Online-Vorträge & Workshops: Workshop 1 | Inspiration zur Team- und Mitgliederförderung Mit Monika Herbstrith-Lappe Praktische Tipps für Teamstärkung und Mitgliederwachstum
Workshop 2 | Erfolgreiche Good-Practice-Beispiele aus ehrenamtlichen Frauen*Netzwerken Mit Beiträgen von FRAU iDA und FELIN_female leaders initiatives Erfahrungsaustausch und Weiterentwicklung von Netzwerken
Workshop 3 | Good-Practice-Beispiele aus Firmen-Frauen*Netzwerken Mit Beiträgen von Wiener Linien und FACC AG Diskussionsraum für Fragen und Antworten
Workshop 4 | Künstliche Intelligenz (KI) und ChatGPT im Vereinsleben Mit Barbara Oberrauter-Zabransky Innovative Einsatzmöglichkeiten von KI in Frauen*Netzwerken
Online-Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit und Austausch
Gefühlsarbeit (Emotional Load) bedeutet, sich dafür verantwortlich zu fühlen, dass es allen Personen im Umfeld gut geht, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und auch zu erfüllen.
Gefühlsarbeit ist die Grundlage, damit eine Gesellschaft funktionieren kann. Meist wird sie von Frauen* übernommen, sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext.
Es gibt Jobs, in denen besonders viel Gefühlsarbeit geleistet werden muss, wie z.B.: in sozialen Berufen, aber auch im Dienstleistungssektor. Hier wird von den ausführenden Personen verlangt, ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle zurückzustecken, zugunsten der Bedürfnisse anderer. Es bedarf eine andauernde Manipulation der eigenen Gefühle, um den beruflichen Rollenanforderungen zu entsprechen.
Im Vortrag geht es unter anderem darum:
Was ist Gefühlsarbeit? Was ist Emotional Load? Warum ist sie nach wie vor in erster Linie Frauen*sache? Welche Auswirkungen hat dies physisch und psychisch? Gefühlsarbeit im Job und im Privatleben Wie können wir einen guten, gesunden Umgang mit Gefühlsarbeit und Emotional Load finden? Wo ist Gefühlsarbeit angebracht, wo hinderlich? Und was können wir zu einer gerechteren Verteilung zwischen den Geschlechtern beitragen?
Wann: Mi. 6. März 2024, 09:00 – 11:00 Uhr Wo: via Teams Anmeldung unter: schrammel@frauenberatenfrauen.at (Teilnahme kostenlos)
Vortragende: DSPin Barbara Schrammel MSc, Sozialpädagogin, Psychotherapeutin (Psychodrama) und Beraterin Julia Schaffner MA, studierte Soziologin und Politologin, Geschäftsführerin bei Frauen* beraten Frauen*
Online- Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit und Austausch
Mental Load meint die unsichtbaren Aufgaben im Unternehmen „Familie“, welche meist auf den Schultern der Frau* allein lasten. Möchtet ihr mehr über Mental Load erfahren? Wir haben alle relevanten Infos kompakt für euch in einen Vortrag gepackt. Im Vortrag geht’s unter anderem darum:
Was ist Mental Load? Warum ist Mental Load oft Frauen*sache? Welche Auswirkungen hat Mental Load? Was bedeutet das für die Paarbeziehung? Sichtbar machen und Aufteilen des Mental Load Was können beide Partner*innen beitragen? Welche gesellschaftspolitischen Veränderungen sind notwendig?
Online-Pressekonferenz zu One Billion Rising Vienna 2024
Mo., 12.02.2024 / 10:00 via Presseclub Concordia
Sprecher*innen: Dr.in Ewa Ernst-Dziedzic, Nationalratsabgeordnete und Co-Erstinitiatorin OBR-Vienna Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings (ÖFR) Sophie Hansal, MA MA, Geschäftsleitung und Koordinatorin vom Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen und Sprecherin für die Allianz GewaltFREI Leben Aiko Kazuko Kurosaki, Künstlerische Leitung und Obfrau OBRA – One Billion Rising Austria Mag.a Eva Zenz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
feminismen diskutieren am Dienstag, 30. Jänner 2024, um 18:00
Geschlechtsidentität in der Volksschule
Werden in Volksschulbüchern – immer noch – stereotype, patriarchale Geschlechterrollen und Diskriminierungen reproduziert?
Die Analyse mittels queer feministischer Theorien hat ergeben, dass in aktuellen Volksschulbüchern Geschlecht nach wie vor nicht intersektional verhandelt wird. Fast alle Personen sind weiß, normschön, able-bodied, bürgerlich,… In zahlreichen Beispielen wird die binäre, kapitalistische Rollenverteilung der männlichen Lohnarbeit und der weiblichen Fürsorgearbeit reproduziert, was sich auch in der Thematisierung von Familie und heteronormativem Begehren zeigt. Es gilt, Lehrbücher als politisches Instrument zu reflektieren und unsere Gesellschaft in all ihrer Vielfalt darzustellen!
Vortrag von Katharina Smolka, Sozialwissenschafter*in, Wien
Information und Austausch für Frauen, die strategisch ihre Zukunft nach der Trennung planen wollen und sich fragen:
Wie kann ich mich gut trennen? Wie funktioniert eine Scheidung? Auf welche Punkte muss ich achten, welche Fragen sind zu klären? Was sind meine Rechte und Pflichten? Wie geht das mit den Kindern, der Wohnung und dem Geld? Wie kann ich schädliche Rollenmuster ablegen und mir neue aneignen? Und wie gehe ich mit all diesen widersprüchlichen Gefühlen um?
Inhalte des Vortrags:
Rechtliche Informationen zur Auflösung von Ehe, Lebensgemeinschaft und eingetragener Partnerschaft, Unterhalt und Alimente, Vermögens- und Schuldenaufteilung Ist das schon Gewalt? Psychische und ökonomische Gewalt Tipps zum erfolgreichen Verhandeln mit dem (Ex-)Partner Austausch über unterschiedliche hilfreiche Strategien, wie eine Trennung gut geschafft werden kann
Gegenwartsgespräche: Wenn nicht jetzt, wann dann? Nachhaltig leben, arbeiten und wirtschaften – was ist zu tun?
Datum und Uhrzeit: 08.03.2023, 9.00−10.00 Uhr Ort: Online via Zoom
Geteilte Führung. Doppelte Kompetenz. Nachdem Ana Rodriguez-Guerrero und Stefanie Kopka vor knapp einem Jahr den Pilotversuch des Topsharings in der Entwicklung in Wien gewagt hatten, blicken sie zurück auf einen Schatz an Erfahrung und Perspektiven wie das Modell Führung in Teilzeit anreichert. Ihre Best Practices und Einblicke in ihren Alltag als Führungskräfte geben sie gerne weiter an alle interessierten Personen. Denn sie sind überzeugt, das Arbeitsmodell wird einen immer wichtigeren Stellenwert in Unternehmen einnehmen, um Führungsqualitäten und Lebenssituationen zu vereinbaren.
Der Talk findet online via Zoom statt. Allen angemeldeten Teilnehmenden werden die Zugangsdaten per E‑Mail übermittelt.
13.03.2023, 18:00 Uhr, via Zoom Veranstalterin: Katholische Frauenbewegung
Wie können wir uns das leisten? Gegenwärtig wird immer mehr Geld für Militär und Waffen ausgegeben, auch in Österreich und in der Europäischen Union. Gleichzeitig gibt’s viel zu wenig Geld für die Versorgung und Fürsorge für Menschen. Das kann den inneren Zusammenhalt einer Gesellschaft bedrohen. „Sicherheitspolitik“ feministisch denken heißt, Wirtschaft in den Dienst des Menschen und der Umwelt zu stellen, damit die Lebensgrundlagen aller gesichert sind…
Die vielen Krisen führen uns deutlich vor Augen, wie dringend es ausreichend öffentliche Investitionen in Gesundheit, Bildung, Pflege und psychosoziale Leistungen braucht. Dennoch geschieht viel zu wenig. Im Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir Menschen dafür begeistern können, gemeinsam für eine sichere Zukunft für alle tätig zu sein. Wir schauen dabei auch auf internationale Ansätze und Modelle wie etwa den „Frauen-Streik“ in der Schweiz oder die „Krankenhausstreiks“ in Berlin und Nordrheinwestfalen.
Referentin: Elisabeth Klatzer, Ökonomin und Referentin bei fair sorgen! & ATTAC
Die Veranstaltung wird von der Österr. Gesellschaft für Politische Bildung gefördert.
feminismen diskutieren am Donnerstag, 16. März 2023, von 18:00 – 20:00
Frauenbildung und feministische Bildung
Welche Konzepte und Projekte für feministische Bildung entstanden zu Beginn der zweiten Frauenbewegung in Österreich? Wie wurden sie weiterentwickelt? Neben der historischen Rückschau werden verschiedene Definitionen von Frauenbildung und die Auswirkung auf divergierende Ansätze für die konkrete Bildungsarbeit vorgestellt. Die Frage, ob und inwieweit eine Differenz zwischen Frauenbildung und feministischer Bildung besteht, bildet die Schnittstelle zur Sichtbarmachung der Ziele und Grundprinzipien feministischer Bildungsangebote.
Vortrag von Andrea Strutzmann (Geisteswissenschafterin und Erwachsenenbildnerin, Wien) Moderation: Sabine Prokop (VfW) Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien und Online auf Zoom
Wenn die ungleiche Verteilung der Haus- und Care-Arbeit Frauen* in die völlige Erschöpfung zwingt
Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit und Austausch
Mental Load meint die unsichtbaren Aufgaben im Unternehmen „Familie“, welche meist auf den Schultern der Frau* allein lasten. Es bezeichnet das daran denken, planen, organisieren und umsetzen der vielen kleinen und großen Dinge, die zur Haushalts- und Care-Arbeit gehören und für die sich Frauen* oft automatisch verantwortlich fühlen. Verstärkt wird dieses Ungleichgewicht mit der Geburt eines Kindes, aber auch Frauen* ohne Kinder erleben diese mentale Überlastung des sich ständig verantwortlich Fühlens und der 1000 To-Dos im Kopf.
Es ist kein persönliches Versagen von Frauen*, das alles nicht zu schaffen. Es ist ein strukturelles Problem, welches Frauen* benachteiligt und zur absoluten Erschöpfung führen kann.
Der Vortrag ist offen für alle Personen, auch für Paare oder Männer*.
Methode: Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit Leitung: Barbara Schrammel, DSP MSc; Lena Neuber BA Termin: 8. März 2023, 9–11:30 Uhr, online via Zoom
Kosten: kostenlos Anmeldung: erforderlich, per E‑Mail an schrammel@frauenberatenfrauen.at oder unter 01 5876750 Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie einige Tage vor der Veranstaltung den Zoom-Link.