Auch die Wiener Volkshochschulen bieten zahlreiche Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag 2026.
Dieser Tag wird auch feministischer Kampftag genannt. Der Begriff zeigt, dass es am 8. März nicht nur um Feiern oder kleine Gesten geht. Es geht auch um politischen Protest, um Veränderungen in der Gesellschaft und um Ungleichheiten, die es noch immer gibt. Das schließt alle Menschen ein, die auf Grund ihres Geschlechts oder ihrer Geschlechtsidentität benachteiligt werden. Gegen diese Ungleichheiten müssen wir gemeinsam aktiv werden. Die VHS will mit Bildungsangeboten beitragen.
Eine Terminübersicht findet sich hier und hier.
StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt ist ein Gewaltpräventionsprojekt des AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, das Nachbarschaften zu Zivilcourage ermutigt.
Motto: Was sagen – Was tun.
Das vielfältige Programm von StoP – z.B. Selbstverteidigungskurs für FLINTA*-Personen, Zivilcourage-Schulung, Siebdruck-Werkstatt, Nachbarschaftstische uvm. – im März findet ihr auf Instagram und auf stop-partnergewalt.at.
25 Years of Tricky Women
International Animation Filmfestival
18.2..-29.3.2026 online
Streaming-Programm (18.2. bis 29.3.2026) siehe events.vodclub.online/en/tricky-women
Festivalprogramm 2026 siehe: trickywomen.at
Tricky Women Tricky Realities 2026
International Animation Filmfestival
11.–15.3.2026 im Metrokino, Brunnenpassage und weiteren Orten
18.2..-29.3.2026 online
Detailliertes Festivalprogramm siehe hier: trickywomen.at
Streaming-Programm (18.2. bis 29.3.2026) siehe events.vodclub.online/en/tricky-women
Frauenstudienzirkel: Gertraud Klemm: Abschied vom Phallozän. Eine Streitschrift
Donnerstag, 26.02.2026, 18:00 Uhr
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Im Juli 2025 bei Matthes&Seitz, Berlin erschienen. In diesem Buch nimmt die Autorin matriarchale Gesellschaften aus Vergangenheit und Gegenwart zum Vorbild für ihre Ankündigung des Abschieds vom Phallozän und macht sich Gedanken über matriarchale Inspiration, patriarchale Dekonstruktion und die Notwendigkeit der kolonialen Schubumkehr.
Aufgewachsen ist Gertraud Klemm in Baden bei Wien. Sie absolvierte ein Studium der Biologie an der Universität Wien, arbeitete dann bis 2005 als Beamtin für die Trinkwasserkontrolle bei der Stadt Wien, seit 2006 als Schriftstellerin tätig.
Zahlreiche Publikationen und Auszeichnungen, z.B. Anton-Wildgans-Preis, Outstanding Artist Award für Literatur.
Anmeldung: mauerhofer@chello.at
FrauenSprechen am Dienstag, 10. März 2026, 17:30 Uhr
Die eigene Vision vom guten Leben finden
Zum Austausch über Themen weiblicher Leben stellen wir im Zuge des feministischen Kampftages einen geschützten Raum zur Verfügung, in dem Frauen unter Gesprächsführung mit gezielter Fragestellung über individuelle und kollektive Erfahrungen in bestimmten Lebensbereichen sprechen.
Das Thema ist: Die eigene Vision vom guten Leben finden – Probleme, Strategien und viele Fragen. Vorkenntnisse nicht erforderlich, Denkanstöße und gezielte Fragen erleichtern den Gesprächseinstieg.
Moderation: Elisabeth Schroll
Ort: online via Zoom
Anmeldung bis Montag, 9. März 2026, 12:00 Uhr an pr@frauenhetz.at. Max. 10 Teilnehmerinnen.
Hinweis: keine therapeutische Begleitung/kein Therapieersatz!
Offen für Frauen
Themenführung im Wien Museum
22. März 2026, 16:00–17:00
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Geschichte wurde lange Zeit nur von Männern geschrieben und aus ihrer Perspektive erzählt. Das hat dazu geführt, dass die Beiträge von Frauen in der Geschichte oft ausgeklammert wurden.
Dabei waren Frauen immer aktiv, auch wenn sie von vielen Tätigkeiten ausgeschlossen waren. So führten sie im Mittelalter ihre eigenen Unternehmen, regierten in der Barockzeit ganze Reiche und kämpften im Zeitalter der Industrialisierung für die Rechte der Arbeiter.
Bei dieser Dialogführung gehen wir auf die Suche nach Geschichten von Menschen, die lange Zeit unsichtbar blieben.
Hinweis: Ticket erforderlich
Dauer: ca. 60 Minuten
Guide: Tabea Chrsita
Kosten: € 5,00
Treffpunkt: Im Foyer ca. 5 Minuten vor Beginn
Ticket-Link
10. März 2026, 18:30–20:00
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Margarethe Hönigsberg, geboren 1871, entstammte dem jüdischen Großbürgertum und der Tradition der 1848er Revolution. Früh in der Frauenbewegung aktiv, absolvierte sie als erste Frau in Wien ein Medizinstudium und heiratete den austromarxistischen Ökonomen Rudolf Hilferding. Nach Jahren in Berlin kehrte sie nach Wien zurück und arbeitete als Ärztin im Arbeiterbezirk Favoriten.
Sie wurde erstes weibliches Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung und verfasste eine bahnbrechende Arbeit zu Grundlagen der Mutterliebe” und zur frühesten infantilen Entwicklung. Im Roten Wien war sie als Sozialmedizinerin und Frauenärztin maßgeblich im Kampf um Geburtenkontrolle und die Entkriminalisierung der Abtreibung aktiv. 1934 wurde sie vom austrofaschistischen Regime als sozialdemokratische Funktionärin verhaftet, 1942 von den Nationalsozialisten nach Theresienstadt deportiert und in Treblinka ermordet.
Eveline List, Psychoanalytikerin und Professorin für Geschichte an der Universität Wien, erzählt die Lebensgeschichte dieser faszinierenden Frau.
Das Buch “Zwischen Psychoanalyse und Sozialismus. Die Frauenärztin Margarethe Hilferding-Hönigsberg” erscheint bei Mandelbaum.
Das Gespräch mit Eveline List führt Matti Bunzl.
Hinweis: Anmeldung erforderlich
Dauer: ca. 60 Minuten
Kosten: gratis
Treffpunkt: Im Veranstaltungsraum, 3. OG
Anmeldung hier
Themenführung im Wien Museum
1. März 2026, 14:45–15:45
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Kategorie: Führung
Kategorie: Allgemeine Programme
Geschichte wurde lange Zeit nur von Männern geschrieben und aus ihrer Perspektive erzählt. Das hat dazu geführt, dass die Beiträge von Frauen in der Geschichte oft ausgeklammert wurden.
Dabei waren Frauen immer aktiv, auch wenn sie von vielen Tätigkeiten ausgeschlossen waren. So führten sie im Mittelalter ihre eigenen Unternehmen, regierten in der Barockzeit ganze Reiche und kämpften im Zeitalter der Industrialisierung für die Rechte der Arbeiter.
Bei dieser Dialogführung gehen wir auf die Suche nach Geschichten von Menschen, die lange Zeit unsichtbar blieben.
Hinweis: Ticket erforderlich
Dauer: ca. 60 Minuten
Guide: Tabea Chrsita
Kosten: € 5,00
Treffpunkt: Im Foyer ca. 5 Minuten vor Beginn
Ticket-Link
Themenführung im Wien Museum
8. März 2026, 16:00–17:00
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Kategorie: Führung
Kategorie: Allgemeine Programme
Frauen sollen nur brav sein? Bereits im 19. Jahrhundert widersetzten sich viele Künstlerinnen dieser absurden Erwartungshaltung. Sie traten als großartige und kreative Köpfe auf und spielten eine bedeutende Rolle in der Wiener Kultur.
Wie haben Künstlerinnen das geschafft – trotz der Ausgrenzung aus dem Kunstbetrieb? Und warum wurde über sie trotzdem so lange nicht gesprochen?
Bei diesem Rundgang schauen wir uns ausschließlich Kunstwerke von Frauen an. Vom Biedermeier bis zum Wiener Aktionismus – von Rosalia Amon über Tina Blau bis Valie Export.
Hinweis: Ticket erforderlich
Dauer: ca. 60 Minuten
Guide: Anna Stanka
Kosten: € 5,00
Treffpunkt: Im Foyer ca. 5 Minuten vor Beginn
Ticket-Link