Klassenkampf von oben – auf dem Rücken von Frauen

Nächs­tes Ple­nar­tref­fen der Platt­form 20000frauen:

Diens­tag, 19. März 2019, 18:00 Uhr zum The­ma:
„Klas­sen­kampf von oben – auf dem Rücken von Frau­en“
im ega : frau­en im zen­trum, Wind­mühl­gas­se 26, 1060 Wien, 2. Stock Semi­nar­raum

Wie kön­nen wir femi­nis­ti­sche Soli­da­ri­tät leben?

Tür­kis-Blau hat es auf den Sozi­al­staat abge­se­hen. Statt einer men­schen­wür­di­gen Min­dest­si­che­rung ist die alte Sozi­al­hil­fe zurück – pater­na­lis­ti­scher, almo­sen­haf­ter und zer­stü­ckel­ter als sie es je war, wie es die Armuts­kon­fe­renz for­mu­lier­te. Aber auch an ande­ren Stel­len baut die Regie­rung das sozia­le Netz scheib­chen­wei­se zurück, gehetzt wird gegen Geflüch­te­te, Men­schen mit Migra­ti­ons­ge­schich­te, „Sozi­al­schma­rot­zer“, Arbeits­lo­se, ver­meint­li­che Langschläfer*innen und sozia­le Orga­ni­sa­tio­nen.

Wenn der Sozi­al­staat beschnit­ten wird, trifft das immer Frau­en ganz beson­ders. Nach wie vor leis­ten sie einen Groß­teil der unbe­zahl­ten Pflege‑, Erzie­hungs- und Haus­ar­beit – und lan­den häu­fig in der Alters­ar­mut.

Für einen inter­sek­tio­na­len, lin­ken Femi­nis­mus kann Frau­en in den Auf­sichts­rat oder in die Chef­eta­gen nie­mals (allein) femi­nis­ti­sche Visi­on sein, wir for­dern das gute Leben für alle – frei von Gewalt und öko­no­mi­schen Zwän­gen.

Vor die­sem Hin­ter­grund möch­ten wir mit euch dis­ku­tie­ren, wie wir als Femi­nis­tinn­nen* über Dif­fe­ren­zen hin­weg soli­da­risch han­deln kön­nen. Braucht es neue Alli­an­zen mit zivil­ge­sell­schaft­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen? Wie kann Wider­stand gegen den Klas­sen­kampf von oben in der täg­li­chen Pra­xis aus­schau­en?

Alle inter­es­sier­ten Frau­en* sind herz­lich will­kom­men!

Who cares?! Pflege aus feministischer Perspektive

Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­tags ver­an­stal­ten der ZVPÖ, „Wien anders“ und der Bund Demo­kra­ti­scher Frau­en (BDFÖ) eine Podi­ums­dis­kus­si­on zum The­ma Pfle­ge aus femi­nis­ti­scher Per­spek­ti­ve.

Mitt­woch, 6. März, 19 Uhr
transform!-Büro, 1040, Guss­haus­stra­ße 14, Ecke Argen­ti­ni­er­sta­ße

WHO CARES?!

Begrü­ßung: Fritz Fink, ZVPÖ und WA-Bezirks­rat

Am Podi­um:
Bir­git Mein­hard-Schie­bel, Inter­es­sen­ge­mein­schaft pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge:
„damit habe ich nicht gerech­net“
Anna Leder, Phy­sio­the­ra­peu­tin, CARE Revo­lu­ti­on Wien
San­dra Stern, Trai­ne­rin und Gewerk­schafts­ak­ti­vis­tin, Erfah­rung mit Orga­ni­zing-Kam­pa­gnen ua im Gesund­heits­be­reich
Manue­la Juric (Bgld), Juris­tin im Sozi­al­be­reich:
„24-Stun­den-Betreue­rin­nen – Ein Rea­li­tät­scheck“

Mode­ra­ti­on der anschlie­ßen­den Publi­kums­dis­kus­si­on: Ulli Fuchs, Klub der poli­tisch inter­es­sier­ten Frau, BDFÖ.

Veganes/vegetarisches Buf­fet.
Bücher­tisch des Anti­qua­ri­ats Stu­wer­vier­tel.

Face­book-Event

Davor:

Pfle­ge­po­li­ti­sche Enquete „Offe­ne Wun­de: Pfle­ge“

Titel: Offe­ne Wun­de: Pfle­ge
Ort: Trans­form Aus­tria, Guß­haus­stra­ße 14, 1040 Wien
Zeit: Mi., 6.3.2019 15:00 – 18:00

Vor­tra­gen­de:

Mag.a Eva Potz­mann (Pfle­ge­wis­sen­schaft­le­rin): Pfle­ge und Betreu­ung in Öster­reich
Bär­bel Dan­ne­berg (Jour­na­lis­tin & Autorin): Pfle­ge für Ange­hö­ri­ge
Univ.Prof.DI.Dr. Peter Fleiß­ner (Öko­nom): Sozio­öko­no­mi­sche Ein­schät­zung von Pfle­ge und Betreu­ung in Öster­reich

Mode­ra­ti­on: Mag.a Hil­de Gram­mel (Anglis­tin und His­to­ri­ke­rin, Initia­to­rin der Platt­form 20000frauen in Wien)

Face­book-Event