1. März 2026, 14:45–15:45 Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Kategorie: Führung Kategorie: Allgemeine Programme Geschichte wurde lange Zeit nur von Männern geschrieben und aus ihrer Perspektive erzählt. Das hat dazu geführt, dass die Beiträge von Frauen in der Geschichte oft ausgeklammert wurden.
Dabei waren Frauen immer aktiv, auch wenn sie von vielen Tätigkeiten ausgeschlossen waren. So führten sie im Mittelalter ihre eigenen Unternehmen, regierten in der Barockzeit ganze Reiche und kämpften im Zeitalter der Industrialisierung für die Rechte der Arbeiter.
Bei dieser Dialogführung gehen wir auf die Suche nach Geschichten von Menschen, die lange Zeit unsichtbar blieben.
Hinweis: Ticket erforderlich Dauer: ca. 60 Minuten Guide: Tabea Chrsita Kosten: € 5,00 Treffpunkt: Im Foyer ca. 5 Minuten vor Beginn
Frauen sollen nur brav sein? Bereits im 19. Jahrhundert widersetzten sich viele Künstlerinnen dieser absurden Erwartungshaltung. Sie traten als großartige und kreative Köpfe auf und spielten eine bedeutende Rolle in der Wiener Kultur. Wie haben Künstlerinnen das geschafft – trotz der Ausgrenzung aus dem Kunstbetrieb? Und warum wurde über sie trotzdem so lange nicht gesprochen?
Bei diesem Rundgang schauen wir uns ausschließlich Kunstwerke von Frauen an. Vom Biedermeier bis zum Wiener Aktionismus – von Rosalia Amon über Tina Blau bis Valie Export.
Hinweis: Ticket erforderlich Dauer: ca. 60 Minuten Guide: Anna Stanka Kosten: € 5,00 Treffpunkt: Im Foyer ca. 5 Minuten vor Beginn
Kuratorin Elke Doppler geht anlässlich des Internationalen Frauentags anhand ausgewählter Objekte der Frage nach, welchen Handlungsspielräumen und Einschränkungen Frauen im privaten und öffentlichen Leben unterlagen. Viele der damals geprägten Normen erwiesen sich als äußerst langlebig und wirken bis heute nach.
Hinweis:Ticket erforderlich Guide: Elke Doppler Dauer: ca. 60 Minuten Kosten: € 5,00 Treffpunkt: Im Foyer ca. 5 Minuten vor Beginn
Ms Def ist Rapperin aus Oberösterreich/Wien und setze in ihrer Musik bewusst feministische und gesellschaftskritische Impulse. In ihrer neuen Single „Nehmt ihr uns Eine“ thematisiert sie Gewalt gegen Frauen, Femizide und den zunehmenden gesellschaftlichen Backlash gegen Gleichberechtigung. Der Song greift diese erschütternden Entwicklungen auf und benennt klar die strukturellen Ursachen: patriarchale Machtverhältnisse, Frauenhass und gesellschaftliches Wegsehen.
„Nehmt ihr uns Eine“ ist ein musikalischer Aufruf zu Solidarität, Verantwortung und Veränderung. Es geht darum, Gewalt sichtbar zu machen, Widerstand zu stärken und auch Männer in die Pflicht zu nehmen, aktiv für Gleichberechtigung einzustehen. Als Künstlerin möchte Ms Def mit ihrer Musik nicht nur erzählen, sondern auch empowern und zum Nachdenken sowie Handeln anregen, gerade auch rund um den 8. März.
Links: Instagram: https://www.instagram.com/_msdef_/ Dort gibt es jetzt bereits Previews zur Single, am 27.2. wird dann auch der Link zu dem Song geteilt. Mehr Musik von Ms Def findet ihr auf den gängigen Streaming-Plattformen oder unter www.msdef.com
Starke Frauen, starke Geschichten – wir führen das Gleichstellungskino auch 2026 weiter! Zum Auftakt zeigen wir am Sonntag, 8. März 2026 den Film GIRLS & GODS von Arash T. Riahi und Verena Soltiz. Filmstart ist um 11 Uhr (Einlass 10:30 Uhr).
Girls & Gods ist ein mutiger Dokumentarfilm von Arash T. Riahi und Verena Soltiz über Glauben, Macht und weibliche Selbstbestimmung. Gemeinsam mit Aktivistinnen und Theologinnen hinterfragt der Film religiöse Strukturen und gibt Frauen weltweit eine starke Stimme. Provokant, klug und inspirierend.
Im Anschluss: Publikumsgespräch mit Eva Puschautz, Theologin und Sängerin und ABZ*Circlistin Marion Koidl bei Sekt, Kaffee oder Tee!
Termin: Sonntag, 8. März 2026 Ort: Admiral Kino, Burggasse 119, 1070 Wien Beginn: 11 Uhr (Einlass ab 10:30 Uhr) Infos & Tickets unter: cine.ntry.at
Eine Filmreihe kuratiert vom ABZ*CIRCLE. Frauen für Gleichstellung.
Weltweit wird am 8.März auf Frauenrechte und die notwendige Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht.
Habt ihr vor auf eine Demonstration zu gehen und wollt nicht allein zu Hause ein Plakat malen? Ihr wollte einen kreativen Nachmittag verbringen? Dann kommt in der Bücherei Wieden vorbei, gemeinsam macht es mehr Spaß. Bringt eure Ideen mit. Für Basismaterial (Pappe, Stifte, etc.) sorgen wir.
≠igfem AutorinnenTextChor Nach dem Workshop hat der ≠igfem AutorinnenTextChor einen Auftritt.
Der ≠igfem AutorinnenTextChor bringt feministische Texte und Perspektiven in einer kraftvollen, kollektiven Performance in den öffentlichen Raum. Literatur wird dabei nicht gelesen, sondern gesprochen, geschichtet, geflüstert und gerufen – als vielstimmiger Klangraum, der Sprache körperlich und politisch erfahrbar macht.
Im Jahr 1900 – und damit 535 Jahre nach der Gründung der Universität Wien – wurden Frauen erstmals als Studentinnen an der Medizinischen Fakultät zugelassen. Welchen gesellschaftlichen Widerständen sie begegneten, welche persönlichen Opfer sie bringen mussten, und welche (oft vergessenen) Beiträge sie für die Medizin leisteten, wird in einer Themenführung durch die Dauerausstellung des Josephinums anlässlich des Internationalen Frauentags thematisiert.
Das Führungsentgelt setzt sich aus dem Eintrittspreis sowie einem Führungsentgelt von 5 Euro zusammen.
Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, bitte um Anmeldungen unter: info@josephinum.ac.at
Spezialführung „Blatt für Blatt“ Datum: 5. März, 18.00 Uhr
In einer exklusiven Führung wird anlässlich des internationalen Frauentags medizinische Literatur von Autorinnen aus vier Jahrhunderten (1600−2000) aus dem wertvollen Bestand der josephinischen Bibliothek präsentiert.
Dauer: ca. 60 Minuten Eintritt: 20 Euro (das Entgelt ermöglicht ebenso die Besichtigung des Museums)
Da die Teilnehmer:innenanzahl begrenzt ist, bitte um Anmeldungen unter: info@josephinum.ac.at
Vom 2. bis 8. März 2026 findet die Wiener Frauenwoche 2026 statt – mit rund 200 kostenlosen Veranstaltungen in der ganzen Stadt. Höhepunkt ist das „Offene Rathaus“ am Samstag, den 7. März 2026. Weitere Informationen und das detaillierte Programm gibt es hier: Wiener Frauenwoche 2026.
5. März, 18 Uhr Mahnwache am Ni-Una-Menos-Platz, 1090 Wien
Der Angriff auf die Trafikantin Nadine W. jährt sich bereits zum fünften Mal. Am 5. März 2021 wurde sie von ihrem Ex-Partner in Brand gesetzt und verstarb wenige Wochen später an schwersten Verletzungen. Dieser brutale Angriff ist stark im kollektiven Gedächtnis des Bezirks verankert und war der Anlass für die Errichtung den Hybrid aus Erinnerungsort und Kunstraum FRAU* schafft Raum in der ehemaligen Trafik in der Nussdorfer Straße 4.
Installation: „51.000 – The List of No Return”
Ausstellung bei FRAU* schafft Raum, Nussdorfer Straße 4, 1090 Wien
Laut UN-Schätzungen wurden im Jahr 2023 weltweit rund 51.100 Frauen durch ihre Partner oder nahe Familienangehörige getötet – das entspricht durchschnittlich 140 Frauen pro Tag. Diese Zahl bildet den Ausgangspunkt von Kerstin Benniers Installation, die noch bis 14. April 2026 bei FRAU* schafft Raum zu sehen ist. Täglich von 8–20 Uhr. Eintritt frei!
Kerstin Bennier wird in der ersten Märzwoche 51.000 feine Striche auf die Schaufensterscheibe ihres Ateliers in der Neulerchenfelder Straße 56 zeichnen. Sie sollen auch im 16. Bezirk auf das weltweite Ausmaß von Femiziden aufmerksam machen. Ebenfalls zu sehen bis Mitte April.