Ausstellung: »…Vor Schand und Noth gerettet«?!

Son­der­aus­stel­lung: »…Vor Schand und Noth gerettet«?!
Fin­del­haus, Gebär­an­stalt und die Matri­ken der Alser Vorstadt

6. Mai 2021 bis 30. März 2022

Vide­os zur Ausstellung

Wo heu­te die Lan­ge Gas­se in die Alser Stra­ße mün­det, befand sich von 1788 bis 1910 ein stark fre­quen­tier­tes Gebäu­de: Das Wie­ner Fin­del­haus. Die Ein­rich­tung von Fin­del­häu­sern in vie­len euro­päi­schen Städ­ten soll­te dazu bei­tra­gen, Kinds­mor­de zu ver­hin­dern und die Kin­der­sterb­lich­keit zu redu­zie­ren. Gleich­zei­tig wur­den damit bevöl­ke­rungs­po­li­ti­sche Inten­tio­nen ver­folgt – so auch in der Wie­ner Alser Vor­stadt. Im Lau­fe sei­nes Bestehens von 1784 bis 1910 nahm das Fin­del­haus, ab 1788 in der Alser­stra­ße 23 gele­gen, ca. 750.000 Kin­der auf und ver­mit­tel­te sie zu Pfle­ge­plät­zen am Land. Der Groß­teil die­ser Kin­der kam in der Gebär­an­stalt, wel­che sich auf dem Are­al des ehe­ma­li­gen AKH befand, zur Welt und wur­de dann in der Pfar­re Alser Vor­stadt getauft.

Anhand von über 100 Expo­na­ten aus mehr als 20 wis­sen­schaft­li­chen Insti­tu­tio­nen setzt sich die Aus­stel­lung mit den ehe­ma­li­gen Ein­rich­tun­gen im heu­ti­gen 8. und 9. Bezirk aus­ein­an­der. Lebens­si­tua­tio­nen von Frau­en, die unge­wollt Mut­ter wur­den oder kei­ne Mög­lich­keit hat­ten, ihr Kind selbst groß­zu­zie­hen, wer­den eben­so in einem sozi­al- und gesell­schafts­his­to­ri­schen Kon­text the­ma­ti­siert, wie Bio­gra­fien von soge­nann­ten Fin­del­kin­dern. Besucher*innen kön­nen selbst in den umfang­rei­chen Matri­ken der Pfar­re Alser­vor­stadt nach mög­li­chen Vor­fah­ren suchen. Für eine Audio-Sta­ti­on inter­pre­tier­ten die Musiker*innen Mar­tin Speng­ler und Manue­la Diem his­to­ri­sche Wie­ner „Fin­del­kind-Lie­der“ neu.

Mitarbeiter*innen:
Maria Ettl (Muse­ums­lei­te­rin)
Anna Jung­mayr (Cura­to­ri­al Fel­low in der Stab­stel­le Bezirks­mu­se­en im Wien Museum)
Hel­mut Pokor­nig (Gra­fik und Gestaltung)
Gre­ta Hubin­ger, Rebec­ca Mur­sec, Leo­pold Strenn (Inhalt, Recher­che, Texte)
Corin­na Beran, Peter Pich­ler, Natal­ja Schau­dinn, Lea Maria Struck (Assis­tenz)

Wis­sen­schaft­li­che Bera­tung: Vere­na Pawlowsky
Idee: Maria Ettl, Leo­pold Strenn
Kura­to­ri­sches Kon­zept: Anna Jungmayr

Öff­nungs­zei­ten:
Sonn­tag 10.00 bis 12.00 Uhr
Mitt­woch 18.00 bis 20.00 Uhr
Nach Vereinbarung
Geschlos­sen: Schul­fe­ri­en und Feiertage

Frei­er Eintritt

Theater- und Performanceprojekt: „Queere Räume“ – Onlinegruppe

Ner­ven dich die immer glei­chen Coming Out Sto­ries? Willst du mehr que­e­re Held:innen sehen? Hast du Lust selbst­be­stimm­te que­e­re Geschich­ten zu erzäh­len? Mit­ein­an­der eine que­e­re Uto­pie zu ent­wi­ckeln? Wir wol­len zusam­men gemein­schaft­lich und soli­da­risch, bestär­kend und ein­füh­lend, stark und laut eine queere(re) Welt nach unse­ren Vor­stel­lung und Wün­schen gestal­ten. Wir laden dich ein, mit uns uto­pi­sche Räu­me zu ent­de­cken. Räu­me, die wir gemein­sam per­for­ma­tiv gestal­ten und leben­dig wer­den lassen.

Die Grup­pe ist – par­al­lel zu einer Prä­senz­grup­pe – Teil des Pro­jekts „Que­e­re Räu­me“ des Ver­eins Star­ke Stim­men hin­ge­wie­sen, ein Thea­ter- und Per­for­man­ce­pro­jekt für que­e­re FLINTA ab 16 Jahren.
Wir möch­ten damit spe­zi­ell Men­schen anspre­chen, die auf­grund der Pan­de­mie der­zeit nicht an Prä­senz­grup­pen­tref­fen teil­neh­men kön­nen. Wir freu­en uns aber auch auf Teil­neh­men­de außer­halb Wiens, die so die Mög­lich­keit haben Teil unse­res Pro­jekts zu werden.

Die Online- und die Prä­senz­grup­pe tref­fen sich min­des­tens ein Mal gemein­sam online, um sich gegen­sei­tig zu zei­gen und zu bespre­chen, was sie erar­bei­tet haben. Wei­te­re gemein­sa­me Tref­fen sind möglich.
Wie die Ergeb­nis­se der bei­den Grup­pen inein­an­der flie­ßen kön­nen, ent­schei­det sich wäh­rend des Pro­jekts, je nach­dem, wel­che Wün­sche da die bei­den Grup­pen haben.

Ter­mi­ne:
1. Ter­min am Don­ners­tag, 03. März um 18:30 Uhr in Zoom, danach in einem ca. 2 wöchi­gen Abstand. Beim ers­ten Tref­fen kannst du ger­ne unver­bind­lich reinschnuppern.

Mehr über uns und das Pro­jekt erfährst du auf unse­rer Web­site https://starke-stimmen.com
Bei Fra­gen oder wenn du dabei sein magst, mel­de dich ger­ne per Mail an kontakt@starke-stimmen.com

UNVERSCHÄMT! – Thementage gegen sexistische Rollenzuschreibungen

Unverschämt! – Thementage gegen sexistische Rollenzuschreibungen und für körperliche Selbstbestimmung von Frauen*, Mädchen* und Queers

18. und 19. März 2022 im Bezirks­mu­se­um Josefstadt

Die Aus­stel­lung »…Vor Schand und Noth geret­tet«?!, beschäf­tigt sich mit (feh­len­der) kör­per­li­cher und sexu­el­ler Selbst­be­stim­mung von Frau­en* ab dem 18. Jahr­hun­dert und endet mit einer Über­sicht aktu­el­ler femi­nis­ti­scher Orga­ni­sa­tio­nen, die sich für repro­duk­ti­ve Gerech­tig­keit ein­set­zen. Anschlie­ßend dar­an lädt das Bezirks­mu­se­um Josef­stadt zu einem viel­fäl­ti­gen Pro­gramm, um sich mit unter­schied­li­chen For­ma­ten den The­men Stig­ma­ti­sie­rung und „Scham“ aus his­to­ri­scher und aktu­el­ler femi­nis­ti­scher Per­spek­ti­ve aus­ein­an­der­zu­set­zen, neue Geschich­ten schrei­ben und mehr Unver­schämt­hei­ten zu wagen!

Detail­lier­tes Pro­gramm: sie­he unten

Auf­grund der beschränk­ten Teilnehmer*innenzahl ist eine Anmel­dung zu den ein­zel­nen Pro­gramm­punk­ten unbe­dingt erforderlich!
Zur Anmel­dung: https://events.guestoo.de/unverschaemt

§ Ein­tritt frei!
§ 2G-Nach­weis und FFP2-Mas­ke erforderlich.

Idee & Umset­zung: Anna Jung­mayr (Pro­jekt­lei­tung), Ali­na Strml­jan, Corin­na Beran, Oli­via Schlatzer
Muse­ums­lei­tung: Maria Ettl

PROGRAMM 18. MÄRZ:

14:00 – 16:30 UNTER ANDEREN UMSTÄNDEN – Frauen*Spaziergang mit Petra Unger
Treff­punkt: Heb­am­men­zen­trum, Laza­rett­gas­se 8, 1090 Wien
Der Stadt­spa­zier­gang führt an Orte der Schwan­ger­schafts­be­ra­tung, des Gebär­hau­ses im Alten AKH und zur Geschich­te femi­nis­ti­scher Ant­wor­ten auf den gesell­schaft­li­chen Umgang mit der Gebär­fä­hig­keit der Frau­en. Die Rou­te endet beim Bezirks­mu­se­um Josef­stadt, wo es die Mög­lich­keit einer kur­zen Über­blicks­füh­rung durch die Aus­stel­lung »…Vor Schand und Noth geret­tet«?! gibt.

18:00 – 20:00 FAKTEN, FEELINGS, FEMINISMUS – Das unver­schäm­te Quiz
Ort: Fest­saal im Bezirks­mu­se­um Josef­stadt, Schmid­gas­se 18, 1080 Wien
Pssst, dar­über redet man nicht, das ist tabu – oder doch nicht?! Im Unver­schäm­ten Quiz weh­ren wir uns gegen ver­meint­li­che Pein­lich­kei­ten und geben geflüs­ter­tem, ver­dräng­tem, ver­ges­se­nem oder aus­ge­schlos­se­nen Wis­sen eine Büh­ne. Ob Sie mit Ihrer ein­ge­spiel­ten Quiz­grup­pe kom­men, oder mit neu­en Leu­ten rät­seln wol­len: Es war­ten span­nen­de Fra­gen zu Pop­kul­tur, Femi­nis­mus und Geschlechtergeschichte!

PROGRAMM 19. MÄRZ:

11:00–13:00 SEIT MEHR ALS 111 JAHREN – Stadt­er­kun­dung mit Ali­na Strml­jan und Anna Jungmayr
Treff­punkt: Vor dem Bezirks­mu­se­um Josef­stadt, Schmid­gas­se 18, 1080 Wien
Vor exakt 111 Jah­ren gin­gen 20.0000 Frau­en* (und eini­ge Män­ner*) am ers­ten inter­na­tio­na­len „Frau­en­tag“ 1911 in Wien auf die Stra­ße. Mit Fokus auf repro­duk­ti­ve Rech­te und Körpergeschichte(n) nähern wir uns im öffent­li­chen Raum femi­nis­ti­schen Kämp­fen und Anlie­gen in Geschich­te und Gegen­wart an.

14:30–17:00 HER*STORY – Das exklu­si­ve Ausstellungserlebnis
Ort: In der Aus­stel­lung »…Vor Schand und Noth geret­tet«?!, Bezirks­mu­se­um Josef­stadt, Schmid­gas­se 18, 1080 Wien
Was denkt eine Medi­zin­his­to­ri­ke­rin über ein Gemäl­de des Arz­tes Ignaz Sem­mel­weis? Wel­che Gedan­ken hat eine Akti­vis­tin für straf­frei­en Schwan­ger­schafts­ab­bruch zu einem Schei­den­pul­ver­blä­ser aus dem 20. Jahr­hun­dert? Fra­gen Sie selbst! Expert*innen aus Wis­sen­schaft und Akti­vis­mus tei­len im Dia­log mit Objek­ten in kur­zen Inputs ihr Wis­sen zu Medi­zin- und Frau­en- und Geschlechtergeschichte.
Mit Cio­cia Wie­nia, Danie­la Hahn, Anna Jung­mayr, Nora Leh­ner, Maria Mes­ner, der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Fami­li­en­pla­nung (ÖGF), Ali­na Strml­jan & Vere­na Pawlowsky

17:00–19:00 POETRY SLAM WORKSHOP MIT MYLF (für FLINTA*) – Yas­mo und Mie­ze Medusa
Ort: Fest­saal im Bezirks­mu­se­um Josef­stadt, Schmid­gas­se 18, 1080 Wien
Poet­ry Slam ist geleb­te Lite­ra­tur, per­form­te Gedich­te und die leben­digs­te Form um Spra­che zu tei­len. Beim Work­shop ler­nen die Teilnehmer*innen anhand von Impuls- und Schreib­übun­gen, ihre eige­nen Tex­te zu ver­fas­sen, ihre Stim­me zu fin­den und mit Spra­che zu spie­len. Für Mäd­chen* und FLINTA* (Frau­en*, Les­ben, Inter-Per­so­nen, Non-Bina­ry-Per­so­nen, Trans-Per­so­nen und Agen­der-Per­so­nen) ab 15 Jahren

20:00–21:00 POETRY SLAM SHOW MIT MYLF – Yas­mo und Mie­ze Medusa
Ort: Fest­saal im Bezirks­mu­se­um Josef­stadt, Schmid­gas­se 18, 1080 Wien
Öster­reichs bekann­tes­te Spo­ken Word Poe­tin­nen sind gemein­sam das Team MYLF: Mothers you’d like to flow with. Mot­to ist 1000 Lie­be und des­we­gen hat das Team die rich­ti­gen Feind­bil­der: Plattitü:den, Ödbä­ren, Por­nor­ap­per, Biedermenschen.

Aktion: Feministische Literatur zu verschenken

Wir redu­zie­ren unse­re Biblio­thek und freu­en uns auf Besucher*innen, die Inter­es­se für femi­nis­ti­sche Liter­tur haben. Kom­men Sie schmö­kern! Viel­leicht ist für Sie sogar das ver­schol­le­ne Lieb­lings­buch dabei.

Wann: am Frau­en­tag, den 8. März 2022, 15 bis 19 Uhr

Wo: Insti­tut Ina Biechl, Hüt­tel­dor­fer Stra­ße 81b/Stiege 2/Top 3, 1150 Wien

Spezialführungen der Nationalbibliothek zum Frauentag

Unter dem Titel „Im Meer des Ver­ges­sens. Schrift­stel­le­rin­nen zwi­schen Tra­di­ti­on und Moder­ne“ ste­hen öster­rei­chi­sche Schrift­stel­le­rin­nen der Zwi­schen- und Nach­kriegs­zeit wie Veza Canet­ti, Jean­nie Ebner, Mela Hart­wig, Else Jeru­sa­lem und Wan­da von Sacher-Masoch im Fokus die­ser Führung.

Ter­min: Diens­tag, 8. März 2022
Dau­er: ca. 45 Minuten

Füh­run­gen um 11 Uhr, 12 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr.

Die Füh­run­gen sind kostenlos.

Anmel­dung:
kulturvermittlung@onb.ac.at

Treff­punkt:
Literaturmuseum
Johan­nes­gas­se 6
1010 Wien

Es gel­ten die aktu­el­len gesetz­li­chen COVID 19-Bestimmungen.

Führung: Die sichtbaren und die unsichtbaren Frauen des Prunksaals

+++AUSGEBUCHT+++

Am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag wid­men wir uns den sicht­ba­ren und den unsicht­ba­ren Frau­en des Prunk­saals: Sicht­bar sind sie bei­spiels­wei­se im Kup­pel­fres­ko als Alle­go­rie der Stadt Wien oder als Muse. Am 8. März 2022 wol­len wir aber vor allem jene Frau­en prä­sen­tie­ren, die sonst unsicht­bar sind und die einen weit­aus span­nen­de­ren Bei­trag zum Prunk­saal und sei­nen wert­vol­len Bestän­den geleis­tet haben als die Musen: Autorin­nen wie Ber­tha von Sutt­ner oder Mar­ga­re­the Peu­tin­ger und Regen­tin­nen wie Maria von Burgund.

Ter­min: Diens­tag, 8. März 2022, 17 Uhr
Dau­er: ca. 45 Minuten

Die Füh­rung ist kostenlos.

Anmel­dung:
kulturvermittlung@onb.ac.at

Treff­punkt:
Ser­vice­de­sk Prunksaal
Josef­platz 1
1010 Wien

Es gel­ten die aktu­el­len gesetz­li­chen COVID 19-Bestimmungen.

Wiki-Walk: Wege der Frauen an der Ringstraße

Wien Geschich­te Wiki-Walk zum Frau­en­tag 2022

Ort und Zeit:
Diens­tag, 8. März 2022, 15.00 Uhr
Treff­punkt: Rat­haus, Ein­gang Lich­ten­fels­gas­se / Anmel­dung erforderlich

Zur Ver­an­stal­tung:
Die Spu­ren von bekann­ten und (heu­te) weni­ger bekann­ten Frau­en haben sich – viel spär­li­cher als jene der Män­ner, aber doch – im Gedächt­nis der Stadt ein­ge­schrie­ben. Die Wien­bi­blio­thek im Rat­haus bewahrt nicht nur Nach­läs­se und ande­re viel­fäl­ti­ge Mate­ria­li­en dazu, son­dern setzt sich auch mit der his­to­risch gewach­se­nen Schief­la­ge aus­ein­an­der und bemüht sich um ver­stärk­te Sicht­bar­ma­chung von Frau­en im Wien Geschich­te Wiki.

Anläss­lich des Frau­en­tags soll es in die­sem ers­ten Wien Geschich­te Wiki-Walk dar­um gehen, die Frau­en aus dem Wien Geschich­te Wiki und den Bestän­den der Wien­bi­blio­thek im Rat­haus ent­lang der Ring­stra­ße zu ver­or­ten und ihre (Lebens)Wege nach­zu­voll­zie­hen – ent­lang von Denk­mä­lern, ehe­ma­li­gen Wohn­or­ten, mit Blick auf Stra­ßen­be­nen­nun­gen, oder aber auf auf­fal­len­de Leerstellen.

Auf dem Spa­zier­gang vom Rat­haus zur Oper begeg­nen wir so unter­schied­li­chen Frau­en wie Anna Boschek, Johan­na Dohnal, Emmy Freund­lich, Marie Geis­tin­ger, Mari­an­ne Hai­nisch, Gise­la Laf­erl, Lina Loos, Han­si Nie­se, Adel­heid Popp, The­re­se Schle­sin­ger, Katha­ri­na Schratt oder Lot­te Tobisch.

Im Wien Geschich­te Wiki-Walk tou­ren wir mit dem Wien Geschich­te Wiki durch Wien und legen his­to­ri­sches Quel­len­ma­te­ri­al als Folie über das aktu­el­le Stadtbild.

Pro­gramm:
Wien Geschich­te Wiki-Walk
Isa­bel­la Wasner-Peter

Anmel­dung:
Anmel­dung per E‑Mail an oeffentlichkeitsarbeit@wienbibliothek.at unter Anga­be der Per­so­nen­an­zahl. Bit­te beach­ten Sie, dass Ihre Anmel­dung nur gül­tig ist, wenn Sie eine Bestä­ti­gungs­mail erhalten.

Covid-Schutz­maß­nah­men:
Bit­te beach­ten Sie, dass eine Teil­nah­me nur mit 2‑G-Nach­weis mög­lich ist. Der Nach­weis wird vor Ort kontrolliert.

All­ge­mei­ne Informationen:
Mit der Teil­nah­me an die­ser Ver­an­stal­tung stim­men Sie der Ver­öf­fent­li­chung von Fotos, Video- und Audio­auf­zeich­nun­gen, die im Rah­men der Ver­an­stal­tun­gen ent­ste­hen, zu.

Buchpräsentation: Radicalizing Care. Feminist and Queer Activism in Curating

Prä­sen­ta­ti­on Band 26, Publi­ka­ti­ons­rei­he der Aka­de­mie der bil­den­den Küns­te Wien Elke Kras­ny, Sophie Lingg, Lena Frit­sch, Bir­git Bosold und Vera Hof­mann (Hg.). Erschie­nen im Jän­ner 2022

Die Ver­an­stal­tung fin­det in Prä­senz und optio­nal per ZOOM statt: https://akbild-ac-at.zoom.us/j/3837117023

„Care“ ist eine der drän­gends­ten Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit. Femi­nis­ti­scher Akti­vis­mus und Theo­rie­bil­dung haben wesent­li­che Bei­trä­ge zum Ver­ständ­nis von Kon­flik­ten in Öko­no­mie, Poli­tik und Gesell­schaft, die mit sozia­ler Repro­duk­ti­on und Ethik der Sor­ge zusam­men­hän­gen, geleis­tet. Die 25 Bei­trä­ge des Bands Radi­cal­i­zing Care. Femi­nist and Que­er Acti­vism in Cura­ting bie­ten kri­ti­sche Ein­sich­ten und hei­len­de Pra­xen, die ernst neh­men, dass care die latei­ni­sche Wort­wur­zel von „cura­ting“ ist.

Vera Hof­mann, die ihre künst­le­ri­sche Pra­xis auf Kri­sen und queer/ing von Wider­stand fokus­siert, und Bir­git Bosold, Mit­glied des Vor­stands des Schwu­len Muse­ums Ber­lin, hal­ten einen Vor­trag zum Jahr der Frau­en* im Schwu­len Muse­um Ber­lin. Danach fin­det ein Gespräch mit allen Herausgeber_innen, Elke Kras­ny, Sophie Lingg, Lena Frit­sch, Bir­git Bosold und Vera Hof­mann, statt.

Mit Bei­trä­gen von Edna Bon­hom­me, Bir­git Bosold, Imay­na Cace­res, Pêdra Cos­ta, COVEN BERLIN, Nika Dubrovs­ky, Lena Frit­sch, Vanes­sa Gra­ve­nor, Julia Hart­mann, Hito­mi Hase­ga­wa, Vera Hof­mann, Hana Janeč­ko­vá, k\are (Agnieszka Hab­rasch­ka and Mia von Matt), Gil­ly Kar­jevs­ky, Elke Kras­ny, Chan­tal Küng, Sophie Lingg, Clau­dia Lomo­s­chitz, Cathy Mat­tes, Eli­za­ve­ta Mhai­li, Jele­na Micić, Car­lo­ta Mir, Fabio Otti, Ven Pald­a­no, Nataša Petrešin-Bache­lez, Nina Pra­der, Lesia Pro­ko­pen­ko, Patri­cia J. Reis, Elif Sari­can, Rosa­rio Tale­vi, Ame­lia Wal­lin, Vere­na Mel­ga­re­jo Wein­andt, Ste­fa­nie Wuschitz

BdFÖ- Frühstück: „Wohnen im Alter“

BDFÖ-Frauen*frühstück: Wie Wohnen im Alter?

Frü­her oder spä­ter ste­hen wir alle vor der Fra­ge: Wie wol­len wir im Alter woh­nen, was ist not­wen­dig und wel­che Mög­lich­kei­ten gibt es über­haupt? Häu­fig fin­den wir älte­ren Frau­en uns nach dem Aus­zug der Kin­der und Män­ner allein in zu gro­ßen und vor allem zu teu­ren Wohnungen.
Lie­ber wür­den wir in klei­nen und bil­li­gen Woh­nun­gen leben, am bes­ten in Haus­ge­mein­schaf­ten, mit sozia­lem Anschluss und Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen- aber eben auch so, dass man die Tür hin­ter sich zu machen und für sich sein kann. Im Alter wird man ja bekannt­lich nicht einfacher…
Wei­ters soll­ten in die­sen Pro­jek­ten auch Woh­nun­gen für Pfle­ge­per­so­nal vor­ge­se­hen werden.

Gäs­tin zu dem The­ma ist:
Hedi vom Ver­ein „ent­schleu­ni­gung und ori­en­tie­rung – insti­tut für alters­kom­pe­ten­zen“, 1070 Wien, Stift­gas­se 8 (Amer­ling­haus) hat eine kri­ti­sche ein­schät­zung von gesell­schaft­li­chen auf­trä­gen zum „akti­ven altern“ und skep­sis gegen­über dem geschäfts­feld „gene­ra­tio­nen­woh­nen“.

Über sich sel­ber schreibt sie:
ich bin fast 70, ger­ne pen­sio­nis­tin. kei­ne hob­bys, kei­ne rei­sen, kein sport. wenig akti­vi­tä­ten also, mehr ein zur ver­fü­gung ste­hen. das ist manch­mal fad, aber oft bereichernd.

————————————————————
Im Anschluss an die­se Gesprächs­run­de (etwa 12.30 ‑13.30) Pla­nung der nächs­ten Aktivitäten:

Nächs­tes BdFÖ-Frauen*frühstück am 19. März.
6.–8. Mai KRILIT in der Brunnenpassage.

An Afternoon with Laurie Penny

Lesung + Talk + Screening

Buch- und Drehbuchautor:in und Journalist:in Lau­rie Pen­ny kommt im Rah­men einer Lese­rei­se LIVE nach Wien ins Gar­ten­bau­ki­no. Der Nach­mit­tag wird gerahmt mit einer Podi­ums­dis­kus­si­on und einem Film­scree­ning der über­ra­gen­den Doku REBEL DYKES.
Book and screen­play aut­hor and jour­na­list Lau­rie Pen­ny comes to Vien­na as part of a rea­ding tour – LIVE at Gar­ten­bau­ki­no. The after­noon will be framed with a panel dis­cus­sion and the scree­ning of gre­at docu­men­ta­ry REBEL DYKES.

Ablauf:
16:00 Lesung mit Lau­rie Penny
im Anschluss: Talk (Mode­ra­ti­on: Denice Bour­bon) mit Lau­rie Pen­ny und wei­te­ren Gäs­ten (tbd)

danach Film­scree­ning:
REBEL DYKES
Ein Film von Har­ri Shana­han and Siân A. Williams
UK 2021, 92 min, OV

Sche­du­le:
16:00 rea­ding with Lau­rie Penny
after­wards: talk (mode­ra­ted by Denice Bour­bon) with Lau­rie Pen­ny and other guests (tbd)

after­wards film screening:
REBEL DYKES
A film by Har­ri Shana­han and Siân A. Williams
UK 2021, 92 min, OV