Empowering Migrant Women

Empowering Migrant Women: Die Diaspora als Sprachrohr für Frauen- und Migrantinnenrechte.

Eine Ver­an­stal­tung mit der Platt­form für eine mensch­li­che Asylpolitik.

Frau­en über­neh­men in vie­len glo­ba­len Kon­flik­ten eine wich­ti­ge Rol­le: Sie kämp­fen um ihre Rech­te inmit­ten oft gewalt­vol­ler poli­ti­scher Aus­ein­an­der­set­zun­gen, von denen sie selbst mas­siv betrof­fen sind. Sie for­dern ihre kör­per­li­che Unver­sehrt­heit, ihre Selbst­be­stim­mung, ihre öko­no­mi­sche Unab­hän­gig­keit und eine fried­li­che Zukunft. Sie sind unbeug­sa­me Rebel­lin­nen gegen auto­ri­tä­re Regimes und faschis­ti­sche und ter­ro­ris­ti­sche Strö­mun­gen. Und sie sind auch die Pio­nie­rin­nen des demo­kra­ti­schen Wie­der­auf­baus, oft nach nach Jahr­zehn­ten der Unterdrückung.

In Öster­reich sind sie Teil der Dia­spo­ra und enga­gie­ren sich wei­ter poli­tisch für Frau­en­rech­te hier und dort. Als Migran­tin­nen und als Geflüch­te­te schaf­fen sie auch in Öster­reich Räu­me des Wider­stands und des Enga­ge­ments für Frau­en­rech­te, Demo­kra­tie und Dialog.

Anläss­lich des trans­na­tio­na­len Migran­tin­nen­streik­tags am 1. März und im Vor­feld des inter­na­tio­na­len Tags gegen Ras­sis­mus (21. März) dis­ku­tie­ren wir mit muti­gen poli­tisch enga­gier­ten Frau­en, die über die Dia­spo­ra hin­aus ihre Stim­me für die Rech­te von Frau­en, Migran­tin­nen und Geflüch­te­ten erheben.

Begrü­ßung durch NR-Abg. Fai­ka El-Naga­shi, Integrationssprecherin:
Inte­gra­ti­ons­po­li­tik zur Stär­kung von Migrantinnenrechten
Begrü­ßung durch NR-Abg. Ewa Ernst-Dzied­zic, Außen­po­li­ti­sche Sprecherin:
Frau­en­rech­te welt­weit: Außen­po­li­tik als Friedenspolitik

Danach Dis­kus­si­on mit:
Ishra­ga Mus­ta­fa Hamid (Akti­vis­tin und Schrif­stel­le­rin): Sudan
Zahra Hash­i­mi (Akti­vis­tin): Afghanistan
Sel­ma Jahić (Zeit­zeu­gin): Bos­ni­en und Herzegowina/Balkan
Iry­na Piar­voi­ki­na (Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin): Belarus
Celia Mara (Künst­le­rin und Akti­vis­tin): Brasilien/Lateinamerika

Mode­ra­ti­on:
Judith Ranft­ler, Platt­form für eine mensch­li­che Asylpolitik/Volkshilfe Österreich

Anschlie­ßend Aus­klang mit vega­nen Bröt­chen & Getränken

Ach­tung: Für den Ein­tritt in das Gebäu­de ist ein Licht­bild­aus­weis erfor­der­lich! Wäh­rend der Ver­an­stal­tung gilt FFP2-Mas­ken­pflicht. Für den Zutritt gilt die 2Gplus-Regel (geimpft oder gene­sen UND PCR-getes­tet). PCR-Tests haben eine Gül­tig­keit von 48 Stunden.

Ein­lass ab 17:30 Uhr
Beginn (pünkt­lich): 18:00 Uhr

Begrenz­te Teilnehmer:innenzahl, Anmel­dung bis 24.2. unter martha.weicher@gruene.at

Online-Diskussion: Wo bleiben die Stimmen der afrikanischen Frauen?

Anläss­lich des inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges ver­an­stal­ten die Grü­nen Migrant*innen Wien gemein­sam mit der Arbeits­grup­pe Afri­ka der GMW und dem Ver­ein Kokok eine Dis­kus­si­ons­run­de unter dem Titel

„Wo bleiben die Stimmen der afrikanischen Frauen?“

Die Her­aus­for­de­run­gen im All­tag sind für die meis­ten afri­ka­ni­schen Frau­en in Wien sehr viel­fäl­tig. Je nach Situa­ti­on kön­nen ein­ge­schränk­te Infor­ma­ti­on und Berufs­le­ben mehr für eine stän­di­ge Abhän­gig­keit sor­gen. Der Man­gel auf Basis­in­for­ma­tio­nen ist gera­de für vie­le afri­ka­ni­sche Frau­en eine enor­me Belas­tung. Dies führt oft zu sozia­ler Aus­gren­zung und Ver­un­si­che­rung Ihrer Lebensumstände.

In Öster­reich leben­de afri­ka­ni­sche Frau­en, wel­chen in den Medi­en und in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung kaum Auf­merk­sam­keit gewid­met wird und so unsicht­bar wer­den, sol­len in die­ser Ver­an­stal­tung die ihnen gebüh­ren­de Auf­merk­sam­keit erhalten.

Es dis­ku­tie­ren:
Alev Kor­un, Men­schen­rechts­ak­ti­vis­tin, NR a.D.
Bijou Cis­sé, Ver­ein Kokok in Wien
Saki­li­ba Safi­a­tou, Obfrau des Ver­eins Kokok
Suz­a­na Sto­ja­no­vić-Joham, GMW-Vorstand

Datum: 8. März 2021, 18 Uhr, über Zoom

Link: https://us02web.zoom.us/j/3862530776?pwd=dWp4Z2sycUhkWGV3b0xMamdOUFV3dz09

Mee­ting-ID: 386 253 0776
Kenn­code: gmw2021