Femizide hinterlassen Lücken, Ohnmachtsgefühle und Sprachlosigkeit. Aber es entsteht noch etwas in uns. Die Risse sind da. Sie bleiben. Aber in den Rissen tut sich was.
Daniela Trinkl und Rachel J. Müller spüren diesem Etwas nach, das sich neben Schmerz, Angst und Bewusstsein für Gefahr – aber auch Wut – eingenistet hat. In der Begegnung von Skulptur und Sprache schaffen sie Raum für dieses Dazwischen. Es entwickelt eine Kraft, es breitet sich aus, es spendet wie ein Talisman Trost und vor allem Mut. Die Künstlerinnen schaffen im Dialog von Objekt und Sound ein Spiel mit Kontrast und Dynamik, zeigen, dass zwischen den Rissen ein Nährboden entsteht für Wehrhaftigkeit, Solidarität und Empowerment.
Das Hörstück, von dem ein Ausschnitt in der Ausstellung zu hören ist, basiert auf Rachel J. Müllers Bühnenstück „TABAK oder warum Sie mit dem Frauen morden aufhören sollten“ und wurde von der Autorin in Kooperation mit der Komponistin Marion Ludwig erarbeitet.
SPÄTER TRIUMPH – Renate Bertlmann Dokumentation 45 Min., Regie: Susanne Riegler Produktion von KGP Filmproduktion und ORF Österreich 2023
Im Rahmen der noch bis 3. März 2024 laufenden umfassenden Retrospektive zum Œuvre von Renate Bertlmann wird die Dokumentation „Später Triumph“ von Susanne Riegler im Blickle Kino gezeigt. Sie porträtiert eine Frau, die seit den späten 1960er-Jahren ununterbrochen künstlerisch arbeitet und unbeirrt ihre Themen vorantreibt. Dafür bedurfte es großer Kraft, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit, denn für ihre subversiv-ironischen und „schamlosen“ Enthüllungen traditioneller Rollenbilder und männlicher Selbstverliebtheit fühlte sich so mancher Galerist und Museumsdirektor „auf den Schlips getreten“.
2017 erhielt Renate Bertlmann den Großen Österreichischen Staatspreis und bespielte als erste Frau den Österreich-Pavillon an der Biennale in Venedig mit einer Solo-Schau.
Im Anschluss an das Filmscreening gibt es die Möglichkeit den Ausstellungskatalog von der Künstlerin signieren zu lassen.
Am 15.2. ist Our Bodies im Tanzquartier Wien: Brigitte Theißl im Gespräch mit Ina Holub zu Fat Acceptance
Dicke_fette Menschen erfahren in sämtlichen Lebensbereichen Diskriminierung, etwa in der Arbeitswelt und im Gesundheitssystem. Seit Jahrzehnten kämpft die Fat-Acceptance-Bewegung gegen Hass, Diskriminierung und gesellschaftliche Normen, die Körper aufgrund des Gewichts bewerten. Auch wenn Fat-Acceptance in Kunst und Popkultur längst Thema ist, werden dicke_fette Personen immer noch als „andere“ markiert und erfahren Ablehnung.
Im Our-Bodies-Talk spricht Brigitte Theißl mit Künstlerin und Aktivistin Ina Holub über Schönheitsnormen, mehrfach marginalisierte Personen in der Kultur und queerfeministische Kämpfe.
Ina Holub ist eine queere Fat-Acceptance- und Body-Positivity-Aktivistin und Teil von Karin Chengs Kiki House of Dive. Sie gibt Voguing-Kurse für mehrgewichtige und queere Personen und setzt sich in Vorträgen, Artikeln und auf Instagram für mehrfach marginalisierte Menschen ein.
Brigitte Theißl ist Mitarbeiterin bei Our Bodies, leitende Redakteurin beim feministischen Magazin an.schläge und freie Journalistin.
kfb, KAB, Anima und Welthaus laden am Equal Care Day zur Aufführung und anschließendem theatralen Dialog über die Bedingungen von Care-Arbeit in Spitälern ein und wie wir diese gemeinsam verbessern können. Es spielt das „Theater der Unterdrückten Wien“.
Schon wieder spontan einen Dienst übernehmen, mit der Arbeit gar nicht hinterherkommen und dann auch noch Konflikte mit der Oberärztin? Schmerzen im Bein und das Gefühl zu haben, als Patientin gar nicht beachtet zu werden? Und wieder ist es die Schwiegertochter, die zu Besuch kommt, während der Sohn seiner Karriere nachgeht?
In diesem Forumtheaterstück werden verschiedene Herausforderungen rund um den Alltag im Spital beleuchtet. Denn die aktuelle prekäre Situation in den Spitälern betrifft uns alle und gleichzeitig alle unterschiedlich. Wir laden ein zur Aufführung und anschließendem theatralen Dialog über die Bedingungen von Care-Arbeit in Spitälern und wie wir diese gemeinsam verbessern können.
Renate Bertlmann ist eine der wesentlichen Protagonistinnen der österreichischen feministischen Avantgarde. Bertlmanns radikale, ironisch-provokative Arbeiten unterwandern gesellschaftliche Zuschreibungen und Stereotype von Geschlecht, Weiblichkeit und Männlichkeit und adressieren dabei die Kampfzone des weiblichen Körpers ebenso wie Ambivalenzen von Lust und Schmerz, Begehren, Disziplinierung, Zärtlichkeit und Verwundbarkeit. Ihr Werk zeichnet eine große Experimentierfreude in einer Vielfalt von Medien und Materialien aus.
Der Eintritt ist von den Teilnehmerinnen selbst zu übernehmen (vor Ort: Regulär € 11,00 (digital € 9,30) Senior*innen ab 65 € 8,00 (digital € 6,90), Studierende unter 26 € 8,00 (digital € 6,90). Nähere Informationen zu den Eintrittspreisen sowie dem Onlineshop sind unter https://www.belvedere.at/tickets zu finden.
Die Kosten für die Führung übernimmt die Frauenhetz. Die Führung ist für Frauen.
Anmeldung bis spätestens Montag, 19. Februar 12 Uhr, an pr@frauenhetz.at
Führung, 21.3.2024, 17:30 Uhr Museumsquartier Jeden ersten und dritten Donnerstag des Monats um 17:30 Uhr könnt ihr die Ausstellung Darker, Lighter, Puffy, Flat mit unseren Kunstvermittler*innen entdecken und über die Zusammenhänge und Hintergründe der ausgestellten Werke diskutieren.
Die Führungen sind kostenlos und finden in deutscher Sprache statt.
Die Gruppenausstellung Darker, Lighter, Puffy, Flat zeigt Werke, darunter mehrere neue Auftragsarbeiten, von internationalen Künstler*innen, die sich mit den vielfältigen Bedeutungen der Brust in der Geschichte der Kunst, aber auch in Gesellschaft und Kultur insgesamt auseinandersetzen. Zu sehen sind Arbeiten, die sich im Spannungsfeld der vielen einander widersprechenden – und manchmal heuchlerischen – wie auch sinnlichen und spielerischen Perspektiven auf Brüste bewegen.
Warum reden wir immer noch über Brüste und warum lösen sie Zensur und Debatten aus? Wir wollen mit euch über Brüste sprechen, denn ganz gleich, welche individuellen Erfahrungen wir mit ihnen machen: Wir alle haben sie.
Führung, 7.3.2024, 17:30 Uhr Museumsquartier Jeden ersten und dritten Donnerstag des Monats um 17:30 Uhr könnt ihr die Ausstellung Darker, Lighter, Puffy, Flat mit unseren Kunstvermittler*innen entdecken und über die Zusammenhänge und Hintergründe der ausgestellten Werke diskutieren.
Die Führungen sind kostenlos und finden in deutscher Sprache statt.
Die Gruppenausstellung Darker, Lighter, Puffy, Flat zeigt Werke, darunter mehrere neue Auftragsarbeiten, von internationalen Künstler*innen, die sich mit den vielfältigen Bedeutungen der Brust in der Geschichte der Kunst, aber auch in Gesellschaft und Kultur insgesamt auseinandersetzen. Zu sehen sind Arbeiten, die sich im Spannungsfeld der vielen einander widersprechenden – und manchmal heuchlerischen – wie auch sinnlichen und spielerischen Perspektiven auf Brüste bewegen.
Warum reden wir immer noch über Brüste und warum lösen sie Zensur und Debatten aus? Wir wollen mit euch über Brüste sprechen, denn ganz gleich, welche individuellen Erfahrungen wir mit ihnen machen: Wir alle haben sie.
Führung, 4.4.2024, 17:30 Uhr Museumsquartier Jeden ersten und dritten Donnerstag des Monats um 17:30 Uhr könnt ihr die Ausstellung Darker, Lighter, Puffy, Flat mit unseren Kunstvermittler*innen entdecken und über die Zusammenhänge und Hintergründe der ausgestellten Werke diskutieren.
Die Führungen sind kostenlos und finden in deutscher Sprache statt.
Die Gruppenausstellung Darker, Lighter, Puffy, Flat zeigt Werke, darunter mehrere neue Auftragsarbeiten, von internationalen Künstler*innen, die sich mit den vielfältigen Bedeutungen der Brust in der Geschichte der Kunst, aber auch in Gesellschaft und Kultur insgesamt auseinandersetzen. Zu sehen sind Arbeiten, die sich im Spannungsfeld der vielen einander widersprechenden – und manchmal heuchlerischen – wie auch sinnlichen und spielerischen Perspektiven auf Brüste bewegen.
Warum reden wir immer noch über Brüste und warum lösen sie Zensur und Debatten aus? Wir wollen mit euch über Brüste sprechen, denn ganz gleich, welche individuellen Erfahrungen wir mit ihnen machen: Wir alle haben sie.
Wir bitten um vorherige Anmeldung unter besucherservice@kunsthallewien.at oder direkt an der Kassa der Kunsthalle Wien Museumsquartier. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.
Die Führung ist kostenlos und findet auf Englisch statt.
Die Ausstellung Darker, Lighter, Puffy, Flat befasst sich mit dem Thema Brüste und der Frage, warum sie immer noch Gegenstand zahlreicher Skandale und Auseinandersetzungen zu sein scheinen. Warum gilt es als unschicklich, wenn Frauen sich am Swimmingpool oben ohne zeigen? Warum ist es anstößig, in der Öffentlichkeit die Brust zu geben, oder gar – Achtung! – ein Tier zu stillen? Warum ist es eine Nachrichtenmeldung wert, wenn jemand größere Brüste, kleinere Brüste oder gar keine Brüste haben möchte? Warum reden wir immer noch über Brüste?
Führung, 15.2.2024, 17:30 Uhr Museumsquartier Jeden ersten und dritten Donnerstag des Monats um 17:30 Uhr könnt ihr die Ausstellung Darker, Lighter, Puffy, Flat mit unseren Kunstvermittler*innen entdecken und über die Zusammenhänge und Hintergründe der ausgestellten Werke diskutieren.
Die Führungen sind kostenlos und finden in deutscher Sprache statt.
Die Gruppenausstellung Darker, Lighter, Puffy, Flat zeigt Werke, darunter mehrere neue Auftragsarbeiten, von internationalen Künstler*innen, die sich mit den vielfältigen Bedeutungen der Brust in der Geschichte der Kunst, aber auch in Gesellschaft und Kultur insgesamt auseinandersetzen. Zu sehen sind Arbeiten, die sich im Spannungsfeld der vielen einander widersprechenden – und manchmal heuchlerischen – wie auch sinnlichen und spielerischen Perspektiven auf Brüste bewegen.
Warum reden wir immer noch über Brüste und warum lösen sie Zensur und Debatten aus? Wir wollen mit euch über Brüste sprechen, denn ganz gleich, welche individuellen Erfahrungen wir mit ihnen machen: Wir alle haben sie.