Aus­klang und Net­wor­king bei Wein & Fingerfood
Bio-Cate­ring: Gaumenfreundinnen
Um Anmel­dung bis 6.3. 2019 wird gebe­ten unter: monika.vana@europarl.europa.eu