Programm der VHS zum feministischen Kampftag 2026

Auch die Wie­ner Volks­hoch­schu­len bie­ten zahl­rei­che Ver­an­stal­tun­gen rund um den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag 2026.

Die­ser Tag wird auch femi­nis­ti­scher Kampf­tag genannt. Der Begriff zeigt, dass es am 8. März nicht nur um Fei­ern oder klei­ne Ges­ten geht. Es geht auch um poli­ti­schen Pro­test, um Ver­än­de­run­gen in der Gesell­schaft und um Ungleich­hei­ten, die es noch immer gibt. Das schließt alle Men­schen ein, die auf Grund ihres Geschlechts oder ihrer Geschlechts­iden­ti­tät benach­tei­ligt wer­den. Gegen die­se Ungleich­hei­ten müs­sen wir gemein­sam aktiv wer­den. Die VHS will mit Bil­dungs­an­ge­bo­ten beitragen.

Eine Ter­min­über­sicht fin­det sich hier und hier.

Programm von StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt im März

StoP – Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt  ist ein Gewalt­prä­ven­ti­ons­pro­jekt des AÖF – Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser, das Nach­bar­schaf­ten zu Zivil­cou­ra­ge ermutigt.

Mot­to: Was sagen – Was tun.

Das viel­fäl­ti­ge Pro­gramm von StoP – z.B. Selbst­ver­tei­di­gungs­kurs für FLINTA*-Personen, Zivil­cou­ra­ge-Schu­lung, Sieb­druck-Werk­statt, Nach­bar­schafts­ti­sche uvm. – im März fin­det ihr auf Insta­gram und auf stop-partnergewalt.at.

Frauenstudienzirkel: Gertraud Klemm: Abschied vom Phallozän. Eine Streitschrift.

Frau­en­stu­di­en­zir­kel: Ger­traud Klemm: Abschied vom Phal­lo­zän. Eine Streitschrift

Don­ners­tag, 26.02.2026, 18:00 Uhr
ega:frauen im zen­trum, Wind­mühl­gas­se 26, 1060 Wien

Im Juli 2025 bei Matthes&Seitz, Ber­lin erschie­nen. In die­sem Buch nimmt die Autorin matri­ar­cha­le Gesell­schaf­ten aus Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart zum Vor­bild für ihre Ankün­di­gung des Abschieds vom Phal­lo­zän und macht sich Gedan­ken über matri­ar­cha­le Inspi­ra­ti­on, patri­ar­cha­le Dekon­struk­ti­on und die Not­wen­dig­keit der kolo­nia­len Schubumkehr.

Auf­ge­wach­sen ist Ger­traud Klemm in Baden bei Wien. Sie absol­vier­te ein Stu­di­um der Bio­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Wien, arbei­te­te dann bis 2005 als Beam­tin für die Trink­was­ser­kon­trol­le bei der Stadt Wien, seit 2006 als Schrift­stel­le­rin tätig.

Zahl­rei­che Publi­ka­tio­nen und Aus­zeich­nun­gen, z.B. Anton-Wild­gans-Preis, Out­stan­ding Artist Award für Literatur.

Anmel­dung: mauerhofer@chello.at

FrauenSprechen: Die eigene Vision vom guten Leben finden

Frau­en­Spre­chen am Diens­tag, 10. März 2026, 17:30 Uhr

Die eige­ne Visi­on vom guten Leben finden

Zum Aus­tausch über The­men weib­li­cher Leben stel­len wir im Zuge des femi­nis­ti­schen Kampf­ta­ges einen geschütz­ten Raum zur Ver­fü­gung, in dem Frau­en unter Gesprächs­füh­rung mit geziel­ter Fra­ge­stel­lung über indi­vi­du­el­le und kol­lek­ti­ve Erfah­run­gen in bestimm­ten Lebens­be­rei­chen sprechen.

Das The­ma ist: Die eige­ne Visi­on vom guten Leben fin­den – Pro­ble­me, Stra­te­gien und vie­le Fra­gen. Vor­kennt­nis­se nicht erfor­der­lich, Denk­an­stö­ße und geziel­te Fra­gen erleich­tern den Gesprächseinstieg.

Mode­ra­ti­on: Eli­sa­beth Schroll

Ort: online via Zoom

Anmel­dung bis Mon­tag, 9. März 2026, 12:00 Uhr an pr@frauenhetz.at. Max. 10 Teilnehmerinnen.

Hin­weis: kei­ne the­ra­peu­ti­sche Begleitung/kein Therapieersatz!

Offen für Frauen

Themenführung: Frauen in der Wiener Geschichte – Eine Spurensuche

The­men­füh­rung im Wien Museum

22. März 2026, 16:00–17:00
Wien Muse­um, 1040 Wien, Karls­platz 8

Geschich­te wur­de lan­ge Zeit nur von Män­nern geschrie­ben und aus ihrer Per­spek­ti­ve erzählt. Das hat dazu geführt, dass die Bei­trä­ge von Frau­en in der Geschich­te oft aus­ge­klam­mert wurden.

Dabei waren Frau­en immer aktiv, auch wenn sie von vie­len Tätig­kei­ten aus­ge­schlos­sen waren. So führ­ten sie im Mit­tel­al­ter ihre eige­nen Unter­neh­men, regier­ten in der Barock­zeit gan­ze Rei­che und kämpf­ten im Zeit­al­ter der Indus­tria­li­sie­rung für die Rech­te der Arbeiter.

Bei die­ser Dia­log­füh­rung gehen wir auf die Suche nach Geschich­ten von Men­schen, die lan­ge Zeit unsicht­bar blieben.

Hin­weis: Ticket erforderlich
Dau­er: ca. 60 Minuten
Gui­de: Tabea Chrsita
Kos­ten: € 5,00
Treff­punkt: Im Foy­er ca. 5 Minu­ten vor Beginn

Ticket-Link

Buchpräsentation: Zwischen Psychoanalyse und Sozialismus. Margarethe Hilferding-Hönigsberg im Roten Wien

10. März 2026, 18:30–20:00
Wien Muse­um, 1040 Wien, Karls­platz 8

Mar­ga­re­the Hönigs­berg, gebo­ren 1871, ent­stamm­te dem jüdi­schen Groß­bür­ger­tum und der Tra­di­ti­on der 1848er Revo­lu­ti­on. Früh in der Frau­en­be­we­gung aktiv, absol­vier­te sie als ers­te Frau in Wien ein Medi­zin­stu­di­um und hei­ra­te­te den austro­mar­xis­ti­schen Öko­no­men Rudolf Hil­fer­ding. Nach Jah­ren in Ber­lin kehr­te sie nach Wien zurück und arbei­te­te als Ärz­tin im Arbei­ter­be­zirk Favoriten.

Sie wur­de ers­tes weib­li­ches Mit­glied der Wie­ner Psy­cho­ana­ly­ti­schen Ver­ei­ni­gung und ver­fass­te eine bahn­bre­chen­de Arbeit zu Grund­la­gen der Mut­ter­lie­be” und zur frü­hes­ten infan­ti­len Ent­wick­lung. Im Roten Wien war sie als Sozi­al­me­di­zi­ne­rin und Frau­en­ärz­tin maß­geb­lich im Kampf um Gebur­ten­kon­trol­le und die Ent­kri­mi­na­li­sie­rung der Abtrei­bung aktiv. 1934 wur­de sie vom aus­tro­fa­schis­ti­schen Regime als sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Funk­tio­nä­rin ver­haf­tet, 1942 von den Natio­nal­so­zia­lis­ten nach The­re­si­en­stadt depor­tiert und in Treb­linka ermordet.

Eve­li­ne List, Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin und Pro­fes­so­rin für Geschich­te an der Uni­ver­si­tät Wien, erzählt die Lebens­ge­schich­te die­ser fas­zi­nie­ren­den Frau.

Das Buch “Zwi­schen Psy­cho­ana­ly­se und Sozia­lis­mus. Die Frau­en­ärz­tin Mar­ga­re­the Hil­fer­ding-Hönigs­berg” erscheint bei Mandelbaum.

Das Gespräch mit Eve­li­ne List führt Mat­ti Bunzl.

Hin­weis: Anmel­dung erforderlich
Dau­er: ca. 60 Minuten
Kos­ten: gratis
Treff­punkt: Im Ver­an­stal­tungs­raum, 3. OG

Anmel­dung hier

Themenführung: Frauen in der Wiener Geschichte – Eine Spurensuche

The­men­füh­rung im Wien Museum

1. März 2026, 14:45–15:45
Wien Muse­um, 1040 Wien, Karls­platz 8

Kate­go­rie: Führung
Kate­go­rie: All­ge­mei­ne Programme
Geschich­te wur­de lan­ge Zeit nur von Män­nern geschrie­ben und aus ihrer Per­spek­ti­ve erzählt. Das hat dazu geführt, dass die Bei­trä­ge von Frau­en in der Geschich­te oft aus­ge­klam­mert wurden.

Dabei waren Frau­en immer aktiv, auch wenn sie von vie­len Tätig­kei­ten aus­ge­schlos­sen waren. So führ­ten sie im Mit­tel­al­ter ihre eige­nen Unter­neh­men, regier­ten in der Barock­zeit gan­ze Rei­che und kämpf­ten im Zeit­al­ter der Indus­tria­li­sie­rung für die Rech­te der Arbeiter.

Bei die­ser Dia­log­füh­rung gehen wir auf die Suche nach Geschich­ten von Men­schen, die lan­ge Zeit unsicht­bar blieben.

Hin­weis: Ticket erforderlich
Dau­er: ca. 60 Minuten
Gui­de: Tabea Chrsita
Kos­ten: € 5,00
Treff­punkt: Im Foy­er ca. 5 Minu­ten vor Beginn

Ticket-Link

Themenführung: Große Künstlerinnen aus Wien

The­men­füh­rung im Wien Museum

8. März 2026, 16:00–17:00
Wien Muse­um, 1040 Wien, Karls­platz 8

Kate­go­rie: Führung
Kate­go­rie: All­ge­mei­ne Programme

Frau­en sol­len nur brav sein? Bereits im 19. Jahr­hun­dert wider­setz­ten sich vie­le Künst­le­rin­nen die­ser absur­den Erwar­tungs­hal­tung. Sie tra­ten als groß­ar­ti­ge und krea­ti­ve Köp­fe auf und spiel­ten eine bedeu­ten­de Rol­le in der Wie­ner Kultur.
Wie haben Künst­le­rin­nen das geschafft – trotz der Aus­gren­zung aus dem Kunst­be­trieb? Und war­um wur­de über sie trotz­dem so lan­ge nicht gesprochen?

Bei die­sem Rund­gang schau­en wir uns aus­schließ­lich Kunst­wer­ke von Frau­en an. Vom Bie­der­mei­er bis zum Wie­ner Aktio­nis­mus – von Rosa­lia Amon über Tina Blau bis Valie Export.

Hin­weis: Ticket erforderlich
Dau­er: ca. 60 Minuten
Gui­de: Anna Stanka
Kos­ten: € 5,00
Treff­punkt: Im Foy­er ca. 5 Minu­ten vor Beginn

Ticket-Link