SISTERs in SOLIdarity

SIS­TERs in ACTion rel­oa­ded – SIS­TERs in SOLIdarity

Die Ver­an­stal­tung knüpft an an die Frau­en­ta­gung SIS­TERs in ACTion vom 6.3.2020 im Volks­kun­de­mu­se­um  an und möch­te gemein­sam an der För­de­rung der „Bil­dung von (inter­na­tio­na­len) Soli­da­ri­sie­rungs­ach­sen“ wei­ter­ar­bei­ten und sich dies­mal mit den Frau­en aus und in der Erd­be­ben­re­gi­on solidarisieren.

Pro­gramm:

18:00 Zusam­men­kunft, Eröff­nungs­re­den, Grußworte

18:10 I Input
Özlem Alev Demi­rel, Spre­che­rin für Arbeitsmarkt‑, Sozial‑, Frie­dens- und Sicher­heits­po­li­tik für DIE LINKE im Euro­päi­schen Par­la­ment – Erd­be­ben Tür­kei & Syri­en: Gren­zen und Mög­lich­kei­ten der inter­na­tio­na­len Solidarität.

18:20 I Berichte
Cey­da Tutan, Vor­sit­zen­de des Bun­des­ver­bands der Migran­tin­nen in Deutsch­land e.V. – Kurz­pan­ora­ma über Hilfs­ak­tio­nen und Mobi­li­sie­rung in Europa
Frau­en aus der Regi­on: Berich­te und Beob­ach­tun­gen über die Lage in der Erdbebenregion.

18:40 I Vortrag
Fulya Ali­koç, Autorin, Redak­teu­rin, Ekmek ve Gül (De. Brot und Rosen) – „Der Staat ist blind auf dem weib­li­chen Auge“ – Bericht zu den beson­de­ren Aus­wir­kun­gen und Fol­gen des Erd­be­bens auf Frau­en in der Region.

PAUSE

19:15 I Input
Saya Ahmad, Bezirks­vor­ste­he­rin im 9. Wie­ner Bezirk, Alser­grund – Bedeu­tung von grenz­über­schrei­ten­den Migrant*innenorganisationen: Trans­na­tio­na­le Bünd­nis­se in Krisenzeiten

19:25 I Vortrag
İpek Yük­sek, Jour­na­lis­tin, Grün­dungs­mit­glied, Mor Dayanış­ma (De. Lila Soli­da­ri­tät) – Poli­ti­sches Ver­sa­gen und Ver­säum­nis der tür­ki­schen Regie­rung: Unmit­tel­ba­re Aus­wir­kun­gen für Frau­en, Kin­der und Min­der­hei­ten in der Region.

19:45 I Dis­kus­si­on – Beson­der­heit von Aus­wir­kun­gen und Kon­se­quen­zen von Kri­sen­si­tua­tio­nen auf Frauen
Chris­ti­na Tamas, Infor­ma­ti­ke­rin, Gewerk­schaf­te­rin, Stv. Bun­des­vor­sit­zen­de für den Gewerk­schaft­li­chen Links­block, GLB – Bei­spie­le und Erfah­run­gen der Frau­en­ar­beit in Kri­sen­re­gio­nen der Welt.
Ewa Ernst-Dzied­zic, Poli­to­lo­gin, GRÜNE Abge­ord­ne­te zum Natio­nal­rat – Beob­ach­tun­gen und Erkennt­nis­se zur poli­ti­schen Atmo­sphä­re und Span­nungs­ver­hält­nis­se aus der Region.
Lena Schil­ling, Akti­vis­tin, Natu­re Dis­as­ter vs Man-Made-Dis­as­ter und Kon­se­quen­zen für Frauen
Mari­na Han­ke, Land­tags­ab­ge­ord­ne­te, Gemein­de­rä­tin und Vor­sit­zen­de der Wie­ner SPÖ Frau­en – Wahl­tak­ti­sche Spie­le auf dem Rücken von eth­ni­schen Min­der­hei­ten: Inwie­fern kommt die huma­ni­tä­re Hil­fe allen Erd­be­ben-betrof­fe­nen Men­schen glei­cher­ma­ßen zugute?

20:30 Aus­klang
21:00 Ende

Mode­ra­ti­on:
Zeynep Ars­lan, Gen­der- und Diver­si­täts­exper­tin, Autorin, www.zeynemarslan.com

Frauen*-Empowerment im Fluchtkontext

Prä­sen­ta­ti­on des Hand­buchs zu den VIDC-Gen­der-Tan­dem-Trai­nings für geflüch­te­te Frau­en* aus Afgha­ni­stan & eines För­der­pro­jekts für Vereine

Don­ners­tag, am 2. Febru­ar 2023, 18:00 – 20:00 Uhr
C3 – Cen­trum für Inter­na­tio­na­le Ent­wick­lung, Sen­sen­gas­se 3, 1090 Wien
Ein­tritt frei.

„Was Frau­en* auf der Flucht erfah­ren, ist mit gro­ßer Hilf­lo­sig­keit ver­bun­den und damit genau das Gegen­teil von Empower­ment. Daher ist die Selbst­er­mäch­ti­gung von ganz zen­tra­ler Bedeu­tung. Sie ermög­licht von einem Selbst­bild als ‚Opfer‘ zur ‚Über­le­ben­den‘ zu wer­den.“ (Dr.in Bar­ba­ra Preit­ler, Hemayat)

Wie ein sol­ches Empower­ment ermög­licht wer­den kann, zei­gen die Erkennt­nis­se aus den VIDC-Gen­der-Tan­dem-Trai­nings für geflüch­te­te Frau­en* aus Afgha­ni­stan, die in Koope­ra­ti­on mit den afgha­ni­schen Ver­ei­nen AKIS und IGASUS durch­ge­führt wer­den. Rund 115 Frau­en* haben bis­her dar­an teil­ge­nom­men und die Nach­fra­ge ist wei­ter­hin groß. In die Trai­nings ein­ge­bun­den sind auch wich­ti­ge Bera­tungs­ein­rich­tun­gen wie FEM SÜD, die Wie­ner Frau­en­häu­ser, Dia­ko­nie und die Bera­tungs­stel­le für Migran­ten und Migrantinnen.

In einem Gespräch mit den bei­den Autorin­nen und Trai­ne­rin­nen Aadi­lah Amin und Lena Gru­ber wer­den die Inhal­te, Erfah­run­gen und Erfol­ge der Trai­nings diskutiert.

Das Hand­buch soll Dia­spo­ra-Ver­ei­ne anre­gen, Empower­ment-Gen­der-Tan­dem-Trai­nings für ihre Mit­glie­der zu orga­ni­sie­ren. Dazu wird im Rah­men der Ver­an­stal­tung ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt mit dem Ver­ein Frau­en hel­fen Frau­en hel­fen vor­ge­stellt, das För­der­mög­lich­kei­ten für Dia­spo­ra-Ver­ei­ne bietet.

Gespräch mit:
Aadi­lah Amin, Gender-Tandem-Trainerin
Lena Gru­ber, Süd­wind Stei­er­mark und Gender-Tandem-Trainerin

Mode­ra­ti­on: Mag­da See­wald, VIDC Glo­bal Dialogue

Im Anschluss wird zu Geträn­ken und infor­mel­lem Aus­tausch geladen.

Empowering Migrant Women

Empowering Migrant Women: Die Diaspora als Sprachrohr für Frauen- und Migrantinnenrechte.

Eine Ver­an­stal­tung mit der Platt­form für eine mensch­li­che Asylpolitik.

Frau­en über­neh­men in vie­len glo­ba­len Kon­flik­ten eine wich­ti­ge Rol­le: Sie kämp­fen um ihre Rech­te inmit­ten oft gewalt­vol­ler poli­ti­scher Aus­ein­an­der­set­zun­gen, von denen sie selbst mas­siv betrof­fen sind. Sie for­dern ihre kör­per­li­che Unver­sehrt­heit, ihre Selbst­be­stim­mung, ihre öko­no­mi­sche Unab­hän­gig­keit und eine fried­li­che Zukunft. Sie sind unbeug­sa­me Rebel­lin­nen gegen auto­ri­tä­re Regimes und faschis­ti­sche und ter­ro­ris­ti­sche Strö­mun­gen. Und sie sind auch die Pio­nie­rin­nen des demo­kra­ti­schen Wie­der­auf­baus, oft nach nach Jahr­zehn­ten der Unterdrückung.

In Öster­reich sind sie Teil der Dia­spo­ra und enga­gie­ren sich wei­ter poli­tisch für Frau­en­rech­te hier und dort. Als Migran­tin­nen und als Geflüch­te­te schaf­fen sie auch in Öster­reich Räu­me des Wider­stands und des Enga­ge­ments für Frau­en­rech­te, Demo­kra­tie und Dialog.

Anläss­lich des trans­na­tio­na­len Migran­tin­nen­streik­tags am 1. März und im Vor­feld des inter­na­tio­na­len Tags gegen Ras­sis­mus (21. März) dis­ku­tie­ren wir mit muti­gen poli­tisch enga­gier­ten Frau­en, die über die Dia­spo­ra hin­aus ihre Stim­me für die Rech­te von Frau­en, Migran­tin­nen und Geflüch­te­ten erheben.

Begrü­ßung durch NR-Abg. Fai­ka El-Naga­shi, Integrationssprecherin:
Inte­gra­ti­ons­po­li­tik zur Stär­kung von Migrantinnenrechten
Begrü­ßung durch NR-Abg. Ewa Ernst-Dzied­zic, Außen­po­li­ti­sche Sprecherin:
Frau­en­rech­te welt­weit: Außen­po­li­tik als Friedenspolitik

Danach Dis­kus­si­on mit:
Ishra­ga Mus­ta­fa Hamid (Akti­vis­tin und Schrif­stel­le­rin): Sudan
Zahra Hash­i­mi (Akti­vis­tin): Afghanistan
Sel­ma Jahić (Zeit­zeu­gin): Bos­ni­en und Herzegowina/Balkan
Iry­na Piar­voi­ki­na (Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin): Belarus
Celia Mara (Künst­le­rin und Akti­vis­tin): Brasilien/Lateinamerika

Mode­ra­ti­on:
Judith Ranft­ler, Platt­form für eine mensch­li­che Asylpolitik/Volkshilfe Österreich

Anschlie­ßend Aus­klang mit vega­nen Bröt­chen & Getränken

Ach­tung: Für den Ein­tritt in das Gebäu­de ist ein Licht­bild­aus­weis erfor­der­lich! Wäh­rend der Ver­an­stal­tung gilt FFP2-Mas­ken­pflicht. Für den Zutritt gilt die 2Gplus-Regel (geimpft oder gene­sen UND PCR-getes­tet). PCR-Tests haben eine Gül­tig­keit von 48 Stunden.

Ein­lass ab 17:30 Uhr
Beginn (pünkt­lich): 18:00 Uhr

Begrenz­te Teilnehmer:innenzahl, Anmel­dung bis 24.2. unter martha.weicher@gruene.at

Online-Diskussion: Wo bleiben die Stimmen der afrikanischen Frauen?

Anläss­lich des inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges ver­an­stal­ten die Grü­nen Migrant*innen Wien gemein­sam mit der Arbeits­grup­pe Afri­ka der GMW und dem Ver­ein Kokok eine Dis­kus­si­ons­run­de unter dem Titel

„Wo bleiben die Stimmen der afrikanischen Frauen?“

Die Her­aus­for­de­run­gen im All­tag sind für die meis­ten afri­ka­ni­schen Frau­en in Wien sehr viel­fäl­tig. Je nach Situa­ti­on kön­nen ein­ge­schränk­te Infor­ma­ti­on und Berufs­le­ben mehr für eine stän­di­ge Abhän­gig­keit sor­gen. Der Man­gel auf Basis­in­for­ma­tio­nen ist gera­de für vie­le afri­ka­ni­sche Frau­en eine enor­me Belas­tung. Dies führt oft zu sozia­ler Aus­gren­zung und Ver­un­si­che­rung Ihrer Lebensumstände.

In Öster­reich leben­de afri­ka­ni­sche Frau­en, wel­chen in den Medi­en und in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung kaum Auf­merk­sam­keit gewid­met wird und so unsicht­bar wer­den, sol­len in die­ser Ver­an­stal­tung die ihnen gebüh­ren­de Auf­merk­sam­keit erhalten.

Es dis­ku­tie­ren:
Alev Kor­un, Men­schen­rechts­ak­ti­vis­tin, NR a.D.
Bijou Cis­sé, Ver­ein Kokok in Wien
Saki­li­ba Safi­a­tou, Obfrau des Ver­eins Kokok
Suz­a­na Sto­ja­no­vić-Joham, GMW-Vorstand

Datum: 8. März 2021, 18 Uhr, über Zoom

Link: https://us02web.zoom.us/j/3862530776?pwd=dWp4Z2sycUhkWGV3b0xMamdOUFV3dz09

Mee­ting-ID: 386 253 0776
Kenn­code: gmw2021