Feministisches Protest-Sticken

mit Anja Melzer
@stitchin_an (Insta­gram)

Sonn­tag, 8. März 2026, 10:00–13:00 Uhr
myhi­ve am Wie­ner­berg, im Rah­men der Woll­träu­me Wien
1. Stock bei der Treppe
Kos­ten: €75,- pro Teilnehmer*in

In die­sem Work­shop führt Anja Mel­zer in ihre rebel­li­schen Ansät­ze sowie in die hand­werk­li­chen Skills des Cross Stit­chings ein. Sie stellt Moti­ve und Slo­gans vor und dis­ku­tiert die Fra­ge, was Hand­ar­beit eigent­lich mit Pro­test und Unge­hor­sam zu tun hat. Es geht um Akti­vis­mus, die Craf­ti­vism-Bewe­gung und Fema­le Empowerment.

Mate­ri­al wird den Kurs-Teilnehmer*innen zur Ver­fü­gung gestellt. Wer möch­te, kann natür­lich ger­ne auch eige­ne Aida-Stof­fe, Gar­ne und Nadeln mitbringen.

Irina Karamarković – Performative Lecture mit Musik

Frei­tag, 6.3.2026, 18:30 Uhr

Zum Anlass der Wie­ner Frau­en­wo­che 2026 ver­an­stal­tet das MSL Zen­trum zwei Tage vor dem femi­nis­ti­schen Kampf­tag ein Event mit Iri­na Kara­mar­ko­vić. Die Künst­le­rin, Femi­nis­tin, Vor­sit­zen­de des Gra­zer Migrant:innenbeirats und eine der zwei Obfrau­en des Women*s Action Forums lädt zu einer beson­de­ren per­for­ma­ti­ve lec­tu­re ein, in der Musik und gesell­schafts­po­li­ti­sche Refle­xi­on verschmelzen.

Ein­tritt frei! 
Anmel­dung zur Teil­nah­me bit­te per Mail an:
anmeldung@schuette-lihotzky.at

Da das MSL Zen­trum räum­lich begrenz­te Kapa­zi­tä­ten hat, gilt für die schrift­li­che Anmel­dung: first-come-first-serve.

Mit aus­ge­wähl­ten Lie­dern in meh­re­ren Spra­chen und aus unter­schied­li­chen popu­lä­ren und volks­tüm­li­chen Tra­di­tio­nen hin­ter­fragt sie patri­ar­cha­le Struk­tu­ren, Macht­ver­hält­nis­se und gesell­schaft­li­che Nor­men. Sie öff­net den Blick für alter­na­ti­ve For­men des Zusam­men­le­bens, die auf Gleich­stel­lung, Gewalt­frei­heit und Soli­da­ri­tät zwi­schen den Geschlech­tern setzen.

Durch die Ver­bin­dung von Musik, Vor­trag und per­for­ma­ti­ver Prä­senz schafft Kara­mar­ko­vić einen Raum, in dem das Publi­kum gesell­schaft­li­che Rea­li­tät hin­ter­fragt und neue Per­spek­ti­ven auf eine gerech­te­re Zukunft gewinnt.

Link zum Pro­jekt „house­wi­ves strike back“.

Programm der VHS zum feministischen Kampftag 2026

Auch die Wie­ner Volks­hoch­schu­len bie­ten zahl­rei­che Ver­an­stal­tun­gen rund um den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag 2026.

Die­ser Tag wird auch femi­nis­ti­scher Kampf­tag genannt. Der Begriff zeigt, dass es am 8. März nicht nur um Fei­ern oder klei­ne Ges­ten geht. Es geht auch um poli­ti­schen Pro­test, um Ver­än­de­run­gen in der Gesell­schaft und um Ungleich­hei­ten, die es noch immer gibt. Das schließt alle Men­schen ein, die auf Grund ihres Geschlechts oder ihrer Geschlechts­iden­ti­tät benach­tei­ligt wer­den. Gegen die­se Ungleich­hei­ten müs­sen wir gemein­sam aktiv wer­den. Die VHS will mit Bil­dungs­an­ge­bo­ten beitragen.

Eine Ter­min­über­sicht fin­det sich hier und hier.

Programm von StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt im März

StoP – Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt  ist ein Gewalt­prä­ven­ti­ons­pro­jekt des AÖF – Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser, das Nach­bar­schaf­ten zu Zivil­cou­ra­ge ermutigt.

Mot­to: Was sagen – Was tun.

Das viel­fäl­ti­ge Pro­gramm von StoP – z.B. Selbst­ver­tei­di­gungs­kurs für FLINTA*-Personen, Zivil­cou­ra­ge-Schu­lung, Sieb­druck-Werk­statt, Nach­bar­schafts­ti­sche uvm. – im März fin­det ihr auf Insta­gram und auf stop-partnergewalt.at.

Frauenstudienzirkel: Gertraud Klemm: Abschied vom Phallozän. Eine Streitschrift.

Frau­en­stu­di­en­zir­kel: Ger­traud Klemm: Abschied vom Phal­lo­zän. Eine Streitschrift

Don­ners­tag, 26.02.2026, 18:00 Uhr
ega:frauen im zen­trum, Wind­mühl­gas­se 26, 1060 Wien

Im Juli 2025 bei Matthes&Seitz, Ber­lin erschie­nen. In die­sem Buch nimmt die Autorin matri­ar­cha­le Gesell­schaf­ten aus Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart zum Vor­bild für ihre Ankün­di­gung des Abschieds vom Phal­lo­zän und macht sich Gedan­ken über matri­ar­cha­le Inspi­ra­ti­on, patri­ar­cha­le Dekon­struk­ti­on und die Not­wen­dig­keit der kolo­nia­len Schubumkehr.

Auf­ge­wach­sen ist Ger­traud Klemm in Baden bei Wien. Sie absol­vier­te ein Stu­di­um der Bio­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Wien, arbei­te­te dann bis 2005 als Beam­tin für die Trink­was­ser­kon­trol­le bei der Stadt Wien, seit 2006 als Schrift­stel­le­rin tätig.

Zahl­rei­che Publi­ka­tio­nen und Aus­zeich­nun­gen, z.B. Anton-Wild­gans-Preis, Out­stan­ding Artist Award für Literatur.

Anmel­dung: mauerhofer@chello.at

FrauenSprechen: Die eigene Vision vom guten Leben finden

Frau­en­Spre­chen am Diens­tag, 10. März 2026, 17:30 Uhr

Die eige­ne Visi­on vom guten Leben finden

Zum Aus­tausch über The­men weib­li­cher Leben stel­len wir im Zuge des femi­nis­ti­schen Kampf­ta­ges einen geschütz­ten Raum zur Ver­fü­gung, in dem Frau­en unter Gesprächs­füh­rung mit geziel­ter Fra­ge­stel­lung über indi­vi­du­el­le und kol­lek­ti­ve Erfah­run­gen in bestimm­ten Lebens­be­rei­chen sprechen.

Das The­ma ist: Die eige­ne Visi­on vom guten Leben fin­den – Pro­ble­me, Stra­te­gien und vie­le Fra­gen. Vor­kennt­nis­se nicht erfor­der­lich, Denk­an­stö­ße und geziel­te Fra­gen erleich­tern den Gesprächseinstieg.

Mode­ra­ti­on: Eli­sa­beth Schroll

Ort: online via Zoom

Anmel­dung bis Mon­tag, 9. März 2026, 12:00 Uhr an pr@frauenhetz.at. Max. 10 Teilnehmerinnen.

Hin­weis: kei­ne the­ra­peu­ti­sche Begleitung/kein Therapieersatz!

Offen für Frauen

Themenführung: Frauen in der Wiener Geschichte – Eine Spurensuche

The­men­füh­rung im Wien Museum

22. März 2026, 16:00–17:00
Wien Muse­um, 1040 Wien, Karls­platz 8

Geschich­te wur­de lan­ge Zeit nur von Män­nern geschrie­ben und aus ihrer Per­spek­ti­ve erzählt. Das hat dazu geführt, dass die Bei­trä­ge von Frau­en in der Geschich­te oft aus­ge­klam­mert wurden.

Dabei waren Frau­en immer aktiv, auch wenn sie von vie­len Tätig­kei­ten aus­ge­schlos­sen waren. So führ­ten sie im Mit­tel­al­ter ihre eige­nen Unter­neh­men, regier­ten in der Barock­zeit gan­ze Rei­che und kämpf­ten im Zeit­al­ter der Indus­tria­li­sie­rung für die Rech­te der Arbeiter.

Bei die­ser Dia­log­füh­rung gehen wir auf die Suche nach Geschich­ten von Men­schen, die lan­ge Zeit unsicht­bar blieben.

Hin­weis: Ticket erforderlich
Dau­er: ca. 60 Minuten
Gui­de: Tabea Chrsita
Kos­ten: € 5,00
Treff­punkt: Im Foy­er ca. 5 Minu­ten vor Beginn

Ticket-Link