Führung im mumok: Queer-feministisch betrachtet

Die Welt von mor­gen wird eine wei­te­re Gegen­wart gewe­sen sein

Bei die­sem Rund­gang wer­fen wir mit fünf zeit­ge­nös­si­schen Künstler*innen unter­schied­li­che Bli­cke auf die Samm­lung der klas­si­schen Moder­ne des mumok. Niki­ta Kadan, Bar­ba­ra Kapus­ta, Fri­da Orup­abo, Lisl Pon­ger und Ani­ta Witek brin­gen ihre Arbei­ten in Ver­hält­nis­se zu Arbei­ten der Samm­lung der klas­si­schen Moder­ne. Aktu­el­le Aspek­te zu kolo­nia­len, post­ko­lo­nia­len und patri­ar­cha­len Zusam­men­hän­gen in der Samm­lung, zu ästhe­ti­schen und media­len Ent­wick­lun­gen wer­den inter­sek­tio­nal befragbar.

mit Mik­ki Muhr

Ter­min:
Sonn­tag, 8. März 2026, 14 Uhr
Die Teil­nah­me ist mit gül­ti­gem Ein­tritts­ti­cket oder Ihrer Jah­res­kar­te kostenlos.

Tickets gibt es unter die­sem Link.

Um 16 Uhr fin­det in der Aus­stel­lung Clau­dia Pagès Rabal. Feu­dal Holes ein Kon­zert des mumok Frau­en­chors mit anschlie­ßen­der Füh­rung statt. Hier gibt es alle Infor­ma­tio­nen dazu.

Ausstellung: CARE MATTERS

Eine Aus­stel­lung der SAMMLUNG VERBUND ab 12. März 2026

kura­tiert von Gabrie­le Schor (Femi­nis­ti­sche Avant­gar­de, Samm­lung Verbund) 

Für­sor­ge und Pfle­ge sichern die Grund­la­ge mensch­li­chen Zusam­men­le­bens. Die Aus­stel­lung wid­met sich exis­ten­zi­el­len Berei­chen der Care-Arbeit. Künst­le­rin­nen ent­wer­fen mit Objek­ten eine aktu­el­le Zei­chen­spra­che der Küche. Sie machen Sor­ge­ar­beit – oft unsicht­bar und unter pre­kä­ren Arbeits­ver­hält­nis­sen ver­rich­tet – sicht­bar. Sie the­ma­ti­sie­ren Mut­ter­schaft im Kon­text des Kunst­be­triebs. Berüh­ren­de Foto­gra­fien zu Alten­pfle­ge zei­gen gene­ra­ti­ons­über­grei­fen­den Zusammenhalt.

Die Schau ver­an­schau­licht den künst­le­ri­schen Wan­del von der Femi­nis­ti­schen Avant­gar­de der 1970er-Jah­re zu zeit­ge­nös­si­schen Posi­tio­nen. Die Aus­stel­lung der SAMMLUNG VERBUND, kura­tiert von Grün­dungs­di­rek­to­rin Gabrie­le Schor, will zur Wert­schät­zung der mehr­heit­lich von Frau­en ver­rich­te­ten Care-Arbeit beitragen.

Künst­le­rin­nen:
Aki­hi­to Yoshi­da, Anna Kute­ra, Anna Schölß, Anne­gret Sol­tau, Bir­git Jür­gens­sen, Chris­ti­ne Lede­rer, Eliza­beth Cat­lett, Fri­da Orup­abo, Han­nah Coo­ke, Han­sel Sato, Karin Mack, Kirs­ten Jus­te­sen, Lau­ra Ribe­ro, Lena Hen­ke, Letí­cia Paren­te, Lor­na Simpson, Mał­gorza­ta Mar­kie­wicz, Mar­ga­ret Ras­pé, Mar­got Pilz, Maria Pinińs­ka-Bereś, Mar­le­ne Haring, Mar­tha Ros­ler, Mary Siban­de, Mier­le Lader­man Uke­les, Nata­lia Igui­ñiz Bog­gio, Nico­le Wer­mers, Rena­te Bertl­mann, Rose­ma­rie Trockel, San­dra Ele­ta, See Red Women’s Work­shop, Sophie Gogl, VALIE EXPORT

Die Aus­stel­lung ist von 12. März bis 28. Juni 2026 zu sehen.

Irina Karamarković – Performative Lecture mit Musik

Frei­tag, 6.3.2026, 18:30 Uhr

Zum Anlass der Wie­ner Frau­en­wo­che 2026 ver­an­stal­tet das MSL Zen­trum zwei Tage vor dem femi­nis­ti­schen Kampf­tag ein Event mit Iri­na Kara­mar­ko­vić. Die Künst­le­rin, Femi­nis­tin, Vor­sit­zen­de des Gra­zer Migrant:innenbeirats und eine der zwei Obfrau­en des Women*s Action Forums lädt zu einer beson­de­ren per­for­ma­ti­ve lec­tu­re ein, in der Musik und gesell­schafts­po­li­ti­sche Refle­xi­on verschmelzen.

Ein­tritt frei! 
Anmel­dung zur Teil­nah­me bit­te per Mail an:
anmeldung@schuette-lihotzky.at

Da das MSL Zen­trum räum­lich begrenz­te Kapa­zi­tä­ten hat, gilt für die schrift­li­che Anmel­dung: first-come-first-serve.

Mit aus­ge­wähl­ten Lie­dern in meh­re­ren Spra­chen und aus unter­schied­li­chen popu­lä­ren und volks­tüm­li­chen Tra­di­tio­nen hin­ter­fragt sie patri­ar­cha­le Struk­tu­ren, Macht­ver­hält­nis­se und gesell­schaft­li­che Nor­men. Sie öff­net den Blick für alter­na­ti­ve For­men des Zusam­men­le­bens, die auf Gleich­stel­lung, Gewalt­frei­heit und Soli­da­ri­tät zwi­schen den Geschlech­tern setzen.

Durch die Ver­bin­dung von Musik, Vor­trag und per­for­ma­ti­ver Prä­senz schafft Kara­mar­ko­vić einen Raum, in dem das Publi­kum gesell­schaft­li­che Rea­li­tät hin­ter­fragt und neue Per­spek­ti­ven auf eine gerech­te­re Zukunft gewinnt.

Link zum Pro­jekt „house­wi­ves strike back“.

Programm der VHS zum feministischen Kampftag 2026

Auch die Wie­ner Volks­hoch­schu­len bie­ten zahl­rei­che Ver­an­stal­tun­gen rund um den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag 2026.

Die­ser Tag wird auch femi­nis­ti­scher Kampf­tag genannt. Der Begriff zeigt, dass es am 8. März nicht nur um Fei­ern oder klei­ne Ges­ten geht. Es geht auch um poli­ti­schen Pro­test, um Ver­än­de­run­gen in der Gesell­schaft und um Ungleich­hei­ten, die es noch immer gibt. Das schließt alle Men­schen ein, die auf Grund ihres Geschlechts oder ihrer Geschlechts­iden­ti­tät benach­tei­ligt wer­den. Gegen die­se Ungleich­hei­ten müs­sen wir gemein­sam aktiv wer­den. Die VHS will mit Bil­dungs­an­ge­bo­ten beitragen.

Eine Ter­min­über­sicht fin­det sich hier und hier.

Programm von StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt im März

StoP – Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt  ist ein Gewalt­prä­ven­ti­ons­pro­jekt des AÖF – Ver­ein Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser, das Nach­bar­schaf­ten zu Zivil­cou­ra­ge ermutigt.

Mot­to: Was sagen – Was tun.

Das viel­fäl­ti­ge Pro­gramm von StoP – z.B. Selbst­ver­tei­di­gungs­kurs für FLINTA*-Personen, Zivil­cou­ra­ge-Schu­lung, Sieb­druck-Werk­statt, Nach­bar­schafts­ti­sche uvm. – im März fin­det ihr auf Insta­gram und auf stop-partnergewalt.at.

Frauenspaziergang durch Sievering: Lina Loos

Ein sze­ni­scher Spa­zier­gang durch Sie­ve­ring mit Elke Papp, der Stadtverführerin

Sie­ve­ring ist ein bis heu­te ein male­ri­scher Wie­ner Wein­ort, wo es schon immer viel zu lachen gab und hof­fent­lich noch immer gibt!

Davon und von noch vie­lem mehr han­deln die hei­te­ren, zutiefst huma­nis­ti­schen Geschich­ten von Lina Loos, einer Schrift­stel­le­rin, Kolum­nis­tin und Kaf­fee­haus­toch­ter, die die k.u.k. Zeit eben­so wie zwei Welt­krie­ge erleb­te, und die es weni­ge Jah­re nach 1900 aus Wien nach Sie­ve­ring zog.

In Sie­ve­ring führ­te sie sogar einen Salon, den auch die Wie­ner Künst­le­rIn­nen­schaft besuch­te. Im Zwei­ten Welt­krieg zeig­te sie nicht nur Hal­tung, son­dern Mut.

In den letz­ten Lebens­jah­ren ver­ein­sam­te die gesel­li­ge Autorin zuneh­mend. Sie starb 1950 und liegt begra­ben und ver­ges­sen auf dem Sie­ve­rin­ger Fried­hof. Zu Unrecht, denn sie war so viel mehr als nur die ers­te Ehe­frau von Adolf Loos.

Bei unse­rem sze­ni­schen Spa­zier­gang durch Sie­ve­ring zeigt sie ihre vie­len Facet­ten und ver­mit­telt den Charme des Dor­fes am Ran­de von Wien, in das sie sich unsterb­lich verliebte.

Die Ver­an­stal­tung fin­det auch bei Regen statt. Geeig­ne­tes Schuh­werk erhöht den Kulturgenuss.

Datum: Sonn­tag 8. März 2026
Uhr­zeit: 14:00 Uhr
Ort: Bus 39A, Hal­te­stel­le Sievering
Orga­ni­sa­ti­on: Die Grü­nen – 19. Bezirk, Döb­ling (Wien)

Anmel­dung hier: Link

Ausstellung: THE QUIET BRAVE von Jule Companie

Sujet © Jule Companie, ega: frauen im zentrum

Sujet © Jule Com­pa­nie, ega: frau­en im zentrum

Ver­nis­sa­ge am Sams­tag, 28. Febru­ar 2026, 19:00 Uhr
ega: frau­en im zen­trum, Wind­mühl­gas­se 26, 1060 Wien

Im Rah­men des ega-Frau­en­tags­fests fin­det jedes Jahr eine Ver­nis­sa­ge statt.
Die wun­der­ba­re Künst­le­rin Jule Com­pa­nie erzählt mit ihren Bil­dern Geschich­ten über Iden­ti­tät, Hoff­nung und eine Welt jen­seits von Grenzen.

Ihre Por­träts, oft beglei­tet von Tie­ren oder Sym­bo­len als Zei­chen von Schutz, Trans­for­ma­ti­on und Kraft, spie­geln Wün­sche, Kämp­fe und die Visi­on einer Gene­ra­ti­on wider, die Frei­heit und Wert­schät­zung neu denkt.

Die Band Duo Sono­ma wird mit ihrer Musik die Aus­stel­lung stim­mungs­voll einrahmen.

Wir freu­en uns sehr auf euch!

Aus­stel­lungs­dau­er bis 15. April, Mo-Do, 10:00 bis 16:00 Uhr

Anmel­dung: office@ega.wien