Livestream: „Hinschauen statt Wegsehen: Gewalt gegen Frauen und Mädchen erkennen, ansprechen und verhindern – Verantwortung übernehmen im Gesundheits- und Sozialbereich“

Inter­ak­ti­ves Fachforum

Die Volks­an­walt­schaft star­tet am 27. Febru­ar mit einem neu­en For­mat zum The­ma Gewalt gegen Frau­en, dies­mal in Koope­ra­ti­on mit der Stif­tung Forum Ver­fas­sung. Die Ver­an­stal­tung will für geschlechts­spe­zi­fi­sche Gewalt sen­si­bi­li­sie­ren, vor allem im Kon­text von Sozi­al­ar­beit, Sozi­al­päd­ago­gik und Gesund­heits­be­ru­fen. Die Ver­an­stal­tung rich­tet sich in ers­ter Linie an Men­schen, die künf­tig in die­sen Beru­fen arbei­ten wol­len, also etwa Stu­die­ren­de an Fach­hoch­schu­len für Sozi­al­ar­beit, an Kol­legs für Sozi­al­päd­ago­gik, der Medi­zin oder der Rechtswissenschaften.

„Hin­schau­en statt Weg­se­hen: Gewalt gegen Frau­en und Mäd­chen erken­nen, anspre­chen und ver­hin­dern – Ver­ant­wor­tung über­neh­men im Gesund­heits- und Sozialbereich“
Frei­tag, 27. Febru­ar 2026, 9 bis 12:30 Uhr, Ein­lass ab 8:30 Uhr – NUR MIT ANMELDUNG
Ver­fas­sungs­ge­richts­hof (VfGH), Frey­ung 8, 1010 Wien

Die gesam­te Ver­an­stal­tung wird live in die Öster­rei­chi­sche Gebär­den­spra­che (ÖGS) übersetzt.

Per­sön­li­che Teil­nah­me vor Ort: Die Plät­ze für die Ver­an­stal­tung vor Ort sind aus­ge­bucht. Bit­te im Fall einer Ver­hin­de­rung um Absage!

Alle wei­te­ren Inter­es­sier­ten sind ein­ge­la­den, am Live­stream teil­zu­neh­men. Der Ein­stieg in den Live­stream wird  am 27. Febru­ar 2026 gegen 9 Uhr mög­lich sein. Es wer­den kei­ne Zugangs­da­ten benö­tigt: Link zum Livestream

Exper­tin­nen und Exper­ten zei­gen auf, was Gewalt ist, wo sie beginnt und was das mit Men­schen­rech­ten zu tun hat. Fach­leu­te aus der Pra­xis von Medi­zin, Pfle­ge und Sozi­al­ar­beit berich­ten, wie man rich­tig han­delt und wel­che Prä­ven­ti­ons­an­sät­ze erfolg­reich sind. Neben der Sen­si­bi­li­sie­rung für For­men geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt – ins­be­son­de­re im Kon­text von Gesund­heits­ver­sor­gung, Sozi­al­ar­beit und Recht­spre­chung, zielt das Fach­fo­rum dar­auf ab, Hand­lungs­kom­pe­ten­zen zum Erken­nen, Anspre­chen und Wei­ter­lei­ten von Fäl­len häus­li­cher bzw. insti­tu­tio­nel­ler und sexua­li­sier­ter Gewalt zu ver­mit­teln, die men­schen­recht­li­chen Ver­pflich­tun­gen staat­li­cher Insti­tu­tio­nen und Fach­kräf­te auf­zu­zei­gen und die inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit und Bewusst­seins­bil­dung zu fördern.

Aus dem Programm:

Begrü­ßung und Ein­füh­rung: VfGH-Prä­si­dent Chris­toph Gra­ben­war­ter, Michae­la Schier­hu­ber (Stif­tung Forum Ver­fas­sung), Volks­an­wäl­tin Gaby Schwarz

Impuls­vor­trag: „Gewalt an Frau­en als Men­schen­rechts­ver­let­zung“: Eli­sa­beth Holz­leit­h­ner, Insti­tut für Rechts­phi­lo­so­phie, Uni­ver­si­tät Wien

Pra­xis­pa­nel: „Erken­nen und Han­deln – aus der Pra­xis von Medi­zin, Pfle­ge und Sozi­al­ar­beit“: Andrea Berz­la­no­vich (Lehr­ver­an­stal­tungs­lei­te­rin „Eine von fünf“), Grain­ne Nebo­is-Zeman (Ver­tre­tungs­netz), Bar­ba­ra Schram­mel (Frau­en* bera­ten Frauen*).

Mode­ra­ti­on: Volks­an­walt Bern­hard Achitz

Kurz­vor­trä­ge zu Prä­ven­ti­ons­an­sät­zen: Hen­ri­et­te Loeff­ler-Stast­ka (Med­Uni Wien, Fach­ärz­tin für Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Medi­zin), Andrea Arnold & Mari­on Gru­ber (sama­ra – Ver­ein zur Prä­ven­ti­on von (sexua­li­sier­ter) Gewalt), Romeo Bis­su­ti (Dach­ver­band Män­ner­ar­beit Öster­reich), Phil­ipp Leeb (poi­ka – Ver­ein zur För­de­rung gen­der­sen­si­bler Buben­ar­beit), Maria Rösslhu­mer (StoP – Stadt­tei­le ohne Partnergewalt)

Abschluss & Refle­xi­on: Dis­kus­si­on mit den Teil­neh­men­den, Ein­la­dung zu wei­ter­füh­ren­den Initia­ti­ven und Netzwerken

Detail­lier­tes Pro­gramm als PDF

Vortrag: Reichtum statt Kapital? Hannah Arendts Sicht

Logo © Frauenhetz

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Vor­trag am Mon­tag, 23. Febru­ar 2026, 18:00 Uhr

mit Rita Mayr­ho­fer (Seni­or Sci­en­tist an der Uni­ver­si­tät für Boden­kul­tur Wien)

Für Are­ndt ist ech­ter Reich­tum nicht die Ver­meh­rung von Kapi­tal oder Ver­mö­gen. Es ist der kul­tu­rel­le, sozia­le und poli­ti­sche Reich­tum einer Gemein­schaft, die sich selbst orga­ni­siert, ihre Ange­le­gen­hei­ten öffent­lich ver­han­delt und dabei neue Räu­me der Frei­heit eröffnet.

In der Kri­se unse­rer Zeit hilft uns Are­ndts Den­ken, Pla­nung und Poli­tik neu zu ver­ste­hen: nicht als Werk­zeug mit Mit­tel­zweck-Ratio­na­li­tät, son­dern als Öff­nung für das Unvor­her­seh­ba­re, die Plu­ra­li­tät und den spon­ta­nen Neubeginn.

Mode­ra­ti­on: Bir­ge Krondorfer

Ort: Frau­en­hetz, Unte­re Weiß­ger­ber­stra­ße 41, 1030 Wien

Eine Ver­an­stal­tung für Frauen.

Ausstellungsbesuch: Reichtum statt Kapital. Anupama Kundoo

Logo © Frauenhetz

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Aus­stel­lungs­be­such mit Dis­kus­si­on am Frei­tag, 20. Febru­ar 2026, 15:00 Uhr

Archi­tek­tur war lan­ge eine trei­ben­de Kraft für Inno­va­ti­on und Wachs­tum und ist dabei zur Mate­ria­li­sie­rung des glo­ba­len Kapi­tals gewor­den. Welt­weit wer­den natür­li­che Res­sour­cen und Arbeits­kräf­te aus­ge­beu­tet; gleich­zei­tig kön­nen sich vie­le Men­schen ihre Woh­nun­gen nicht mehr leis­ten. Das Werk der in Indi­en gebo­re­nen Archi­tek­tin Anu­pa­ma Kun­doo steht exem­pla­risch für eine ande­re Art von Archi­tek­tur. Mit loka­len Res­sour­cen ent­wirft Kun­doo Gebäu­de von außer­or­dent­li­cher Schön­heit, die Sor­ge tra­gen für die Bedürf­nis­se von Mensch und Pla­net. Im Anschluss gibt es Raum zur gemein­sa­men Dis­kus­si­on der Aus­stel­lung. Mehr Infor­ma­tio­nen hier.

Der Ein­tritt ab 10 Teil­neh­me­rin­nen (9€/P.) ist eigen­stän­dig zu über­neh­men, die Kos­ten für die Füh­rung über­nimmt die Frau­en­hetz. Max. 15 Teilnehmerinnen.

Anmel­dun­gen bis Don­ners­tag, 12. Febru­ar 2026, 15:00 Uhr an pr@frauenhetz.at

Ort: Archi­tek­tur­zen­trum Wien, Muse­ums­platz 1 im MQ, 1070 Wien

Die Füh­rung ist für Frauen.

Café Sabotage: Backlash?! Feminists bash back!

Input und Diskussion
5.3. | 19:00 | @wipplinger23 | #CaféSa­bo­ta­ge

Back­lash?! Femi­nists bash back!

Auch wenn die Blau/Schwarze Regie­rung fürs ers­te Mal vom Tisch scheint, bleibt die Tat­sa­che, dass Feminist*innen welt­weit mit einem mas­si­ven anti­fe­mi­nis­ti­schen Back­lash zu tun haben. Egal wie die faschistischen/rechtskonservativen/reaktionären Regie­run­gen und Macht­ha­ber hei­ßen, sie haben alle etwas gemein­sam: Es fängt mit anti­fe­mi­nis­ti­schen Nar­ra­ti­ven an und geht mit trans­feind­li­chen Geset­zen wei­ter. Sie atta­ckie­ren hart erkämpf­te (queer-)feministische Errun­gen­schaf­ten. Köper­li­che und repro­duk­ti­ve Rech­te, siche­rer Zugang zu Abtrei­bun­gen, sozia­le Absi­che­run­gen, Schutz­ein­rich­tun­gen gegen patri­ar­cha­le Gewalt, oder auch Bera­tungs­stel­len wer­den ange­grif­fen und zer­stört. Eine Ein­schät­zung der aktu­el­len Situa­ti­on mit Blick auf femi­nis­ti­sche Resi­li­enz und Handlungsperspektiven.

Input und Dis­kus­si­on mit an.schlaege und Pro-Choice Aus­tria (PCA)

Mitt­woch 5.3.2025
Open Door: 17:00
Ver­an­stal­tungs­be­ginn: 19:00
in der w23, Wipp­lin­ger­stra­ße 23, 1010 Wien (die Stie­ge halb hin­un­ter Rich­tung Tie­fer Graben)

Anschlie­ßend gibt es wie immer im Café Sabo­ta­ge lie­be Leu­te zum Plau­dern, Drinks und Verpflegung.

Vortrag: Judith Götz: Aber natürlich?! – Antifeministische und sexistische Narrative rund umd Natur und Klima

Femi­nis­mus & Kli­ma­kri­se – wie hängt das zusammen?
Mit die­ser Fra­ge beschäf­tigt sich Block 1 der Ring­vor­le­sung Cam­pus of Chan­ge: Sozia­le Dis­kri­mi­nie­rung und gesell­schaft­li­che Impli­ka­tio­nen der Klimakrise.

Alle Infos rund um die Vor­le­sung und wie Du dich anmel­den kannst fin­dest du unter oeh.ac.at.
Tipp: Die Streams der Vor­le­sung kannst du auch ohne Anmel­dung über unse­re Web­site anschauen.

Vortrag: Sonja Riegler: Feministischer Diskurs zur Klimakrise

Femi­nis­mus & Kli­ma­kri­se – wie hängt das zusammen?
Mit die­ser Fra­ge beschäf­tigt sich Block 1 der Ring­vor­le­sung Cam­pus of Chan­ge: Sozia­le Dis­kri­mi­nie­rung und gesell­schaft­li­che Impli­ka­tio­nen der Klimakrise.

Alle Infos rund um die Vor­le­sung und wie Du dich anmel­den kannst fin­dest du unter oeh.ac.at.
Tipp: Die Streams der Vor­le­sung kannst du auch ohne Anmel­dung über unse­re Web­site anschauen.

Vortrag: Mirijam Salfinger: Die Klimakrise aus ökofeministischer Perspektive – intersektional-feministische und lateinamerikanische Ansätze

Femi­nis­mus & Kli­ma­kri­se – wie hängt das zusammen?
Mit die­ser Fra­ge beschäf­tigt sich Block 1 der Ring­vor­le­sung Cam­pus of Chan­ge: Sozia­le Dis­kri­mi­nie­rung und gesell­schaft­li­che Impli­ka­tio­nen der Klimakrise.

Alle Infos rund um die Vor­le­sung und wie Du dich anmel­den kannst fin­dest du unter oeh.ac.at.
Tipp: Die Streams der Vor­le­sung kannst du auch ohne Anmel­dung über unse­re Web­site anschauen.

Öffentliche Pressekonferenz des Österreichischen Frauenrings

Im Super­wahl­jahr 2024 ste­hen in Öster­reich rich­tungs­wei­sen­de Ent­schei­dun­gen bevor, rich­tungs­wei­send auch für die Frau­en­po­li­tik. Das neh­men wir zum Anlass, um gemein­sam mit unse­ren Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen unse­re frau­en­po­li­ti­schen For­de­run­gen an eine künf­ti­ge Bun­des­re­gie­rung zu formulieren.

Klar ist: Es braucht eine femi­nis­ti­sche Frau­en­po­li­tik mit Weit­blick, die sowohl jeg­li­che Angrif­fe auf hart erkämpf­te Errun­gen­schaf­ten abwehrt als auch kon­ti­nu­ier­lich dar­an arbei­tet, das Leben von Frau­en zu ver­bes­sern. Das muss das Selbst­ver­ständ­nis einer neu­en Regie­rung nach der Natio­nal­rats­wahl 2024 sein. Bei die­ser Pres­se­kon­fe­renz kom­men auch Exper­tin­nen für Sex­ar­beit und Migra­ti­on zu Wort.

Red­ne­rin­nen:
Klau­dia Frie­ben, Vor­sit­zen­de Öster­rei­chi­scher Frauenring
Mag.a Maria Rösslhu­mer, Gewalt­schutz­ex­per­tin, stv. Vor­sit­zen­de Öster­rei­chi­scher Frauenring
Andrea Czak, MA, gf. Obfrau Ver­ein Femi­nis­ti­sche Alleinerziehrinnen
Ste­fa­ni Doy­n­o­va, MA BA, Ein­rich­tungs­lei­te­rin SOPHIE Bera­tungs­zen­trum für Sexarbeiterinnen*
Mag.a Maria Cele­s­te Tor­to­sa, stv. Lei­te­rin LEFÖ, Bera­tungs­stel­le für Migran­tin­nen von LEFÖ

Medienvertreter*innen sind herz­lich willkommen.

Öffent­li­che Pres­se­kon­fe­renz Öster­rei­chi­scher Frauenring
Datum: 07.03.2024, 09:00 Uhr
Ort: Ball­haus­platz , 1010 Wien , Österreich

Rück­fra­gen & Kontakt:
Klau­dia Frieben
Vor­sit­zen­de des Öster­rei­chi­schen Frauenrings
office@frauenring.at
Tel. 0664–6145800

OTS des Frauenrings

Kundgebung und Betriebsversammlungen im öffentlichen Raum zum Internationalen Frauenkampftag

Sujet © Wir sind sozial aber nicht blöd.

8. März, 15:00 – 17:00
Maria­hil­fer Stra­ße 84–86, 1070 Wien / Ecke Zieglergasse

8. März: Inter­na­tio­na­ler Frau­en­kampf­tag im Gesundheits‑, Bildungs‑, Pfle­ge- und Sozi­al­be­reich und dar­über hinaus!
Ein chro­nisch unter­fi­nan­zier­tes Care­sys­tem trifft vor allem Frauen.

Des­halb am Frei­tag, den 08. März 2024 auf zur Kund­ge­bung, zur Betriebs­ver­samm­lung im öffent­li­chen Raum, auf zum Frau­en­streik für alle Arbei­ten­den in den Berei­chen Bil­dung, Gesund­heit und Sozia­les sowie soli­da­ri­sche Men­schen! Wir Frau­en und Migran­tin­nen stel­len mehr als 70 % der Mitarbeiter*innen im Bildungs‑, Gesundheits‑, Pfle­ge- und Sozi­al­sys­tem. Wir sind mit hoher Arbeits­dich­te, dem Druck zu immer mehr Fle­xi­bi­li­tät und mit viel zu gerin­gem Lohn konfrontiert.
Ver­sagt die­ses Sys­tem, so sind es wie­der wir Frau­en und Migran­tin­nen, die unbe­zahlt bzw. schlecht bezahlt die gesell­schaft­lich not­wen­di­ge Arbeit pri­vat, und daher unsicht­bar leisten.

Viel zu nied­ri­ge Löh­ne, mit Almo­sen ver­gleich­bar, ste­hen der wirt­schaft­li­chen Unab­hän­gig­keit von Frau­en* immer noch im Weg. Der Stun­den­lohn ist zu gering bemes­sen, die Teil­zeit­ar­beit ver­schärft die Situa­ti­on. Betrie­be bau­en auf Teil­zeit. Da steigt die Arbeits­dich­te, die Lohn­kos­ten ver­güns­ti­gen sich, es gibt schein­bar viel Per­so­nal und Frau­en sind fle­xi­bel ein­setz­bar. Frau­en „wäh­len“ Teil­zeit. So kön­nen sie die Betreu­ung von Kin­dern und pfle­ge­be­dürf­ti­gen Ange­hö­ri­gen sicher­stel­len und die Tätig­kei­ten im Haus­halt erle­di­gen, die bei Paa­ren schon längst auf­ge­teilt gehört.

Wirt­schaft­lich unab­hän­gig sein, bedeu­tet Lebens­zeit für sich gestal­ten und am kul­tu­rel­len und poli­ti­schen Leben teil­ha­ben zu kön­nen. Wirt­schaft­li­che Unab­hän­gig­keit erleich­tert auch den Weg aus unge­sun­den oder gewalt­tä­ti­gen Beziehungen.
Ein gut dotier­tes und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Bildungs‑, Gesund­heits- und Sozi­al­sys­tem trägt dazu bei, dass sowohl Klient*innen als auch Mitarbeiter*innen ein Leben in Wür­de repräsentieren.

Bis­her auf­ru­fen­de Betriebs­rats­kör­per­schaf­ten (wird lau­fend erweitert):

* Assis­tenz­ge­nos­sen­schaft WAG
* Dia­ko­nie Flüchtlingsdienst
* Bil­dung im Mit­tel­punkt BiM
* Wohn­ser­vice Wien
* Arbeiter-Samariter-Bund
* GIN – Gemein­we­sen­in­te­gra­ti­on und Normalisierung
* LOK – Leben ohne Krankenhaus
* FSW Obdach
* Peregrina
* Sucht- und Dro­gen Koor­di­na­ti­on Wien SDW

Bis­her unter­stüt­zen­de Orga­ni­sa­tio­nen: Initia­ti­ve Frau­en­streik, fair sor­gen, Sozi­al aber nicht blöd, ROSA, DIE – Deutsch­leh­ren­de in der Erwach­se­nen­bil­dung, IG 24, sys­tem chan­ge not cli­ma­te chan­ge, KOMintern
Vor unse­rer Ver­samm­lung fin­det um 14h in der Mariahilferstr/Ecke Neu­bau­gas­se die Frau­en­kund­ge­bung statt, die sich nach einer kur­zen Frau­en­de­mo unser anschließt.

Wir Arbei­ten­de in den Berei­chen Bil­dung, Gesund­heit und Sozia­les kämp­fen für:

• Für die Ver­ein­bar­keit von Leben und Arbeit für alle! Die Betrie­be müs­sen sich an die Lebens­si­tua­ti­on ihrer Mitarbeiter*Innen anpas­sen und nicht umgekehrt!
• Die Arbeits­zeit­ver­kür­zung auf 30h/Woche bei vol­lem Lohn- und Per­so­nal­aus­gleich für alle!
• Erhö­hung der Grund­löh­ne von Frau­en um 25%! Schluss mit dem Gen­der – Lohn- und Pen­si­ons – Gap!
• Qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Aus­bil­dun­gen und bezahl­te Prak­ti­ka im Ange­stell­ten­ver­hält­nis, Deutsch­kur­se in der Arbeitszeit.
• Auf Ras­sis­mus, der sich in der Arbeit gegen die Mitarbeiter*Innen rich­tet, muss von den Betrie­ben adäquat reagiert wer­den. Durch Super­vi­si­on und Wei­ter­bil­dung aber auch durch eine Betriebs­kul­tur, die sich der Gewalt an ihren Mitarbeiter*Innen gemein­sam mit ihnen stellt.
• Schluss mit der Alters­ar­mut! Für frü­he­ren Pen­si­ons­an­tritt für alle mit höhe­ren Pen­si­ons­zah­lun­gen durch einen Berech­nungs­mo­dus mit den bes­ten Erwerbsarbeitsjahren!
• Ein Ende der Bestra­fung oder Kri­mi­na­li­sie­rung von Men­schen mit meh­re­ren Lebens­mit­tel­punk­ten: Ver­si­che­rungs- uns Sozi­al­leis­tun­gen, wie Pen­si­on, Aus­gleichs­zu­la­ge, Arbeits­lo­sen­geld und Fami­li­en­bei­hil­fe müs­sen unab­hän­gig vom Auf­ent­halts­ort voll aus­be­zahlt werden!
• Gleich­stel­lung von Pen­si­on und Ausgleichszulagenzahlung!
• Schluss mit Schein­selb­stän­dig­keit und pre­kär unver­si­cher­ter Arbeit!
• Schluss mit Ver­si­che­rungs­be­trug an Ver­si­cher­ten. Anmel­dung bei der Sozi­al­ver­si­che­rung auch durch Beschäftige!
• Schluss mit geschlechts­spe­zi­fi­scher Arbeits­tei­lung im Betrieb! Men­tal Load ist nicht aus­schließ­lich Frauenangelegenheit!
• Schluss mit sexu­el­ler Beläs­ti­gung oder psy­chi­scher Abwer­tung im Betrieb!
• 50 Jah­re Fris­ten­lö­sung: Kos­ten­lo­ser Zugang zu Ver­hü­tungs­mit­teln! Vas­ek­to­mie auf Kran­ken­schein! Prä­na­tal­ver­sor­gung auf Kran­ken­schein! Abtrei­bun­gen end­lich raus aus dem Straf­ge­setz­buch! Für eine gesetz­li­che Ver­an­ke­rung der Abtrei­bung auf Kran­ken­schein und für genü­gend Kran­ken­häu­ser, die dem Recht eines Schwan­ger­schafts­ab­bru­ches öster­reich­weit nachkommen!

Kolleg*innen aus vie­len Betrie­ben und Aus­bil­dungs­stät­ten der Berei­che Bil­dung, Gesund­heit und Sozia­les ver­sam­meln sich am 8. März. Statt dem Druck in der Arbeit stand­zu­hal­ten, wol­len wir poli­ti­schen Druck auf der Stra­ße, im Betrieb, am Aus­bil­dungs­platz, am AMS usw. machen. Mit Streiks und ande­ren Aktio­nen, wol­len wir unse­re femi­nis­ti­schen For­de­run­gen umset­zen. Wir sind soli­da­risch mit allen Kolleg*innen, die für Ver­bes­se­run­gen kämp­fen, wie aktu­ell z.B. in der Freizeit‑, Hort- und Ele­men­tar­päd­ago­gik, in der Erwach­se­nen­bil­dung, im Behin­der­ten­be­reich und in der Wohnungslosenhilfe.

Wir ver­si­chern den Kolleg*innen des Han­dels, im Trans­port, in der IT und in allen ande­ren Bran­chen unse­re Soli­da­ri­tät im Kampf um bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen. Wir schlie­ßen in unse­re arbeits­po­li­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung Berufs­grup­pen mit ein, die aus unse­ren Betrie­ben „out­ges­our­ced“ wur­den oder deren Tätig­keit viel zu gering ent­lohnt wird. Kolleg*innen aus den Rei­ni­gungs­fir­men, den Groß­kü­chen und den Fahr­ten­diens­ten – wir hof­fen, Euch am 8. März bei der Kund­ge­bung begrü­ßen zu dürfen!

Es fehlt nicht an Geld, son­dern am poli­ti­schen Wil­len! Wir for­dern Mil­li­ar­den für Bil­dung, Gesund­heit, Pfle­ge und Sozia­les statt für Auf­rüs­tung, damit wir die für die Gesell­schaft so wich­ti­ge Arbeit mit hoher Qua­li­tät aus­üben können!
Her­aus zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­kampf­tag am 8. März für bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen im Bil­dungs- Gesund­heits- und Sozialsystem!
Lasst uns alle – Frau­en, Män­ner, LGBTQIA+ – zusam­men­hal­ten und am 8. März 2024 gemein­sam für glei­che Rech­te und Chan­cen für alle Men­schen kämpfen!
Men­tal Load: Unsicht­ba­re Auf­ga­ben, an die gedacht, die gelöst wer­den wol­len, wenn der All­tag gelin­gen soll. Zum Bei­spiel: Heu­te haben wir Team. Da brauchts Kaf­fee­tas­sen. Die sind aber alle schon schmut­zig. Soll­te eine*r abwa­schen, in die Spül­ma­schi­ne tun, so dass es sich noch bis zum Team ausgeht.

LGBTQIA+ ist ein Buch­sta­ben­kür­zel, das ver­sucht, sexu­el­le Ori­en­tie­rung, Gen­der und Geschlechts­iden­ti­tät, also que­e­re, trans­se­xu­el­le, inter­se­xu­el­le und ase­xu­el­le Men­schen in einen Begriff zu ver­sam­meln. Nicht alle Grup­pen sehen sich dadurch reprä­sen­tiert. So möch­ten eini­ge les­bi­sche und schwu­le Grup­pen für sich selbst ste­hen oder mit ande­ren poli­ti­schen Bewe­gun­gen auftreten.

Sujet und Auf­ruf­text © Wir sind sozi­al aber nicht blöd.

Ein gutes Leben für alle! Frauen denken Alternativen

Sujet © AK Wien

Inter­ak­ti­ves Dia­log-Event anläss­lich des inter­na­tio­na­len Frauentages

Mitt­woch, 6.3.2024, 18 Uhr
im Dach­saal der VHS Wie­ner Urania
Ein­tritt frei.

Die Her­aus­for­de­run­gen der heu­ti­gen Zeit sind viel­fäl­tig und Frau­en sind davon welt­weit beson­ders stark betrof­fen. Die Lösung liegt im Zusam­men­den­ken die­ser Kri­sen – in der öko­so­zia­len Trans­for­ma­ti­on, wel­che die fai­re Ver­tei­lung von Res­sour­cen und Wohl­stand, eine Care-Öko­no­mie, Kli­ma­ge­rech­tig­keit und nach­hal­ti­ge Ener­gie­ver­sor­gung ein­schließt. Klingt uto­pisch? Ist feministisch!
Exper­tin­nen aus ver­schie­de­nen Wis­sen­schafts­dis­zi­pli­nen prä­sen­tie­ren ihre Lösungs­an­sät­ze und Pra­xis­bei­spie­le für ein neu­es, geschlech­ter­ge­rech­tes System.

Für den Wan­del braucht es vor allem gesell­schaft­li­chen Dis­kurs und akti­ves Handeln!
Im Zen­trum die­ser Ver­an­stal­tung im Vor­feld des inter­na­tio­na­len Tags der Frau­en­rech­te steht daher ein inten­si­ver und agi­ler Aus­tausch. Es gibt kein Podi­um, denn alle Teil­neh­men­de wer­den gemein­sam das Podi­um sein und sind ein­ge­la­den, aktiv mitzudiskutieren.

Begrü­ßung: Prof.in Mag.a Doris Zamet­zer, Direk­to­rin VHS Land­stra­ße und VHS Urania
Moderation:
MMag.a Eva-Maria Bur­ger, Lei­te­rin der Abtei­lung für Frau­en und Fami­lie der AK Wien
Mag.a Katha­ri­na Mrav­lag, Pro­gramm­ma­na­ge­rin Frau­en und Sci­ence VHS Urania

Alternativen-Denker*innen:
Dr.in Cari­na Altrei­ter, Abtei­lung Frau­en und Fami­lie AK, wiss. Pro­jekt­mit­ar­bei­te­rin WU
Mag.a Bar­ba­ra Bla­ha, Autorin, Grün­de­rin des Momen­tum Insti­tuts, Mit­glied des Universitätsverwaltungsrates
Mag.a Dr.in Michae­la Hickers­ber­ger, Öko­so­zia­les Forum Öster­reich & Europa
Jas­min Lang, Öster­rei­chi­sche Jugend­de­le­gier­te COP28

Im Anschluss gibt es die Mög­lich­keit zur Ver­net­zung bei einem Geträn­ke­büf­fet und Snacks.
Infos und Anmel­dung unter +43 (1) 89174 101 000 oder unter www.vhs.at.

Die Ver­an­stal­tung fin­det in Koope­ra­ti­on mit der Abtei­lung für Frau­en und Fami­lie der AK Wien statt.
Bar­rie­re­frei­er Zugang.

Sujet © AK Wien