Vortrag: Empathie – Solidarität – Widerstand

Empathie – Solidarität – Widerstand: Eine kritisch-feministische Auseinandersetzung mit Gefühlen.

Kat­ja Chmi­lew­ski & Maria Mayer
Mitt­woch, 13. März 2019, 18:00 – 20:00 Uhr, Semi­nar­raum 21
(Vor­de­re Zoll­amts­stra­ße 7, Ebe­ne 4. OG)

In die­sem Vor­trag wer­den Fra­gen nach Soli­da­ri­tät und Wider­stand aus affekt­theo­re­ti­scher Per­spek­ti­ve in den Blick genom­men. Aus­gangs­punkt sind hier­bei que­er-femi­nis­ti­sche Per­spek­ti­ven und die hier for­mu­lier­te Kri­tik an Macht- und Herr­schafts­ver­hält­nis­sen wie Ras­sis­mus, Sexis­mus und Hete­ro­nor­ma­ti­vi­tät. Neben der Dar­stel­lung ver­schie­de­ner Ansät­ze zur Theo­re­ti­sie­rung von Soli­da­ri­tät, Empa­thie und Hand­lungs­macht möch­ten wir die­se anhand unter­schied­li­cher empi­ri­scher Bei­spie­le aus dem Pfle­ge- und Migra­ti­ons­kon­text dis­ku­tie­ren. Zunächst wird die Bedeu­tung von Soli­da­ri­tät für gewerk­schaft­lich orga­ni­sier­te Arbeits­kämp­fe im Pfle­ge- und Sor­ge­be­reich in den Blick genom­men. Hier­bei wird v.a. nach dem Poten­ti­al von Gefüh­len für kol­lek­ti­ve Mobi­li­sie­rungs­pro­zes­se gefragt.

Mit Bei­spie­len aus aktu­el­ler künst­le­ri­scher Pro­duk­ti­on, die sich bei­spiels­wei­se in Aus­stel­lun­gen und Thea­ter­stü­cken mit der Migra­ti­ons­ge­sell­schaft aus­ein­an­der­setzt, wird der Vor­trag jedoch auch die Mobi­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten der Emo­tio­nen Mit­ge­fühl und Mit­leid pro­ble­ma­ti­sie­ren. Affek­ti­ve Ver­bin­dun­gen zwi­schen Mit­ge­fühl und Soli­da­ri­tät wer­den dabei in Kunst und sozia­len Bewe­gun­gen aus­ge­lo­tet und somit Mög­lich­kei­ten affek­ti­ver Wider­stän­dig­keit kri­tisch hinterfragt.

Internationaler Frauentag 8. März: Im Meer des Vergessens

Im Fokus des Pro­gramms am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag im Lite­ra­tur­mu­se­um ste­hen öster­rei­chi­sche Schrift­stel­le­rin­nen der Zwi­schen- und Nach­kriegs­zeit wie Veza Canet­ti, Jean­nie Ebner, Mela Hart­wig, Else Jeru­sa­lem und Wan­da von Sacher-Masoch.

Frei­tag, 8. März 2019, 10 bis 21 Uhr
Lite­ra­tur­mu­se­um Grill­par­zer­haus, Johan­nes­gas­se 6, 1010 Wien
Ganz­tags kos­ten­lo­ser Eintritt.

Das Pro­gramm fin­det in Koope­ra­ti­on von Lite­ra­tur­mu­se­um und Ari­ad­ne, dem frau­en- und gen­der­spe­zi­fi­schen Wis­sens­por­tal der Öster­rei­chi­schen Natio­nal­bi­blio­thek statt.

The­men­füh­run­gen durch das Lite­ra­tur­mu­se­um zwi­schen 10 Uhr und 17.30 Uhr
Aus Anlass des Inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges bie­ten die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Ari­ad­ne Spe­zi­al­füh­run­gen durch das Lite­ra­tur­mu­se­um um 10.00, 11.00, 13.00, 14.00, 15.00, 16.00, 17.00 an.

Lesung und Podi­ums­ge­spräch um 19 Uhr
Mode­ra­ti­on: Katha­ri­na Manojlovic
Gespräch mit Petra Gangl­bau­er und Eri­ka Kronabitter
Lesung: Sabi­ne Haupt

Nach einer Lesung aus den Wer­ken von Veza Canet­ti, Jean­nie Ebner, Mela Hart­wig, Else Jeru­sa­lem und Wan­da von Sacher-Masoch  prä­sen­tie­ren die Autorin­nen Petra Gangl­bau­er und Eri­ka Kronabit­ter eige­ne Tex­te. Im gemein­sa­men Gespräch dis­ku­tie­ren sie über femi­nis­ti­sche Tra­di­tio­nen in der öster­rei­chi­schen Lite­ra­tur und die lite­ra­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit Kör­per­bil­dern und Geschlech­ter­ver­hält­nis­sen heu­te wie damals.

Der Ein­tritt ist frei, kei­ne Anmel­dung erforderlich.

Live@RKH: Clara Luzia

Clara Luzia live im ORF RadioKulturhaus

Im Rah­men der monat­li­chen Serie steht die Sin­ger-Song­wri­te­rin Cla­ra Luzia mit ihrer Band end­lich wie­der ein­mal auf der Büh­ne des Gro­ßen Sendesaals.
Cla­ra Luzia ist eine der her­aus­ra­gen­den Ver­tre­te­rin­nen eines femi­nis­ti­schen Selbst­be­wus­steins in der hei­mi­schen Pop-/Rock-Land­schaft und seit Jah­ren mit ihrer eng­lisch­spra­chi­gen For­ma­ti­on ein Fix­stern der Szene.

Konzert: Gustav & Band

Beset­zung: Eli­se Mory, Rina Kaçi­na­ri, Oli­ver Stotz, Didi Kern, Imre Lich­ten­ber­ger-Bozo­ki und Eva Jantschitsch

VVK Kat. 1: € 26,50
VVK Kat. 2: € 21,50

Stammtisch schreibende Theaterfrauen* und Theatermacher*innen

Nach dem letz­ten inten­si­ven, anre­gen­den und kon­struk­ti­ven Stamm­tisch für schrei­ben­de Thea­ter­frau­en* und inter­es­sier­te Theatermacher*innen lädt das Kos­mos­Thea­ter gemein­sam mit Ger­hild Stein­buch am So, 10. März erneut zu einem Tref­fen ein.

Neben künst­le­ri­scher Dis­kus­si­on und Ver­net­zung wird an dem ers­ten Ent­wurf einer „Selbst­ver­pflich­tung“ wei­ter­ge­ar­bei­tet und Fra­gen der Soli­da­ri­tät vertieft.

Bringt eure Tex­te, Wün­sche und Ideen für ein offe­nes, kri­ti­sches, plu­ra­les, femi­nis­ti­sches Miteinander!

Anmel­dung bei veronika.steinboeck@kosmostheater.at

Vernissage: Womenstruation – Zeit für den Aufbruch

Womens­trua­ti­on
Es kos­tet. Es tut weh.

Womens­trua­ti­on ist eine künst­le­ri­sche Foto­se­rie der Desi­gne­rin­nen Anni­ka Neu­bau­er und Moni­ka Müll­ner ­gemein­sam mit dem Foto­gra­fen Wolf­gang Bohusch. ­Tat­sa­chen, Begleit­erschei­nun­gen und Skur­ri­li­tä­ten zur Monats­blu­tung in 12 Bildern.

Womens­trua­tion geht einen ästhe­ti­schen Weg der Ent­ta­bui­sie­rung. Über­ra­schend, kei­nes­falls bier­ernst aber mit not­wen­di­ger Beharrlichkeit.

www.womenstruation.at

Theaterabend: Zeitungsweiber

Rosa May­re­der, Augus­te Fickert und Marie Lang. Ken­nen Sie die­se Namen? Die drei Frau­en sind den meis­ten Österreicher*innen kaum bekannt. Zu Unrecht, denn sie waren als Her­aus­ge­be­rin­nen der von 1899 bis 1902 erschei­nen­den Zeit­schrift „Doku­men­te der Frau­en“ die Weg­be­rei­te­rin­nen des Frau­en­wahl­rechts in Öster­reich, des­sen Ein­füh­rung sich heu­er zum hun­derts­ten Mal jährt.

Am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag lässt Amnes­ty Inter­na­tio­nal gemein­sam mit der Thea­ter­grup­pe „Kon­fron­ta­ti­on“ die Geschich­te die­ser drei Frau­en wie­der zum Leben erwa­chen. Das Thea­ter­stück „Zei­tungs­wei­ber“ beleuch­tet in sechs Sze­nen den enthu­si­as­ti­schen Beginn der „Doku­men­te der Frau­en“, aber auch das bal­di­ge Schei­tern der drei Herausgeberinnen.

Frei­tag, 8. März 2019, 19:30 Uhr
Thea­ter Spek­ta­kel, Ham­bur­ger­stra­ße 14, 1050 Wien

Ticket-Preis: EUR 18,-
EUR 15,- für Amnes­ty Mitglieder

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen & Kar­ten­re­ser­vie­rung: www.amnesty.at/zeitungsweiber

Frauen im Klick – Talk & Musik

„Frauen im Klick“ – Talk & Musik

Von und mit Mary Broad­cast. Zu Gast: Sibyl­le Kefer

Doors open: 19:00h | Ein­tritt: 5 Euro

„Frau­en im Klick“ ist ein von der Musi­ke­rin Mary Broad­cast kon­zi­pier­tes For­mat, bei dem vier Musi­ke­rin­nen der Wie­ner Sze­ne als Gesprächs- und Musik­part­ne­rin­nen gela­den wer­den. Die Aben­de fin­den in der gemüt­li­chen Atmo­sphä­re des Cafe 7*Stern statt.

Die Jah­re 2018 / 2019 sind beson­de­re Jah­re für Frau­en in Öster­reich. Wir fei­ern 100 Jah­re Frau­en­wahl­recht. Die­ser Kampf der Frau­en um ihr Recht hat auch zu mehr Selbst­be­stimmt­heit und Frei­heit für Frau­en geführt.

Der inter­na­tio­na­le Frau­en­tag, 08.03.2019, wird der Auf­takt für die 4‑teilige Rei­he „Frau­en im Klick“ sein. Sibyl­le Kefer ist als ers­te die­ser Rei­he gela­den. Sie ist Sän­ge­rin & Musi­ke­rin und man kennt sie als Side-Frau von Ernst Mol­den. 2017 erschien ihr bis­lang letz­tes, von Ernst Mol­den pro­du­zier­tes, Solo-Album „Hob I Di“. Dar­auf hat sie zwölf Lie­der geschrie­ben, erst­mals in ihrer urei­ge­nen Spra­che, dem Dia­lekt von Bad Goi­sern. Zu hören ist alpi­ne Schön­heit, düs­te­re Bür­de und die Spra­che die­ser Gegend, deren Sound, so zau­ber­haft, klug und anmu­tig sein kann.

Untragbar: Natalie Ofenböck und Sigrid Horn

Sig­rid Horn und Nata­lie Ofen­böck erst­mals gemein­sam: Unter den Vor­zei­chen des Welt­frau­en­tags gestal­ten sie einen koope­ra­ti­ven Abend. Ihre the­ma­ti­sche Schnitt­men­ge – Prä­di­kat untrag­bar – wird dabei im Wech­sel erörtert.

Nata­lie Ofen­böck ist als Musi­ke­rin, Dich­te­rin und Illus­tra­to­rin tätig. Zusam­men mit Nino aus Wien ver­öf­fent­lich­te sie die Alben „Die Gegen­wart hängt uns schon lan­ge zum Hals her­aus“ (2011) und „Das Grü­ne Album“ (2016). Im Som­mer 2019 ist sie beim Pop­fest Wien zu hören.

Sig­rid Horn ist die Gewin­ne­rin des FM4 Pro­test­songcon­test 2019. Die Musi­ke­rin und Lie­der­ma­che­rin in und um Wien hat 2018 ihr Album „sog i bin weg“ (bader mol­den recor­dings 2018) ver­öf­fent­licht und im letz­ten Okto­ber im TAG präsentiert.

Ein span­nen­der musi­ka­li­scher Abend zwei­er öster­rei­chi­scher Liedermacherinnen.

Kar­ten: VVK 15 Euro / AK 17 Euro

Frauen*kampftags-Lesung

//LESUNG//
Der Frauen*kampftag 2019 naht. Fei­ert ihn im wun­der­tolls­ten Lazy Life!

Es lesen:
Han­nah Bründl, Ste­fan-Manu­el Eggen­we­ber,  Jakob Gou­bran, Eka­te­ri­na Hei­der,  Eli­sa­beth Leh­ne und Maie Lui­se Lehner.