Filmscreening und Diskussion: Künstler*innenateliers als Portraits

Don­ners­tag, 6. März 2025, 19:00

Stu­dio Iden­ti­ty as Por­traits of Artists zeigt die spe­zi­fi­sche Umge­bung von Künstler*innenateliers jen­seits des tra­di­tio­nel­len Mythos vom ein­sa­men künst­le­ri­schen Genie. Über die­sen Zugang begeg­nen wir den Künstler*innen Nika Kupy­ro­va, Roma­na Hagyo und Sil­ke Mai­er-Gam­auf in ihren Schaf­fens­räu­men, sowie der Musi­ke­rin Anna Černí­ko­vá, die den Sound­track kom­po­niert hat.

Nika Kupy­ro­va, Künst­le­rin, Wien
Roma­na Hagyo und Sil­ke Mai­er-Gam­auf, Künstler*innenduo hagyo­mai­er­gam­auf, Wien
Anna Černí­ko­vá, Musi­ke­rin, Prag
Mode­ra­ti­on: Vasi­le­na Gan­kovs­ka, Künst­le­rin, IG Bil­den­de Kunst, Wien

Stu­dio Iden­ti­ty as Por­traits of Artists (A/CZ 2024), R: Len­ka Štěpán­ko­vá, 27 min., OmeU

Diskussion: Gläserne Decke? Allianzen bilden!

Mitt­woch, 5. März 2025, 19:00

Das The­ma Diver­si­tät wird in Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen zuneh­mend prä­sen­ter. Vor allem in den Füh­rungs- und Ent­schei­dungs­ebe­nen ist die Mehr­heit jedoch nach wie vor weiß, cis, able-bodi­ed und männ­lich. Wor­an schei­tert geleb­te Diver­si­tät, die nicht an der Glä­ser­nen Decke endet? Wel­che inter­sek­tio­na­len Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de las­sen sich aus­ma­chen? Kön­nen Alli­an­zen ver­schie­de­ner mar­gi­na­li­sier­ter Grup­pen einen Struk­tur­wan­del bewirken?

Wil­helm Bin­der, Que­er Muse­um Vienna
Jan­nik Fran­zen, bildende_r Künstler_, Wien
Iva­na Pilic, D—Arts Pro­jekt­bü­ro für Diver­si­tät, Wien
Cor­ne­lia Scheu­er, Tän­ze­rin und Per­for­me­rin, Wien

Mode­ra­ti­on: Danie­la Koweindl, Kulturrat

Austellung: Zivilcourage bei Partnergewalt und häuslicher Gewalt

Was unter­schei­det einen nor­ma­len Bezie­hungs­streit von Part­ner­ge­walt? War­um ver­las­sen von Gewalt betrof­fe­ne Frau­en ihre Part­ner nicht ein­fach? Was kann ich tun, wenn ich in mei­ner Umge­bung Gewalt wahr­neh­me? Die­se und vie­le wei­te­re Fra­gen beant­wor­tet die Aus­stel­lung „Zivil­cou­ra­ge bei Part­ner­ge­walt und häus­li­cher Gewalt“ von StoP – Stadt­tei­le ohne Partnergewalt. 

In sechs künst­le­risch gestal­te­ten Roll-ups infor­mie­ren das Gemein­we­sen-ori­en­tier­te Gewalt­prä­ven­ti­ons­pro­jekt StoP und die Illus­tra­to­rin Sil­ke Mül­ler über Gewalt an Frau­en. Dabei geben sie auch wert­vol­le Tipps, wie man in brenz­li­gen Situa­tio­nen Zivil­cou­ra­ge zei­gen kann. Denn jede*r kann: Was sagen. Was tun.

StoP freut sich sehr über die Koope­ra­ti­on mit dem Herz-Jesu-Kran­ken­haus, das die Aus­stel­lung „Zivil­cou­ra­ge bei Part­ner­ge­walt und häus­li­cher Gewalt“ im Jän­ner und Febru­ar 2025 präsentiert.

Filmreihe: Leading Ladies of Silent Cinema

Film­ge­schich­te ist Män­ner­sa­che? Könn­te man mei­nen, denn die »Lea­ding Ladies« des frü­hen Kinos zäh­len trotz zuneh­men­der For­schun­gen und Wie­der­ent­de­ckun­gen noch immer zu den gro­ßen Unbe­kann­ten. Doch Frau­en haben das Medi­um Film von Beginn an maß­geb­lich mit­ge­prägt und für des­sen Ent­wick­lung wesent­li­che Impul­se gesetzt – vor, aber auch und gera­de hin­ter der Kamera.

Der monat­li­che Schwer­punkt Lea­ding Ladies of Silent Cine­ma spürt die­sen Pio­nie­rin­nen des öster­rei­chi­schen und inter­na­tio­na­len Stumm­films nach. Den Auf­takt mach­te im Sep­tem­ber die »Ahn­frau« des hei­mi­schen Kinos, Loui­se Fleck. Als ers­te Regis­seu­rin Öster­reichs – und nach der Fran­zö­sin Ali­ce Guy-Bla­ché, mit der sie das Geburts­jahr 1873 teilt –, als zwei­te welt­weit, ist sie auch als Pro­du­zen­tin, Dreh­buch­au­to­rin und Edi­to­rin eine Vorreiterin.

LEADING LADIES OF SILENT CINEMA
Mehr­tei­li­ge Retro­spek­ti­ve von Sep­tem­ber 2023 bis Juni 2024
FIGHT FOR THE RIGHT TO PARTAKE
2. März bis 8. April 2024

TICKETRESERVIERUNG
+43 1 512 18 03 (täg­lich 14:00–21:00)

SPIELORT
METRO Kinokulturhaus
Johan­nes­gas­se 4, 1010 Wien

Ankün­di­gungs­text © Film­ar­chiv Austria

Workshop: Talk und Töpfern

09.03.2024 | Talk und Töpfern
Von 14:00 bis 17:00 Uhr laden die Grü­nen Alser­grund poli­ti­sche Frau­en* zum kos­ten­lo­sen Work­shop ins Werk­Werk, Zim­mer­mann­gas­se 1A, Tür 1 ein.
Bei Bedarf gibt es Kinderbetreuung. |

Anmel­dung bit­te nur per Mail bis 2. März an alsergrund@gruene.at.

JO & JOE’s Kabarett zum Weltfrauentag

Sujet © Vienna Comedy Club

Komm vor­bei zum JO&JOE’s Kaba­rett zum Welt­frau­en­tag für eine Nacht vol­ler Lachen, Unter­hal­tung und Frauenpower!

Ver­an­stal­tet von: Vien­na Come­dy Club
Datum und Uhr­zeit: Do., 7. März 2024, 19:45 – 21:00
Ver­an­stal­tungs­ort: JO&JOE Wien, Euro­pa­platz 1, Tür 6, 1150 Wien

Wir fei­ern den Welt­frau­en­tag und zwar mit rich­tig viel Spass. Son­ja Pikart, Isa­bel Mei­li und Susan­ne Abend Navan­di bie­ten gross­ar­ti­ges aus ihrem Pro­gramm. Durch den Abend führt spit­zün­gi­ge Grün­de­rin des Vien­na Come­dy clubs Madame Kat Saito.

Sichert euch eure Tickets und fei­ert alles Weib­li­che mit uns. Lecke­re Snacks und Geträn­ke gibts natür­lich auch jede Menge!

Tickets (€ 12 – € 40) hier.

Sujet und Text © Vien­na Come­dy Club

StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt zum 8. März

Sujet © StoP

Mit Land­stra­ße, Wie­den, Mar­ga­re­ten, Maria­hilf, Favo­ri­ten, Sim­me­ring, Meid­ling, Pen­zing und Her­nals gibt es ins­ge­samt neun Bezir­ke in Wien, in denen das Kon­zept von StoP – Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt umge­setzt wird. 

Ter­mi­ne von StoP – Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt rund um den 8. März

Um uns ken­nen­zu­ler­nen, aus­zu­tau­schen und zusam­men aktiv zu blei­ben hat StoP auch rund um den 8. März 2024 diver­se Akti­vi­tä­ten geplant, wo du mit­ma­chen kannst. Gemein­sam kön­nen wir mehr bewe­gen – wer­de aktiv bei StoP und hilf mit, häus­li­che Gewalt, Part­ner­ge­walt und Femi­zi­de zu verhindern!

Über­sicht und Details zu den Ver­an­stal­tun­gen hier zum Down­load: PDF und im Kalen­der von StoP auf stop-partnergewalt.at.

Social Media: Fol­ge stop.wien auf Face­book und Insta­gram und ver­pas­se kei­ne Details mehr!

Sujet © StoP

Wien Geschichte Wiki-Walk: Wege der Frauen im Stubenviertel

Wien Geschich­te Wiki-Walk am Frauentag

Ort und Zeit:
Frei­tag, 8. März 2024, 15.00 Uhr
Treff­punkt: Dr.-Karl-Lueger-Platz / Ecke Biberstraße

Zur Aus­stel­lung:
Die Spu­ren von bekann­ten und (heu­te) weni­ger bekann­ten Frau­en haben sich – viel spär­li­cher als jene der Män­ner, aber doch – im Gedächt­nis der Stadt ein­ge­schrie­ben. Die Wien­bi­blio­thek im Rat­haus bewahrt nicht nur Nach­läs­se und ande­re viel­fäl­ti­ge Mate­ria­li­en dazu, son­dern setzt sich auch mit der his­to­risch gewach­se­nen Schief­la­ge aus­ein­an­der und bemüht sich um ver­stärk­te Sicht­bar­ma­chung von Frau­en im Wien Geschich­te Wiki.

Die­ser Wien Geschich­te Wiki Walk durch das Stu­ben­vier­tel führt wie­der zu diver­sen Wohn- und Wir­kungs­or­ten von Frau­en. So wer­den wir Eva König, die nicht nur eine tüch­ti­ge Geschäfts­frau, son­dern auch die eben­bür­ti­ge Part­ne­rin Les­sings war, eben­so begeg­nen wie der ers­ten Speng­ler­meis­te­rin und der Cafe­tie­re Cleo­pha Lech­ner. Vor der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten wird die Rol­le von Frau­en in der For­schung the­ma­ti­siert. Der Spa­zier­gang endet am Gra­ben, wo unter ande­rem Marie von Ebner-Eschen­bach und Caro­li­ne Pich­ler gewohnt haben.

Erkun­den Sie mit uns Wien ent­lang des im Wien Geschich­te Wiki ver­sam­mel­ten Wis­sens. Auf the­ma­ti­schen Spa­zier­gän­gen wer­den Stadt und Geschich­te leben­dig gemacht.

Pro­gramm:
Wien Geschich­te Wiki-Walk
mit Ger­hard Murau­er und Isa­bel­la Wasner-Peter

Dau­er: cir­ca 2 Stunden

All­ge­mei­ne Informationen:
Mit der Teil­nah­me an die­ser Ver­an­stal­tung stim­men Sie der Ver­öf­fent­li­chung von Fotos, Video- und Audio­auf­zeich­nun­gen, die im Rah­men der Ver­an­stal­tun­gen ent­ste­hen, zu.

Schreiben Sie wichtige Wienerinnen ins Wien Geschichte Wiki – wir zeigen Ihnen wie

Ort und Zeit:
Frei­tag, 8. März 2024, 15.00 Uhr
Loos-Räu­me der Wien­bi­blio­thek, Bar­ten­stein­gas­se 9, Tür 5, 1. Stock, 1010 Wien

Vor Ort:
Anmel­dung hier: Anmel­de­link

Zur Ver­an­stal­tung:
Es ist ein bekann­tes Phä­no­men, dass Frau­en – auf­grund his­to­ri­scher Vor­stel­lun­gen über Geschlecht und Geschlecht­er­ord­nun­gen – im Unter­schied zu ihren männ­li­chen Zeit­ge­nos­sen in gedruck­ten Lexi­ka stark unter­re­prä­sen­tiert waren. Mit gro­ßer Beharr­lich­keit schreibt sich die­ses Ungleich­ge­wicht bis in die Gegen­wart fort und auch in moder­nen Online-Enzy­klo­pä­dien sind Frau­en zumeist stark in der Minderzahl.

Das Wien Geschich­te Wiki, das 2014 online ging, basiert auf Felix Czei­kes „His­to­ri­sches Lexi­kon Wien“, in dem der Frau­en­an­teil (wie auch in ande­ren Stan­dard­wer­ken der Zeit) 7% betrug. Inzwi­schen konn­te der Anteil – ähn­lich wie in der Wiki­pe­dia – auf rund 12% gestei­gert wer­den. Es ist also immer noch viel zu tun, um das oft anders, schlecht oder gar nicht doku­men­tier­te Wir­ken von Frau­en ins Gedächt­nis der Stadt einzubringen.

Im Rah­men die­ser Ver­an­stal­tung zei­gen wir Ihnen, wie Sie wich­ti­ge Wie­ne­rin­nen ins Wien Geschich­te Wiki ein­schrei­ben kön­nen und dadurch selbst dazu bei­tra­gen, Frau­en und ihre Leis­tun­gen bes­ser sicht­bar zu machen. Tech­ni­sche Vor­kennt­nis­se sind hier­für nicht nötig – wir freu­en uns auf Ihr Kommen!

Pro­gramm:
Vor­trag mit Eve­ly­ne Luef, His­to­ri­ke­rin – Wien­bi­blio­thek im Rathaus
und Katha­ri­na Pra­ger, His­to­ri­ke­rin und Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin – Wien­bi­blio­thek im Rathaus

All­ge­mei­ne Informationen:
Mit der Teil­nah­me an die­ser Ver­an­stal­tung stim­men Sie der Ver­öf­fent­li­chung von Fotos, Video- und Audio­auf­zeich­nun­gen, die im Rah­men der Ver­an­stal­tun­gen ent­ste­hen, zu.

Frauen plakativ: Das Frauenbild am Plakat der letzten 100 Jahre

Füh­rung

Ort und Zeit:
Frei­tag, 8. März 2024, 16.00 Uhr, Wien­bi­blio­thek im Rat­haus, Ein­gang Fel­d­er­stra­ße, Stie­ge 6 (Glas­lift), 1. Stock, 1010 Wien

Die Wien­bi­blio­thek im Rat­haus ver­wahrt rund 450.000 Pla­ka­te aus vier Jahr­hun­der­ten, die Samm­lung zählt damit welt­weit zu einer der größ­ten ihrer Art. Die ältes­ten Pla­ka­te gehen bis in das 18. Jahr­hun­dert zurück. Aus die­ser Zeit fin­den sich ins­be­son­de­re Anschlä­ge zu ver­schie­de­nen Ereig­nis­sen, wie bei­spiels­wei­se Thea­ter­auf­füh­run­gen, in unse­ren Archi­ven. Einen Schwer­punkt der Samm­lung stellt die Pro­dukt­wer­bung des 20. und frü­hen 21. Jahr­hun­derts dar, vie­le Pla­ka­te beinhal­ten Frauendarstellungen.

Die Füh­rung star­tet mit einem kur­zen Über­blick über die Geschich­te der Pla­kat­samm­lung der Wien­bi­blio­thek im Rat­haus und wen­det sich dann der kon­kre­ten Fra­ge zu: Wie wer­den Frau­en wann zu wel­chem Zweck am Pla­kat abgebildet?

Im Rück­blick auf 100 Jah­re Pla­kat­ge­schich­te ana­ly­sie­ren wir gemein­sam anhand eini­ger Bei­spiel die Dar­stel­lungs­wei­sen. Wel­che Rol­len neh­men Frau­en am Pla­kat ein? Wann ist die abge­bil­de­te Frau dabei ein Objekt und wann ein Sub­jekt? Wor­an kön­nen wir das fest­ma­chen? Wir stö­bern sowohl in den Pla­kat­bil­dern des Online-Kata­logs der Pla­kat­samm­lung, bezie­hen aber auch aktu­el­le Bei­spie­le mit ein. Wer Lust und Zeit hat, kann Fotos von Pla­ka­ten mitbringen.

Pro­gramm:
mit Julia König – Kunst­his­to­ri­ke­rin und Lei­te­rin der Pla­kat­samm­lung der Wien­bi­blio­thek im Rathaus

All­ge­mei­ne Informationen:
Mit der Teil­nah­me an die­ser Ver­an­stal­tung stim­men Sie der Ver­öf­fent­li­chung von Fotos, Video- und Audio­auf­zeich­nun­gen, die im Rah­men der Ver­an­stal­tun­gen ent­ste­hen, zu.