Open Mic: Die Bühne gehört den Frauen

Open Mic: Die Bühne gehört den Frauen

Lite­ra­tur, Musik oder Kaba­rett
Län­ge eines Auf­tritts: max. 15 Minu­ten
Mode­ra­ti­on: Elfie Resch

Sa 7. März 2020, Beginn: 19 Uhr
Werkl im Goe­the­hof, Schüt­tau­stra­ße 1–39/6/R02, 1220 Wien

Anmel­dun­gen für einen Auf­tritt bit­te per E‑Mail an elfie.resch@chello.at

Frauen gegen den Strom

Frauen gegen den Strom

Archiv­a­bend in der Rei­he „Unser Papier spricht zu Dir!“

Anhand von Bei­spie­len aus der femi­nis­ti­schen Öko- und Frie­dens­be­we­gung wird gezeigt, wie STICHWORT die Arbeit die­ser und vie­ler ande­rer enga­gier­ter Frau­en­in­itia­ti­ven in Öster­reich, aber auch spon­ta­ne Aktio­nen, doku­men­tiert und es wer­den Anre­gun­gen, wie die­se Quel­len genutzt wer­den kön­nen, gege­ben.

Wel­che Spu­ren die­ser Arbeit wer­den künf­tig für femi­nis­ti­sche Geschichts­schrei­bung bei uns auf­find­bar sein?
Was soll und kann für künf­ti­ge Genera­tio­nen über­lie­fert wer­den? Und was kön­nen wir aus den Doku­men­ten heu­te her­aus­le­sen?

Archiv­prä­sen­ta­ti­on mit Dis­kus­si­ons­mög­lich­keit (ca. 2 Stun­den)
Aus­klang bei Geträn­ken und klei­nem Imbiss
Begrenz­te Teil­neh­me­rin­nen­zahl

Anmel­dung per E‑mail an office@stichwort.or.at bis zum 14. Jän­ner erbe­ten.

Kein archiv­be­zo­ge­nes Vor­wis­sen erfor­der­lich.
Work­shop-Lei­tung: Mar­git Hau­ser & Andrea Zar­em­ba

Für Frau­en, Trans­gen­der will­kom­men.

Ausstellung: Kassandra

Kassandra: Ausstellung von Romana Hostnig

„Kei­ne ande­re mytho­lo­gi­sche Figur in der Anti­ke besitzt die Aktua­li­tät zumin­dest für die Frau­en­be­we­gung – die­ser tra­gi­schen tro­ja­ni­schen Königs­to­cher, Kas­san­dra steht als Tor­hü­te­rin auf der Schwel­le zwi­schen Mythos und Moder­ne.
Die Tra­gö­die einer Frau, die viel weiss, zuviel sieht und scho­nungs­los benennt, was sie sieht: die Ver­blen­dung ihrer Mit­men­schen, den Unter­gang ihres hei­mat­li­chen Stadt­staa­tes, den Unter­gang ihrer Welt, für sie die gan­ze Welt und damit durch­aus mit apo­ka­lyp­ti­schen Dimen­sio­nen ver­se­hen…“
Gabrie­le Folz-Friedl aus der Ein­füh­rung

Zur Eröff­nung:
Es liest Eva Ditè aus dem im Ent­ste­hen begrif­fe­nem Roman „Heim­sal“ von Gabrie­le Folz-Friedl.
Im Anschluß eine musi­ka­li­sche Über­ra­schung.

Gale­rie Werk­statt Nuu, Wil­helm-Exner-Gas­se 15, 1090 Wien
Ver­nis­sa­ge: 15.1.2020, 19 Uhr.
Dau­er der Aus­stel­lung: bis 27.1.2020

Öff­nungs­zei­ten: je von 12–17h, und nach tele­fo­ni­scher Ver­ein­ba­rung  unter 0699 17125199
Die Künst­le­rin ist anwe­send.
18.1.2020
21.1.2020
23.1.2020

www.romanahostnig.com

www.nuu.at

 

Feminismen diskutieren – Feministische Strategien im Comic

Femi­nis­tisch-gesell­schafts­kri­ti­sche Comics wie z.B. von Ali­son Bech­del und Mar­ja­ne Satra­pi haben es geschafft, Kri­tik aus­zu­üben, die weit­rei­chend gehört wer­den konn­te. Sie haben dem Dis­kurs Comic wider­stän­di­ge und per­sön­li­che Stim­men hin­zu­ge­fügt, die als Iden­ti­fi­ka­ti­ons­mög­lich­keit ermäch­ti­gend wir­ken kön­nen. Die wis­sen­schaft­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit Comics wächst ste­tig und gestal­tet sich sehr divers.

Vor­trag von Mar­le­ne Want­zen, Sozi­al- und Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­te­rin, Wien und Mainz
Mode­ra­ti­on: Sabi­ne Prokop (VfW)

geför­dert von der Magis­trats­ab­tei­lung 7

(Anm.: das Depot (WC) ist lei­der nicht bar­rie­re­frei aus­ge­stat­tet.)

Stammtisch schreibende Theaterfrauen* und Theatermacher*innen

Nach dem letz­ten inten­si­ven, anre­gen­den und kon­struk­ti­ven Stamm­tisch für schrei­ben­de Thea­ter­frau­en* und inter­es­sier­te Theatermacher*innen lädt das Kos­mos­Thea­ter gemein­sam mit Ger­hild Stein­buch am So, 10. März erneut zu einem Tref­fen ein.

Neben künst­le­ri­scher Dis­kus­si­on und Ver­net­zung wird an dem ers­ten Ent­wurf einer „Selbst­ver­pflich­tung“ wei­ter­ge­ar­bei­tet und Fra­gen der Soli­da­ri­tät ver­tieft.

Bringt eure Tex­te, Wün­sche und Ide­en für ein offe­nes, kri­ti­sches, plu­ra­les, femi­nis­ti­sches Mit­ein­an­der!

Anmel­dung bei veronika.steinboeck@kosmostheater.at

Erica Fischer: Feminismus Revisited

Erica Fischer: Feminismus Revisited

Buch­prä­sen­ta­ti­on im Rah­men des Inter­na­tio­na­len Frau­en­tags 2019

Oft wird behaup­tet, der Femi­nis­mus habe sich erüb­rigt. Das Gegen­teil ist der Fall. Im Zuge der glo­bal zuneh­men­den Kluft zwi­schen Arm und Reich und des wach­sen­dem Ras­sis­mus hat sich ein neu­er selbst­be­wuss­ter Femi­nis­mus ent­wi­ckelt. Aus­ge­hend von ihren Erfah­run­gen als einer der Grün­de­rin­nen der öster­rei­chi­schen Frau­en­be­we­gung wirft Eri­ca Fischer einen neu­gie­ri­gen Blick auf den erneu­ten Auf­bruch jun­ger Frau­en heu­te. Was treibt sie um, wel­che Fra­gen sind neu dazu­ge­kom­men?

In einer Mischung aus auto­bio­gra­phi­schem Essay und Por­träts jun­ger Frau­en, für die der Femi­nis­mus mehr ist als Quo­ten und Frau­en in die Auf­sichts­rä­te, zeigt sie, war­um sich beherz­tes Enga­ge­ment lohnt – und auch noch Spaß machen kann.

Begrü­ßung: Suzie Wong, Öffent­lich­keits­ar­beit Wien­bi­blio­thek

Zum Buch:
Eri­ca Fischer, Autorin
Gespräch
Eri­ca Fischer im Gespräch mit Mei­ke Laug­gas, His­to­ri­ke­rin, Redak­teu­rin Wei­ber­Di­wan und Gen­der Stu­dies-Leh­ren­de an der Uni­ver­si­tät Wien

Anschlie­ßend Brot & Wein
Die­se Ver­an­stal­tung ist eine Koope­ra­ti­on mit dem Ber­lin Ver­lag.

Ein­tritt frei! Anmel­dung unter oeffentlichkeitsarbeit@wienbibliothek.at oder +43 1 4000–84926.

Frauen*kampftags-Lesung

//LESUNG//
Der Frauen*kampftag 2019 naht. Fei­ert ihn im wun­der­tolls­ten Lazy Life!

Es lesen:
Han­nah Bründl, Ste­fan-Manu­el Eggen­we­ber,  Jakob Gou­bran, Eka­te­ri­na Hei­der,  Eli­sa­beth Leh­ne und Maie Lui­se Leh­ner.

Die Vagina Monologe – Szenische Lesung und Diskussion

Die Vagina Monologe – Szenische Lesung & Diskussion

Thea­ter am Markt, Fr, 8.3.2019, 18 Uhr

Seit 20 Jah­ren rüt­telt Eve Ens­lers Stück „The Vagi­na Mono­lo­gues“ an Tabus. ”The Vagi­na Mono­lo­gues” haben V‑Day her­vor­ge­bracht, eine glo­ba­le Aktivist*innenbewegung zur Been­di­gung der Gewalt gegen alle Frau­en*, Mäd­chen* und Per­so­nen aller Geschlechts­iden­ti­tä­ten mit Vagi­nas. Die Vagi­na Mono­lo­ge, bis­her uner­zähl­te Geschich­ten von Frau­en*, wer­den an die­sem Abend in der Brun­nen­pas­sa­ge als sze­ni­sche Lesung prä­sen­tiert.

Die Teil­nah­me an allen Ver­an­stal­tun­gen in der Brun­nen­pas­sa­ge ist kos­ten­los.

Internationaler Frauentag 8. März: Im Meer des Vergessens

Im Fokus des Pro­gramms am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag im Lite­ra­tur­mu­se­um ste­hen öster­rei­chi­sche Schrift­stel­le­rin­nen der Zwi­schen- und Nach­kriegs­zeit wie Veza Canet­ti, Jean­nie Ebner, Mela Hart­wig, Else Jeru­sa­lem und Wan­da von Sacher-Masoch.

Frei­tag, 8. März 2019, 10 bis 21 Uhr
Lite­ra­tur­mu­se­um Grill­par­zer­haus, Johan­nes­gas­se 6, 1010 Wien
Ganz­tags kos­ten­lo­ser Ein­tritt.

Das Pro­gramm fin­det in Koope­ra­ti­on von Lite­ra­tur­mu­se­um und Ari­ad­ne, dem frau­en- und gen­der­spe­zi­fi­schen Wis­sen­spor­tal der Öster­rei­chi­schen Natio­nal­bi­blio­thek statt.

The­men­füh­run­gen durch das Lite­ra­tur­mu­se­um zwi­schen 10 Uhr und 17.30 Uhr
Aus Anlass des Inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges bie­ten die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Ari­ad­ne Spe­zi­al­füh­run­gen durch das Lite­ra­tur­mu­se­um um 10.00, 11.00, 13.00, 14.00, 15.00, 16.00, 17.00 an.

Lesung und Podi­ums­ge­spräch um 19 Uhr
Mode­ra­ti­on: Katha­ri­na Mano­jl­o­vic
Gespräch mit Petra Gan­gl­bau­er und Eri­ka Kro­nabit­ter
Lesung: Sabi­ne Haupt

Nach einer Lesung aus den Wer­ken von Veza Canet­ti, Jean­nie Ebner, Mela Hart­wig, Else Jeru­sa­lem und Wan­da von Sacher-Masoch  prä­sen­tie­ren die Autorin­nen Petra Gan­gl­bau­er und Eri­ka Kro­nabit­ter eige­ne Tex­te. Im gemein­sa­men Gespräch dis­ku­tie­ren sie über femi­nis­ti­sche Tra­di­tio­nen in der öster­rei­chi­schen Lite­ra­tur und die lite­ra­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit Kör­per­bil­dern und Geschlech­ter­ver­hält­nis­sen heu­te wie damals.

Der Ein­tritt ist frei, kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich.

Lesung: Reisen Sie ab, Mademoiselle!

Reisen Sie ab, Mademoiselle! von Adrienne Thomas (1897 – 1980)

Ers­tes Wie­ner Lese­thea­ter – Frau­en lesen Frau­en.

In der Tram­bahn. März 1938.
„… Man sah nur ver­stör­te Gesich­ter. Die meis­ten Men­schen mach­ten den Ein­druck, als habe man sie aus dem Schlaf geschreckt.
Da und dort zeig­te sich ein ers­tes Haken­kreuz am Knopf­loch. Son­der­bar, wie jeder Mit­fah­ren­de jeden Hin­zu­stei­gen­den anstarr­te; aber der Blick galt nicht sei­nem Gesicht, er galt nicht ein­mal ihm, son­dern nur dem Knopf­loch oder dem Man­tel­auf­schlag. Betre­ten sahen die Men­schen ein­an­der vor­bei, wenn da ein Haken­kreuz befes­tigt war. War es leer, so blick­ten sie sich auch noch in die Augen. Und das war kein Blick, den man in gleich­gül­ti­gem Schau­en auf einen Vor­über­ge­hen­den hef­tet. Es war schmerz­li­ches Fest­hal­ten des ande­ren, war stum­mes Gespräch. Denn so ein paar Augen frag­ten: ‚Du auch nicht?‘ – und das ande­re Paar ant­wor­te­te: ‚Nein. Nie­mals.‘
Die Stra­ßen­bahn der Stadt Wien fuhr wei­ter wie immer…“

Dem Roman zugrun­de lie­gen Erleb­nis­se, Beob­ach­tun­gen und Erfah­run­gen wäh­rend der Flucht Adri­en­ne Tho­mas‘ vor den Natio­nal­so­zia­lis­ten aus Wien quer durch Euro­pa. Gele­sen wer­den jene Text­stel­len, in denen die Schrift­stel­le­rin über die Ereig­nis­se in Wien im März 1938 erzählt.

Mit­wir­ken­de: Eva Dité, Judith Gru­ber-Rizy, Hei­di Hagl, Trau­de Koro­sa (Gestal­tung), Ange­li­ka Rau­bek.