Frauen*frühstück: Kulturförderung und Gender

Frauen*frühstück zum Thema Kulturförderung und Gender

Sams­tag, 11. Jän­ner 2020 von 10 bis 12 Uhr
Grün­raum 4, 1040, Favo­ri­ten­stra­ße 22
bar­rie­re­frei, direkt beim U1-Lif­t/ Taubstummengasse

Exper­tin­nen:
Ursu­la Ber­ner, Gemeinderätin
https://wien.gruene.at/ursula-berner
Tali­ta Simek, Theaterprinzipalin
https://www.ateliertheater.net/das-theater/

Ursu­la Ber­ner, Abge­ord­ne­te zum Wie­ner Gemein­de­rat und Land­tag, und Tali­ta Simek, Thea­ter­prin­zi­pa­lin, eine der bei­den Obfrau­en vom Ate­lier­thea­ter, wer­den über Kul­tur­för­de­rung und Gen­der spre­chen. Natür­lich kön­nen auch ande­re The­men ange­spro­chen wer­den. Plau­dern bei Kaf­fee, Tee und Kuchen.

Anmel­dun­gen und Rück­fra­gen per Mail an wieden@gruene.at

Search for Feminism. The more you search, the less you find.

Search for…Feminism. The more you search, the less you find.

Kura­tiert von / Cura­ted by Ali­ne Lara Rezen­de & Julia Hartmann

Eröff­nung / Ope­ning: 10.01.2020, 19:00
Lauf­zeit / Run­ning Time: 11.01. – 01.02.2020

Öff­nungs­zei­ten / Ope­ning Times: Frei­tags / Fri­days 14:00–18:00 & Sams­tags / Satur­days 11:00–16:00.
Und nach Ver­ab­re­dung / and by appoint­ment (saloonwien@gmail.com)
VBKÖ, May­se­der­gas­se 2, 1010 Wien (4. Stock / 4th floor)

Mit / With:
Con­stant Dul­la­art, Kate Dur­bin, Mar­ti­na Men­egon, Joy­ce Lee, the Peng! Coll­ec­ti­ve, Ye Hui und der Prä­sen­ta­ti­on von akti­vis­ti­schen Grup­pen / and the pre­sen­ta­ti­on of acti­vist groups.

Pro­gramm / Public Program:

16. 01. / 18:00: Round­ta­ble dis­cus­sion (Re)Actions to the Gre­at Chi­ne­se Firewall

24.01. / 18:00: Cyber Femi­nism: an evening of femi­nist hacktivism

The exhi­bi­ti­on Search for…Feminism cri­ti­cal­ly inves­ti­ga­tes the online world from a femi­nist point of view, tack­ling data bias, gen­der insen­si­ti­ve algo­rith­ms, and how women are influen­ced and trea­ted dif­fer­ent­ly online. It encom­pas­ses works by six inter­na­tio­nal artists and the pre­sen­ta­ti­on of dif­fe­rent acti­vist groups, who eit­her invol­ve tech­no­lo­gies that pro­mo­te social chan­ge and gen­der equa­li­ty or cri­ti­cal­ly inves­ti­ga­te the­se same digi­tal tools.

Die Aus­stel­lung Search for…Feminism unter­sucht die online Welt aus femi­nis­ti­scher Sicht, indem sie sich mit dis­kri­mi­nie­ren­den Daten und geschlechts­un­spe­zi­fi­schen Algo­rith­men aus­ein­an­der­setzt sowie mit der unter­schied­li­chen Behand­lung von Frau­en und Män­nern im Inter­net. Sie umfasst Arbei­ten von sechs inter­na­tio­na­len Künstler_innen und die Prä­sen­ta­ti­on ver­schie­de­ner akti­vis­ti­scher Grup­pen, die ent­we­der Tech­no­lo­gien ein­set­zen, die sozia­len Wan­del und Geschlech­ter­gleich­heit för­dern, oder die­sel­ben digi­ta­len Werk­zeu­ge kri­tisch untersuchen.

Unverschämt_verspielt. queer*feministisch theater machen

unverschämt_verspielt.
queer*feministisch theater machen!

Thea­ter­auf­füh­rung „Die Ursprün­ge der Welt“ und viel­fäl­ti­ges queer*feministisches Work­shop-Pro­gramm (sie­he unten)

Fr., 10.1.2020 (AUSVERKAUFT) + Sa., 11.1.2020, je 19 Uhr:
„Die Ursprün­ge der Welt“ im Spektakel
mit dem „Fruit of Knowledge“
Thea­ter- und Bildungskollektiv
“Und dei­ne Vul­va so? Heu­te schon hart gewor­den? Wild und blu­tig, haa­rig und schräg?“
„Hää? Ich dach­te, die sei weich & frisch, aus nix wei­ter bestehend als einem Loch, das nach Blu­men duf­tet und eigent­lich gar nicht da ist.“
Echt jetzt? Wer hat uns die­sen Scheiß eigent­lich ein­ge­brockt? WIR erzäh­len euch ande­ren Scheiß. Schä­met euch nicht und kom­met zahlreich!
Eine Adap­ti­on des Comics „Der Ursprung der Welt“ von Liv Strömquist.

Auf iro­ni­sche und humor­vol­le, aber auch sen­si­ble und per­sön­li­che Art und Wei­se setzt sich das Stück mit der Vul­va aus­ein­an­der, bis­wei­len bliebt einem aber auch das Lachen im Hals ste­cken. Das Stück zeigt die jahr­hun­der­te­lan­ge Unter­drü­ckung weib­li­cher Lust & Sexua­li­tät und kör­per­li­che Ver­sehrt­heit von FLTI*Körpern, nennt aber auch posi­ti­ve kul­tur­ge­schicht­li­che Bei­spie­le. Das Publi­kum erfährt Wis­sens­wer­tes über die Ana­to­mie der Vul­va. In auto­bio­gra­fi­schen Epi­so­den zum The­ma Mens­trua­ti­on und Scham kann Mensch mit oder ohne Vul­va sich wie­der­fin­den und wird zum Nach­den­ken ange­regt. Der auf­klä­re­ri­sche Mehr­wert des Stü­ckes ist hier­bei geeig­net, ein Publi­kum jeden Alters und Geschlechts zu errei­chen und zu über­ra­schen. Es geht um die Groß­mäu­ler der Geschich­te, Scham, Schmerz und wie es dazu gekom­men ist, dass wir die Lust der Frau­en* heu­te so sehen, wie wir sie sehen…

Zum Trai­ler: https://www.youtube.com/watch?v=JluyF6SVO1Y&feature=youtu.be
Zum Face­book-Event des Stücks: https://www.facebook.com/events/435773850421476/

Work­shop-Pro­gramm im WUK:
Sa., 11.1., 10–13:30, Kör­per im Wider­stand. Femi­nis­ti­sches Kabarett-Theater:
https://www.facebook.com/events/444887516194657/
Sa., 11.1., 14–16:00, Tanz dich frei  von patri­ar­cha­len Körpernormen:
https://www.facebook.com/events/1009831296034120/
Lei­der abge­sagt: So., 12.1., 11- 13:30, Schreib­werk­statt für Queers*:
https://www.facebook.com/events/449041556042783/
So., 12.1., 14–17:00, Schatten*Theater: Rei­se zu Lust und Scham:
https://www.facebook.com/events/1222737038114082/

Work­shops mit frei­wil­li­ger Spen­de, Thea­ter­kar­ten-Reser­vie­run­gen (Spen­den­emp­feh­lung 5–15€ an der AK) und Anmel­dung für Work­shops an: office@tdu-wien.at

mehr Infos:
http://tdu-wien.at/Veranstaltung/unverschaemt_verspielt/

Eine Ver­an­stal­tung von:
FoK*ollektiv – „Fruit of Know­ledge“ Thea­ter-und Bildungskollektiv
TdU Wien

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung von:
ÖH Uni Wien
Bezirk Wien Margareten

Feminismen diskutieren – Feministische Strategien im Comic

Femi­nis­tisch-gesell­schafts­kri­ti­sche Comics wie z.B. von Ali­son Bech­del und Mar­ja­ne Satra­pi haben es geschafft, Kri­tik aus­zu­üben, die weit­rei­chend gehört wer­den konn­te. Sie haben dem Dis­kurs Comic wider­stän­di­ge und per­sön­li­che Stim­men hin­zu­ge­fügt, die als Iden­ti­fi­ka­ti­ons­mög­lich­keit ermäch­ti­gend wir­ken kön­nen. Die wis­sen­schaft­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit Comics wächst ste­tig und gestal­tet sich sehr divers.

Vor­trag von Mar­le­ne Want­zen, Sozi­al- und Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­te­rin, Wien und Mainz
Mode­ra­ti­on: Sabi­ne Prokop (VfW)

geför­dert von der Magis­trats­ab­tei­lung 7

(Anm.: das Depot (WC) ist lei­der nicht bar­rie­re­frei ausgestattet.)

Konzert: Madame Baheux – Too Big To Fail

Madame Baheux, Power-Quar­tett aus Wien mit bal­ka­ni­scher Her­kunft und inter­ga­lak­ti­schem Anspruch (von wegen World-Music …), mel­den sich wuch­tig und wit­zig, sub­til und aus­ge­fuchst wie gewohnt zurück – mit neu­em Pro­gramm und mit neu­er CD.

Tickets hier.

Feministische Schreibklasse

die erben sollen nun sterben. die viren sollen krepieren.

schreibklasse / prosa (nur für frauen) mit autorin lydia haider

wie­viel gemet­zel braucht die­se zeit? wie­viel davon ver­trägt sie? was brau­chen wir – und wohin wol­len wir damit? mit einer gro­ßen spra­che und ein biss­chen gewalt ein stück wei­ter ins matri­ar­chat. schreib­kurs nur für frau­en – da der mann nach ein­bruch der dun­kel­heit nicht mehr nach drau­ßen gehen soll.

uns in wien her­um­trei­bend bei wein und hoch­pro­zen­ti­gem, dabei nach­den­kend, phan­ta­sie­rend, debat­tie­rend, wer­den wir schrei­ben und uns gegen­sei­tig vor­le­sen, dis­ku­tie­ren, unse­re schreib­pro­zes­se ver­ste­hen ler­nen, und so eini­ges zu zer­stö­ren ver­su­chen – auf text­li­cher ebe­ne wohlgemerkt.

ter­mi­ne

12 unter­richts­ein­hei­ten:

mo, 25.3.: 18 bis 21 uhr

di, 26.3.: 18 bis 21 uhr

mi, 27.3.: 18 bis 21 uhr

do, 28.3.: 18 bis 21 uhr

ort: schu­le für dich­tung, maria­hil­fer stra­ße 88a/stiege III/7, 1070 wien (und orte in wien, die noch bekannt­ge­ge­ben werden.)

fr, 29.3. 19.00 uhr; ein­tritt frei
klas­sen­prä­sen­ta­ti­on
ort: schmaus­wa­berl, lin­ke wien­zei­le 64, 1060 wien
pro­gramm­de­tails folgen.

anmel­dun­gen sind noch möglich!

teil­nah­me­ge­bühr: 120,- €

Finissage: eigenART II

eigenART II

cura­ted by Petra M. Springer

Finis­sa­ge: Frei­tag, 22.03.2019, 19:00
Per­for­mance: Vivi­an Cre­spo Zurita

Grü­ne Gale­rie 7 | Kura­tiert von Anna Bab­ka & Ursu­la Berner

Mit­wir­ken­de:
Ophi­ra Avi­sar • Ame­li­ta Bra­du • Kati Bru­der • Maga­ly Cureau • Ewa Dzied­zic • Anne­lie­se Erdem­gil-Brand­stät­ter • Sarah Fell­ner • Vero­ni­ka Jun­ger • Sophie Krü­ger • Aiko Kazu­ko Kur­o­sa­ki • Sara Merec • Mar­ti­na Mina • Mar­ti­na Mont­e­cuc­co­li • Doris Neidl • Petra Paul • Petra Röbl • Sabi­ne Schwaig­ho­fer • Abi­ga­il Stern • Julia Über­rei­ter • Valery Vil­lena • Judith Wag­ner • Vivi­an Cre­spo Zurita

 

VSA Kaffeehauskonzert mit Lupin

Die Gewin­ne­rin­nen des Pro­test­songcon­tests 2018, Lupin, spie­len ein VSA Kaffeehauskonzert.

Lupin ist ein Sin­ger­song­wri­te­rin­nen-Duo bestehend aus Han­nah Gua­na­ba­na und Tan­ja Mie­zi aus Wien. Bei­de spie­len Gitar­re und sin­gen und manch­mal spie­len sie auch Melo­di­ka und Mund­har­mo­ni­ka. The­men wie Depres­sio­nen, inne­re Unru­he oder ande­re Din­ge, über die zu wenig gespro­chen wird, behan­deln sie mit ein biss­chen Humor, aber auch mit gan­zer dazu­ge­hö­ri­ger Schwe­re. Den Pro­test­songcon­test 2018 gewan­nen sie mit „1 Lied gegen Sexismus“.

Ein­tritt frei // freie Spende

Vortrag: Empathie – Solidarität – Widerstand

Empathie – Solidarität – Widerstand: Eine kritisch-feministische Auseinandersetzung mit Gefühlen.

Kat­ja Chmi­lew­ski & Maria Mayer
Mitt­woch, 13. März 2019, 18:00 – 20:00 Uhr, Semi­nar­raum 21
(Vor­de­re Zoll­amts­stra­ße 7, Ebe­ne 4. OG)

In die­sem Vor­trag wer­den Fra­gen nach Soli­da­ri­tät und Wider­stand aus affekt­theo­re­ti­scher Per­spek­ti­ve in den Blick genom­men. Aus­gangs­punkt sind hier­bei que­er-femi­nis­ti­sche Per­spek­ti­ven und die hier for­mu­lier­te Kri­tik an Macht- und Herr­schafts­ver­hält­nis­sen wie Ras­sis­mus, Sexis­mus und Hete­ro­nor­ma­ti­vi­tät. Neben der Dar­stel­lung ver­schie­de­ner Ansät­ze zur Theo­re­ti­sie­rung von Soli­da­ri­tät, Empa­thie und Hand­lungs­macht möch­ten wir die­se anhand unter­schied­li­cher empi­ri­scher Bei­spie­le aus dem Pfle­ge- und Migra­ti­ons­kon­text dis­ku­tie­ren. Zunächst wird die Bedeu­tung von Soli­da­ri­tät für gewerk­schaft­lich orga­ni­sier­te Arbeits­kämp­fe im Pfle­ge- und Sor­ge­be­reich in den Blick genom­men. Hier­bei wird v.a. nach dem Poten­ti­al von Gefüh­len für kol­lek­ti­ve Mobi­li­sie­rungs­pro­zes­se gefragt.

Mit Bei­spie­len aus aktu­el­ler künst­le­ri­scher Pro­duk­ti­on, die sich bei­spiels­wei­se in Aus­stel­lun­gen und Thea­ter­stü­cken mit der Migra­ti­ons­ge­sell­schaft aus­ein­an­der­setzt, wird der Vor­trag jedoch auch die Mobi­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten der Emo­tio­nen Mit­ge­fühl und Mit­leid pro­ble­ma­ti­sie­ren. Affek­ti­ve Ver­bin­dun­gen zwi­schen Mit­ge­fühl und Soli­da­ri­tät wer­den dabei in Kunst und sozia­len Bewe­gun­gen aus­ge­lo­tet und somit Mög­lich­kei­ten affek­ti­ver Wider­stän­dig­keit kri­tisch hinterfragt.

Internationaler Frauentag 8. März: Im Meer des Vergessens

Im Fokus des Pro­gramms am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag im Lite­ra­tur­mu­se­um ste­hen öster­rei­chi­sche Schrift­stel­le­rin­nen der Zwi­schen- und Nach­kriegs­zeit wie Veza Canet­ti, Jean­nie Ebner, Mela Hart­wig, Else Jeru­sa­lem und Wan­da von Sacher-Masoch.

Frei­tag, 8. März 2019, 10 bis 21 Uhr
Lite­ra­tur­mu­se­um Grill­par­zer­haus, Johan­nes­gas­se 6, 1010 Wien
Ganz­tags kos­ten­lo­ser Eintritt.

Das Pro­gramm fin­det in Koope­ra­ti­on von Lite­ra­tur­mu­se­um und Ari­ad­ne, dem frau­en- und gen­der­spe­zi­fi­schen Wis­sens­por­tal der Öster­rei­chi­schen Natio­nal­bi­blio­thek statt.

The­men­füh­run­gen durch das Lite­ra­tur­mu­se­um zwi­schen 10 Uhr und 17.30 Uhr
Aus Anlass des Inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges bie­ten die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Ari­ad­ne Spe­zi­al­füh­run­gen durch das Lite­ra­tur­mu­se­um um 10.00, 11.00, 13.00, 14.00, 15.00, 16.00, 17.00 an.

Lesung und Podi­ums­ge­spräch um 19 Uhr
Mode­ra­ti­on: Katha­ri­na Manojlovic
Gespräch mit Petra Gangl­bau­er und Eri­ka Kronabitter
Lesung: Sabi­ne Haupt

Nach einer Lesung aus den Wer­ken von Veza Canet­ti, Jean­nie Ebner, Mela Hart­wig, Else Jeru­sa­lem und Wan­da von Sacher-Masoch  prä­sen­tie­ren die Autorin­nen Petra Gangl­bau­er und Eri­ka Kronabit­ter eige­ne Tex­te. Im gemein­sa­men Gespräch dis­ku­tie­ren sie über femi­nis­ti­sche Tra­di­tio­nen in der öster­rei­chi­schen Lite­ra­tur und die lite­ra­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit Kör­per­bil­dern und Geschlech­ter­ver­hält­nis­sen heu­te wie damals.

Der Ein­tritt ist frei, kei­ne Anmel­dung erforderlich.