Die SPÖ Frauen, SPÖ Frauen Wien, SPÖ Frauen Döbling und Terre des Femmes Österreich laden ein zur Veranstaltung
„Ist Prostitution Gewalt oder selbstbestimmte Sexarbeit?“
Ein Abend im Zeichen des feministischen Diskurses.
Montag, den 27.02.2023, 18 Uhr
ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Begrüßung:
NRin Eva Maria Holzleitner, BSc
Bundesfrauenvorsitzende der SPÖ
LAbg. Marina Hanke, BA
Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Wien
LAbg. Barbara Novak, MA
Bezirksfrauenvorsitzende der SPÖ Döbling
Vortragende:
BMin a.D. Helga Konrad
SPÖ Frauenministerin von 1995 bis 1997
MEP Maria Noichl
SPD Abgeordnete im Europäischen Parlament
Moderation:
Mag.a Sonja Kato
Anmeldung: 01 535 35 35 oder kontakt@spw.at
Wenn die ungleiche Verteilung der Haus- und Care-Arbeit Frauen* in die völlige Erschöpfung zwingt
Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit und Austausch
Mental Load meint die unsichtbaren Aufgaben im Unternehmen „Familie“, welche meist auf den Schultern der Frau* allein lasten. Es bezeichnet das daran denken, planen, organisieren und umsetzen der vielen kleinen und großen Dinge, die zur Haushalts- und Care-Arbeit gehören und für die sich Frauen* oft automatisch verantwortlich fühlen. Verstärkt wird dieses Ungleichgewicht mit der Geburt eines Kindes, aber auch Frauen* ohne Kinder erleben diese mentale Überlastung des sich ständig verantwortlich Fühlens und der 1000 To-Dos im Kopf.
Es ist kein persönliches Versagen von Frauen*, das alles nicht zu schaffen. Es ist ein strukturelles Problem, welches Frauen* benachteiligt und zur absoluten Erschöpfung führen kann.
Der Vortrag ist offen für alle Personen, auch für Paare oder Männer*.
Methode: Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit
Leitung: Barbara Schrammel, DSP MSc; Lena Neuber BA
Termin: 8. März 2023, 9–11:30 Uhr, online via Zoom
Kosten: kostenlos
Anmeldung: erforderlich, per E‑Mail an schrammel@frauenberatenfrauen.at oder unter 01 5876750
Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie einige Tage vor der Veranstaltung den Zoom-Link.
Lesung mit Johanna Grubner, Soziologin und Genderforscherin (Wien/Linz)
Affidamento lässt sich mit Vertrauen, Anvertrauen, Garantie und Gewähr übersetzen. Der Ansatz wurde von Feministinnen aus Mailand rund um den Buchladen Libreria delle donne di Milano entwickelt und als politische Praxis der weiblichen Freiheit konzipiert. Er geht auf die differenzfeministischen Überlegungen der französischen Philosophin und Psychoanalytikerin Luce Irigaray zurück. Allianzen, Wertschätzung und Bewunderung der Frauengenerationen untereinander, die Unterstützung des Weiblichen von Autorität und Wert und das Sich-Aufeinander-Beziehen, das Miteinander stehen dabei im Zentrum.
Moderation: Andrea Strutzmann
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Publikation: Grubner, Johanna (2022): Affidamento als politische Praxis der Freiheit – eine Wertschätzung. In: Banglmayr, Daniela/Baumann, Susanne/Hochholzer, Sandra (Hg.): female positions. Linz: Eigenverlag. S. 218–237.
Die Veranstaltung stellt eine Kooperation zwischen WILPF Austria (Women’s International League for Peace and Freedom Austria), Frauenhetz – feministische Bildung, Kultur und Politik und AbFaNG (Aktionsbündnis für Frieden, aktive Neutralität und Gewaltfreiheit) dar.
In diesem Vortrag wird der Zusammenhang von Wissen(schaft)und Gewalt mit Geschlechterfragen als „epistemische Gewalt“ thematisiert und in Bezug auf Friedensarbeit und Militarisierung problematisiert. Claudia Brunner legt den Fokus auf rassistische, vergeschlechtlichte Struktur ‚epistemischer Gewalt‘ und stellt die Frage, von wem Feminismus instrumentalisiert wird, wenn es um Krieg und Frieden geht. Weder Aktivismus noch (feministische) Politik sind ‚immun‘ gegen Verstrickungen in epistemische Gewaltverhältnisse.
Welche Widersprüche und Herausforderungen tun sich dabei für Aktivistinnen und Feministinnen auf?
Moderation: Dr.in Heidi Pichler (WILPF Austria)
Claudia Brunner ist habilitierte Politikwissenschaftlerin und arbeitet als Professorin am Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung/Institut für Erziehungswissenschaften und Bildungsforschung der Universität Klagenfurt. Ihre transdisziplinäre Grundlagenforschung zu Zusammenhängen von Wissen(schaft) und Gewalt(freiheit) wurde mit Förderungen und Wissenschaftspreisen in Deutschland und Österreich ausgezeichnet.
ZOOM-Teilnahme möglich. Infos siehe hier.
So darf’s nicht weitergehen: Die Care-Krise wird tagtäglich spürbarer in Österreich. Ob Elementarbildung, Schule, Gesundheitsversorgung, Betreuung oder Pflege von älteren Menschen – das Angebot ist nicht ausreichend, überall fehlt es an Fachkräften und die Arbeitsbedingungen sind nicht mehr tragbar. Darüber hinaus beträgt der Gender Pension Gap noch immer mehr als 40%. Es ist klar, dass sich vieles und grundlegend was ändern muss. Und dennoch gibt’s keine nur annähernd adäquaten Maßnahmen. In anderen Ländern wie Deutschland oder Großbritannien wird in Care-Sektoren immer öfter gestreikt. In Spanien oder der Schweiz gibt es seit einigen Jahren einmal pro Jahr einen Frauenstreik mit großer Beteiligung. Immer mehr stellen sich auch in Österreich die Frage, ob und wie ein „Streik“ derjenigen, die Care-Arbeit – bezahlt oder unbezahlt – leisten aussehen und gelingen könnte. Wir möchten an zwei Abenden von den Erfahrungen in der Schweiz und in Deutschland lernen. Diese Online-Veranstaltungen sind der Auftakt eines Prozesses, Möglichkeiten der Mobilisierung in Österreich auszuloten. Dazu laden wir herzlich ein.
Hier geht’s zur Anmeldung.
28. Februar 2023, 17.00 – 19.00
Erfahrungen von den Krankenhausstreiks in Berlin und Nordrhein-Westfalen
Silvia Habekost, Krankenpflegerin, Mit-Initiatorin der Berliner Krankenhausbewegung
Katharina Schwabedissen, Krankenpflegerin, organisierend in Essen und im NRW-Streik
Moderation: Karin Schuster, DGKP, Pflegestützpunkt 3.0 & Ursula Niediek, fair sorgen! Graz
Was können wir von den Frauenstreiks in der Schweiz und den Streiks im Gesundheitssektor in Deutschland lernen?
So darf’s nicht weitergehen: Die Care-Krise wird tagtäglich spürbarer in Österreich. Ob Elementarbildung, Schule, Gesundheitsversorgung, Betreuung oder Pflege von älteren Menschen – das Angebot ist nicht ausreichend, überall fehlt es an Fachkräften und die Arbeitsbedingungen sind nicht mehr tragbar. Darüber hinaus beträgt der Gender Pension Gap noch immer mehr als 40%. Es ist klar, dass sich vieles und grundlegend was ändern muss. Und dennoch gibt’s keine nur annähernd adäquaten Maßnahmen. In anderen Ländern wie Deutschland oder Großbritannien wird in Care-Sektoren immer öfter gestreikt. In Spanien oder der Schweiz gibt es seit einigen Jahren einmal pro Jahr einen Frauenstreik mit großer Beteiligung. Immer mehr stellen sich auch in Österreich die Frage, ob und wie ein „Streik“ derjenigen, die Care-Arbeit – bezahlt oder unbezahlt – leisten aussehen und gelingen könnte. Wir möchten an zwei Abenden von den Erfahrungen in der Schweiz und in Deutschland lernen. Diese Online-Veranstaltungen sind der Auftakt eines Prozesses, Möglichkeiten der Mobilisierung in Österreich auszuloten. Dazu laden wir herzlich ein.
Anmeldung hier.
16. Februar 2023, 17.00 – 19.00
Erfahrungen mit dem Frauenstreik in der Schweiz
Link: https://eveeno.com/care-streik-erfahrungen-aus-der-schweiz
Tamara Funiciello, Nationalrätin und Co-Präsidentin SP Frauen* Schweiz
Regula Bühlmann, politische Sekretärin im Schweizerischen Gewerkschaftsbund
Moderation: Elisabeth Klatzer, Attac & fair sorgen! & Johanna Marcher, fair sorgen! Graz
09. März 2023, 17:00–21:00
Präsentation und Filmscreening: StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt
Präsentation: Hanife Ada – Yetis Bacim
Im Rahmen von:
Kunstschaffen und One Billion Rising Austria präsentieren:
STOPP FEMIZIDE Kunst & Aktivismus curated by Petra M. Springer
Galerie am Park, Liniengasse 2A, 1060 Wien
Öffnungszeiten: Mo-Fr 16:30–21:00, Sa 18:00–21:00, So 13:00–16:00
Ausstellung:
Ophira Avisar • Katharina Brandl • AnnaLisa Erdemgil-Brandstätter •
Ewa Ernst-Dziedzic • #etwasläuftfalsch • Feminist Killjoy Vienna •
HaStickeriot • Emel Heinreich • Bianca Ion • Aiko Kazuko Kurosaki •
Peta Klotzberg • Kollektiv Kimäre | Viva La Vulva • Anna Mikl •
One Billion Rising Austria • Petra Paul • Petra Röbl • Astrid Ruberl •
Vanessa Thun-Hohenstein • Valery Villena
Am 1.3.2023 (Equal Care Day) hält Martin Nagl-Cupal, Vorstand des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Wien, einen Vortrag zu „Familienfreundliche Hochschulen und haben wir da nicht wen vergessen? Studierende, die Angehörige pflegen“. Vizerektorin Manuela Baccarini wird Begrüßungsworte sprechen (1.3.2023, 10.30−12.00 mit anschließendem Lunch in der Sky Lounge am Oskar-Morgenstern-Platz).
Für die bessere Planung des Events wird um Anmeldung bis zum 22.2.2023 gebeten.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Publikationspräsentation „Eine Frage der Organisation?“ der Universität Wien.
Am 22.2.2023 spricht Inken Lind, Professorin an der Technischen Hochschule Köln, zu Eltern und Wissenschaftskarriere (22.2.2023, 10.30−12.00, online auf Zoom).
Eine Veranstaltung im Rahmen der Publikationspräsentation „Eine Frage der Organisation?“ der Universität Wien.
Am 15.2.2023 (Equal Pay Day) spricht Ute Klammer, Leiterin des Instituts für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen, zu „Der Comparable Worth Index, oder: Zur Bedeutung der Arbeitsbewertung für den Gender Pay Gap“ (15.2.2023, 10.30−12.00, online auf Zoom).
Eine Veranstaltung im Rahmen der Publikationspräsentation „Eine Frage der Organisation?“ der Universität Wien.