Frauen in Armut – politisch gewollt?

Frauen in Armut – politisch gewollt?
Die europäische Sozialunion als Bastion gegen den Sozialabbau

113 Mil­lio­nen (22,5%) Men­schen in der EU sind armuts­ge­fähr­det oder von sozia­ler Aus­gren­zung betrof­fen, beson­ders Frau­en, Kin­der und Ein­el­tern-Fami­li­en. Selbst bezahl­ter Arbeit nach­zu­ge­hen schützt nicht vor Armut. Mit 9,6% ist die EU-wei­te Rate an berufs­tä­ti­gen Armuts­ge­fähr­de­ten so hoch wie noch nie zuvor. Frau­en sind auf­grund nied­ri­ge­rer Gehäl­ter vor allem in Nied­rig­lohn­sek­to­ren und auf­grund fami­liä­rer Ver­pflich­tun­gen wie Pflege/Hausarbeit mit einem weit höhe­ren Maß an Armut kon­fron­tiert. Das Feh­len von Kin­der- oder ande­ren Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen schränkt Frau­en wei­ter ein und för­dert pre­kä­re Teil­zeit­ar­beit. Jun­ge Frau­en in Euro­pa erle­ben schon bei ihrem Ein­stieg ins Berufs­le­ben einen Gen­der Pay Gap von 16%, der sich im Alter auf einen unglaub­li­chen 37% Gen­der Pen­si­on Gap ausweiten.
In Öster­reich ist das neue Sozi­al­hil­fe­ge­setz in der Aus­ar­bei­tungs­pha­se. Es ent­hält mas­si­ve Ver­schlech­te­run­gen vor allem für Frau­en und Familien.
Ist Hartz 4 im Anmarsch?

Der Dia­log soll Emp­feh­lun­gen und Maß­nah­men for­mu­lie­ren und einen akti­ven Bei­trag gegen Sozi­al­ab­bau leisten.

Impuls­vor­trä­ge:
Moni­ka Vana, Europaabgeordnete
Sybill­le Pirk­lbau­er, Refe­ren­tin AK Wien Abtei­lung Frau­en – Familie

Podi­um
Manue­la Wade AG Frau­en & Armut Armuts­kon­fe­renz, San­dra Super­tramps Tou­ren, Sybil­le Pirk­lbau­er, Moni­ka Vana, Bir­git Hebein
Mode­ra­ti­on: Ewa Dziedzic

Aus­klang und Net­wor­king bei Wein & Fingerfood
Bio-Cate­ring: Gaumenfreundinnen
Um Anmel­dung bis 6.3. 2019 wird gebe­ten unter: monika.vana@europarl.europa.eu

Frauen // Bilder

Die im Film pro­du­zier­ten Bil­der prä­gen die Rol­len- und Wert­vor­stel­lun­gen der Gesell­schaft– damit hat die Film­wirt­schaft eine wich­ti­ge Schlüs­sel­rol­le inne. Außer­dem bezie­hen Film­pro­duk­tio­nen sowohl in der Zusam­men­ar­beit mit dem Fern­se­hen als auch im Kino­be­reich öffent­li­che Gel­der. Es ist also ein legi­ti­mes Inter­es­se der Gesell­schaft, dar­auf ein­zu­wir­ken wel­che Rol­len­bil­der gezeigt wer­den. Wie kön­nen wir die Film­land­schaft so gestal­ten, dass die weib­li­che Per­spek­ti­ve mit ins Zen­trum gerückt wird?

Wel­che Rol­len­bil­der wol­len wir re/produzieren? Und was sind Stra­te­gien für die Zukunft von Film und Fern­se­hen um die Chan­cen­gleich­heit für Män­ner und Frau­en zu ermöglichen?

Mode­riert wird die Ver­an­stal­tung vom Vor­sit­zen­den der Fach­ver­tre­tung der Film- und Musik­wirt­schaft Wien, Alex­an­der Dum­rei­cher-Ivan­cea­nu. Es dis­ku­tie­ren unter ande­rem die deut­sche Pro­du­zen­tin Uschi Reich (Pro Quo­te), Bir­git Mol­da­schl (ÖFI), Clau­dia Wohl­ge­nannt (Grü­ne Wirt­schaft), Bar­ba­ra Pich­ler (FC Glo­ria) und Alex­an­der Wra­betz (ORF, angefragt).

Anschlie­ßend Net­wor­king bei Buf­fet und Getränken.

Die Ver­an­stal­tung ist kos­ten­los, wegen begrenz­ter Sitz­plät­ze wird um Anmel­dung gebeten.

Who cares?! Pflege aus feministischer Perspektive

Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­tags ver­an­stal­ten der ZVPÖ, „Wien anders“ und der Bund Demo­kra­ti­scher Frau­en (BDFÖ) eine Podi­ums­dis­kus­si­on zum The­ma Pfle­ge aus femi­nis­ti­scher Perspektive.

Mitt­woch, 6. März, 19 Uhr
transform!-Büro, 1040, Guss­haus­stra­ße 14, Ecke Argentinierstaße

WHO CARES?!

Begrü­ßung: Fritz Fink, ZVPÖ und WA-Bezirksrat

Am Podi­um:
Bir­git Mein­hard-Schie­bel, Inter­es­sen­ge­mein­schaft pfle­gen­de Angehörige:
„damit habe ich nicht gerechnet“
Anna Leder, Phy­sio­the­ra­peu­tin, CARE Revo­lu­ti­on Wien
San­dra Stern, Trai­ne­rin und Gewerk­schafts­ak­ti­vis­tin, Erfah­rung mit Orga­ni­zing-Kam­pa­gnen ua im Gesundheitsbereich
Manue­la Juric (Bgld), Juris­tin im Sozialbereich:
„24-Stun­den-Betreue­rin­nen – Ein Realitätscheck“

Mode­ra­ti­on der anschlie­ßen­den Publi­kums­dis­kus­si­on: Ulli Fuchs, Klub der poli­tisch inter­es­sier­ten Frau, BDFÖ.

Veganes/vegetarisches Buf­fet.
Bücher­tisch des Anti­qua­ri­ats Stuwerviertel.

Face­book-Event

Davor:

Pfle­ge­po­li­ti­sche Enquete „Offe­ne Wun­de: Pflege“

Titel: Offe­ne Wun­de: Pflege
Ort: Trans­form Aus­tria, Guß­haus­stra­ße 14, 1040 Wien
Zeit: Mi., 6.3.2019 15:00 – 18:00

Vor­tra­gen­de:

Mag.a Eva Potz­mann (Pfle­ge­wis­sen­schaft­le­rin): Pfle­ge und Betreu­ung in Österreich
Bär­bel Dan­ne­berg (Jour­na­lis­tin & Autorin): Pfle­ge für Angehörige
Univ.Prof.DI.Dr. Peter Fleiß­ner (Öko­nom): Sozio­öko­no­mi­sche Ein­schät­zung von Pfle­ge und Betreu­ung in Österreich

Mode­ra­ti­on: Mag.a Hil­de Gram­mel (Anglis­tin und His­to­ri­ke­rin, Initia­to­rin der Platt­form 20000frauen in Wien)

Face­book-Event

Mit Vollgas zurück? Frauenpolitik unter Schwarz-Blau II

Mit Vollgas zurück? Frauenpolitik unter Schwarz-Blau II

Gut ein Jahr Schwarz-Blau II, was hat die Regie­rung in punc­to Frau­en­po­li­tik gemacht? Die Finan­zie­rung von Frau­en­ver­ei­nen, Gewalt­schutz, Gen­der-Pay-Gap, Kin­der­gär­ten, Sexis­mus im Netz sind The­ma – war­um schrei­en Feminist*innen per­ma­nent auf?

Wir, Jele­na Guča­nin und Mar­ti­na Mad­ner vom Frau­en­netz­werk Medi­en, dis­ku­tie­ren mit der Öko­no­min Fran­zis­ka D. Bacher vom Bei­gewum, die die Dis­kus­si­on mit uns gemein­sam ver­an­stal­ten, Chris­ti­an Ber­ger vom Frauen*volksbegehren und Bri­git­te Theißl vom femi­nis­ti­schen Maga­zin an.schläge dar­über, wie die ÖVP-FPÖ-Regie­rung patri­ar­cha­le Struk­tu­ren beein­flusst, was sie von Schwarz-Blau I unter­schei­det und was Frau­en­po­li­tik bewir­ken könn­te und sollte.

Feministische Arbeitskultur und Architektur?

Panel Discussion: Feministische Arbeitskultur und Architektur?

Trotz einer hohen Rate an Uni- und FH-Absol­ven­tin­nen bleibt Archi­tek­tur nach wie vor eine Män­ner­do­mä­ne. Wie kommt es zu dem nied­ri­gen Anteil an Archi­tek­tin­nen in Österreich?

Podi­ums­gäs­te:
Bar­ba­ra Imhof, Archi­tek­tin und Welt­raum­ar­chi­tek­tin, Mit­be­grün­de­rin und Geschäfts­füh­re­rin LIQUIFER Sys­tems Group, Wien
Elke Delug­an-Meissl, Archi­tek­tur­bü­ro Delug­an-Meissl Asso­cia­ted Archi­tects, Wien (tbc)
Elsa Pro­chazka, Archi­tek­tur­bü­ro elsa pro­chazka, Wien

Mit Anmel­dung ist die Ver­an­stal­tung kos­ten­los. Bit­te um Anmel­dung unter www.mak.at/rrriot2019

Frauen*Volksbegehren – Was bleibt?

Am 5. März lädt die Grün­al­ter­na­ti­ve Jugend Land­stra­ße zur Podi­ums­dis­kus­si­on „Frauen*volksbegehren 2.0 – Was bleibt?“ ein.

Dabei wird ana­ly­siert, was sich seit dem ers­ten Frauen*volksbegehren 1997 ver­än­dert hat, wel­che Ver­än­de­run­gen noch not­wen­dig sind, um die For­de­run­gen des F*VB 2018 umzu­set­zen und vor wel­chen Hür­den femi­nis­ti­sche Poli­tik heu­te steht. Außer­dem wird dar­über dis­ku­tiert, wie die rechts-auto­ri­tä­re Regie­rung und rech­te Orga­ni­sa­tio­nen femi­nis­ti­sche Dis­kur­se beein­flus­sen und was wir dem ent­ge­gen­set­zen können.

Zu Gast sind u.a. Schift­eh Has­h­e­mi-Ger­dehi vom F*VB und Ewa Dzied­zic von den Grünen.

(Für Ver­an­stal­tun­gen der GAJ gilt eine Alters­gren­ze von 30 Jahren.)

Sexismus im Journalismus | No More Bullshit!

Podiumsdiskussion: Sexismus im Journalismus. No More Bullshit!

Ste­reo­ty­pe Geschlech­ter­bil­der, kli­schee­haf­te Bericht­erstat­tung über Frau­en im Sport oder Ver­ge­wal­ti­ger, die als „Sex-Täter“ ver­harm­lost wer­den: Sexis­mus zieht sich durch die Berich­te vie­ler Medi­en und hat Aus­wir­kun­gen dar­auf, wie wir Geschlech­ter wahr­neh­men. Die Ent­schei­dungs­trä­ger und Mei­nungs­bild­ner im Jour­na­lis­mus blei­ben Män­ner. War­um ist das so? Wel­che Rol­le spie­len Quo­ten und Clicks in der Bericht­erstat­tung und wel­che Macht haben Medienkonsument_innen?

Dar­über spre­chen wir am Podi­um mit
Eli­sa­beth Auer, kurier.at: News
Gre­gor Josel, Wie­ner – Alles für Er.
Gabrie­le Meli­schek, Öster­rei­chi­sche Aka­de­mie der Wissenschaften
Cle­mens Oistric, Heu­te
Alex­an­dra Sta­nic, BIBER

Mode­ra­ti­on: San­dra Nigi­scher, Sorori­ty

Ein­tritt gra­tis, all gen­ders migh­ty welcome!

Im Rah­men des Rrri­ot Festival