Internationaler Frauentag 2026 im Bezirksmuseum Wieden und Rauchfangkehrermuseum

Sujet © Bezirksmuseum Wieden

Sujet © Bezirks­mu­se­um Wieden

Führungen mit Anna-Theres Stern (Rauchfangkehrermuseum) sowie Philipp Maurer und Alina Strmljan (Bezirksmuseum Wieden, Tröpferlbadmuseum)

Sonn­tag, 8. März 2026, 10:00 – 16:00 Uhr
Ort: Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um und Bezirks­mu­se­um Wie­den, Klag­baum­gas­se 4, 1040 Wien

Das Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um und das Bezirks­mu­se­um Wie­den sind in einem ehe­ma­li­gen Tröp­ferl­bad unter­ge­bracht. Vor 50 Jah­ren konn­ten Sie hier noch brau­sen gehen – heu­te kön­nen Sie sich über die Geschich­te von Hygie­ne und Gesund­heit, über Per­sön­lich­kei­ten im Bezirk und über die Geschich­te und Gegen­wart des Rauch­fang­keh­rer­ge­wer­bes infor­mie­ren. Zum „Tag der Bezirks- und Son­der­mu­se­en“ am „Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag“ prä­sen­tie­ren wir die The­men des Hau­ses mit geschlechts­spe­zi­fi­schem Fokus.

Infor­ma­ti­on zur Bar­rie­re­frei­heit: Die Muse­en sind lei­der nicht bar­rie­re­frei zugäng­lich und nur über Trep­pen erreich­bar. Die Füh­run­gen fin­den in deut­scher Laut­spra­che statt.

Pro­gramm:

10:30–11:30 Uhr: War­mes Was­ser – hei­ße Öfen
Flie­ßen­des, war­mes Was­ser war im 19. Jahr­hun­dert Luxus für nur weni­ge Wiener*innen. Die Tröp­ferl­bä­der der Stadt Wien schu­fen Abhil­fe, sie ermög­lich­ten der Bevöl­ke­rung, sich gründ­lich zu rei­ni­gen. Die Füh­rung im Tröp­ferl­bad infor­miert über die tech­ni­schen Her­aus­for­de­run­gen, ein Volks­bad mit flie­ßen­dem Warm­was­ser zu bau­en und zu betrei­ben. Im zwei­ten Teil wird im Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um die Warm­was­ser­auf­be­rei­tung im Lau­fe der Geschich­te anhand ver­schie­de­ner Hei­zungs­sys­te­me dar­ge­stellt. Im Spe­zi­el­len wird dabei auf das Tröp­ferl­bad eingegangen.
Ort: Tröp­ferlb­ad­mu­se­um im Bezirks­mu­se­um Wie­den (1. OG) und Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um (2. OG)

11:35 – 11:55 Uhr: Frau­en um Johann Strauss
Aus unse­rer Aus­stel­lung „Wal­zer auf der Wie­den“: Phil­ipp Mau­rer erzählt von der gro­ßen Bedeu­tung der Frau­en für die künst­le­ri­sche Ent­wick­lung von Johann und Joseph Strauss.
Ort: Bezirks­mu­se­um Wie­den, Vor­trags­saal (EG)

12:00–13:00 Uhr: Pio­nie­rin­nen der Tech­nik auf der Wieden
Die His­to­ri­ke­rin Ali­na Strml­jan erzählt von Tech­ni­ke­rin­nen auf der Wie­den. Anschlie­ßend gibt die Rauch­fang­keh­rer­meis­te­rin Anna-The­res Stern einen Über­blick dar­über, wo sie Frau­en in der Geschich­te ihres Gewer­bes begeg­net ist und wel­che Rol­le sie gespielt haben. Sie stellt die ers­ten doku­men­tier­ten Rauch­fän­ge keh­ren­den Frau­en vor und berich­tet über per­sön­li­che Erfah­run­gen von Frau­en in tech­ni­schen Lehrberufen.
Ort: Bezirks­mu­se­um Wie­den (1. OG) und Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um (2. OG)

13:30–14:30 Uhr: War­mes Was­ser – hei­ße Öfen
Flie­ßen­des, war­mes Was­ser war im 19. Jahr­hun­dert Luxus für nur weni­ge Wiener*innen. Die Tröp­ferl­bä­der der Stadt Wien schu­fen Abhil­fe, sie ermög­lich­ten der Bevöl­ke­rung, sich gründ­lich zu rei­ni­gen. Die Füh­rung im Tröp­ferl­bad infor­miert über die tech­ni­schen Her­aus­for­de­run­gen, ein Volks­bad mit flie­ßen­dem Warm­was­ser zu bau­en und zu betrei­ben. Im zwei­ten Teil wird im Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um die Warm­was­ser­auf­be­rei­tung im Lau­fe der Geschich­te anhand ver­schie­de­ner Hei­zungs­sys­te­me dar­ge­stellt. Im Spe­zi­el­len wird dabei auf das Tröp­ferl­bad eingegangen.
Ort: Tröp­ferlb­ad­mu­se­um im Bezirks­mu­se­um Wie­den (1. OG) und Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um (2. OG)

14:35 – 14:55 Uhr: Frau­en um Johann Strauss
Aus unse­rer Aus­stel­lung „Wal­zer auf der Wie­den“: Phil­ipp Mau­rer erzählt von der gro­ßen Bedeu­tung der Frau­en für die künst­le­ri­sche Ent­wick­lung von Johann und Joseph Strauss.
Ort: Bezirks­mu­se­um Wie­den, Vor­trags­saal (EG)

15:00–16:00 Uhr: Pio­nie­rin­nen der Tech­nik auf der Wieden
Die His­to­ri­ke­rin Ali­na Strml­jan erzählt von Tech­ni­ke­rin­nen auf der Wie­den. Anschlie­ßend gibt die Rauch­fang­keh­rer­meis­te­rin Anna-The­res Stern einen Über­blick dar­über, wo sie Frau­en in der Geschich­te ihres Gewer­bes begeg­net ist und wel­che Rol­le sie gespielt haben. Sie stellt die ers­ten doku­men­tier­ten Rauch­fän­ge keh­ren­den Frau­en vor und berich­tet über per­sön­li­che Erfah­run­gen von Frau­en in tech­ni­schen Lehrberufen.
Ort: Bezirks­mu­se­um Wie­den (1. OG) und Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um (2. OG)

Spaziergang: Frauen* und Technik auf der Wieden

Frauenspaziergang auf der Wieden 2026:
Frauen* und Technik auf der Wieden

Frei­tag, 6. März 2026, 16 Uhr
Treff­punkt: Haupt­ein­gang des Haupt­ge­bäu­des der TU, Karls­platz 13, 1040 Wien
Füh­rung mit Ali­na Strml­jan, Phil­ipp Mau­rer und Anna-The­res Stern

Anläss­lich des femi­nis­ti­schen Frau­en­kampf­ta­ges erzäh­len Ali­na Strml­jan und Phil­ipp Mau­rer vom Bezirks­mu­se­ums Wie­den gemein­sam mit Anna-The­res Stern vom Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um Geschich­te und Geschich­ten über Frau­en in der Tech­nik und über femi­nis­ti­sche Kämp­fe frü­her und heu­te. Wir begin­nen an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien, die seit 1815 besteht, an der aber erst seit 1919 Frau­en zum Stu­di­um zuge­las­sen sind und berich­ten von aka­de­mi­schen Pio­nie­rin­nen und Frau­en­bil­dung. Dabei gehen wir der Fra­ge nach, wie­so der Erfin­der der Näh­ma­schi­ne mit einem Denk­mal erin­nert wird, nicht aber die Tex­til­ar­bei­te­rin­nen, die vor mehr als 130 Jah­ren in Wien für ihre Rech­te streik­ten. Der Spa­zier­gang endet im Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um, in dem Anna-The­res Stern, selbst Rauch­fang­keh­rer­meis­te­rin, bei einem hei­ßen Getränk über Geschich­te und per­sön­li­che Erfah­run­gen von Frau­en in die­sem tech­ni­schen Lehr­be­ruf berichtet.

Treff­punkt:
vor dem Haupt­ein­gang des Haupt­ge­bäu­des der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien, Karls­platz 13, 1040 Wien
Dau­er: ca. 2 Stun­den, davon 30 Minu­ten Gehzeit.

Infor­ma­ti­on zur Barrierefreiheit:
Wir gehen auf asphal­tier­ter Stra­ße ohne grö­ße­re Stei­gun­gen. Die Füh­rung fin­det in deut­scher Laut­spra­che statt. Das Bezirks­mu­se­um Wie­den und das Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um sind nicht bar­rie­re­frei (Stu­fen ins Erd­ge­schoß, Stie­gen in die Ausstellungen).

Eine Anmel­dung ist nicht nötig.

Bei Schlecht­wet­ter (star­ker Regen- oder Schnee­fall) fin­det die Füh­rung im Bezirks­mu­se­um Wie­den und im Rauch­fang­keh­rer­mu­se­um (Klag­baum­gas­se 4, 1040 Wien) statt.

Verwegen. Mutig. Radikal. Künstlerinnen der Feministischen Avantgarde

Film­scree­ning & Gespräch mit Susan­ne Rieg­ler und Mar­got Pilz anläss­lich des 90. Geburts­tags von Mar­got Pilz

Eine Koope­ra­ti­on von SOHO in Otta­kring mit STICHWORT
Mon­tag, 1. Juni 2026, 19 Uhr, SOHO Studios

Als in den 1970er-Jah­ren welt­weit Frau­en auf­stan­den, um sich gegen Dis­kri­mi­nie­rung, Unter­drü­ckung und tra­dier­te Rol­len­vor­stel­lun­gen zu weh­ren, waren auch vie­le Künst­le­rin­nen dar­un­ter, die mit radi­ka­len Per­for­man­ces, Foto- und Video­in­sze­nie­run­gen die patri­ar­cha­len Macht­ver­hält­nis­se infra­ge stell­ten. Dafür wur­den die Künst­le­rin­nen vom männ­lich domi­nier­ten Kunst­be­trieb ver­schmäht und belä­chelt, man­che Gale­ris­ten emp­fan­den femi­nis­ti­sche Kunst sogar als „Zumu­tung“.

Susan­ne Rieg­lers Doku­men­ta­ti­on (AT 2025, 87 min) ist nicht nur ein Film über eine jahr­zehn­te­lang igno­rier­te Kunst­rich­tung, son­dern auch ein Zeit­do­ku­ment, in dem Künst­le­rin­nen als kul­tur­po­li­ti­sche Akti­vis­tin­nen und Akteu­rin­nen der Frau­en­be­we­gung und als Zeit­zeu­gin­nen eine Rol­le spie­len. Mit­wir­ken­de Künst­le­rin­nen: Rena­te Bertl­mann, Lin­da Christanell, Rena­te Eise­n­eg­ger, VALIE EXPORT, Ger­da Fas­sel, San­ja Ive­ko­vic, Kata­lin Ladik, Karin Mack, Ani­ta Münz, ORLAN, Flo­ren­ti­na Pakos­ta, Mar­got Pilz, Ulri­ke Rosen­bach, Lydia Schou­ten, Anne­gret Sol­tau, Gabrie­le Stöt­zer, Mar­tha Wilson.

Um Anmel­dung wird gebe­ten: info@sohostudios.at und sohostudios.at.
Ort: SOHO STUDIOS, Lieb­knecht­gas­se 32, 1160 Wien
(Stra­ßen­bahn­li­nie 2 und 10, Hal­te­stel­le Liebknechtgasse)

Mehr Infor­ma­tio­nen unter https://stichwort.or.at/

 

„Nichts zu tun wär keine Alternative!“ – Digitaler Aktivismus der Bewegung Omas gegen rechts

Vor­trag und Dis­kus­si­on mit Ricar­da Drüeke
Don­ners­tag, 23. April 2026, 18 Uhr, Frauenhetz

Im Jän­ner 2026 kün­dig­te die femi­nis­ti­sche Bewe­gung Omas gegen rechts auf Insta­gram eine neue euro­päi­sche Alli­anz unter dem Titel „Die Grand Dame des Anti­fa­schis­mus“ an. Digi­ta­le Medi­en sind zu zen­tra­len Are­nen poli­ti­scher Kon­flik­te gewor­den, in denen um demo­kra­ti­sche Wer­te und öffent­li­che Legi­ti­mi­tät gerun­gen wird. Gleich­zei­tig sind alters­be­zo­ge­ne For­men poli­ti­schen Akti­vis­mus bis­lang nur unzu­rei­chend erforscht.

Der Vor­trag zeigt anhand visu­el­ler Prak­ti­ken in Insta­gram-Posts der Omas gegen rechts, wie visu­el­les Sto­rytel­ling und sym­bo­li­sche Selbst­inszenierungen ein­ge­setzt wer­den, um alters­dis­kri­mi­nie­ren­den Aus­gren­zun­gen aus digi­ta­len Öffent­lich­kei­ten ent­ge­gen­zu­wir­ken und zugleich sowohl Mit­glie­der der Bewe­gung als auch eine brei­te­re Öffent­lich­keit zu mobilisieren.

Eine Ver­an­stal­tung von Frau­en­hetz und STICHWORT

Mehr Infor­ma­tio­nen unter https://stichwort.or.at/

 

„Libertango für alle!“ Rauminstallation und Workshop zu Entwürfen lesbisch-queeren Tanzens

Sujet © Stichwort-Archiv

Sujet © Stichwort-Archiv

von und mit Han­na Hacker, Doris Hau­ber­ger und Mar­git Hauser

Mitt­woch, 25. März 2026, 19:00 Uhr im STICHWORT (Guss­haus­stra­ße 20/1A+B 1040 Wien)

Wir laden zur Aus­ein­an­der­set­zung mit kol­lek­ti­ven Erfah­run­gen im femi­nis­tisch-les­bisch-quee­ren Hand­lungs­raum „Bewe­gung“ – in unter­schied­lichs­tem Wortsinn!

Ein Anlass sind Jubi­lä­ums­ak­ti­vi­tä­ten des Frau­en­Tanz­Club „Resis.danse“. Wir möch­ten für die­se Ver­an­stal­tung inhalt­li­che Schwer­punk­te set­zen, die über das enge­re The­ma der Ball­room-Tanz­ge­schich­te/n hin­aus­rei­chen und femi­nis­tisch-les­bi­sche Poli­ti­ken gene­rell betref­fen: Was ver­bin­det wider­stän­di­ge poli­ti­sche und tän­ze­ri­sche Entwürfe?

Eine Ver­an­stal­tung für Frau­en*; Spen­den sind erbeten.

Mehr Infor­ma­tio­nen unter https://stichwort.or.at/

Ausstellung: Objekt im Fokus: 50 Jahre Fristenregelung und Familienrechtsreform

ab 6. März 2025

Pünkt­lich zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag beleuch­tet das hdgö zwei The­men, die trotz ihres his­to­ri­schen Jubi­lä­ums unge­bro­chen aktu­ell ist: Vor 50 Jah­ren wur­de die Ehe gesetz­lich als gleich­be­rech­tig­te Part­ner­schaft fest­ge­schrie­ben und die „Fris­ten­re­ge­lung“, die Abtrei­bung bis zum drit­ten Schwan­ger­schafts­mo­nat straf­frei stell­te, trat in Kraft.

Die­se Mei­len­stei­ne der Geschlech­ter­po­li­tik nimmt das hdgö zum Anlass, neue Samm­lungs­ob­jek­te zu prä­sen­tie­ren: In der hdgö-Foy­er-Vitri­ne sind Maga­zi­ne der „AUF-Eine Frau­en­zeit­schrift“ zu sehen sowie die Schreib­ma­schi­ne einer AUF-Redak­teu­rin. Die AUF war ab 1974 ein wich­ti­ges Medi­um für femi­nis­ti­sche Aktivist*innen, die schon lan­ge laut­stark Ver­än­de­run­gen ein­ge­for­dert hat­ten. Die­se Jubi­lä­en sind auch Anlass um zu Fra­gen: Alles erreicht?

Ausstellung: Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit

Foto­ar­chiv Blasch­ka 1950–1966

29. Jän­ner 2026-10. Jän­ner 2027
Alma Rosé-Plateau

Ein Job mit Gehalt? Ver­pflich­tun­gen im Haus­halt? Eine Auf­ga­be, die gemacht wer­den muss?

Zu tun gibt’s immer etwas. Man­che Tätig­kei­ten brin­gen Aner­ken­nung und Lohn. Ande­re fal­len ein­fach an – unbe­zahlt, unsicht­bar und meist von Frau­en erle­digt. Aber: Ist das nicht alles Arbeit? Sor­ge­ar­beit gilt immer noch als „weib­li­che Res­sour­ce“, auf die sich unse­re Gesell­schaft ganz selbst­ver­ständ­lich ver­lässt. Begrif­fe wie Pfle­ge­not­stand, Gen­der Pay Gap und Teil­zeit­fal­le benen­nen heu­te ein his­to­risch gewach­se­nes Ungleich­ge­wicht bei Arbeit und Bezahlung.

Die Aus­stel­lung Alles Arbeit. Frau­en zwi­schen Erwerbs- und Sor­ge­tä­tig­keit, Foto­ar­chiv Blasch­ka 1950–1966, geht die­sen The­men nach. Sie ist ab dem 29. Jän­ner 2026 im Haus der Geschich­te Öster­reich auf dem Alma Rosé-Pla­teau zu sehen. Aus­gangs­punkt ist das Archiv einer Gra­zer Pres­se­fo­to­agen­tur, das die Aus­stel­lung mit gegen­wär­ti­gen Fra­gen neu interpretiert.

Im Zen­trum steht das Ver­hält­nis von bezahl­ter, unbe­zahl­ter und pre­kä­rer Arbeit im Leben von Frau­en in der Stei­er­mark der Nach­kriegs­zeit. Die Aus­stel­lung fragt, wel­che Tätig­kei­ten medi­al sicht­bar wer­den – und wel­che im Ver­bor­ge­nen blei­ben. Dar­über hin­aus regt sie dazu an, über Arbeits­be­grif­fe, Geschlech­ter­ver­hält­nis­se und die Rol­le von Bil­dern bei der Kon­struk­ti­on gesell­schaft­li­cher Nor­men nach­zu­den­ken – und die­se neu zu verhandeln.

Alles Arbeit. Frau­en zwi­schen Erwerbs- und Sor­ge­tä­tig­keit, Foto­ar­chiv Blasch­ka 1950–1966 ist eine Aus­stel­lung des Muse­ums für Geschich­te, Graz (Uni­ver­sal­mu­se­um Joan­ne­um), prä­sen­tiert in Zusam­men­ar­beit mit dem Haus der Geschich­te Österreich.

Die Publi­ka­ti­on zur Aus­stel­lung ist an der Kas­sa des hdgö oder online erhält­lich.

Feministisches Protest-Sticken

mit Anja Melzer
@stitchin_an (Insta­gram)

Sonn­tag, 8. März 2026, 10:00–13:00 Uhr
myhi­ve am Wie­ner­berg, im Rah­men der Woll­träu­me Wien
1. Stock bei der Treppe
Kos­ten: €75,- pro Teilnehmer*in

In die­sem Work­shop führt Anja Mel­zer in ihre rebel­li­schen Ansät­ze sowie in die hand­werk­li­chen Skills des Cross Stit­chings ein. Sie stellt Moti­ve und Slo­gans vor und dis­ku­tiert die Fra­ge, was Hand­ar­beit eigent­lich mit Pro­test und Unge­hor­sam zu tun hat. Es geht um Akti­vis­mus, die Craf­ti­vism-Bewe­gung und Fema­le Empowerment.

Mate­ri­al wird den Kurs-Teilnehmer*innen zur Ver­fü­gung gestellt. Wer möch­te, kann natür­lich ger­ne auch eige­ne Aida-Stof­fe, Gar­ne und Nadeln mitbringen.

Irina Karamarković – Performative Lecture mit Musik

Frei­tag, 6.3.2026, 18:30 Uhr

Zum Anlass der Wie­ner Frau­en­wo­che 2026 ver­an­stal­tet das MSL Zen­trum zwei Tage vor dem femi­nis­ti­schen Kampf­tag ein Event mit Iri­na Kara­mar­ko­vić. Die Künst­le­rin, Femi­nis­tin, Vor­sit­zen­de des Gra­zer Migrant:innenbeirats und eine der zwei Obfrau­en des Women*s Action Forums lädt zu einer beson­de­ren per­for­ma­ti­ve lec­tu­re ein, in der Musik und gesell­schafts­po­li­ti­sche Refle­xi­on verschmelzen.

Ein­tritt frei! 
Anmel­dung zur Teil­nah­me bit­te per Mail an:
anmeldung@schuette-lihotzky.at

Da das MSL Zen­trum räum­lich begrenz­te Kapa­zi­tä­ten hat, gilt für die schrift­li­che Anmel­dung: first-come-first-serve.

Mit aus­ge­wähl­ten Lie­dern in meh­re­ren Spra­chen und aus unter­schied­li­chen popu­lä­ren und volks­tüm­li­chen Tra­di­tio­nen hin­ter­fragt sie patri­ar­cha­le Struk­tu­ren, Macht­ver­hält­nis­se und gesell­schaft­li­che Nor­men. Sie öff­net den Blick für alter­na­ti­ve For­men des Zusam­men­le­bens, die auf Gleich­stel­lung, Gewalt­frei­heit und Soli­da­ri­tät zwi­schen den Geschlech­tern setzen.

Durch die Ver­bin­dung von Musik, Vor­trag und per­for­ma­ti­ver Prä­senz schafft Kara­mar­ko­vić einen Raum, in dem das Publi­kum gesell­schaft­li­che Rea­li­tät hin­ter­fragt und neue Per­spek­ti­ven auf eine gerech­te­re Zukunft gewinnt.

Link zum Pro­jekt „house­wi­ves strike back“.