Rechtsfolgen einer Scheidung: Unterhalt, Alimente und vermögensrechtliche Aufteilung
• Rechtliche Situation in einer Lebensgemeinschaft und bei Auflösung derselben
• Fragen zur Obsorge und zum Kontaktrecht
• Psychosoziale Aspekte von Trennung und Scheidung
• Ist Mediation für mich sinnvoll?
Leitung: Dr.in Barbara Stekl, Juristin
Anmeldung: stekl@frauenberatenfrauen.at
Sie erhalten rechtzeitig vor Beginn einen Link zur Teilnahme.
Mental Load: Wenn die ungleiche Verteilung des Familienmanagements Frauen* in die völlige Erschöpfung zwingt
Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit und Austausch
Mental Load meint die unsichtbaren Aufgaben im Unternehmen „Familie“, welche meist auf den Schultern der Frau* allein lasten. Verstärkt wird dieses Ungleichgewicht mit der Geburt eines Kindes, aber auch Frauen* ohne Kinder erleben diese mentale Überlastung des sich ständig verantwortlich Fühlens und der 1000 To-Dos im Kopf. Alleinerzieher*innen sind zwangsweise noch stärker belastet. Selbst nach einer Trennung mit ausgedehntem Kontaktrecht durch den Vater* übernehmen überwiegend Frauen* diese Aufgaben. Es ist kein persönliches Versagen von Frauen*, dies alles nicht zu schaffen. Es ist ein strukturelles Problem, welches Frauen* benachteiligt und zur absoluten Erschöpfung führen kann.
Methode: Vortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit
Leitung: Barbara Schrammel, DSPin MSc und Lena Neuber
Datum: 8.3. 2022, 9.00 – 11.30 Uhr
Ort: Online via Zoom
Kosten: kostenlos
Anmeldung: popovic@frauenberatenfrauen.at oder unter 01 587 67 50
Nach erfolgter Anmeldung erhalten sie einige Tage vor Veranstaltungsbeginn den Teilnahmelink.
Dienstag, 15. März 2022 | 19 – 21 Uhr
Kostenloses Webinar mit der Rechtsanwältin Mag.a Sonja Aziz
Um am Webinar teilzunehmen, bitte um Anmeldung hier.
Der Zoom-Link wird im anschließenden Bestätigungsmail zugeschickt.
Worum geht es?
Österreich nimmt im Rahmen seiner Gewaltschutzgesetze eine internationale Vorreiterrolle ein, dennoch gibt es nach wie vor Lücken und Rechtschutzdefizite in der Umsetzung. Strafverfahren wegen häuslicher Gewalt werden vorschnell von der Staatsanwaltschaft eingestellt, die Verurteilungsquote ist nach wie vor niedrig. In Pflegschaftsverfahren bleibt das Erleben bzw. Miterleben von Gewalt weitgehend unberücksichtigt. Dabei ist wissenschaftlich belegt, dass auch miterlebte Gewalt Kinder traumatisieren kann. Gemeinsame Obsorge gilt in der derzeitigen Rechtsprechung der Gerichte in allen Instanzen als Regelfall und wird seitens der Gerichte trotz Gewalt und im Widerspruch zu den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen, wie § 138 ABGB betreffend die Kriterien des Kindeswohls, angeordnet.
Mit der Ratifizierung der Istanbul Konvention hat sich Österreich zur umfassenden Bekämpfung aller Formen von Gewalt an Frauen sowie zur Umsetzung geeigneter Maßnahmen verpflichtet. Die Konvention umfasst alle Formen von Gewalt gegen Frauen. Auch psychische Gewalt ist davon umfasst und muss bei Entscheidungen über das Kontaktrecht und die Obsorge berücksichtigt werden. Diese dürfen die Rechte und die Sicherheit des Opfers oder der Kinder nicht gefährden.
Gewaltschutz von Frauen und Kindern muss nachdrücklich und verlässlich im Familienrecht verankert und von den Familiengerichten berücksichtigt werden. Der Gewaltschutz darf durch das Kontaktrecht des Vaters nicht ausgehebelt werden. Welche Rechte die Istanbul Konvention konkret vorsieht und welche Maßnahmen es noch umzusetzen gilt, erfahren Sie in diesem Webinar.
Anschließend Diskussionsmöglichkeit.
aus der Kursreihe sicher IN DIE NEUEN ZEITEN
Veranstalter: VHS Wiener Urania
Datum: 07.03.2022, 18:00 – 19:30 Uhr
Kursleitung: Teresa Ulleram, BA MA
Kursort: Webinar
TeilnehmerInnen: 8 – 100
Kurs-Nr. 24811010
Femizide, sprich Frauentötungen als Folge geschlechtsspezifischer Benachteiligung, sind die ultimativste Gewaltform und sind Ausdruck eines aus Stereotypisierungen und entsprechender Sozialisierung resultierenden strukturellen Phänomens. Was braucht es, um tödliche Gewalt gegen Frauen zu verhindern?
Teresa Ulleram studierte Afrikawissenschaften und Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien. Ihre Masterarbeit verfasste sie zum Thema „Frauenmorde in Österreich“. Seit Juni 2020 ist sie in der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie tätig.
Anmeldung hier.
Der Zoom-Link zu diesem Webinar wird Ihnen 1–2 Stunden vor dem Vortrag per E‑Mail übermittelt.
Die Fachtagung für Frauen*Netzwerke richtet sich an Gestalterinnen, Newcomerinnen und Stakeholdern von Frauen*Netzwerken.
Der Verein „Fachtagung Frauen*Netzwerke“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen sichtbarer in ihrer Qualifikation zu machen, Wissenstransfer zu fördern und Nachwuchsarbeit zu unterstützen. Mit Tagungen und Online-Workshops hat sich der Verein „Fachtagung Frauen*Netzwerke“ in weniger als zwei Jahren zu einer der wichtigsten Plattformen für fachspezifischen Austausch und Vernetzung entwickelt.
Die 3. Fachtagung für Frauen*Netzwerke findet heuer unter dem Motto „Voneinander lernen, gemeinsam gestalten“ statt. Wir erleben einen digitalen Wandel, der alle Lebensbereiche betrifft – so auch die Arbeit in den Frauen*Netzwerken. In der heurigen Fachtagung legen wir unseren Schwerpunkt dorthin und wollen uns austauschen, wie wir in den Bereichen Digitalisierung, Technologie und Innovation voneinander lernen und gestalten können.
Es wird 3 fachspezifische Workshops zu den Themen Finanzen & Förderungen, Medienarbeit und Good Practice aus den Frauen*Netzwerken. Zusätzlich geben. Es wird auch eine Netzwerk-Session geben, wo die Teilnehmerinnen in 10 Minuten Sessions im Speed-Networking-Format gematched werden. Abgerundet wird das Programm durch Yoga und Pilates Einheiten.
Die Veranstaltung findet am 4. März 2022 online in verschiedenen virtuellen Räumen – dem Digiplace – statt. Start ist um 08:00 mit Yoga – offizieller Start ist 09:00 und Ende um 16:00
Die Teilnahme ist für Frauen* aus ehrenamtlichen Frauen*Netzwerken kostenfrei.
Workshop-Programm siehe hier.
Anmeldung via Eventbrite.
Als spezielles Highlight wird es zum Ausklang der Fachtagung für Frauen*Netzwerke Abendveranstaltungen vor Ort in den einzelnen Bundesländern geben.
Die Meetups unterliegen den bundesweiten bzw. regional geltenden Corona-Schutzmaßnahmen.
Anmeldung und Informationen siehe hier.
Feministische Perspektiven auf Basis des Dossiers „Anders wirtschaften – Zeit für eine Care-Wende“
Zeit: Donnerstag, 10. März 2022, 17:30–19 Uhr.
Ort: Dachatelier VinziRast-mittendrin (barrierefrei), Währinger Straße 19, 1090 Wien.
Seit mehr als zwei Jahren beschäftigt uns die Covid-19 Pandemie. Ein Autorinnenkollektiv des Vereins JOAN ROBINSON hat dazu ein Dossier verfasst. Aus vielen Momentaufnahmen der Pandemie haben die Autorinnen nach möglichen Veränderungsschritten in Richtung mehr Care-Wohlstand gesucht.
In der Veranstaltung wird das Dossier vorgestellt und besonders auf die zentrale Bedeutung des Öffentlichen Sektors – Staat eingegangen. Wie wurden die Menschen vor und in der Pandemie vom Staat versorgt und wie hat er die Care-Bereiche unterstützt? Welches Menschenbild wurde vom Staat in den Mittelpunkt gestellt und wie wurde er in der Öffentlichkeit wahrgenommen? Auf Basis der Beobachtungen werden von den Autorinnen feministische Perspektiven zur Diskussion gestellt, wie der Staat neu, fürsorglich, gedacht und eine Care-Wende ermöglicht werden könnte.
Das Autorinnenkollektiv:
Ursula Dullnig, Luise Gubitzer, Milena Müller-Schöffmann, Traude Novy, Janine Wurzer
Anmeldung erbeten unter wurzer@wide-netzwerk.at, Eintritt frei.
Es gelten die aktuellen Covid-19 Bestimmungen – wir bitten um einen 3G-Nachweis und FFP2-Masken.
Frauen* beraten Frauen* lädt herzlich ein zur Präsentation des neuen Handbuchs
„IST DAS SCHON GEWALT? GEWALT ERKENNEN UND VERÄNDERN“
Bitte um Anmeldung unter: office@frauenberatenfrauen.at oder 01 587 67 50
Sie erhalten den Link zur Veranstaltung zugesendet.
Gewalt gegen Frauen* ist nicht das Problem einzelner, sondern ein gesellschaftliches Problem, das uns alle betrifft.
Gewalt gegen Frauen* ist keine „Privatsache“, sondern eine alltägliche Menschenrechtsverletzung.
Im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit steht meist nur die offen- sichtliche körperliche Gewalt und deren extremste Konsequenz, der Frauenmord. Wir wollen mit diesem Handbuch die vielen Formen von Gewalt sichtbar machen – psychische, physische, sexualisierte, ökonomische, symbolische, strukturelle und institutionelle Gewalt sowie Gewalt im digitalen Raum – und Handlungsmöglichkeiten und Strategien gegen Gewalt diskutieren.
Wie können wir Gewalt frühzeitig erkennen und benennen?
Wie können Betroffene sich wehren und schützen?
Wie können wir Frauen*, die Gewalt erleben, sinnvoll unterstützen?
Wie stärkt feministische Beratung Frauen* in ihrer Handlungsfähigkeit?
Was braucht es auf gesellschaftlicher Ebene, um geschlechtsspezifische Gewalt eindeutig zu verurteilen und präventiv dagegen zu wirken?
Das Handbuch ist hier downloadbar: https://www.frauenberatenfrauen.at/download/FBF-Handbuch-final-Screen.pdf
Anlässlich der von 14. bis 25. März stattfindenden 66. Tagung der Frauenstatuskommission der Vereinten Nationen (Commission on the Status of Women – CSW) laden UN Women Austria zu einem digitalen Round Table zum Thema “66th Commission on the Status of Women: Gleichstellung im Kontext von Klimawandel und Umweltkatastrophen” am Dienstag, 1. März 2022, um 18:30 Uhr ein.
Vom 14. bis 25. März 2022 findet die 66. Tagung der Frauenstatuskommission (Commission on the Status of Women, CSW) der Vereinten Nationen statt. Die seit 1946 jährlich tagende Kommission hat die Aufgabe, Geschlechtergleichstellung voranzubringen und die Rechte von Frauen und Mädchen zu stärken. Das diesjährige Schwerpunktthema ist die Geschlechtergleichstellung im Kontext des Klimawandels, sowie die Entwicklung politischer Programme zur Reduktion von Umwelt- und Katastrophenrisiken. Mag.a Larissa Lassmann (Leiterin des Referats I.7.b – Internationale Frauenfragen und andere menschenrechtliche Querschnittsfragen, BMEIA) und DIin Marie-Christine Hopfgartner (Abteilung VI/1 – Allgemeine Klimapolitik, BMK) beleuchten wichtige Prozesse und Inhalte der 66. CSW sowie die Rolle Österreichs als Mitglied der VN-Frauenstatuskommission von 2021 bis 2025.
Der virtuelle Round Table findet am Dienstag, 1. März 2022, um 18:30 Uhr als Zoom-Videokonferenz statt.
Bitte melden Sie sich unter folgendem Link zum virtuellen Round Table an: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZwucuCpqDIuHtyCJbQsv0hL78j1Xzi5LHBh
Nach der Registrierung erhalten Sie den Link zur Zoom-Videokonferenz per Mail zugeschickt.
Der internationale Frauentag am 8. März 2022 im CIC – Ein Streifzug durch die Geschichte der Frauenrechte in Österreich: Vom Wahlrecht bis hin zu aktuellen Herausforderungen sowie zur Situation der Frauenrechte in Polen
Anlässlich des diesjährigen internationalen Frauentages am 8. März werden Carina Prantner und Irena Mostowicz vom Diversity & Inclusion Team des IBM Client Innovation Centers einen Vortrag über die Geschichte der Frauenrechte in Österreich vom Wahlrecht bis hin zu aktuellen Herausforderungen beziehungsweise über die Situation der Frauenrechte in Polen abhalten.
Carina arbeitet im CIC als Medizinlinguistin und Testerin. Sie ist ausgebildete Psychologin und studiert im Masterstudium Geschichte an der Universität Wien mit den Schwerpunkten Zeitgeschichte, Frauengeschichte und Medizingeschichte.
Irena ist Medizinlinguistin und PMO. Sie hat in Sozial- und Kulturanthropologie promoviert und ist außerdem Sprach- und Politikwissenschaftlerin.
Veranstaltungsort: Online – Link: https://ibm.webex.com/ibm/j.php?MTID=m18c0eda973e4ec819ec502332d23f7c0
Veranstalter: IBM Client Innovation Center Austria GmbH
2022 ist das 125-jährige Jubiläum der Zulassung der ersten Studentinnen an der Universität Wien. Ab 8. März 2022 lädt die Abteilung Gleichstellung und Diversität der Universität Wien zu einem Spaziergang im Hof 1 des Campus ein, der zeigt, dass die Frauengeschichte an der Universität alles andere als ein Spaziergang ist. Entlang wichtiger Meilensteine gehen wir zu Zukunftsvisionen. Auch wenn wir noch ein Stückchen des Weges vor uns haben, sind Frauen und Gleichstellung schon weit gekommen.
Am 7. März 2022 ab 16.00 findet die offizielle Vernissage in der Aula am Campus statt. Nach einer Begrüßung durch Vize-Rektor Jean-Robert Tyran und Sylwia Bukowska, die Leiterin der Abteilung Gleichstellung und Diversität, führen wir durch den Spaziergang. Den Abschluss macht Professorin Gabriella Hauch mit einer Key Note mit dem Titel „Geschichten aus der Geschichte: 125 Jahre Frauenstudium an der Universität Wien“. Je nach möglichen Corona-Auflagen gibt es danach noch die Möglichkeit, den Abend bei Getränken ausklingen zu lassen.
Um Anmeldung wird gebeten, damit eine sichere Veranstaltung organisiert werden kann, die allen Corona-Auflagen entspricht.